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UMBRUCH - Bildarchiv

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Dezember

 
31. Dezember, Berlin, Silvester zum Knast
Auch dieses Jahr gibt es die traditionelle Silvesterdemo zum Knast Alt-Moabit. Los geht es um 22.45 vom U-Bahnhof Turmstraße. Guten Rutsch und Knalleluja!
15. Dezember, Hamburg
Rund 3000 Menschen beteiligten sich am 15. Dezember 2007 in Hamburg an einer bundesweiten Demonstration gegen Repression und Überwachungsstaat, für die Abschaffung des § 129a und für die Einstellung aller laufenden Verfahren. Schon lange sind Polizeispaliere und Wanderkessel eine gängige Begleiterscheinung von Protesten. Vor allem in Hamburg gibt es seit der Räumung des Bauwagenplatzes Bambule eine schiere Gigantomanie aberwitzig großer Polizeiaufgebote. Die linksradikale Bewegung probierte jetzt eine neue Aktionsform aus, das Einkesseln mit dem Ausschwärmen in die Weite des Raumes zu unterlaufen. "Out of Control" - Eine Fotoseite
8. Dezember, Berlin, 18 Uhr, Rosenthaler Platz
Zahlreiche Hausprojekte, Wagenplätze, autonome Jugendclubs in Berlin verschwinden langsam oder sind von Räumung bedroht. Betroffen sind unter anderem alternative Wohnprojekte wie z.B. die Köpi, der "Schwarze Kanal", die Rigaer94 oder das Kultur- und Kunstprojekt RAW-Tempel in Friedrichshain. "Für autonome Freiräume und Selbstorganisation, gegen Herrschaft und Kapitalismus!" demonstrierten deshalb am 8. Dezember 2007 rund 2000 Menschen durch Berlin-Mitte. "One struggle - one fight!" Eine Bilderseite
7. Dezember, Berlin
x-berg-rap - Mediaspree versenken. Lesbisch-schwul-transqueerer Musikclip der durch Schauplätze der Vertreibung und des Widerstands streift. Mediaspree Yuppies von MTV, Universal und O2 World kriegen ihren Lack ab und Investoren stehen unter Stress. Eine Homage an lesbisch-schwule-transqueere Widerstandskultur. Zum Video
6.-10. Dezember, Berlin, New-Yorck im Bethanien, Mariannenplatz 2, Demo am 6.12., 17 Uhr Alexanderplatz
Zwischen allen Fronten. Demonstration und Veranstaltungen zur Situation der Flüchtlinge. Die Fronten, die dir als Flüchtling gegenüber stehen, sind vielfältig und immer brutal. Egal, wo du bist, du bist immer zwischen ihnen. Einige dieser Fronten werden bei der Veranstaltungsreihe dargestellt, angesprochen, diskutiert, fühlbar und hörbar gemacht: Hunger - Krieg - Unterdrückung - Verfolgung - Gefängnis - Folter - Flucht - Grenzen - Militär - Polizei - Gesetze - Lager - Kontrollen - Unterdrückung - Verfolgung - Flucht - Abschiebehaft - Abschiebung - Auslieferung - Verfolgung. Die Reihe beginnt nach der Demonstration zur Innenministerkonferenz unter dem Motto "Bleiberecht für Alle!" (6.12, 17 Uhr Alexanderplatz ) Sie endet am "Tag der Menschenrechte". VeranstalterInnen sind Basisgruppen und Einzelpersonen, die seit Jahren die Fronten dokumentieren und angreifen. Kontakt: Antirassistische Initiative, Dokumenations-Stelle
, Programm yorck59.net
1. Dezember, Berlin
Wie in den Jahren zuvor planen auch diesmal wieder Berliner Neonazis der "Freien Kräfte" in Kooperation mit der NPD einen Naziaufmarsch am 1. Dezember 2007 im Berliner Südosten, nach ihren eigenen Angaben soll er um 11 Uhr am U-Bhf. Rudow starten. Dabei stellen diejenigen Forderungen nach einem "Nationalen Jugendzentrum" auf, die in den vergangenen Jahren für zahlreiche Übergriffe verantwortlich waren. Diesen rechtsextremen Aufzug werden wir auch im 5. Jahr in Folge nicht unwidersprochen hinnehmen und rufen dazu auf, sich den Nazis am 1. Dezember in den Weg zu stellen. Antifaschistische Demonstration am Freitag, den 30. November um 19 Uhr, U-Bhf. Zwickauer Damm (U7), Gegenkundgebung des "Bündnis für Demokratie und Toleranz", Sonnabend, 1.12. um 10.30 Uhr Rudower Spinne am U-Bhf. Rudow (U7), Berlin. Achtet auf weitere Ankündigungen: www.antifa-dezember.de.vu

November

24. November, Berlin | 16 UHR | U-BHF SAMARITER STRASSE
Am 21. November 2007 jährt sich zum fünfzehnten Mal der Todestag von Silvio Meier. Silvio lebte als Hausbesetzer in Friedrichshain und wurde 1992 von Neonazis erstochen. Seitdem findet in Friedrichshain jedes Jahr eine antifaschistische Demonstration zur Erinnerung an Silvio statt. Die diesjährige Demo beginnt am Sa, den 24.11.2007 um 16 Uhr am U-Bhf. Samariterstraße mit einer Gedenkkundgebung.
Von der Familie Silvios erhielten wir jetzt 15 Jahre altes Videomaterial, in dem Silvio im Sommer 1992 einem dänischen Filmteam ein Interview gab. Ein Teil der Aufnahmen war nicht mehr zu retten, dennoch fanden wir es schön, seine Stimme zu hören und ihn zu sehen. Es ist nur ein kleiner Teil aus Silvios Leben, gerne hätten wir mehr erfahren...
Zum Video
23. November, Mölln 1992
Am 23. November 1992 verübten Neonazis Brandanschläge auf zwei Wohnhäuser in Mölln, die von türkischen Familien bewohnt wurden. Dabei starben drei Menschen und neun weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Bundesweit wurden in dem Zeitraum von 1991 bis 1993 zahlreiche Brandanschläge gegen Migranten und Asylbewerber verübt. Die Brandanschläge gingen einher mit einer massiven medialen und politischen Hetze gegen Asylbewerber. Diese wurde durch den Vorschlag der CDU zur Änderung der Asylgesetzgebung angeheizt. 1993 gipfelte die Auseinandersetzung um die Asylkampagne der CDU in einer de-facto Abschaffung des Asylrechts. Ein Rückblick bei Indymedia und eine Fotoreportage "Mölln nach Mölln"

19. November, Berlin, 17 Uhr, Hauptbahnhof
In den nächsten Tagen werden die in der GDL organisierten Beschäftigten der Bahn weiterhin für höhere Löhne und einen eigenen Tarifvertrag kämpfen müssen, egal ob es zu Verhandlungen kommt oder nicht. Dabei stehen die KollegInnen nicht nur beim Bahnmanagement und diesem nahestehenden PolitikerInnen und Medien unter Beschuss. Zu ihrer Unterstützung demonstrierten am Montag, den 19. November 2007 rund 200 Menschen vom Hauptbahnhof zum DB-Tower am Potsdamer Platz. Einige Bilder
17. November, Rostock
Am Samstag, dem 17.11.07 fand in Rostock eine Antirepressionsdemo unter dem Motto "Gegen Justizwillkür und Überwachungsstaat" mit mehr als 500 TeilnehmerInnen statt. Es ging um die aktuellen und noch kommenden G8-Prozesse, die gesetzlichen Verschärfungen und den § 129 a. Auch ein Bezug zur gleichzeitig stattfindenden Demo in Genua wurde gesetzt. Eine Bilderseite
12. November, Madrid-Berlin
Am Sonntag, den 11. November 2007 ist in Madrid ein 16jähriger Antifaschist von Neonazis ermordet worden. Gemeinsam mit GenossInnen wollte er gegen einen Aufmarsch der neofaschistischen "Democracia Nacional" protestieren. In der U-Bahnstation Legazpi trafen sie auf Neonazis und es kam zu einer Auseinandersetzung. Dabei wurden mehrere Linke durch Messerstiche schwer verletzt. Der 16jährige Carlos starb kurze Zeit später; weitere Antifas befinden sich noch in Krankenhäusern.
Am Sonntagabend gab es in Spanien Kundgebungen und Mahnwachen für Carlos. In Madrid kam es zu Krawallen mit der Polizei sowie zu Sachschäden an Banken. Auch in Berlin und Tübingen (und hoffentlich auch in anderen Städten) sind heute Abend spontane Kundgebungen geplant. RASH Berlin-Brandenburg veranstaltet heute Abend ab 19.00 Uhr eine spontane Solikundgebung am U-Bahnhof Schlesisches Tor in Kreuzberg. Kommt zahlreich um eure Wut und Trauer über die Ermordung des spanischen Antifaschisten gestern in Madrid zu zeigen. Wenn genügend Leute vor Ort sind, wird eine Spontandemo angemeldet. Infos bei indymedia

8.-18. November, Berlin
Seit vielen Jahren sind Pankower Jugendfreizeiteinrichtungen Ziel von Neonazis. Mehrfach kam es zu Angriffen auf BesucherInnen, Sachbeschädigungen und rechter Hetze gegen die Clubs. In jüngster Zeit versuchen örtliche neonazistische Kameradschaften antifaschistisch gesinnte Jugendliche mit Drohungen einzuschüchtern. Mit den "Pankower Jugendaktionstagen gegen rechts" vom 8. bis 18. November wollen die Garage Pankow, das JUP, die Bunte Kuh und der Kurt-Lade-Klub zeigen, dass es in Pankow viele Menschen gibt, die sich wehren. Weitere Infos
9. November, Myanmar 1997 & 2002
Neue Fotogalerien von Otto Göpfert. Die Fotos aus Myanmar (Birma) entstanden 1997 und 2002, lange bevor das Land durch die blutige Niederschlagung der Proteste buddhistischer Mönche (wieder einmal) in die Schlagzeilen geriet. Die Momentaufnahmen geben einen Einblick in den buddhistischen Glaubensalltag sowie das alltägliche Leben der Menschen. Zu den Fotoserien
1.-9. November, Berlin
Gegen das Vergessen! 69. Jahrestag der "Novemberpogrome“. Aktionstage im Berliner Nord-Osten zur Erinnerung und Mahnung. Am 9. November 1938 plünderten und zerstörten die Nazis unter aktiver Beteiligung weiter Teile der deutschen Bevölkerung jüdische Geschäfte. Landesweit kam es zu brutalen Pogromen gegen Juden und Jüdinnen. Vom 1.-9. November finden aus diesem Anlass im Berliner Nordosten Veranstaltungen gegen Antisemitismus statt. Gegen Antisemitismus, Krieg und Nation! Mehr Infos
6. November, Berlin, 17 Uhr, nähe Reichstag, Scheidemannstrasse, Ecke Simsonweg
Am Freitag, den 9. November 2007 stimmt der Bundestag über eine massive Ausweitung der Telekommunikationsüberwachung ab. Ab 2008 hätten die Sicherheitsbehörden dann die rechtliche Handhabe, jederzeit nachzuvollziehen, wer mit wem per Telefon, Handy oder E-Mail Kontakt hatte, wo der Nutzer des Handys sich befand und wer auf welche Weise das Internet genutzt hat. Die erhobenen Daten sollen im Rahmen des "Übereinkommens des Europarats über Computerkriminalität" weltweit derzeit 52 Staaten zugänglich gemacht werden, wodurch der geplante Speicherungszeitraum von sechs Monaten und die wenigen verbliebenen Datenschutzbestimmungen zur Farce werden.
Aus Protest gegen diesen Frontalangriff auf bürgerliche Grundrechte gingen am 6. November in über 40 Städten tausende auf die Straße. In Berlin gab es eine Kundgebung gegenüber vom Reichstag.
Eine Bilderseite
3. November, Berlin,
"Las Primas" bedeutet besonders nahe und gute Freundinnen. Am 3. November 2007 eröffnete in Kreuzberg ein neuer Laden, der sich so nennt. Hier einige Impressionen von der Einweihungsparty, eine lange Nacht mit Live-Musik: Salitre Flamenco, Mariachis, Son Cubano und eine "Oriental Dance Performance" von Dragking Fatma Souad als Osman von Habsbourg. Fotos und ein Video
4. November, Berlin-Grünau, 16.00 Uhr S-Bhf. Spindlersfeld
Am Samstag, den 4. November fand in Berlin Köpenick die Auftaktdemonstration zur antirassistischen de-fence Kampagne statt. Etwa 200 Menschen zogen vom S-Bahnhof Spindlerfeld zum Abschiebeknast Grünau, um laut und kraftvoll gegen die Inhaftierung von Menschen ohne Papiere in Abschiebeknästen und deren Abschiebung zu demonstrieren. Eine Fotoseite

Oktober
27. Oktober, 11 Uhr, Fischmarkt, Greifswald
Am 30.10. rollt ein Atommülltransport von Rheinsberg nach Lubmin. Der Reaktordruckbehälter des stillgelegten Atomkraftwerks aus dem Landkreis Ostprignitz-Ruppin soll in das Zwischenlager Nord gebracht werden. Nirgendwo auf der Welt gibt es Menschen, die den Müll vor der Haustür haben wollen. Eine sichere Lagerung gibt es nicht und bei fehlenden Alternativen wird aus einem Zwischenlager schnell ein Endlager. Geplant ist, in etwas mehr als einem Jahr hochradioaktiven Müll aus Karlsruhe in Castorbehältern nach Lubmin zu bringen. Solange Atomkraftwerke laufen, entsteht noch mehr Müll -> AKWs sofort abschalten! Alternativen ohne Kohle/Gas/Öl und brennender Nahrung gibt es genug. Versalzen wir ihnen die Suppe! Demo am 27.10.07, 11 Uhr, Fischmarkt, Hansestadt Greifswald. Infopunkt und Übernachtungsbörse in Greifswald ab dem 27.10. im Klex, Lange Straße 14a, Infotelefonnummer: 0160-593 66 24, Kontakt: aai_hgw@web.de, mehr Informationen
25. Oktober, Berlin, 16 Uhr Sozialamt Pankow, Prenzlauer Allee/Fröbelstraße
Die Pankower Sozialstadträtin von der SPD weist seit längerem Menschen in das Berliner Ausreisezentrum Motardstraße ein. Der Bezirk Pankow ist neben dem Bezirk Marzahn in der Zahl von eingewiesenen Menschen der übelste. Grund soll ein nicht-kooperatives Verhalten gegenüber den Behörden sein. Dabei betont Frau Lioba Zürn-Kasztantowicz, dass nur alleinstehende Menschen ihren Wohnsitz in das Ausreisezentrum verlegen müssen. Wir protestieren! Kommt, seid laut und kreativ. Ab 16.00 Uhr vor dem zuständigen Sozialamt Prenzlauer Allee/Fröbelstraße. Lager Motardstraße schließen! Bewegungsfreiheit und universelle Menschenrechte für alle! (Quelle: Stressfaktor) Mehr Infos
24. Oktober, Berlin, Am Treptower Park 5-8, ab 15.30 Uhr
Haftbefehl gegen Andrej H. aufgehoben, §129a bleibt. Der Bundesgerichtshof hat mit einer Pressemitteilung heute bekannt gegeben, dass der Haftbefehl gegen Andrej H. aufgehoben wurde. In jedem Fall liegt gegen Andrej H. kein dringender Tatverdacht vor, weshalb sich der BGH sich nicht über die grundsätzliche Frage geäußert hat, ob der §129a erfüllt sei.
Vor dem Einkaufszentrum gegenüber des BKA findet heute eine Soli-Kundgebung für die vorgeladenen ZeugInnen im mg-Verfahren statt. Die BAW versucht mittels Androhung von bis zu 1000 Euro Bußgeld und bis zu 6 Monaten Erzwingungshaft (Beugehaft) Aussagen von diesen Personen zu erpressen. "Jede/r hat das Recht auf Aussageverweigerung!" Mehr Informationen bei einstellung.so36.net
19. Oktober, Berlin
Antifaschistische Linke Berlin, ZITTY Stadtmagazin, HinkelsteinDruck und Kino Babylon präsentieren Filme: 1967 - 1977 - Zur Geschichte einer Bewegung. Zwischen 1967 und 1977 liegen zehn Jahre heftigster gesellschaftlicher Auseinandersetzungen. Hunderttausende gingen auf die Strassen, um gegen den Vietnamkrieg, den Militärputsch in Chile, den Bau von AKWs und die Macht und Lügen der Springerpresse zu demonstrieren. Der Prager Frühling und der Pariser Mai standen 1968 für die Hoffnungen einer ganzen Generation in Ost und West.1977 gab es eine breite linke Bewegung, die an den Bauzäunen der AKWs rüttelte, die internationalistische Solidarität mit den im Trikont von Ausbeutung und Elend betroffenen und denen, die sich dagegen wehrten, übte. Die ersten Häuser und Jugendzentren waren besetzt worden, die ersten antirassistischen Kampagnen gestartet. Die Filme werden gezeigt im Babylon Berlin-Mitte | Rosa-Luxemburg-Str. 30. Zum Programm

13. Oktober, Berlin, 11 Uhr Rotes Rathaus
In vielen Städten gibt es sie noch, auch wenn kaum jemand sie wahrnimmt: die "Montagsdemo". Das bundesweit vernetzte Bündnis mobilisierte mehrere tausend Menschen zu einer gemeinsamen Herbstdemonstration am 13. Oktober 2007 gegen Agenda 2010, Hartz IV und für Mindestlöhne nach Berlin. Eine Bilderseite
5. Oktober, 18 Uhr * Bahnhof Königs Wusterhausen - Antifademo
6. Oktober 10 Uhr * Fontaneplatz: Kundgebung und dezentrale Aktionen gegen Naziaufmarsch
Für den 6.10.2007 plant der kürzlich gegründete NPD-Ortsverband Königs Wusterhausen in der 20.000 Einwohnerstadt einen Aufmarsch unter dem Motto: „Jugend braucht Perspektive“. Mit der Forderung nach einem „Nationalen Jugendzentrum“ versucht sich die rechtsradikale Partei einen sozialen Anstrich zu geben und wirbt vordringlich um junge AnhängerInnen. Doch die brandenburgische Kleinstadt ist jetzt schon ein Brennpunkt rechter Aktivitäten: rechte Propaganda, Aufkleber und Sprühereien gehören ebenso zu Königs Wusterhausen, wie die omnipräsente Gefahr, abfotografiert, bedroht, verfolgt und angegriffen zu werden, für diejenigen, die nicht in das rechte Weltbild passen. Diesem Zustand gilt es entgegen zu treten! Mehr Informationen

September

30. September, Berlin
"Ist jetzt alles Terrorismus?" Am 30. September informierten in der vollbesetzten Berliner Volksbühne Rolf Gössner, Christina Clemm, Fritz Storim und Roland Roth über die politische Dimension des Paragrafen 129a und die Bedeutung des aktuellen Verfahrens. Zu der Veranstaltung kamen über 500 Interessierte. Die Vorträge wurden aufgenommen und können nun online angehört werden. Audio-Mitschnitte der Veranstaltung bei einstellung.so36.net
28. September, Hamburg und Haldensleben
Seit heute morgen um 5.15 Uhr befinden sich die Arbeiterinnen und Arbeiter von Hermes Warehousing Solutions (HWS), der Otto-Tochterfirma an den Standorten Hamburg und Haldensleben im Streik. Dieser Streik ist unbefristet und braucht dringend Eure Unterstützung. Mehr Infos
 
27. September, Berlin
Die EU und ihre Mitgliedsstaaten verhandeln derzeit mit den AKP-Staaten (frühere Kolonien in Afrika, der Karibik und dem Pazifik) über so genannte Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (Economic Partnership Agreements, EPAs). "Partnerschaftlich" sind diese allerdings nicht wirklich. Mit einem Patentmonster und einer Dampfwalze beteiligten sich daher auch einige BerlinerInnen am Stop-EPAs-Aktionstag am 27. 9. 2007: "Afrika nicht überrollen!" Einige Fotos
22. September, Berlin 14.30 Uhr Pariser Platz (Brandenburger Tor)
BürgerrechtlerInnen riefen bundesweit zur Teilnahme an einer Demonstration gegen die ausufernde Überwachung durch Wirtschaft und Staat auf. Am Samstag, den 22. September 2007 kamen tausende nach Berlin. "Freiheit statt Angst - Stoppt den Überwachungswahn!" - eine Bilderseite.
19. September, Mexiko 2005-2007
Jeden Tag versuchen tausende Menschen aus den krisengeschüttelten Ländern Mittelamerikas in die USA zu gelangen. Mit dem Grenzübertritt im Norden Guatemalas nach Mexiko begeben sie sich rechtlos auf eine der gefährlichsten Migrationsrouten der Welt. In einem vorangegangenen Fotobericht erzählte Erika Harzer die Flucht-Geschichte der 27jährigen Alicia aus Honduras. In diesem zweiten Teil stellen wir den Dokumentarfilm "Asalto al sueño" (Angriff auf den Traum) vor. Filmemacher Uli Stelzner fuhr mit einer kleinen Digitalkamera in die Grenzregion, wo sich für MigrantInnen bereits zu Beginn ihrer Reise der Amerikanische Traum in einen mexikanischen Alptraum verwandelt. Eine Filmvorschau und ein Erfahrungsbericht.
15. September, Berlin, 12 Uhr Alexanderplatz
In Berlin nahmen 10.000 Menschen an einer Demonstration gegen die Verlängerung des Afghanistaneinsatzes der Bundeswehr teil. Diese wurde von 170 Organisationen, Initiativen und Parteien organisiert. Obwohl die Mehrheit der Bevölkerung gegen die Verlängerung des Afghanistaneinsatzes der Bundeswehr ist, will die Bundesregierung sich über diese Meinung hinwegsetzen. Eine Bilderseite
15. September, Berlin, Hirschgartenstr. 14, Köpenick
Am 15. September findet wieder das inzwischen alljährliche "Le Monde est á nous"-Festival im Berliner Südosten statt. Ab 15.00 Uhr beginnt die Veranstaltung. 16.30 Uhr findet eine Infoveranstaltung statt und ab 18.00 Uhr ein Konzert. Es treten auf: "Sowjetskaja", "Kaputkrauts", "Rolando Random & The Young Soul Rebels", "Les Calcatoggios", "Axl Makana", "Konny", und danach DJs, u.a. DJ Körperbutter, DJane Joy. Dazu gibts Vokü, Volleyball, Cocktails und Streetart-Leinwände. Eintritt: 4 EUR. Veranstaltet von: Antifa-Bündnis Südost Berlin (ABSO), Autonome Neuköllner Antifa (ANA) und kreativer unkonventioneller Haufen (KUH). Mehr Infos.
13. September, Alava, Baskenland
Salinen bilden eine einzigartige Landschaft in "Salinas de Añana" im baskischen Alava. Arantxa Aldunzin Gorriti besuchte im Rahmen eines Praktikums bei Umbruch den durch traditionelle Salzgewinnung reich gewordenen Ort im Norden der iberischen Halbinsel. Das Salz der Erde - ein Fotobericht.
1. September, Gorleben 2007 und Rückblick auf 1982
Auch in diesem Jahr, in dem kein Castorzug nach Gorleben rollen wird, demonstrierten am 1. September '07 wieder rund tausend Menschen im Wendland. Die Demo war Startschuss für eine gemeinsame Endlagerkampagne, die auf die Entsorgungsmisere aufmerksam machen soll. Auf einem großen Transparent fassten die Endlagerstandorte zusammen: "Gorleben und Schacht Konrad - so "sicher" wie die absaufenden und einstürzenden Endlager Asse und Morsleben". Im Anschluss an die Demo gab es einen "Generations Move" - eine Party für die über 30jährige Widerstandsbewegung in Gorleben. Eine Bilderseite und ein Rückblick

August

31. August, Mexiko 2005
Auf der Suche nach einem besseren Leben versuchen bis zu 5.000 Menschen Tag für Tag illegal in die USA zu gelangen, die Wenigsten von Ihnen sind erfolgreich. Der lange Weg zur Grenze führt quer durch Mexiko, meist als blinder Passagier auf einem Güterzug, der „La bestia“ – die Bestie genannt wird. Erika Harzer erzählt die Geschichte der 27jährigen Alicia aus Honduras, die stellvertretend ist für viele Schicksale, die sich täglich auf der ruta mortal (der mörderischen Route) in den reichen Norden zutragen und jäh zu Ende sein können. Fotos und Bericht in der Bildgalerie.
Im zweiten Teil über "die Bestie", der in Kürze folgt, stellen wir den Dokumentarfilm "Asalto al sueño" vor (Angriff auf den Traum). Filmemacher Uli Stelzner begleitete mit einer kleinen Digitalkamera die Flüchtenden auf ihrer gefährlichen Reise und läßt sie ausführlich zu Wort kommen.
30. August, Berlin, 17.30 Uhr, Hardenbergstraße 30 (Bahnhof Zoo)
"Gegen das Verschwinden im deutschen Abschiebesystem. Tot - aber nicht vergessen! Am 30. August 1983 - 1994 - 1999 - 2000 starben Cemal Altun, Kola Bankole, Rachid Sbaai und Altankhou Dagwasoundels im deutschen Abschiebesystem. An der sofortigen und bedingungslosen Abschaffung der Abschiebehaft führt kein Weg vorbei. Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen und die Dynamik der migrationspolitischen Proteste anlässlich der G8-Tagung in Heiligendamm im Berliner Alltag zu bewahren, haben wir beschlossen, unseren Protest in die Stadt zu tragen. Am diesjährigen bundesweiten Aktionstag gegen Abschiebungen demonstrieren wir einmal nicht vor dem abgelegenen Knast in Köpenick, sondern in der Innenstadt. Kommt zur Demonstration ab 18 Uhr. Wir treffen uns vor dem ehemaligen Verwaltungsgericht, aus dessen Fenster sich Kemal Altun stürzte und ziehen zur besten Einkaufszeit über den Kudamm zum Breitscheidtplatz, um gegen die unmenschliche Abschiebepraxis in Berlin und Deutschland zu protestieren." Weitere Informationen bei der Initiative gegen Abschiebehaft
29. August, Berlin
Im Vorfeld des G8 veranstalteten Bundesanwaltschaft und BKA am 09. Mai 2007 eine bundesweite Grossrazzia gegen 18 Personen und zahlreiche Projekte wegen § 129a, angeblicher Gründung einer terroristischen Vereinigung. Das politische Ergebnis dieser Aktion war für die Verfolgungsbehörden ein Desaster, weil sie weder vor noch nach den Durchsuchungen etwas konkretes vorweisen konnten. Seit Mitte Juni gibt es begrenzte Akteneinsicht für die Betroffenen: zwei DVDs mit insgesamt 33 Ordnern, insgesamt ca.10.000 Seiten. Es soll sich dabei nur um ca.15% der gesamten Akten handeln. Die "Grauwackes" vom Buch "Autonome in Bewegung" haben dazu jetzt eine erste Stellungnahme ins Netz gestellt. Siehe: http://autox.nadir.org
Vor 15 Jahren: 22. August - 26. August 1992, Pogrome in Rostock-Lichtenhagen
Fast eine ganze Woche lang griffen mehrere hundert junge Rechtsradikale die Flüchtlingsunterkunft und ein von vietnamesischen VertragsarbeiterInnen bewohntes Haus im Rostocker Stadtteil Lichtenhagen an. Unterstützt wurde der Mob von über tausend ganz normalen Deutschen, die Polizei griff kaum ein. Am Wochenende darauf gab es eine bundesweite antifaschistische Demonstration in Rostock gegen dieses Pogrom. Ein Fotorückblick.
25. August, Berlin Wagenburg Lohmühle
Wen es interessiert, dem/der sei gesagt, daß am 25.8. abends ein ominöser Mensch namens Yok die Bühne erklimmt, der vorgibt "Ukulelenpaua mit Quetschgefahr" zu fabrizieren. Damit ist am besagten Tag wohl ab ca. 20 Uhr in der Wagenburg Lohmühle im Rahmen des Sommerfestes zu rechnen.
22. August, Berlin 18.00 Uhr vor der JVA Moabit
"Solidarität mit Axel, Florian, Oliver und Andrej!" Drei am 30./31. Juli 2007 in Brandenburg (Havel) festgenommene Antimilitaristen und eine vierte Person wurden am 1. August vom Generalbundesanwalt in Haft genommen. Ihnen und drei weiteren Genossen wird vorgeworfen Mitglieder einer "terroristischen Vereinigung", namentlich der "militanten gruppe", nach Paragraph 129a zu sein. Dieser werden seit 2001 etwa 30 Anschläge zugeschrieben. Drei der Beschuldigten sollen beim Zünden von Brandsätzen unter Bundeswehrautos ertappt worden sein, der Vierte wurde im Zuge der Hausdurchsuchungen verhaftet, die am 31. Juli in sieben Privatwohnungen in Berlin und Leipzig, sowie einem linken Buchladen erfolgten. Mittlerweile sitzen die vier Verhafteten in Berlin-Moabit in Untersuchungshaft. Weitere Informationen.
18. August, Berlin, 15 Uhr, Frankfurter Tor
Rund 3.000 Menschen demonstrierten im zehnten Jahr der Fuckparade ab Frankfurter Tor durch Friedrichshain und Kreuzberg.Thema waren diesmal auch die § 129a-Durchsuchungen im Vorfeld des G8 und die gefährdete Situation diverser kultureller und sozialer Projekte. Hier der Aufruf zur Parade und Fotos von Fotomanne.


Juli

24. Juli, Berlin
"So war's vor 25 Jahren in Berlin (West). Da gab es die Hausbesetzerbewegung, viele Punks in SO 36 (Kreuzberg), da kam der US-Präsident Ronald Reagen nach Berlin, was starkes Unbehagen bei vielen Menschen auslöste, da kam Innensenator Lummer (CDU) zu einer Veranstaltung im Rathaus des Bezirks Schöneberg und wurde ziemlich laut und heftig begrüsst, da gab es noch Ton Steine Scherben-Konzerte mit Rio Reiser und viele Strassenfeste und ich war als fotografierender Zeitgenosse des öfteren mittendrin." Eine Fotoreihe von Fotomanne (Manfred Kraft)
20. Juli, Berlin, 16.30 Uhr Bendlerblock (Reichpietschufer, Nahe Potsdamer Platz)
Auch dieses Jahr gibt es Kundgebung und Demo als Begleitung gegen das "öffentliche" Bundeswehrgelöbnis im Bendlerblock (Nähe S-Bhf. Potsdamer Platz), sowie gegen Bundeswehreinsätze im Innern und im Ausland. Live on stage: "Detlef K." (roter Liedermacher), "Holla, die Waldfee" (Punk aus Wedding), "Stopcox" (HC/Punk aus Berlin), danach Demo zum Drugstore, dort Party mit "Dead Plants Live" (Crust/HC aus Leipzig) and guests. Veranstaltet von: B.A.N.G., Sternburg-Brigade and friends. (Quelle: Stressfaktor)
15. Juli, Berlin
Für den 15. Juli hatten Bewohner_innen und Sympathisanten des autonomen Wohn- und Kulturprojekts Rigaer Str. 94 eine Demonstration in Berlin-Frohnau gegen den Besitzer der Häuser Rigaer Str. 94 und Liebig Str. 14 angemeldet, die gesamte Demonstrationsroute wurde von der Polizei jedoch verboten. Deshalb sind für die nächste Zeit weitere Aktionen geplant, um einerseits gegen das Demonstrationsverbot zu protestieren und andererseits auf das eigentliche Anliegen der Demonstration aufmerksam zu machen. Ziel ist es, dem Besitzer auf die Pelle zu rücken. Suitbert Beulker versucht, seitdem er die Häuser gekauft hat, die darin ansässigen linken und alternativen Wohn- und Kulturprojekte zu vertreiben um letztendlich die Mietpreise hoch zu schrauben. Erst Anfang Juni erwirkte S. Beulker mehrere Räumungsklagen gegen die noch besetzten Räume im Hausprojekt. Weitere Informationen.
11. Juli, Gotha
Im Rahmen verschiedener Aktivitäten des The VOICE Refugee Netzwerkes hatte der Palästinenser Ahmed Sameer an Protesten gegen die menschenverachtende Politik gegenüber Flüchtlingen und MigrantInnen teilgenommen und sie mitorganisiert (Berlin 2003 und Eisenberg 2005). Dafür erhielt er Strafanzeigen wg. Verstoßes gegen die Residenzpflicht. Ahmeed Sameer wehrte sich offensiv und stellte im Prozess die Residenzpflicht auf die Anklagebank. Im Dezember wies das Landgericht Erfurt die Anschuldigungen gegen ihn zurück. (siehe: labournet). Im Jahr 2006 wurde Sameer durch den “Jenaer Preis für Zivilcourage” für seinen Widerstand gegen das Residenzpflicht-Gesetz ausgezeichnet. Am 11. Juli steht er und damit die Residenzpflicht ein drittes Mal vor Gericht. Weitere Informationen.
7. Juli, Rostock - 12 Uhr (Hauptbahnhof/Nordseite)
Nach der Eröffnung des rechten Szeneladens "East Cost Corner" KTV versuchten Nazis am 7. Juli erneut in Rostock Präsenz zu zeigen. Statt erwarteter 500 Teilnehmer kamen zu ihrem Aufmarsch nur etwa 300 Demonstranten, demgegenüber folgten zwischen 800 und 1.000 Menschen dem Aufruf zu einer antifaschistischen Demonstration. Der Zug der Rechten durch die Stadt wurde von lautstarken Protesten begleitet. Eine Fotoseite.
5. Juli, Berlin
Am 23. Juni 2007 konnten rund 50 AktivistInnen des "Aktionsbündnis Bäume am Landwehrkanal" noch drei Linden vor der Kettensäge retten. Am 5. Juli 2007 wurden sie von dem Chef des Wasser- und Schifffahrtsamtes Berlin (WSA), Hartmut Brockelmann, schlichtweg verarscht. Während noch laufender Gespräche mit Vertretern des Aktionsbündnisses ließ der WSA-Chef unter dem Schutz massiver Polizeikräfte an verschiedenen Stellen des Berliner Landwehrkanals 22 Abholzungen gesunder Bäume durchführen. Eine Fotoseite

Juni
30. Juni/7. Juli, Rostock - Kröpeliner Tor Vorstadt KTV
Nach der Eröffnung eines rechten Szeneladens "East Cost Corner" im Rostocker Linken- und Studentenviertel "KTV" (Kröpeliner Tor Vorstadt) kommt die Hansestadt nicht zur Ruhe. Am Samstag, den 30. Juni 2007 demonstrierten Neonazis in einem Ring um das Stadtviertel. Daraufhin wurden Einwohner und Gegendemonstranten in der Stadt von der Polizei mit Wasserwerfern und Pferden eingekesselt. Die RostockerInnen liessen sich diesen Aufmarsch nicht gefallen lassen und organisierten prompt ein Fest mit Band, Grill und Straßenkünstlern. Für den 7. Juli ist erneut ein Naziaufmarsch angekündigt - und diesmal gibt es auch eine Gegendemo, Treffpunkt: 12:00 Uhr Rostock (Hauptbahnhof/Nordseite) Ein Fotobericht.
28. Juni - 1. Juli, Lärtz bei Neustrelitz
Fusion 2007. "Alljährlich entsteht Ende Juni in Mecklenburg, auf einem ehemaligen russischen Militärflugplatz, das größte Ferienlager der Republik. Vier Tage Ferienkommunismus ist das Motto der Fusion. Der Name ist Programm, und so erstreckt es sich von Musik unterschiedlichster Spielarten über Theater / Performance und Kino bis hin zu Installation, Interaktion und Kommunikation." So die kurze Beschreibung der VeranstalterInnen des Fusion- Festivals. Anlässlich eines Schulpraktikums bei Umbruch Bildarchiv besuchte Mirko Rachor die Fusion brachte diese Fotos mit nach Berlin. Zum Fotobericht.
22.-24. Juni, Berlin, Mehringhof, Gneisenaustraße 2a
Am Wochenende vom 22. bis 24. Juni 2007 finden zum fünften Mal die Linken Buchtage Berlin statt. Drei Tage lang gibt es ca. 50 Lesungen, Filme und Diskussionen. Die Themen sind unter anderem: Migration, Rassismus, deutsche Zustände vom Nationalsozialismus über Gedenkpolitik und Konservatismus bis zur rechten Szene, politische Theorie von Marx über Poulantzas bis Agamben, Radical Geography, linksradikale Politik und Geschichte. Die Buchtage werden veranstaltet vom Förderverein Netzwerk-Selbsthilfe e.V., die Leseveranstaltungen organisiert der Mehringhof e.V.. Der Eintritt ist selbstverständlich frei. Das Programm der Linken Buchtage Berlin findet ihr im Internet unter www.linkebuchtage.de.
23. Juni, Dessau, 14:00 Uhr Hauptbahnhof Dessau
Am 23. Juni 2007 demonstrierten in Dessau rund 200 Menschen in Gedenken an Oury Jalloh und Dominique Koumadio, der in Dortmund von einem Polizisten erschossen wurde. Anlass für die erneute Demonstration war die Entwicklung des Prozesses um den Tod des Flüchtlings Oury Jalloh aus Sierra Leone/Guinea sowie Angriffe auf Aktivisten der Gedenkinitiative. Fotos und Bericht. Weitere Prozesstermine: 6.7.07, 19.7.07, 20.-24.8.07
23. Juni, 12.00 Uhr Treffpunkt Karl-Marx-Allee (Kosmos Kino)
Transgenialer CSD 2007. 10 Jahre für das Dagegensein. "Tragt die Wut mit uns auf die Straße. Lasst uns lieben, lachen, kämpfen für queere Solidarität auf dem Transgenialen CSD und überhaupt!" Fotos und Demobericht
22. Juni, squat.net & google
Sämtliche auf dem Serverprojekt squat.net gehostete Seiten sind aus dem google-index, wie aus dem google-directory entfernt worden. Das einzige, was noch auf google gefunden wird, sind Seiten die wiederum auf [squat.net] verlinken. Die Gründe sind nicht klar, sie tauchen einfach nicht mehr auf. Auch für die aktuellen Informationen zum Berliner Hausprojekt Köpi werden auf google keine Links mehr zur deren Homepage vorgehalten. Deshalb hier einige wichtige Links zu Projekten auf squat.net, die wir nicht missen möchten:
Stressfaktor -
http://stressfaktor.squat.net - Terminkalender; Radar - Database, http://radar.squat.net - Terminkalender; Website der Koepi - http://koepi.squat.net - Bauwagenplatz Schwarzer Kanal - http://schwarzerkanal.squat.net . Weitere Infos bei Indymedia und Telepolis
19. Juni, Potsdam
In Potsdam versuchen momentan VertreterInnen der so genannten G4-Gruppe in der WTO (EU, USA, Brasilien und Indien), bei einem informellen Treffen im Schloßhotel Cecilienhof von heute bis Samstag einen Durchbruch bei den stockenden WTO-Verhandlungen zu erreichen (vorbei an den meisten WTO-Ländern und (fast) unbemerkt von der Öffentlichkeit.). Einige AktivistInnen u.a. von Via Campesina und dem Netzwerk "Globale Landwirtschaft" nutzten die Gelegenheit, "direkt vor der Haustür" gegen die WTO zu protestieren. Siehe Bild. Weitere Informationen.
19. Juni, Berlin
In Berlin sind heute erneut mehrere Wohnungen wg. §129a von der Polizei durchsucht worden. Die Betroffenen werden verdächtigt, eine offenbar „namenlose“ terroristische Vereinigung zu unterstützen bzw. ihr selber anzugehören. Die Vereinigung soll Brandanschläge u.a. auf Fahrzeuge der Bundeswehr verübt haben. In der letzten Woche wurden mit derselben Begründung in Bad Oldesloe und Hamburg mehrere Wohnungen und Projekte durchsucht. Genauere Informationen sind noch nicht bekannt. (Quelle: Indymedia)
16. Juni, Berlin und anderswo
Seit dem Verkauf der Köpi, subkulturelles Zentrum in der Köpenicker Straße 137 in Berlin, ist die Zukunft des Hausprojektes ungewiss. Bereits am 5. Mai 2007 waren rund 2000 Menschen unter dem Motto: "Köpi ist und bleibt Risikokapital!“ zur Hauptfiliale der Gläubigerbank Commerzbank am U-Bhf Bülowstraße demonstriert. Am 16. Juni 2007 gingen noch mehr Menschen aus Solidarität mit der Köpi auf die Straße. Eine Fotoseite.
14. Juni, Berlin, 16.30 Uhr, Alt Moabit 101, U-Bahn Turmstrasse
Rund 200 Menschen zogen am 14. Juni 2007 vom Bundesinnenministerium zum Berliner Hauptbahnhof, um gegen die an diesem Tag verabschiedeten Verschärfungen des Zuwanderungsgesetzes zu demonstrieren. Statt einer Bleiberechtsregelung wurden an diesem Tag im Bundestag zahllose Verschärfungen beschlossen: die Erschwerung des Familiennachzugs, die Erschwerung der Einbürgerung für junge MigrantInnen, Sanktionen bei Nichtteilnahme an Integrationskursen, verminderter Leistungsbezug auf vier Jahre für nicht anerkannte Flüchtlinge, verschärfte Ausweisung und vieles mehr. Eine Fotoseite.
1.-8. Juni, BLOCK G8 - United Colours of Resistance - Fotoreview Teil 2
Tausende von DemonstrantInnen ziehen am Mittwoch, den 6. Juni 2007 durch Feld und Wald Richtung "Rote Zone", zur Zaunfestung Heiligendamm. Mehr als 10.000 G8-GegnerInnen befinden sich in der so genannten "Blauen Zone" und setzen sich damit über die gerichtlichen Verbote hinweg, "fließen" mit der "5-Finger-Taktik" durch die hochgerüsteten Polizeieinheiten hindurch, um zu den anvisierten Blockadepunkten zu gelangen. Alle Landwege in den 12,5 millionenstarken Zaun sind für Stunden zu. Journalisten und Personal müssen per Helicopter oder über den Seeweg zum Tagungsort gebracht werden. Weder vermummte aus Helicoptern abgesetzte Bundespolizeieinheiten, noch Wasserwerfer, noch Gasgeschosse halten die Blockierenden auf. Ein politischer und praktischer Erfolg für die globalisierungskritische Bewegung. Eine Fotoreview der bewegten Tage - Teil 2. und ein Extra-Song von Yok.
6.-8. Juni, G8 Gipfel in Heiligendamm
«Ein anderes Jahr, ein anderer Ort und es sieht nicht nach viel Neuem aus!» brachte eine Korrespondentin des TV-Senders SABC die Ergebnisse des G8-Treffens auf den Punkt. Vom 6. bis zum 8. Juni trafen sich die Staats- und Regierungschefs der acht wirtschaftlich und militärisch führenden Staaten des Nordens in Heiligendamm. Wie schon oft zuvor sprachen die Mächtigen der Erde von Hunger- und Armutsbekämpfung, posten mit großzügigen Gesten und vagen Versprechungen und stehen unverändert für eine neoliberale Politik, die weltweit zu mehr Hunger, Ausgrenzung und wachsender Ungleichheit führt. Die Berichterstattung über den Protest der Zehntausenden Gipfel-GegnerInnen widmete sich nach den militanten Auseinandersetzungen auf der Großdemonstration in Rostock zunächst fast ausschließlich den Autonomen. Einige andere Eindrücke des kreativen, militanten, internationalen und bunten Widerstandes gegen den G8-Gipfel seht ihr hier. Fotobericht: Gesichter des Widerstands.
1. Juni, Berlin, 16:30 Uhr Kundgebung am Alex und Demonstration zum Brandenburger Tor
Zeitgleich zur Innenministerkonferenz Ende Mai - Anfang Juni 2007 in Berlin wird im Bundestag über die Verschärfung des Zuwanderungsgesetzes entschieden. Statt einer effektiven Bleiberechtsregelung enthält der Gesetzentwurf zahllose Verschärfungen: die Erschwerung des Familiennachzugs, die Erschwerung der Einbürgerung für junge MigrantInnen, Sanktionen bei Nichtteilnahme an Integrationskursen, verminderter Leistungsbezug auf vier Jahre für nicht anerkannte Flüchtlinge, verschärfte Ausweisung und vieles mehr. Zahlreiche Gruppen riefen deshalb zu Aktionstagen auf. Zum Abschluß der Innenministerkonferenz fand am 1. Juni eine Kundgebung am Alex statt mit anschließender Demonstration zum Brandenburger Tor. Eine Bilderseite

Mai

26. Mai, Karawanetour 2007, Bramsche-Hesepe
Der G8-Gipfel steht vor der Tür. Seit Mai sind zahlreiche Karawanen auf dem Weg zu den Gipfelprotesten, unter ihnen die "Karawane für die Rechte von Flüchtlingen und MigrantInnen". Sie startete ihre Tour am 19. Mai in Neuburg. Am 26. Mai 2007 demonstrierte die Karawane vorm Abschiebelager Bramsche-Hesepe, das in den letzten Jahren immer wieder die Schlagzeilen geriet. Erklärtes Ziel dieser Einrichtung ist es, die BewohnerInnen zur so genannten "freiwilligen Ausreise" (Unwort des Jahres 2006) zu drängen. Betroffen sind in erster Linie Flüchtlinge, deren Asylanträge bereits abgelehnt wurden und deren Abschiebung lediglich deshalb ausgesetzt ist, weil keine Passersatzpapiere vorliegen. Eine Fotoseite.

22. Mai, Berlin Kreuzberg
"Die fabelhafte Welt des Widerstands" gibt es jetzt auf einer Brandwand in Kreuzberg und nicht nur dort: Als unterstützende Struktur für den G8-Widerstand wird der Berliner Bezirk Kreuzberg vom 21. Mai bis zum 16. Juni 2007 umgestaltet zu: – einem Raum ohne Mauern und Grenzen, der sich gezielt an Nicht-AktivistInnen richtet, – einem Raum, der leicht für noch nicht beteiligte Menschen zugänglich ist., – einem Raum, der auf wechselseitigem Kennenlernen, Sichtbarkeit in den Strassen und öffentlicher Debatte basiert. Das Ganze nennt sich "Convergence Space". Was das ist, erfahrt ihr in dieser Fotoserie.

19. Mai, Neuburg
Eine bundesweite Karawanetour 2007 nach Heiligendamm startete am 19. Mai in Neuburg an der Donau (Bayern). Über zwei Wochen finden an 16 Stationen Aktionen statt, die die Situation von Flüchtlingen und MigrantInnen thematisieren. Enden wird die Tour in Rostock um sich an den Anti-G8 Protesten zu beteiligen, getreu dem Karawane-Motto: "We are here because you destroy our countries." Hier einige Bilder von den ersten Stationen der Karawane.
19. Mai, Berlin, 14.00 Uhr im Görlitzer Park
Die Kampagne "Block G8" veranstaltet seit Wochen im gesamten Bundesgebiet Blockadetrainings für Menschen, die rund um Heiligendamm am Mittwoch, den 6. Juni die Zufahrtstrassen blockieren wollen. Am letzten Wochenende wurde ein solches Training in der Parkaue (Lichtenberg) von den Bullen gestürmt und beendet. Am Samstag um 14.00 Uhr findet im Görlitzer Park ein weiteres Training statt, zu dem alle eingeladen sind. Wir sind viele! - Wir sind überall! Weitere Infos

19. Mai, Karlsruhe
Jetzt erst recht – Repression und Kriminalisierung des Anti G8 Protests entgegentreten.
Mehrere hundert Menschen demonstrierten am 19. Mai 2007 in Karlsruhe gegen die 129a-Razzia der Bundesanwaltschaft bei 40 linken Projekten, Wohnungen und Arbeitsplätzen. Ein Fotobericht.
9. Mai, Berlin, 20 Uhr, Mariannenplatz, Kreuzberg
Mit Sprechchören "Wir sind alle 129a" und "Ihr seid selber 129a" reagierten allein in Berlin über 4000 Menschen auf einer Spontandemonstration gegen die massive Durchsuchungsaktion des BKA am gleichen Tage. Die federführende Bundesanwaltschaft hatte angesichts des bevorstehenden G8-Gipfels schweres Geschütz aufgefahren. 900 Polizeibeamte durchsuchten bundesweit 40 linke Projekte, Wohnungen und Arbeitsplätze. Begründung: 18 namentlich Beschuldigte hätten eine terroristische Vereinigung gegründet. Als Beleg dafür sollte vor allem ein Buch herhalten, das seit 2004 mittlerweile in der 3. Auflage verkauft wird: "Autonome in Bewegung". Auf der Durchsuchungsliste standen u.a. die Rote Flora in Hamburg, das "so36.net", der Fusionladen, Libertad, die Antirassistische Initiative, der Verlag des Buches Assoziation A, Buchladen "Schwarze Risse" und das Umbruch Bildarchiv. Haftbefehle gab es nicht, relevante Funde kann die Bundesanwaltschaft nicht vorweisen, so das magere Ergebnis der Durchsuchungen. Die Bilanz der Betroffenen ist da schon erfreulicher: "Wir werden jetzt erst recht zu den Protesten mobilisieren und freuen uns über den zusätzlichen Schwung, die die Aktion der Bundesanwaltschaft der Mobilisierung verliehen hat", erklärten die Beschuldigten in einer gemeinsamen Presseerklärung. Stellungnahme vom Umbruch Bildarchiv
5. Mai, Berlin
Noch vor kurzem feierte die Köpi, subkulturelles Hausprojekt in Berlin, ihren 17. Geburtstag. Am 8. Mai wird das Haus und das anliegende Grundstück zum zweiten Mal auf einer Versteigerung zum Verkauf angeboten. Unter dem Motto: „Ihr habt die ganze Stadt verkauft - Köpi ist und bleibt Risikokapital!“ demonstrierten am 5. Mai 2007 rund 2000 Menschen vom Breitscheidplatz zur Hauptfiliale der Commerzbank am U-Bhf Bülowstraße. Die Commerzbank ist Gläubigerbank des pleite gegangenen Besitzers Petersen und hat den Antrag auf Zwangsversteigerung der Köpi beim Amtsgericht gestellt. Zahlreiche UnterstützerInnen waren extra aus anderen Städten und Ländern angereist. Eine Fotoseite
1. Mai, Berlin
Angesichts des bevorstehenden G8-Gipfels in Heiligendamm beteiligten sich an diesem 1. Mai 2007 in Berlin deutlich mehr Menschen sowohl an der Mayday Parade als auch an der revolutionären 1. Mai-Demonstration. Eine Fotoseite über den Kreuzberger 1. Mai 2007.

April
29. April, 13 Uhr, Max & Moritz, Oranienstraße 162, 10969 Berlin, U 8 und Bus M 29
"Dr. Seltsams Wochenschau. Lachen, Musik und Geheimnis - Widerstand gestern und heute". Mit Bärbel Schindler- Saefkow, Tochter des 1944 hingerichteten Kommunisten Anton Saefkow. Mit Ralf A. Simon,( Knastblatt ). Ab 1980 regelmäßige Prozesse gegen Ralf. 1982 Berufsverbot, als Jornalist, Verleger und Redakteur des Knastblattes. 1983 zu 18 Monate Einzelhaft verurteilt, wegen Beleidigung von Polizei und Justitz, sowie andere Straftaten im Zusammenhang mit dem (Knastblatt) Eintritt frei- Spenden erwünscht.

27. April, Indien, Narmadaregion
Längs des Narmadaflusses in Indien und seiner Seitenarme sollen 30 große Staudämme errichtet werden. Dabei müssen allein durch den Sardar Sarovar Staudamm in Gujarat ca. 320.000 Menschen umgesiedelt werden. Die soziale Bewegung Narmada Bachao Andolan kämpft seit über 20 Jahren gegen diese Großprojekte. Gudrun und Karsten waren im Frühjahr 2005 in Indien und besuchten die NBA-Büros in Badwani und Vadodara und stellten eine 75minütige Sendung zur Situation der Adivasigemeinschaften zusammen, die in den Überschwemmungsgebieten leben. Zum Radiobeitrag.

27. April, Burma (Myanmar) Südostasien
Leben und Widerstand in einem totalitären Regime. Nicht viele werden jemals von Burma bzw. Myanmar in Südostasien gehört haben. Jährlich reisen mehrere Millionen Touristen nach Thailand und nur ein paar Hunderttausend besuchen dagegen das Nachbarland Burma. Thailands Militärdiktatur ist gerade ein paar Monate alt, in Burma putschte das Militär bereits 1962 und gilt somit als die weltweit am längsten herrschende Diktatur. Einem Rucksacktouristen, der das Land besucht, eröffnet sich eine einmalige buddhistische Kultur mit freundlich lächelnde Menschen. Aber die Realität des totalitären Regimes bleibt hinter dieser Kulisse versteckt. Eine Fotoreportage von Nicholas Ganz.

24. April, Berlin
Ein Gespenst geht um in Berlin. Das Gespenst des Schulstreiks. Für den 24. April 2007 rief die Schülerinitiative „Bildungsblockaden einreißen!“ zum wiederholten Male zum Schulstreik auf gegen einschneidende Kürzungen im Bildungssektor. Rund 3500-4000 Menschen liefen lautstark und voller Energie durch die Straßen. Eine Fotoseite.
21.-22. April, Berlin, Rütlischule/Manege,
‚Für ein Berlin, in dem wir leben wollen!’ treffen sich Ende April globalisierungskritische Menschen und Gruppierungen zu einem lokalen Sozialforum in der Neuköllner Rütlischule und dem gegenüberliegenden Jugendzentrum Manege. Die Rütlischule war vor gut einem Jahr bundesweit in die Schlagzeilen geraten, weil das Kollegium in einem Brief an die Behörden die Zustände an dieser Hauptschule im sozialen Brennpunkt als so unerträglich schilderte, dass diese Schulform am besten abzuschaffen sei. Das Jugendzentrum Manege mit seinem freien Träger FUSION e.V. war in den folgenden Debatten um ‚Multi-Kulti’ und ‚gescheiterte’ Integration immer wieder als positives Gegenbeispiel in Erscheinung getreten. ‚Schon lange haben am Sozialforum beteiligte Gruppen und Initiativen Schwerpunkte ihrer politischen Arbeit beispielsweise in der Sozial- oder Flüchtlingspolitik. Die Entscheidung, sich im Kiez zu treffen, heißt auch, Lösungen dort zu suchen, wo die Probleme am deutlichsten sichtbar werden’, erklärt Karin Baumert von der Initiative Zukunft Bethanien. Mehr Informationen
20.-22. April, Berlin
Dreitägiges Musikfestival gegen den G8-Gipfel. Am Wochenende 20./21./22.4.2007 findet in Berlin das internationale Musikfestival Move Against G8 statt. Mit dabei sind internationale Größen der linken Punk-Rock-Folkmusik wie Obrint Pas, Los Fastidios, Panteon Rococo, Banda Bassotti, No Respect, The Blaggers, Desechos, Chaoze One, Irie Revoltes Soundystem, Che Sudaka, Betagarri und viele mehr! Mehr Infos
19.-20. April, 9 Uhr Landgericht Dessau, Willy-Lohmann-Str. 29, Dessau
Oury Jalloh. Monitor berichtet in einem Beitrag vom 12. April, daß eine halbe Stunde vor Oury Jallohs Tod "unbekannte Personen" in seiner Zelle waren. Anschließend sei Oury Jalloh aufgeregt und unruhig gewesen. Dies wird von der Polizeibeamtin Beate H. detailliert beschrieben. Regina Götz, Anwältin der Familie Jalloh: "Es ist wirklich rätselhaft, dass diese Kontrolle - diese 11.30-Uhr-Kontrolle taucht in einer einzigen Zeugenaussage auf. Und dann nie mehr. Und dazu kommt, dass diese 11.30-Uhr-Kontrolle nicht im Gewahrsamsbuch vermerkt ist. Es ist schon sehr erstaunlich und natürlich fragt man sich ... was ist da passiert?" (Monitor-Beitrag). Fortsetzung des Prozesses gegen die Polizeibeamten Andreas S. und Hans-Ulrich M. am 19. und 20. April in Dessau. (siehe auch 27.3.) Mehr Informationen
17. April, Berlin
Kämpfe um Land gibt es weltweit. Sei es, weil Großgrundbesitzer oder Konzerne das Land von KleinbauerInnen und Indigenen rauben oder mit Chemikalien vergiften oder weil im Namen von “Entwicklung und Fortschritt” Großprojekte wie z.B. Staudämme große Landflächen zerstören. In dem Netzwerk Via Campesina haben sich weltweit über 200 Millionen (Klein-)BäuerInnen, Landlose und Indigene Gemeinschaften organisiert, um für freien Zugang zu Land, gegen Vertreibung und auch gegen die neoliberale Agrar- und Freihandelspolitik der G8 zu kämpfen. Am 17. April veranstalteten sie einen internationalen Aktionstag. In Berlin gab es dazu eine kleine aber bunte Demo zum Agrar- und zum Entwicklungsministerium. Eine Bilderseite

März

30. März bis 1. April, Berlin
Seit einiger Zeit haben sich verschiedene Häuser und Projekte auf der Rigaerstrasse und Umgebung zusammen gefunden, um sich gegen die Räumungen, Luxusmodernisierungen und den Verkauf der Häuser gemeinsam zu wehren. Eine Kampagne unter dem Motto “Niemals aufgeben - Niemals kapitulieren. Rigaerstrasse fights back!“ wurde ins Leben gerufen, um eine Öffentlichkeit über diese Thematik, und den allgemeinen Prozess der Gentrification zu schaffen. Zum Auftakt gibt es 3 Tage lang Voküs, Brunch, Parties, Konzerte, Workshops und Aktionen. Mehr Informationen.

27.-30. März, 9.00 Uhr Landgericht Dessau, Willy-Lohmann-Str. 29, 06844 Dessau und 19. - 20. April
Am 27. März wurde am Landgericht Dessau der Prozess gegen die Polizeibeamten Andreas S. und Hans-Ulrich M. eröffnet.
Ihnen wird "Körperverletzung mit Todesfolge" bzw. die "fahrlässige Tötung" des Asylbewerbers Oury Jalloh vorgeworfen, der am 7. Januar 2005 an Händen und Füßen gefesselt in einer Polizeizelle verbrannte. (siehe Umbruch-Berichte 1, 2, 3) Die Angeklagten wiesen im ersten Prozeßtag die Vorwürfe im Wesentlichen zurück. Eine Fotoseite vom ersten Prozeßtag Die Seite wird mit Videoberichten täglich aktualisiert.
25. März, Berlin, 14.00 Uhr am Alexanderplatz.
Am 24. und 25. März fanden sich die 27 Staats- und Regierungschefs der EU zu einem EU-Gipfel in Berlin ein, um den 50. Jahrestag der Gründung der damaligen EWG durch die Unterzeichnung der sog. Römischen Verträge zu feiern. Dies sollte ein erklärter Höhepunkt der deutschen Präsidentschaft sein, die das mit der Lissabon-Strategie definierte Ziel hat, die EU zum konkurrenzfähigsten und stärksten Wirtschaftsraum der Welt zu machen. "Nein zum Europa des Kapitals! Stoppt die Militarisierung der EU!" setzten rund 2.500 DemonstrantInnen dagegen. Fotobericht über die Demonstration.
22. März, Berlin
, 17 Uhr * JVA Moabit, Alt-Moabit 12A
"Am Donnerstag, dem 22. März sitzt unser Freund Matti bereits 100 Tage in U-Haft. Das sind 100 Tage zuviel! Deshalb gibt es an diesem Tag eine Kundgebung vor der JVA Moabit. Wir wollen erneut auf das Unrecht aufmerksam machen, das Matti widerfährt und ihm zeigen, dass er nicht alleine ist und wir nicht Ruhe geben werden, bis er wieder draußen bei uns ist!" Mehr Informationen
16. März, Berlin 1971 - 2007
Georg von Rauchhaus. Selbstorganisation in besetzten Häusern - Wie alles anfing. Nach einem Teach-in und einem Konzert mit Ton Steine Scherben am 8. Dezember 1971 in der Technischen Universität Berlin zum Tode Georg von Rauchs machten sich die TeilnehmerInnen auf den Weg Richtung Kreuzberg und besetzten das seit 1970 leerstehende Schwesternwohnheim des Bethanien-Krankenhauses. Eine neue Ära - Leben in selbstorganisierten Häusern - hatte mit dem Georg von Rauchhaus ihren Anfang gefunden. Greta Mields und Salome Duch (17 Jahre), Freunde der heutigen BewohnerInnen, trafen im Rahmen eines Praktikums bei Umbruch Bildarchiv Kat, einen der ehemaligen Erstbesetzer. Daraus folgte ein spannender Austausch über die Bewegung der 70er Jahre und die Entwicklung des Georg von Rauchhauses. In dieser Bildgalerie seht ihr bisher unveröffentlichte Fotos aus der damaligen Zeit. Zur Bildgalerie
15. März, 16 Uhr am Bahnhof in Rathenow
Am 4. April 2007 sollen Awa Marie Ndemu und ihre vier Kinder aus Rathenow (Brandenburg) nach Kamerun abgeschoben werden. Awa Marie war im September 2001 aus Kamerun geflohen, weil ihr Leben in Gefahr war. Zwei der Kinder gehen in die 9. Klasse, eins in die sechste und das jüngste Kind, das in Deutschland geboren wurde, besucht den Kindergarten. Im Falle der Abschiebung würden sie von ihrem Vater getrennt, der eine Aufenthaltserlaubnis in Deutschland hat. Die Brandenburger Flüchtlingsinitiative FIB u.a. Gruppen rufen auf zu einer Demonstration, um die Abschiebung zu stoppen. Kommt alle! Beginn: 16 Uhr am Bahnhof in Rathenow.
3.-11. März, G8-Infotour quer durch Österreich und Deutschland
Alle kennen den süßen Geschmack von Orangen. Aber leider ist es wenigen bekannt, unter welchen Bedingungen Apfelsinen hergestellt werden. Ausgerüstet mit zwei Fotoausstellungen, zwei Tonnen Orangen, Veranstaltungen und Infomaterial zog Anfang März eine 9köpfige Aktionsgruppe quer durch Österreich und Deutschland und erreichte am 11. März als letzte Station ihrer Tour Berlin. Erschöpft aber mit guter Laune berichteten die Akteurinnen über die ereignisreiche Fahrt, die Ihr Ziel erreicht hat: auf die miserablen Arbeitsbedingungen in der "industriellen Landwirtschaft" aufmerksam zu machen und gegen den G8-Gipfel im Juni 2007 in Heiligendamm zu mobilisieren. Eine Diashow mit Musik von der Tour und die Fotogalerien der Ausstellung.
9. März, Berlin
Proteste gegen Rente mit 67. Rund dreitausend Menschen kamen am 9. März 2007 zur Kundgebung der Gewerkschaftsjugend in Berlin, um gegen die Rente mit 67 zu demonstrieren – am Tag als der Bundestag über den entsprechenden, umstrittenen Gesetzentwurf abstimmte. Eine Bilderseite.
3. März, Halbe
Am 3. März 2007 wollen wieder hunderte Neonazis in Halbe den Nationalsozialismus verherrlichen. Sie planen einen Marsch zum dortigen Friedhof. Wir rufen alle AntifaschistInnen und Antifaschisten auf, zur Gegenkundgebung am 3. März 2007 ab 10.00 Uhr in Halbe Baruther Str./ Teichmannstr. zu kommen. Musik von "Berlin Boom Orchestra“ und "Daisy Chain“. Redebeiträge und ZeitzeugInnen. Infoveranstaltung und Party am 24.2., 20.00 Uhr im Subversiv in Berlin, Brunnenstr. 7 HH. Neueste Infos und Zugtreffpunkte

Februar

27. Februar, Gießen/Hamburg
Am 7. Januar 2007 wurde der kurdische Künstler Engin Celik in der Nähe von Gießen von Polizisten festgenommen und in die JVA Gießen gebracht. Ihm wurde mitgeteilt, dass sein Asylverfahren negativ entschieden sei und man ihn in die Türkei abschieben werde. Aus Protest trat Engin am 15. Januar in einen Hungerstreik. Draußen begann eine massive Solidaritätskampagne. Nach 30 Tagen Hungerstreik wurde er am 13. Februar endlich aus der Haft entlassen. Doch er ist noch immer von Abschiebung bedroht. Ein Bildbericht.
26. Februar, München
Durch Protest-Faxe und Telefonanrufe bei der Fluggesellschaft Air France konnte die Abschiebung von Yabre Oumarou aus Burkina Faso gestoppt werden. Air France verweigerte es, Yabre Oumorou an Bord des Abschiebe-Flugzeuges zu nehmen. Mehr Informationen.
24. Februar,
„Ab Morgen Früh können langjährig Geduldete ihr Bleiberecht bekommen.“ Dieses große Versprechen gaben die Innenminister der Länder nach ihrer Konferenz in Nürnberg am 17.11.06. Sie einigten sich auf eine „Bleiberechtsregelung“ für die rund 200.000 Menschen, die seit Jahren lediglich mit einer „Duldung“, d.h. ohne sicheren Aufenthaltsstatus in Deutschland leben müssen.
Am 24. Februar ist die Regelung seit 100 Tagen in Kraft. Bisher wurden kaum Aufenthaltstitel nach der Regelung vergeben. In Niedersachsen bekamen z.B. bisher von 22.600 Geduldeten lediglich 49 ! ein Bleiberecht! Vom 22. bis 24. Februar riefen deshalb Bleiberechtsinitiativen und antirassistische Gruppen auf zu Aktionen für das ganze Bleiberecht.
Quelle und mehr Infos bei Indymedia.
15. Februar, 14.00 Uhr vor der dänischen Botschaft in Berlin
Am 15.2. findet um 14.00 Uhr vor der dänischen Botschaft (Rauchstr. 1, Nähe Tiergarten) eine Kundgebung mit Vokü, warmen Getränken und Petitionsübergabe (UnterstützerInnenschreiben) statt. Tag X: wütende Demo, Treffpunkt 19.00 Uhr vor der Köpi. Tag X+1: Kundgebung 14.00 Uhr vor der dänischen Botschaft (Rauchstr. 1). Weitere Aktionen werden folgen... Achtet auf Ankündigungen und werdet selbst aktiv. Veranstaltet von der Ungdomshuset-Soligruppe Berlin. (Quelle: Stressfaktor)

8. Februar, 15 Uhr, Vattenfall-Zentrale Berlin
Das "Deutsche Atomforum e.V.", der Lobbyverein der Atomwirtschaft, hielt am 8. Februar im Hotel Maritim an der Friedrichstrasse seine alljährliche Wintertagung ab. VertreterInnen aus Atomindustrie und Politik kungelten gemeinsam für eine atomare Zukunft. Dagegen gab es eine Demo mit Start an der Vattenfall-Zentrale. Ein Bildbericht
7. Februar, Berlin, Mahnwache 17.30 Uhr Kottbusser Tor
Anlässlich des 2. Todestages von Hatun Aynur Sürücü rufen Terre des Femmes, Wildwasser, Querkopf u.a. zu einer Mahnwache am 7. Februar am Kottbusser Tor auf. Hatun Aynur Sürücü, geboren am 17. Januar 1982 in Berlin, war eine Deutsche kurdischer Herkunft. Sie wollte ein selbstbestimmtes Leben. Nur weil ihre Familie dies nicht ertragen konnte, wurde sie am 7. Februar 2005 von ihren Brüdern feige und heimtückisch ermordet. "Wir gedenken dieser Frau, die mutig ihr eigenes Leben in die Hand nahm. Ächtet Verbrechen im Namen der Ehre. Stoppt Zwangsheirat." (siehe auch Fotobericht vom 5.3.2005)
4. Februar, Berlin, 12 Uhr Kundgebung
Am 4. Februar 2007 plant die rechtsradikale NPD einen Landesparteitag in Berlin. Nach eigenen Angaben werden 200 Delegierte und Gäste erwartet. Der Veranstaltungsort wird bisher nicht öffentlich bekannt gegeben, da die NPD lieber ungestört sein möchte. Einige Antifagruppen aus Berlin haben sich zu einem Bündnis zusammengeschlossen und wollen gegen den Parteitag demonstrieren. Gegen 12.00 Uhr soll es eine Kundgebung in der Nähe des NPD-Parteitages geben. Da der Ort noch unbekannt ist, solltet ihr euch auf indymedia, bei der Antifa Friedrichshain oder unter 0173-1070626 über den aktuellen Stand informieren. (Quelle: Stressfaktor)
2. Februar, Dessau
Zwei Jahre nach dem Feuertod Oury Jalloh in einer Dessauer Polizeizelle hat das Oberlandesgericht (OLG) Naumburg auch die Anklage gegen einen zweiten Polizisten zugelassen. Anders als das Landgericht Dessau, das eine Hauptverhandlung gegen ihn ablehnte, sieht das OLG hinreichenden Tatverdacht wegen fahrlässiger Tötung. (MZ-Bericht)

Januar 2007
20.-25. Januar, Nairobi, Kenia
Neue Folge der Bilderreihe G8: Mehr als 60000 TeilnehmerInnen registrierten sich beim Weltsozialforum (WSF) in Nairobi, Kenia. Zum siebten Mal fand das WSF parallel zum Weltwirtschaftsforum in Davos (WEF) statt. Harsche Kritik aufgrund von Ausgrenzung begleitete das WSF, es gab Aktionen wegen zu hoher Preise für Teilnahmegebühren und Essen. Viele bunte Demonstrationen zogen rund um den Austragungsort, einem großen Fußballstadion. Die Eröffnungs- und Abschlußveranstaltungen liefen im Uhuru Park im Stadtzentrum von Nairobi über die Bühne. Im Vorfeld des WSF trafen sich Feministinnen aus Nord und Süd bei den Feminist Dialogues in Nairobi. Ein Bildbericht
14. Januar, Berlin, 10 Uhr ab U-Bhf Frankfurter Tor
Am 14. Januar 2007 fand in Berlin die alljährliche Demonstration in Gedenken an die 1919 von reaktionären Freikorps ermordeten KPD-Revolutionäre Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg statt. Eine Bilderseite
7. Januar, Demonstrationen in Dessau 13 Uhr Hauptbahnhof und Berlin 13 Uhr Hackescher Markt
Vor zwei Jahren verbrannte Oury Jalloh, Flüchtling aus Sierra Leone, an Händen und Füßen gefesselt in der Polizeiwache in Dessau. Zum Gedenken an Oury Jalloh gingen am 2. Todestag mehrere hundert Menschen auf die Straße. In Dessau versammelten sich nach einer Demonstration rund 200 Menschen vor der Polizeiwache. Mit Sprechchören "Oury Jalloh - das war Mord" unterstrichen sie ihre Forderungen nach Aufklärung seiner Todesumstände und nach einer für alle nachvollziehbaren Gerichtsverhandlung. "Bis der Fall lückenlos geklärt ist, bleibt das Mord", sagte einer der Demonstranten und erhielt von vielen Teilnehmern Beifall. In Berlin demonstrierten zeitgleich 500 Menschen vom Hackeschen Markt durch Mitte. Ein Fotobericht.


Mehr aktuelle Termine für Berlin und Umgebung findet ihr im Stressfaktor. Einen Terminkalender aus dem gewerkschaftlichen Bereich bietet das Labour.Net. Eine Übersicht jährlich wiederkehrender Tage könnt ihr unserem Jahreskalender entnehmen.
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