Dezember
31. Dezember, 23.15 Uhr U-Bhf. Turmstrasse (Berlin-Moabit)
Auch
in diesem Jahr gibt es die traditionelle Sylvesterdemo zum Knast Alt-Moabit,
organisiert von der Gruppe Kiralina und "Silvester zum Knast".
Los geht's um 23.15 vom U-Bahnhof Turmstraße. Guten Rusch!
(Quelle:
Streßfaktor)
29. Dezember, Berlin
Die
Feiertagsbescherungen für die Bewohnerinnen des Kreuzberger Hausprojekt
Yorck59 gehen weiter. Bereits in der Nacht vom 23.12. wurde auf zwei
Etagen eingebrochen. Computer wurden beschädigt und Mauern wurden
hochgezogen, die den Zugang zu den Räumen unmöglich machten.
Am gestrigen Abend des 28.12. gegen 22 Uhr kam der aktionswütige
Maurer dann mit polizeilicher Verstärkung zurück. Seine Begründung:
Er sei der neue Mieter der beiden Etagen. Der Hausverwalter Marweld
war wie durch Zufall auch gleich vor Ort.
weitere
Informationen
21. Dezember, Bremen
Sunny
Omwenyeke ist frei. Bericht
und Bilder. (siehe auch unter 10. Dezember)
22. Dezember, Berlin-Friedrichshain,
17-19 Uhr vor dem EDEKA Frankfurter Allee 35
Traditioneller
antirassistischer Weihnachtseinkauf. Wir gehen zusammen mit Flüchtlingen
auf deren Chipkarten antirassistisch einkaufen, ihr bekommt den Einkauf,
Flüchtlinge bezahlen mit ihren Chipkarten und bekommen das für
ein halbwegs autonomes Leben im Kapitalismus notwendiges Bargeld. Mehr
Informationen
13.-18. Dezember, Berlin
Kollektive
Räume statt Investorenträume! Soli-Kunst&Kultur-Woche.
Vom 13.-18.12. finden in der Yorck59 verschiedene Veranstaltungen statt.
Musik, Film, Varieté, Hausrallye und Party. Yorck59
bleibt!
13. Dezember, Erfurt
Erfreulicher Ausgang des Residenzpflichtprozesses gegen Ahmed Sameer:
Am Erfurter Landgericht wurde am Montag das Verfahren gegen den palästinensischen
Flüchtling Ahmed Sameer wegen Reisens ohne Urlaubsschein ohne Auflagen
und negative Konsequenzen eingestellt. »Das ist das erste Verfahren,
in dem ein Asylbewerber offensiv Verstöße gegen die Residenzpflicht
zugegeben hat und nicht verurteilt wurde«, resümierte Ulrich
Klinggräff, Sameers Anwalt. (Junge
Welt-Artikel) Ein aufschlußreiches Protokoll
des Prozesses gibt es auf der Website von "The Voice".
Bericht
und Bilder bei Indymedia
10. Dezember,
Sunny Omwenyeke, Menschenrechtsaktivist aus Nigeria und Aktivist
der Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnnen
aus Bremen, ist seit heute wegen einem Verstoß gegen die Residenzpflicht
für 15 Tage im Gefängnis
in der JVA Oslebshausen. Vor vier Jahren hat er gegen die
Residenzpflicht verstoßen und weigerte sich die gegen ihn verhängte
Geldstrafe zu bezahlen. Das Bundesverfassungsgericht lehnte es ab, sich
mit dem Fall zu beschäftigen. Daher nun der Gang zum Europäischen
Gerichtshof für Menschenrechte. "Wir werden so lange gegen
diese Strafen klagen, bis die Residenzpflicht abgeschafft wird",
kündigte er an. Mehr
Informationen.
8. Dezember, Landesgericht Erfurt, Domplatz 37, Raum 1.12 um 13.00 Uhr
Am Mittwoch, den 8. 12. findet die zweite Verhandlung gegen den Palästinenser
Ahmed Sameer wegen dreimaliger Verletzung der Residenzpflicht in Erfurt
statt. In der ersten Verhandlung war Ahmed Sameer zu einer Strafe von
150 Euro oder einer Freiheitsstrafe von 50 Tagen verurteilt worden.
Da Ahmed das Gesetz für ungerecht hält, hat er sich entschlossen,
den Behörden keinen Pfennig für seine Bewegungsfreiheit zu
zahlen. Zu Ahmeds Unterstützung findet vorm Landgericht eine Protestkundgebung
statt. Auch von Berlin aus fährt ein Bus nach Erfurt, in dem es
noch freie
Plätze gibt. Abfahrt 7.30 Uhr vorm Haupteingang des Ostbahnhofs.
Mehr
Informationen
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4. Dezember,
Berlin, 10.00 Uhr Marktplatz Adlershof
Wie im letzten Jahr am 6.12.2003
wollen Berliner Neonazis erneut für ein nationales Jugendzentrum
demonstrieren. Diesmal ab 11 Uhr von Adlershof zum S-Bhf. Köpenick.
Mobilisiert und organisiert wird der Aufmarsch u.a. von Kameradschaften
wie der Berliner Alternative Süd-Ost, Märkischer Heimatschutz
und der Kameradschaft Tor. Redner werden René Bethage, Gordon
Reinholz und der Hamburger Neonazi Christan Worch sein. Da Treptow-Köpenick
für die Neonazis in letzter Zeit einer der wichtigsten Bezirke
in Sachen Organisierung und Impulsgeber für Neonazikampagnen geworden
ist, ruft die Treptower Antifa Gruppe zu einer regen Beteiligung an
Protestaktionen auf. Kundgebung gegen den Naziaufmarsch ab 10 Uhr auf
dem Marktplatz Adlershof. Mehr Informationen bei der Treptower
Antifa Gruppe
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3. Dezember,
Berlin
Trotz aller Proteste in diesem Jahr scheinen Hartz IV und Agenda 2010
so gut wie durchgesetzt, geblieben ist die Angst vor drohender Armut
und die Hoffnung, daß mit Inkrafttreten der Gesetze sich wieder
mehr Menschen wehren. So wichtig wie den Widerstand gegen Sozialabbau
fortzuführen wird es jetzt, ein gemeinsames Umgehen mit Arbeits-
oder Obdachlosigkeit, mit Behinderung oder Verarmung zu finden. Eine
Geschichte dazu erzählt dieser Film: "Querköpfe"
- Ein Video über Helga Freytag und ihr neues Zuhause bei der Arbeits-
und Obdachlosen Selbsthilfezeitung Querkopf. Zum
Video
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November
29. November, bundesweiter Aktionstag für Bleiberecht
Am
29. November gibt es einen dezentralen Aktionstag für Akubuo Chukwudi,
dem die Abschiebung droht. (siehe unten). An diesem Tag soll es u.a.
eine gemeinsame "Fax-Demonstration" geben. Karawanegruppen,
Akubuo-Soli-Bremen, The Voice und viele andere rufen auf, zwischen 10
und 14 Uhr Faxe an das Innenministerium in Schwerin und die Ausländerbehörde
in Parchim zu faxen. (Innenministerium in Schwerin: 0385-5882972 oder
5882974 (fax) Ausländerbehörde in Parchim: 03871-722664 (fax).
Den Text für das gemeinsame Protestfax gibt es auf der Website
der Karawane.
24.
November bis 1. Dezember, Berlin
Zum
fünfjährigen Geburtstag von "Indymedia"
findet ein großes Treffen von MedienaktivistInnen in Berlin statt,
das "Media Activist
Gathering" MAG. Das MAG´04 ergänzt das unabhängige
globale Mediennetzwerk indymedia mit dem internationalem Filmfestival
"freedom for information" welches von umfassenden Rahmenveranstaltungen
wie einer Open
Space - Konferenz, einer Messe
mit Projektpräsentationen, Filmen und Vorträgen sowie natürlich
der Geburtstagsparty
anlässlich des 5 jährigen Bestehens von indymedia begleitet
wird.
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22. November,
Berlin/Südchina
Seit über 30 Jahren macht der Siebdrucker, Fotograf und Reiseschriftsteller
Otto Göpfert (71) in Indien, Südostasien und Lateinamerika
beeindruckende und zeitlose Portraits von Menschen in Alltagssituationen.
In einer ersten Bildgalerie stellten wir Fotos seiner Vietnamreise
1998 vor. Hier nun der zweite Teil mit Bildern aus Südchina von
der Insel Hainan. Bildgalerie
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21. November,
Berlin
Auch
dieses Jahr findet am Todestag von Silvio Meier (21.11.) eine Mahnwache
am U-Bhf. Samariterstrasse statt. Zum Hintergrund: am 21.11.1992 kam
es auf dem U-Bhf. Samariterstrasse zu einer Auseinandersetzung zwischen
einigen jungen Neonazis und einigen FriedrichshainerInnen. Die Linken
stellten einen der Nazis wegen eines Aufnähers zur Rede und nahmen
ihm den Sticker ab. Alles schien erledigt, doch die Nazis fielen kurze
Zeit später über die Gruppe um Silvio Meier her. Mehrere Personen
wurden durch Messerstiche verletzt - Silvio Meier verstarb. Am 20.11.
findet in Friedrichshain eine Antifa-Demo statt. Die Demo beginnt um
15 Uhr am U-Bhf. Samariterstraße und führt nach Lichtenberg
rund um die Weitlingstraße, die seit Jahren als Rückzugsgebiet
für Nazis gilt. Der Neonazi René Betage (Führer der
Kameradschaft "Berliner-Alternative-Süd-Ost" BASO)
hat ebenfalls einen Aufmarsch angemeldet. Die Polizei gibt den Nazis
Vorrang und will die Nazis ab 16 Uhr zwischen den S-Bahnhöfen Lichtenberg
und Nöldnerplatz marschieren lassen. Mehr
Informationen.
Fotoseite vom letzten Jahr.
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20.
November, Schwerin, 13 Uhr Hauptbahnhof
Bereits
seit Monaten berichten Flüchtlingsaktivistinnen in Mecklenburg-Vorpommern,
dass es insbesondere in Parchim (dem Landkreis, wo die Anti-Lager-Tour
Station gemacht hat) zu plötzlich beschleunigten Asylverfahren
sowie vermehrten Abschiebungen kommt. In Parchim wohnt auch Akubuo Chukwudi
aus Nigeria, dem jetzt erneut die Abschiebung droht. Akubuo ist langjähriger
Aktivist von "The Voice" und der "Karawane für die
Rechte von Flüchtlingen und Migrantinnen". Seit über
10 Jahren kämpft er kontinuierlich und kompromisslos für die
Menschenrechte für Flüchtlinge jeglicher Herkunftsländer.
1993 stellte Akubuo seinen Asylantrag in Deutschland, seitdem versuchten
die Behörden bereits dreimal den unbequemen Aktivisten abzuschieben.
Seine aktuelle Situation ist kritisch. Am 20. November fand in Schwerin
eine Demonstration für gesichertes und dauerhaftes Bleiberecht
für Akubuo statt. Eine Bilderseite
und ein Videointerview
mit Akubuo Chukwudi
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19. November,
Berlin
Am Freitagnachmittag fand am Savignyplatz in Berlin erneut eine
Kundgebung für den Erhalt des Wohnprojektes Yorckstraße 59
statt. Ursprünglich war die Veranstaltung vor dem Wohnsitz des
Hausbesitzers Marc Walter geplant, dies wurde jedoch von der Polizei
verboten. Eine Fotoseite
13.
November, Halbe
Kein
Heldengedenken in Halbe! Am 13. November diesen Jahres werden
sich Alt- und Neonazis wieder bemühen die totale Niederlage der
Kesselschlacht in Halbe 1945 als ruhmreiche Tat deutscher Soldaten darzustellen.
Ihr Heldengedenken soll die auf dem Waldfriedhof Halbe begrabenen
22.000 Soldaten aus Wehrmacht, SS und Volkssturm ehren und der nationalsozialistischen
Ideologie in der vorgeblichen Trauer Legitimation verleihen. NS-Verherrlichung
stoppen! Antifa-Demo ab 12 Uhr in Halbe. Mehr
Informationen.
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11.-15.
November, Berlin,
100 Jahre nach dem Völkermord deutscher Kolonialtruppen im
damaligen Deutsch-Südwest-Afrika, dem heutigen Namibia, und
120 Jahre nach der Berliner "Kongo-Konferenz" zur Aufteilung
des afrikanischen Kontinents fand Mitte November die Anticolonial
Africa Conference Berlin 2004 statt. In den vier Tagen trafen
sich täglich etwa 250 Menschen zu Vorträgen, Filmen,
Diskussionen, einer Ausstellung und Workshops in der "Alte
Feuerwache" in der Axel-Springer-Straße 40/41 in Berlin-Kreuzberg.
Außerdem gab es Kundgebungen vor der "Neuen Wache",
dem Reichstag und eine Demonstration durch die Innenstadt. Eine
Bilderseite
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7.-9. November,
La Hague - Wendland
Nachdenken,
Trauer und Wut über den Tod des 21-jährigen Sébastien
Briat begleiteten die diesjährigen Proteste gegen den Castorzug
von La Hague nach Gorleben. Sébastien hatte sich mit Freunden
bei Avricourt (Frankreich) hinter einer Kurve an der Bahnstrecke angekettet
und wurde von dem mit 100 Stundenkilometer fahrendem Castorzug überrollt.
In zahlreichen Städten versammelten sich spontan tausende von AtomkraftgegnerInnen,
in Hitzacker und Splietau fanden Trauerkundgebungen statt.
Zum ersten Mal seit Jahren waren sowohl die Nord- als auch die Südstrecke
von Dannenberg nach Gorleben vollständig blockiert. Nach zahlreichen
Stops rollte der Castortransport am Dienstag Morgen ins Zwischenlager
Gorleben. Eine Bilderseite.
6. November, Nürnberg, 12 Uhr Lorenzkirche
Am
6. November 2004 findet in Nürnberg im Rahmen bundesweiter Herbstaktionen
gegen den Sozialraub eine Großdemonstration zur Bundesagentur
für Arbeit statt. Denn am 1.1.2005 soll das sog. Arbeitslosengeld
II eingeführt werden, mit dem sich die Armutsspirale für viele
weiter nach unten schraubt. weitere Informationen bei Organisierte
Autonomie
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1. November,
Berlin/Vietnam
Seit über 30 Jahren macht der Siebdrucker, Fotograf und Reiseschriftsteller
Otto Göpfert (71) in Indien, Südostasien und Lateinamerika
beeindruckende und zeitlose Portraits von Menschen in Alltagssituationen.
Seine Foto- und Reiseberichte stellte er bis vor wenigen Jahren im Handsiebdruck
her. Die neueren Bücher gibt es nur gebunden als Ansichtsexemplare.
Einen Ausschnitt dieser Raritäten möchten wir in dieser und
folgenden Fotoserien vorstellen - 100 bisher unveröffentlichte
Fotos einer Reise 1998 durch Vietnam. Eine
Bildergalerie.
Oktober
22. Oktober, Berlin, Beginn: 15.00 Uhr, Yorckstr.59,
Die
BewohnerInnen und Initiativen in der Yorckstr.
59 sind akut von Rausschmiss bedroht. Deshalb rufen sie und andere
ebenfalls gefährdete Projekte auf zur "Rag(c)e against the
ugly Stadtumstrukturierung. Radrallye zu Orten des sozialen Grauens
und linken Widerstands." Beginn: 15 Uhr Yorckstraße. Ende
gegen 19.30 Uhr am Schlesischen Tor mit Queer-Variete (schwarzer Kanal)
18.
Oktober, Berlin, 19 Uhr, Druzbar, Yorck 59
Film
zur Stärkung des antikolonialen Bewußtseins im Vorfeld der
Anticolonial Africa Conference 2004 (11.-15. November in der Alten Feuerwache
in Berlin).
14.-17.
Oktober, London
Vom
14. bis 17. Oktober 2004 findet in der englischen Metropole das dritte
Europäische Sozialforum
statt. Nach erfolgreichen Versammlungen in Florenz (2002) und Paris
(2003) will die internationalistische und antikapitalistische Bewegung
erneut tagen, über Perspektiven streiten und Aktionen vorbereiten.
Mehr
Informationen
13.-16. Oktober,
Berlin, Mehringhof, Gneisenaustraße 2
Eine
der ältesten und engagiertesten Flüchtlingsorganisationen
hat Geburtstag. "The Voice Refugee Forum" wird 10 Jahre alt.
Ein guter Grund zu feiern aber auch "Zeitpunkt der Reflektion,
Selbstkritik und der Suche nach einem Weg nach Vorne" angesichts
der sich verschlechternden Situation für Flüchtlinge. The
Voice lädt alle Gruppen herzlich ein zu einem Kongreß in
Berlin im Mehringhof. Losgehen tut er am Mittwoch, den 13. 10 um 18
Uhr. Dazu gibt es vielfältiges Programm, genug Platz zum feiern
und sich auszutauschen. Am Abend des 16. Oktober ist dann großes
Konzert mit "Brothers Keepers" ab 20 Uhr im SO 36, Oranienstraße
190. Es schönes Geburtstagsgeschenk wären Gruppen, die Unterstützung
beim Kochen oder Schlafplätze anbieten könnten. Mehr
Informationen und Kontaktemails: The
Voice und die Kongressvorbreitungsgruppe.
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11.
Oktober, Berlin
Rund
80 AktivistInnen statteten am Mo, den 11. Oktober der Zentrale der Arbeiterwohlfahrt
(AWO) am Halleschen Ufer einen Besuch ab und verlangten, dass die AWO
auf die Vergabe von Ein-Euro-Jobs verzichtet. Die BesetzerInnen trugen
rote Pullis und weiße Masken und werden "die Überflüssigen"
genannt. Der Vorsitzende der AWO zeigte sich wenig gesprächsbereit,
stellte Strafantrag wegen Hausfriedensbruch und ließ "die Überflüssigen"
räumen. Eine
Bilderseite
7. Oktober, Berlin
Berlin
(dpa/bb) - Die Hungerstreikaktion von Insassen des Abschiebungsgewahrsams
Köpenick dauert an. Allerdings beteiligten sich am Mittwoch nur
noch 16 Ausländer an dem Protest gegen die ihrer Meinung nach zu
langen Bearbeitungszeiten der Ausländerbehörde, teilte die
Polizei mit. Am vergangenen Montag waren 55 Gefangene in Hungerstreik
getreten. Sie verlangten eine Verbesserung ihrer Unterbringungsbedingungen.
Sozialarbeiterinnen und Seelsorger versuchten, in Gesprächen die
Situation zu entspannen.
7. Oktober, FBI beschlagnahmt IMC-Server in Großbritannien
Am
Donnerstag forderte das FBI den Hostingprovider Rackspace auf, Festplatten
der Indymedia-Server in Großbritannien und San Antonio (Texas)
auszuhändigen. Rackspace, auf deren Servern mehr als 20 IMCs gehostet
wurden, fügte sich dieser Anordnung und händigte die Festplatten
aus, was dazu führte, dass einige Indymedia Webseiten vom Netz
genommen oder in ihrer Funktionalität beeinträchtigt wurden.
So werden zur Zeit bei Indymedia Deutschland keine Fotos oder Videos
dargestellt. Der Grund für die gerichtliche Anordnung oder wer
momentan im Besitz der Festplatten ist, bleibt für Indymedia unklar.
Das Gericht verbietet Rackspace, weitere Äusserungen dazu abzugeben.
Aidan White, Generalsekretär der International Federation of Journalists
(IFJ) sagte. "Wir wurden Zeugen einer intolerierbaren und agressiven
internationalen Polizeioperation gegen ein Netzwerk spezialisiert in
unabhängigem Journalismus. Der Weg wie dies getan wurde, riecht
eher nach einer Einschüchterung von legitimer journalistischer
Recherche als nach Verbrechensverfolgung." Mehr Informationen bei
Indymedia.
2. Oktober, 15 Uhr Berlin-Hohenschönhausen
Zum
dritten Mal findet am 2. Oktober "livin`n concrete" auf dem
Prerower Platz (hinter dem Lindencenter) in Hohenschönhausen statt.
Dieser Platz wird i.d.R. von rechten Jugendlichen dominiert. Mit der
Veranstaltung wollen das "uab"
u.a. zeigen, daß dieser Platz auch bunter und lebendiger aussehen
kann, als sonst. Es wird einen Skatekontest geben, Aktionen von Sprayern,
mehrere politische Stände, leckeres Essen und Trinken, Live-Musik
und vom Band, sowie eine Diskussion zu "Visionen der Jugendarbeit"
in Hohenschönhausen mit der Bezirksbürgermeisterin Christina
Emmrich und Vertretern des Jugendhilfeausschusses.
Siehe
auch
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2.
Oktober, Berlin, 13 Uhr Alexanderplatz
Am
2. Oktober fand eine zentrale Demonstration aller Initiativen gegen
Hartz IV in Berlin statt. Aufgerufen dazu hatten die Organisatoren der
bundesweiten Montagsdemonstrationen. Unterstützt wurde der Protestmarsch,
der vom Alexanderplatz durch die Innenstadt führte, von mehreren
Gewerkschaften und der PDS, auch gab es einen starken Block von ArbeitsmigrantInnen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren aus mehr als 120 Städten
mit Bussen angereist. Eine
Bilderseite
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September
30.
September,Berlin,Yorck goes Friedrichstrasse ! Kundgebung
Friedrichstrasse
129
um 17 Uhr
Am
letzten Tag ihres Mietvertrages gingen die BewohnerInnen der Yorckstraße
59 erneut auf die Strasse. Ihr neuer Besitzer (Marc Walter) und ihr
Hausverwalter (Boris Gregor Marweld) haben sich gemeinsam vor kurzem
die Friedrichstr.129, sowie Claire Waldorf Str. 2,4,6,8,10 und 12 gekauft.
Kollektive Räume statt Investorenträume!
Eine
Bilderseite und weitere
Informationen
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27.
September, Berlin
Seit
zwei Monaten gehen jeden Montag zehntausende in rund 200 Städten
gegen Hartz IV auf die Straße, seit dem 16. August auch in Berlin.
Die TeilnehmerInnenzahlen sind rückläufig - ein stärkeres
Übergreifen des Protestes in westdeutsche Städte ist nicht gelungen.
Am 2. Oktober findet nun eine zentrale Demonstration in Berlin statt,
die für manche Initiative auch Gradmesser dafür ist, ob auch
in Zukunft die Montagsdemonstrationen sinnvoll weitergeführt werden
können. ACT! ruft dazu gemeinsam mit anderen Gruppen zu einem "Das-Ende-der-Bescheidenheit-Block"
auf.
In jedem Fall beeindruckt die Hartnäckigkeit, mit der in vielen Orten
die Menschen auf die Straße gehen. Ihre Gründe und ihre Forderungen
stellen sie recht unkonventionell auf selbstgemalten Schildern dar. Jochen
Gester hat die bisherigen Demos in Berlin fotografisch begleitet.
Hier
die Dokumentation seiner Fotos und Eindrücke.
24.-26. September, Gasthof in Meuchevitz, Wendland
Anti-Atom-Bundeskonferenz:
Perspektiven der Anti-Atom-Bewegung. Ist die Atommafia am Ende, oder ist
bereits eine Renaissance der Atomindustrie eingeläutet? Wie lässt
sich das Ende der Atomindustrie forcieren und eine Wiederauferstehung
verhindern? Zwischen diesen jeweils theoretisch begründbaren extremen
Wahrnehmungsmöglichkeiten sorgt die aktive Minderheit aller Atom-
kraftgegnerInnen für erhebliche Bewegung. Die Themen der Konferenz:
Veranstaltung zum Thema Sozialabbau. +++ Perspektiven der Bewegung - Renaissance
der Atomkraft? +++ Kontroversen der Bewegung +++ Widerstandsvernetzung
+++ Transporte - Ahaus, Gorleben, WAA, etc. +++ International - Europa
und Asien +++ Gronau - Demo, Mobilisierung, Kapazitätserweiterung
+++ Standortinitiativentreffen, Zwischenlager, Klagen, etc. +++ Endlagerung
- Standorte und "Standortsuche" +++ Finanzierungsmöglichkeiten
+++ Atomkraft - Kriegerische Energie +++ Hartz IV und Arbeit +++ Samstag
Abend Party. Mehr
Informationen
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25. September,
Berlin
Unter
dem Motto "Weg damit! Berlin bleibt deutsch!" will die NPD
am 25.9. demonstrieren. Nachdem die Kreuzberger Route wegen zu erwartenden
Unruhen polizeilich nicht genehmigt wurde, steht nun die Alternativ-Route
der NPD-Demo fest: Sie wollen um 11.00 Uhr am S-Bhf. Bornholmer Strasse
losgehen, weiter über Osloerstrasse, Luise-Schröderplatz und
wieder zurück. Bereits um 10.00 Uhr ist am U-Bhf. Pankstrasse Treffpunkt
für eine Antifa-Demo. In Berlin hat sich ein breites Bündnis
aus Antifa-Gruppen, anderen linken Gruppen, MigrantInnen, Kulturinitiativen
und GewerkschafterInnen gebildet, um den Naziaufmarsch vielfältig
be- bzw. verhindern zu können.
(Quelle:
Streßfaktor)
Weitere
Informationen.
24. September, Berlin, 19 Uhr Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, U6 oder
U7 Mehringdamm, 2.HH, 2.Stock, links
Vortrag
und Diskussion im Rahmen einer Veranstaltungsreihe der Initiative "Anticolonial
Africa Conference" zu Perspektiven auf die koloniale Herrschaft:
Dr.
Anton Markmiller: "Wie
man aus Menschen Neger macht..." Koloniale Arbeitserziehung
als Hilfsmittel der ökonomischen Ausbeutung
13. September, Hamburg
Etwa
30 Menschen protestieren gegen die Sammelabschiebung
von 17 Afrikanern in Hamburg.
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11. September,
Hamburg, 13h Großneumarkt, S-Bhf Stadthausbrücke
Yorck
59 goes Hamburg. Demonstration zum Wohnhaus von Marc Walter, dem neuen
Eigentümer der Yorckstr. 59. Eine
Bilderseite
7. September, Hamburg
Aus der Hamburger Lokalpresse (Welt vom 31.Aug, Taz und Hamburger Abendblatt
vom 01.Sept.) war zu erfahren, dass die Hamburger Ausländerbehörde
im September einen europaweiten Abschiebeflug nach Afrika mit mehr als
40 Personen und etwa dreifacher Begleitung durch Bundesgrenzschutzbeamte
organisiert. Teile des Flughafens sollen dafür abgesperrt werden.
Die Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
(Hamburg) fordert die Aussetzung der geplanten Charterabschiebung und
eine Offenlegung aller Informationen, die diese Sammelabschiebung und
die zukünftigen Planungen betreffen! Mehr
Informationen
6. September, Berlin, 18 Uhr Rotes Rathaus
An diesem Montag gibt es wieder eine gemeinsame Montagsdemo in Berlin,
nachdem die veranstaltenden Gruppen sich zusammengerauft haben. Das
Ziel der Demo wird auch am Montag wieder die SPD-Zentrale sein.
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4. September,
Wrangelkiez Berlin
Bei der
Fête de la Soupe, Berlins erstem Suppenfestival, gab es unter
dem Motto "Kuck mal über deinen Tellerrand" einen Tag
lang kostenlos Suppe satt. Eine
Bilderseite
4. September, ab 13 Uhr Wendland-Seerauer
Brücke
DAS
FEST ZUM PROTEST. An der Castor-Strecke zwischen Hitzacker &
Dannenberg mit Sport, Spiel, Hochspannung gegen den Atomstaat. Mit zahlreichen
Livebands, Fußballturnier, Essen & Trinken & Infostände
& Kono & Kinderprogramm, Ausstellungen & Wettbewerbe. Mit
dem »Fest zum Protest« beginnt die heiße Phase des
Widerstandes gegen die nächste Castorfuhre nach Gorleben, die für
Anfang November erwartet wird. Mehr.
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1. September,
16 Uhr, Berlin
Die Anti-Lager-Action-Tour
gegen Abschiebung und Ausgrenzung besuchte Berlin! Eine
Bilderseite von der Demonstration vom Alexanderplatz zur SPD-Zentrale
August
31. August, Berlin-Unter
den Linden 78
vor
der Berliner Vertretung der Europäischen Kommission
10 Uhr
Ende August
2004 verstreicht die 30 Tage-Frist des Weltsicherheitsrat an die sudanesische
Regierung, die schweren Menschenrechtsverletzungen in Darfur zu stoppen.
Ungeachtet der vielen Versprechungen Khartums hat sich die Lage in der
Krisenregion in den letzten vier Wochen nicht spürbar gebessert.
Noch immer überfallen Janjawid-Milizen Dörfer und Flüchtlingslager.
Mit Unterstützung der sudanesischen Armee morden und brandschatzen
die Milizionäre weiterhin. Die humanitäre Versorgung der Not
leidenden Bevölkerung wird immer wieder behindert. Die Europäische
Union weigert sich bis heute, von einem "Völkermord"
in Darfur zu sprechen. Im Weltsicherheitsrat gelang es der EU nicht,
zumindest Sanktionen gegen den Sudan durchzusetzen. Der Völkermord
geht weiter. Täglich sterben bis zu 2.000 Menschen. Mit einer Menschenrechtsaktion
vor der Berliner Vertretung der Europäischen Kommission soll am
31. August an die EU und die internationale Staatengemeinschaft appelliert
werden, sich wirksamer für ein Ende des Völkermordes in Darfur
einzusetzen.
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29. August, Berlin
Eins,
zwei, drei - Gemüseschlacht auf der Oberbaumbrücke. Alljährlich
ist die Oberbaumbrücke Schauplatz für eine gut organisierte
Straßenschlacht zwischen Friedrichshain und Kreuzberg. Mit dabei
u.a. die Friedrichshainer Wasserarmeefraktion (WAF), die ehemalige KPD-RZ
und viel faules Obst, Gemüse, Schaumgummikeulen und Wasserbomben.
Eine Bilderseite
28. August, Berlin-Köpenick ab 14 Uhr
Köpenicker
Kontrollverluste Festival 2004. Linkes, unkommerzielles, emanzipatorisches
Musikfestival in Köpenick. Kostenlos und draußen. Trotz der
immensen Repressionen und der Verbote seitens der Köpenicker Verwaltungsämter,
denen das Köpenicker Kontrollverluste Festival in den vergangenen
zwei Jahren ausgesetzt war, hat sich das Vorbereitungsbündnis nicht
unterkriegen lassen. Dieses Jahr wird das Festival am 28. August 2004
im Kranbahnpark in Oberschöneweide stattfinden. Euch erwarten viele
Bands auf zwei Bühnen, Soundsystems, Filmzelt, Voküs, Getränke,
Infostände, Kinderfest und vieles mehr. Um 14:00 Uhr geht's los.
Mehr Informationen
28. August,
Berlin-Kreuzberg ab 14 Uhr
"Agitprop
SO 36" mit Konzert/Bands, Veranstaltungen, Kino, Büchertischen,
-ständen, Kickertunier, Ponyreiten für Kinder etc. in der
Oranienstraße und auf dem Oranienplatz für die Freiheit der
Gefangenen vom 1. Mai 2004 und gegen Hartz-Gesetze. Organisiert wird
das Fest von einem Vorbereitungskreis Agitprop SO36, Linksradikales
und Autonomes Plenum und der Roten Hilfe e.V. OG Berlin. Infos
auf der Internetseite
27.& 29. August, Berlin
Revolte
Springen präsentiert das Ende der Kleinkunstpunkpuppentrashtheater
Pflastersuspektakeltour am 27.08 in der Kuhle im Görlitzerpark
um 18 Uhr und am 29.08 Laster & Hängerburg um 20.30 Uhr
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27. August, Berlin
Am Freitag,
den 27. August '04 feierte das weltgrößte Beratungsunternehmen
in Berlin sein Firmenjubiläum. Bescheiden wie der neoliberale Konzern
nunmal ist, wurden dafür gleich mehrere Museen und öffentliche
Gebäude im Stadtzentrum Berlins für geschlossene Veranstaltungen
angemietet. Mit einem riesigen Festessen beglückte McKinsey und
Company 5000 geladene Gäste aus aller Welt und nahm selbst den
Dom und den Palast der Republik dafür in Beschlag. Unter dem Motto
"McKinsey in die Hummersuppe spucken" sammelten sich das Berliner
Sozialbündnis, StudentInnen der Humboldt-Uni, Aktivisten von ACT!
und ATTAC um gegen die recht dekadent anmutende "Geburtstagsfete"
zu protestieren.
Eine Bilderseite
26. August-1. September, Berlin
"Venezuela
von unten" im Lichtblick-Kino. Ein Film von Dario Azzellini
& Oliver Ressler, 67 Min., OmdU, 2004
23. August, Berlin
Die 2.
Berliner Montagsdemonstration gegen Hartz IV beginnt um 18 Uhr mit einer
Auftaktkundgebung vor dem Roten Rathaus im Berliner Zentrum. Nach dem
eindrucksvollen Auftakt letzten Montag ruft jetzt wiederum ein breites
Bündnis von Bürgerinitiativen, Gewerkschaftern, der Initiative
Volksbegehren Soziales Berlin, Erwerbslosenorganisationen, PDS-Berlin,
der Berliner Wahlalternative, attac Berlin und vielen anderen zur zweiten
Berliner Montagsdemonstration auf. Erstmals dabei: die Gewerkschaft
Ver.di, Bezirk Berlin sowie die IG Bau Berlin.
20. August bis
5. September, quer durch Deutschland
Für
Bewegungsfreiheit. Anti-Lager action Tour gegen Abschiebung, Ausgrenzung
und gegen die Residenzpflicht.
"Bramsche-Berlin-Eisenhüttenstadt-Halberstadt-Hannover-Neuss-Parchim/Tramm...
heißen einige der Namen auf der Landkarte mit den Nicht-Orten,
Orten des DRAUSSEN für die, die draußen bleiben sollen auch
im Inneren dieses Landes.
Abschiebeknäste - Abschiebelager - Aufnahmelager - Ausreisezentren
- Containerlager - Gemeinschaftsunterkünfte - Flüchtlingswohnheime
- ZASTen... buchstabiert sich das Alphabet der Flüchtlingslager
in Deutschland.
Abschotten - abschrecken - abwerten - ausgrenzen - demütigen -
einsperren - isolieren - ignorieren - illegalisieren - unterdrücken
- verwalten - vergewaltigen - verfolgen - zusammenpferchen... lautet
die Deklination der Entrechtung all derer, die in Lagern leben müssen,
hier und nebenan." (aus dem Aufruf) Mehr
Informationen
Auftaktdemonstration der Anti-Lager-Tour am 21. August in Bramsche-Hesepe
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16. August, Berlin
Was in Magdeburg begann, hat sich inzwischen auf die ganze Bundesrepublik
ausgeweitet. In 90 Städten, vor allem in Ostdeutschland, gingen
am Montagabend, den 16. August, rund 90.000 DemonstrantInnen gegen Hartz
IV auf die Straße. Auch in Berlin gab es die erste große
Montags-Demonstration mit etwa 20.000 TeilnehmerInnen. Eine
Bilderseite.
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9. August, Berlin
Flüchtlingslager und Gräberfeld vor der Neuen Wache in
Berlin erinnern an Völkermord in Darfur. Gemeinsam mit Sprechern
der schwarzafrikanischen Bevölkerung aus dem Westsudan und mit
Repräsentanten der Südsudanesen und Nuba hat die Gesellschaft
für bedrohte Völker (GfbV) am Montag vor der Neuen Wache in
Berlin ein symbolisches Flüchtlingslager und ein muslimisches Gräberfeld
errichtet. Mit dieser Menschenrechtsaktion demonstrierte die GfbV, dass
in Darfur täglich Hunderte Flüchtlinge an den Folgen der Vertreibung
durch Reitermilizen und sudanesisches Militär sterben. Eine
Bilderseite.
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5. August, Berlin
Das Wohnprojekt in der Yorckstraße 59 gibt es seit 1989. Hier
leben 60 BewohnerInnen, darunter 10 Kinder. Unter anderem ist dort auch
die "Antirassistische Initiative Berlin" untergebracht. Im
Dezember 2003 übernahm ein neuer Eigentümer, Marc Walter aus
Hamburg, das Haus. Seitdem steht das Projekt unter Druck. Plakate werden
entfernt, Hoffeste verboten, eine aufwendige Sanierung mit doppelter
Miete ist geplant. Das Sommerloch nutzte der Verwalter des Hauses, Boris
Gregor Marweld mit Büro in der Kantstraße 134, um weitere
Fakten zu schaffen. Mit einer unangekündigten Bauaktion am 5. August
2004 überraschte er die BewohnerInnen. Trotz beginnendem Widerstands
der BewohnerInnen steht das Projekt auf der Kippe, da im September die
Mietverträge auslaufen.
Die Yorckstraße 59 braucht Unterstützung. Ein Kurzvideo mit
Impressionen von der Bauaktion
4. August, Kunersdorf bei Berlin
Heute haben Flüchtlinge in Kunersdorf (Brandenburg) die Neuaufladung
ihrer Chipkarten verweigert. Sie wollen so lange auf das diskriminierende
Zahlungsmittel verzichten, bis auch sie Bargeld bekommen. In einer kollektiven
Protestaktion blockierten sie kurze Zeit das Heim, verweigerten die
Annahme und demonstrierten vor dem einzigen Geschäft in der Nähe,
das die Karten nimmt und zogen vors Rathaus. Sie brauchen dringend Solidarität
und Unterstützung! Bericht
und Fotos
bei Indymedia.
31. Juli bis 13. August, Berlin
Im
August 2004 kommt das Ladyfest zum zweiten Mal nach Berlin. Eine nichtkommerzielle,
offene Ladyfestinitiative organisiert vom 31.7. bis 13.8. Konzerte,
Workshops, Filmabende, Ausstellungen, Clubabende, Performances, Theorie
und Praxis. Ladyfest - das heisst Konzerte, Sounds, Ausstellungen, Workshops
und Filme von Frauen, die zusammen kommen, um neue Strategien und Vorstellungen
von einer egalitären Gemeinschaft zu entwerfen. Gewünscht
ist die Auseinandersetzung mit anderen Frauen, Lesben und Transgender,
die eine feministische Perspektive in Kopf, Bauch, Beinen und Herzen
haben. Weitere Infos unter ladyfest.net
Juli
24. Juli, Berlin
Auch dieses
Jahr gibt es wieder das antirassistische Fussballturnier "Left
Kick" in Weißensee/ Höhenschönhausen geben. Ab
11.00 Uhr geht's los und ab 12.00 Uhr wird gespielt. Gemischte und Frauen-Teams
sind erwünscht. Zu erreichen ist die Sportanlage mit der Tram 3
und 4 (bis Stadion Buschallee). Auf dem Gelände gibt es Stände
mit Essen (auch vegan),
Getränken
und Informationen zu Initiativen und politischen Themen. Für die
akustische Unterhaltung sorgen DJs & DJanes. Am Abend wird es eine
Party geben. Der Eintritt ist für die TeilnehmerInnen des Spiels
kostenlos.
Anmeldung
und weitere Infos bei left-kick
20. Juli, Berlin
Die Bundeswehr
wird auch in diesem Jahr wieder in Berlin ein "feierliches Gelöbnis"
am 20. Juli durchführen, abgeschottet von der Öffentlichkeit
im Bendlerblock. Das Gelöbnis beginnt voraussichtlich 18.00 Uhr,
zuvor findet voraussichtlich um 15.00 Uhr eine Demonstration statt.
Weitere Informationen.
10. Juli, Oranienburg
"Sich
fügen heisst Lügen! - Game over Oranienburg!", Antifaschistische
Demonstration zum 70. Todestag Erich Mühsams. Hier
gibt es weitere Infos. Berliner Treffpunkt zum gemeinsamen Hinfahren
ist um 13.45 Uhr am S-Bhf. Friedrichstrasse.
Juni
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25./26. Juni,
Berlin
Am 25.
und 26. Juni fand das 5. Fußballturnier der Antifaschistischen
Fußballfan Initiative mit 24 Teams in Berlin- Friedrichshain statt.
Let`s kick racism out of football! Eine
Bilderseite.
26. Juni, Berlin, 14 Uhr Rathaus Neukölln
Transgenialer
Christopher-Street Day (CSD) Demonstration vom Rathaus Neukölln
zum Heinrichplatz. Abschlusskundgebung mit Redebeiträgen und künstlerischen
Darbietungen. DJane Ipek & DJ Elvira Westwärts.
23. Juni, Berlin 16.00 Uhr - Oranienplatz (Kreuzberg)
Solidaritäts-Demonstration
durch Kreuzberg für die in Zusammenhang mit Aktionen am diesjährigen
ersten Mai in Berlin Inhaftierten.
23. Juni, Berlin, 18 Uhr
Yorck
59 bleibt. Kundgebung vor der BVV, Bezirksamt X-Berg, Yorckstraße
4-11
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21. Juni, Gotha
Studierende
der Bauhaus-Universität Weimar haben am Montag, 21. Juni 2004 vor
dem Amtsgericht Gotha gegen die sogenannte "Residenzplicht"
protestiert. Anlass war der um 12:00 Uhr dort stattfindende Prozess
gegen Ahmet Sameer. Ahmet Sameer ist Palästinenser und floh aus
Dschenin, nachdem die israelische Armee im April 2002 die Stadt um den
Preis vieler Toter besetzt hatte. Nachdem er nun in Deutschland Asyl
beantragt hat, wird er mit ungeahnten Schwierigkeiten konfrontiert:
er steht vor Gericht, weil er im Rahmen seiner politischen Aktivitäten
bei "The Voice Forum Jena" gegen die sogenannte "Residenzpflicht"
verstoßen hat.
Die vorsitzende
Richterin zeigte wenig Interesse, Genaueres über seine Hintergründe
zu erfahren. Bereits nach einer kurzen Einlassung im voll besetzten
Gerichtssaal stoppte sie ihn und verwies darauf, daß für
politische Ausführungen dieses Gericht nicht der geeignete Ort,
und er hier "nur Gast" sei. Ihr Urteil: 50 Tagessätze
á 3 Euro. Ahmet Sameer und sein Anwalt Ulrich von Klinggraeff
haben Einspruch
eingelegt. Wie Cornelius Yufanyi und andere Mitglieder von "The
Voice Africa Forum", die mit ähnlichen Verfahren konfrontiert
sind, ist er nicht bereit, für sein Recht auf politische Meinungsäußerung
und Bewegungsfreiheit eine Strafe zu zahlen.
Prozeßbericht
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19.-22. Juni,
Berlin auf dem Gendarmenmarkt in Berlin/Mitte
Hungerstreik
gegen die Abschiebepraxis und die Verfolgung der togoischen und kamerunischen
Exilopposition durch den deutschen Staat.
Mehr
Informationen
und eine
Bilderseite
19. Juni, Berlin, 17.00 Uhr - Breitscheidplatz
Demonstration
zur BVG-Zentrale. Nach dem Ablauf des Maisteine-Ultimatums: Die BVG-Kampagne
geht weiter! Bringt Eure Zahlungsaufforderungen und Schwarzfahrtickets
mit! Sie sollen bei der Abschlusskundgebung der BVG in geeigneter Form
überbracht werden. Dafür gibt's freie Vokü oder eine
kleine Überraschung. Im Anschluss im Drugstore Soli-Konzert/Party.
Vegane Vokü und nette Videos (1. Mai & more). Veranstaltet
von SternBurgBrigade und B.A.N.G.
18. Juni, Berlin, "Muvuca" im Mehringhof, Gneisenaustr. 2a
ab 18 Uhr
"Lasst
uns nach den Sternen greifen für Bewegungs- und Niederlassungsfreiheit!"
The VOICE Forum Berlin lädt ein zu einer Infoveranstaltung und
Benefizkonzert mit der Ska Lifeband Irie
Revoltés aus Heidelberg. Mehr
Infos zum Fest.
13. Juni,
13:00 Uhr Statthaus Böcklerpark | Prinzenstraße 1 | Berlin-Kreuzberg
Unter
dem Motto: "Freispruch auf Mord?" findet am 13. Juni im Gedenken
an Maxim
ein HipHop-Event im Statthaus Böcklerpark statt. Maxim wurde am
13. Juni 2003 von dem 76-jährigen Werner P. erstochen. Er hatte
den Rentner zur Rede stellen wollen, weil der seine Frau des Ladendiebstahls
beschuldigt hatte. Das Lineup ist gefüllt mit erstklassigem Rap,
Breakdance, Graffiti und DJ'ing. Mehr
Informationen
13. Juni,
Berlin
"Anticolonial
City-Tour - Gegen koloniale Mentalitäten und Rassismus!" Auf
den Spuren kolonialer Orte in der Metropole Berlin. Weitere Termine:
jeweils Sonntags 12:00 Uhr am 11.07.2004, 12.09.2004, 10.10.2004 und
21.11.2004; zusätzliche Termine während der Anticolonial
Africa Conference vom 11.11.-15.11.04. mehr
Informationen
12. Juni, Berlin
Laut
neuer Gesetzeslage geht die Verantwortung für die Hortbetreuung
zum August 2005 an die Schulen über. Neue Erstklässler dürfen
die Läden nur noch jetzt aufnehmen, später nicht mehr. Wenn
sich Läden für diese Noch-Selbständigkeits-Variante entscheiden,
würden die Läden also in wenigen Jahren nicht mehr bestehen.
Am Sonnabend, den 12. Juni, gibt es ein zentrales Schülerladen-Protest-Fest,
und zwar im Pauli, Paul-Linke-Ufer 13. In der Zeit von 15 bis 20 Uhr
gibt es ein großes Bühnenprogramm.
12.
Juni, Berlin, 15 Uhr U-Bahnhof Turmstr. (U9)
"Antifaschistischer
und Sozialer Widerstand läßt sich nicht verbieten!"
Solidaritäts-Demonstration und Konzert vor der JVA Moabit für
alle in Zusammenhang mit den Aktionen am diesjährigen ersten Mai
in Berlin Inhaftierten.
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6. Juni, Berlin-Köpenick
Als vorläufiger
Höhepunkt der Kampagne
"Endlich weg damit!" fand am Sonntag, den 6. Juni 2004
eine bundesweite Demonstration mit über 2000 TeilnehmerInnen gegen
die NPD-Zentrale und den Abschiebeknast Grünau statt. Eine
Bilderseite
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5. Juni, Berlin,
ab 14 Uhr Jelena-Santic-Friedenspark in Hellersdorf
Das sechste Mal "Kulturschock-Festival" umsonst und draußen
mit vielen Bands auf zwei Bühnen, Soundsystems, Food & Drinks,
Filmzelt, Infostände, Feuershow, Streetart Hüpfeburg und mehr
für kleine Leute. Ein
Musikvideo und eine Bildergalerie über ein fantastisches Festival.
Mai
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28.-31. Mai,
Berlin
Über
Pfingsten fand wieder der "Karneval
der Kulturen" in Berlin statt. Fast eine Million BesucherInner
drängelten sich auf den Straßen Kreuzbergs, um dabei zu sein.
Eine Bilderseite. Programm
& weitere Informationen und Bilder aus Jahren 2003
- 2002
- Kinderkarneval
2002
25./26. April, Hamburg
"Nacht
und Nebel Aktion" zur Abschiebung Oppositioneller von Hamburg in
die Diktatur Togo. In der Nacht vom 25. auf den 26. Mai 2004 verwandelte
sich der BGS- und der Charterflugbereich des Hamburger Flughafens in
eine Polizeifestung. Ein Großcharter zur Deportation von Flüchtlingen
nach Togo via Amsterdam wurde gestern entgegen der Behauptungen gegenüber
Menschenrechtsorganisationen und Journalisten durch den Pressesprecher
der Hamburger Ausländerbehörde Semkal im Schutze der Dunkelheit
heimlich und mit weit über hundert Polizeibeamten durchgeführt.
(Presseerklärung der Karawanegruppe Hamburg) mehr
Informationen
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24. Mai, Berlin,
16 Uhr, Kantstraße 134 (Nähe Savignyplatz)
"Pass
auf Yuppie, hier brennt die Luft" - Die Yorckstraße 59 hat
einen neuen Hausbesitzer bekommen, der gleich mal die Miete mehr als
verdoppeln möchte. Das finden die HausbewohnerInnen nicht so toll
und mobilisierten für eine Kundgebung vor dem Bürogebäude
des Verwalters Herr Marweld, der "Yorckstraße 59Gbr "
in der Kantstraße 134.
Das Wohnprojekt in der Yorckstraße 59 gibt es seit 1989. Hier
leben 60 BewohnerInnen, darunter 10 Kinder. Unter anderem ist dort auch
die "Antirassistische Initiative Berlin" untergebracht. "Seit
15 Jahren leben wir hier selbstbestimmt, solidarisch, kollektiv und
widerspenstig. Und das soll auch so bleiben!" Eine
Bilderseite
22. Mai, Veranstaltung ab 17 Uhr in der Roten Flora in Hamburg,
"Wir sind die Guten, auch wenn Sie`s nicht vermuten - Autonome
in Bewegung!" Was steckt hinter der Idee der "Autonomie",
wie ist sie entstanden, welche Bedeutung hatte sie in den politischen
Auseinandersetzungen, und welche Bedeutung hat sie heute? Ist "autonome
Politik" als historische Phase abzuhaken oder lohnt es sich für
die aktuell anstehenden Auseinandersetzungen, sich die alten Ideen wieder
heranzuholen? Veranstaltungsflyer
20. - 23. Mai, Kassel:
buko 27 - Das Ende der Bescheidenheit - Aneignung ... mit Beiträgen
und Workshops zur Autonomie der Migration, zum Recht auf Legalisierung,
zu Arbeit und Migration ... Mehr
Informationen
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19. Mai, Brüssel,
EU-Parlament
Weg
frei für Gen-Food in Europa? Am heutigen Mittwoch hat die EU-Kommission
In Brüssel eine weitreichende Entscheidung getroffen, die Millionen
von VerbraucherInnen in Europa betrifft. Trotz massiver Proteste hat
sie erstmals seit über fünf Jahren wieder genveränderte
Lebensmittel zum europaweiten Verkauf zugelassen. Mit diesem Schritt
wird der Weg für die breite Markteinführung von Gen-Food in
Europa frei gemacht. Wir sprachen mit Benedikt Haerlin, dem Koordinator
der Kampagne "Save our seeds" (Schützt unser Saatgut)
über die Hintergründe dieses Beschlusses und Ansätze,
sich gegen die Durchsetzung von Genfood in Deutschland zu wehren. Ein
Audiointerview.
14-16. Mai, Berlin
Dritte
linke Buchtage im Mehringhof, Gneisenaustraße 2a, 10961 Berlin
4. Mai,
Berlin, 18.00 Uhr vor dem Knast Moabit (Alt-Moabit/Ecke Paulstr., U9
Turmstrasse)
Kundgebung
für die Inhaftierten vom 1. Mai
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1. Mai, Berlin
Zu einer
bundesweiten Großdemonstration in Berlin hatten die NPD und faschistische
"Freie Kameradschaften" aufgerufen. Rund 2300 Nazis fanden
sich ab 10 Uhr am Bahnhof Lichtenberg ein und wollten von dort durch
die Bezirke Lichtenberg und Friedrichshain marschieren. Doch dazu kam
es nicht. An verschiedenen Stellen blockierten zahlreiche AntifaschistInnen
über Stunden die vorgesehene Demoroute entlang der Frankfurter
Allee. Fotos und ein
Video.
Zeitgleich zu den Blockaden der NPD-Demo fand die "revolutionäre
1. Mai-Demo" ab 16 Uhr vom Potsdamer Platz statt. Einige
Fotos.
April
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28. April, Berlin,
17 Uhr Prerower Platz (Lindencenter) in Hohenschönhausen
Livin
Concrete pt. 2. Zum zweiten Streetstylejam am Lindencenter in Hohenschönhausen
werden wieder an die 200 SkateboardfahrerInnen und andere Jugendliche
erwartet. Mit Musik, graffitiwriting, visuellen und akustischen Interferenzen
gibt es handgerechte Propaganda gegen die Einfältigkeit. Der hinterm
Lindencenter gelegene Prerower Platz ist bekannt für die Dominanz
rechtsextremistischer Jugendlicher. Dort hat sich eine Infrastruktur
entwickelt, die für das rechte Klientel wie maßgeschneidert
ist. Vom Klamottenladen "Doorbreaker" im Lindencenter, der
die rechte Marke "Thor Steinar" verkauft über den Hooligan-Laden
"Kategorie C" bis zur jüngst eröffneten Kneipe "Germanenhof".
Im Lindencenter selbst wurden in letzter Zeit wiederholt Jugendliche
von Rechten angepöbelt und bedroht.
Im letzten Jahr initiierte die Hohenschönhausener BI "uab"
auf dem Prerower Platz einen Event mit der öffentlichen Premiere
des Films "Episoden
aus Hohenschönhausen" und setzte damit einen ersten Gegenpunkt
gegen die rechte Dominanz. Diesmal wollen sich weitere Gruppen anschließen,
den Platz zurückzuerobern.
Ein Bericht vom ersten Event.
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27. April, 12.00
Uhr Berlin Alexanderplatz (Weltzeituhr)
Gegen
die Diktatur in Togo und die deutsche Abschiebepolitik demonstrierten
am Dienstag, den 27. April 2004 (Togoischer Unabhängigkeitstag)
etwa 100 Menschen zum Auswärtigen Amt in Berlin. Aktueller Hintergrund
ist die voranschreitende Verfolgung der Opposition im 37. Jahr der Diktatur
unter General Gnassigbe Eyadema. Eine
Bilderseite.
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24. April, Berlin
Am Samstag, den 24.4. fand im Weddinger 'Afrikanischen Viertel' in Berlin
ein weitgehend unbemerkter Mai-Stein
statt, ein Antikolonialer Spaziergang zur Kleingartensiedlung 'Dauerkolonie
Togo e.V.' - Denksteine gegen koloniale Straßennamen. Eine
Bilderseite.
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17. April, Berlin
Maisteine
- part 2. "BVG und Senat die Zähne zeigen!" Gegen die
faktische Ausgrenzung von Arbeitslosen und SozialhilfeempfängerInnen
vom öffentlichen Nahverkehr demonstrierten am 17. April mehrere
hundert Menschen vom Breitscheidplatz zum Hauptgebäude der BVG.
Eine Bilderseite.
14. April - 1.
Mai, Berlin
Vom 14.4.
bis 1.5. erwartet Berlin unter dem Motto "Mai-Steine" ein
buntes Aktionsprogramm des sozialen Widerstandes. Die Aktionstage beginnen
am 14. April mit einem "Festbankett"
auf dem Hermannplatz: Weiter geht's am 17.
April, 19.
April und 26.
April mit Kundgebungen und einer Demonstration vor der Hauptzentrale
der BVG: "BVG
und Senat die Zähne zeigen!" "Orte
des sozialen Grauens" im Wedding werden am Do, den 22. April
ab 14 Uhr besucht. Als Kontrastprogramm beginnt am Sa, den 24. April
um 15 Uhr die "Tour
de Luxe - Luxus für alle". Jogger, Radfahrer, Skater und
Blader ziehen vom Hotel Esplanade vorbei am Ritz Charlton, Adlon, Westin
Grand, Vier Jahreszeiten hin zum Hilton. Ein
Video. Am 30. April gibt es ab 19 Uhr "Rock
auf der Straße" mit sechs Bands beim traditionellen Fest
am Mauerpark. Der 1. Mai beginnt ab 10.30 mit einer Auftaktkundgebung
am Strausberger Platz: "Nazi-Aufmarsch
verhindern" und mündet ab 16 Uhr in der - wie könnte
es anders sein - "Revolutionäre
Ersten Mai-Demo" diesmal ab Potsdamer Platz über Mitte
nach Kreuzberg.
Ausführlichere
Informationen auf der website von "Mai-Steine".
16.-18.4., Berlin, SFE im Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, U6 und U7 Mehringdamm
Frühjahrskonferenz
der Anti-AKW-Bewegung. "Strategien und Perspektiven der Antiatombewegung".
U.a. Freitag, 16.4. 21 Uhr Film und Diskussion "Kriminalisierung
der Anti-Atom-Bewegung - Die goldenen Hakenkrallenermittlungen".
Sa, 17.4. 21 Uhr SFE Party Kontakt
Anti-Atom-Plenum. Mehr
Informationen.
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14. April, Berlin-Hermannplatz
"Alles für alle und zwar umsonst!" Mit einem Festbankett
auf dem Hermannplatz begannen die "Mai-Steine". Eine
Bilderseite.
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8. April, Berlin
Ein großes
Schild des Verwalters SES - Stadtentwicklungsgesellschaft prangt über
dem Gelände eines ehemaligen Schlachthofes im Bezirksdreieck Friedrichshain
- Prenzlauer Berg - Lichtenberg: "Neues Leben im alten Schlachthof".
200 Menschen nehmen das ernst, besetzen am Mittag des 8. April das Gelände
und errichten eine Wagenburg. Das seit Jahren leerstehende Grundstück
mit drei riesigen Hallen soll zum selbstverwalteten Treffpunkt für
verschiedene soziale, kulturelle und politische Gruppen werden. Doch
daraus wird nichts - gegen 16.15 räumt die Polizei. Eine
Bilderseite
8. April, Berlin
Wertgutscheine
für Flüchtlinge. Etwa 100 Personen trafen sich am 8. April
'04 beim Penny-Markt in der Kreuzberger Bergmannstraße zu einer
Kundgebung und Gutschein-Einkaufsaktion. Eine
Bilderseite.
6. April, Oberhausen/Rheinland
Protest
gegen Abschiebung. SchülerInnen der Käthe-Kollwitz-Schule
wollen verhindern, dass die Familie ihrer Mitschülerin Azur ausreisen
muss. Sie besuchten den Bürgermeister Klaus Breidsprecher und überbrachten
ihm über 1000 Unterschriften. Interviews
mit den Schülerinnen (Quelle: Indymedia)
4.-11. April, Berlin
Kongress
und Aktionswoche selbstorganisierter Strukturen. Mehr
Informationen.
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3. April, europaweit,
Am 3.4.2004
beteiligten sich bundesweit mehr als 500.000 Menschen am Europäischen
Aktionstag gegen Sozialabbau. In Berlin zogen 250.000 Menschen in einem
Sternmarsch zum Brandenburger Tor.
Eine Bilderseite.
März
20. März,
Aktionstag
gegen Krieg. Mehr
Informationen.
13. März, Berlin-Köpenick, 14:00Uhr - S-Bahnhof Köpenick
Demonstration
gegen den rassistischen Alltag in Köpenick, im Rahmen der Kampagne
"Endlich weg damit! NPD-Zentrale abreißen. Abschiebeknäste
abschaffen." Mehr Informationen unter aak.antifa.de
11. März,
Rathenow, 13 Uhr, Amtsgericht Rathenow, Bahnhofstr.19, Raum 2.18
AWO verklagte Flüchtlinge, die Mißstände in einem
von ihr betriebenen Heim anprangerten. Heute
Prozeß in Rathenow.
10. März, Göttingen
Am vergangenen Donnerstag ist am Göttinger Bahnhof zu einem
Übergriff von sechs Polizisten gegen einen 18jährigen Flüchtling
aus Sierra Leone gekommen. Bei einer "verdachtsunabhängigen
Kontrolle" wurde er derart verletzt, dass er mehrere Stunden in
der Notaufnahme verbringen musste. Zwei Tage später demonstrierten
ca. 70 Menschen in der Innenstadt gegen den Übergriff. Kurz darauf
hat sich ein Aktionsbündnis gegründet, dass in nächster
Zeit mit Beobachtungsteams am Bahnhof ähnlichen Übergriffen
vorbeugen will und Reisende und PassantInnen informieren und ermutigen
möchte, bei Misshandlungen sich einzumischen.
8. März, Berlin-Köpenick, 14:00Uhr - S-Bahnhof Hackescher
Markt
Aus dem Aufruf
zum "8 märz zweitausend vier. Alles für alle statt Arbeit
umsonst! FrauenLesbenTransgender across borders against borders. Der
8. März ist ein traditionelles Datum feministischer Kämpfe
um Arbeitsverhältnisse. Wichtige Errungenschaften dieser Kämpfe
werden derzeit in einem atemberaubenden Tempo beseitigt... deshalb nutzen
wir den 8. März 2004 für eine Positionierung zu aktuellen
und künftigen Arbeitsverhältnissen."
14.00 Kundgebung, S-Bhf. Hackescher Markt mit Musik, offenem Mikrofon,
Performance, Info-Ständen.
6.
März, Berlin-Köpenick, 16:30Uhr - S-Bahnhof Köpenick
Frauen-Lesben-Demo
und Kundgebung am Abschiebeknast in Grünau mit Infos, Musik, Film
und Essen
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2. März,
Der Hammer im world-wide-web
Presseerklärung. "Seit
heute Nacht sind das Partisan.net und die dazugehörigen Subdomains
nicht mehr erreichbar. Der bisherige Betreiber der SdS-Website, Günter
Langer, hat widerrechtlich die bisher eingetragenen Nameserver auf der
Registrierseite bei NetworkSolution gelöscht und damit erreicht,
dass alle beim Partisan.net gehosteten Seiten aus dem Netz geflogen
sind. Aktuelle Kampagnen wie etwa die der Chipkarten-Ini oder der Antifaschistischen
Gruppe im Prenzelberg haben damit eine für sie wichtige Öffentlichkeit
verloren."
Die linkeseite
hat schnell reagiert und bietet allen, die von der momentanen Situation
innerhalb des partisan.net betroffen sind, Asyl bei sich an. Sie richten
eine pop3 Mailbox ein und spielen die Daten der betroffenen Gruppen
auf ihren Server und werden sie auf ihrer Startseite zur Asylseite verlinken,
bis alles wieder läuft. Fragen? 0160-2914850. Mehr
Informationen bei linkeseite.de
Solidarische Grüße an die Betroffenen von Umbruch! Bei Bedarf
können auch wir Platz auf unserem Server zur Verfügung stellen.
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1. März,
Wendland-Gorleben
"Castor
- ein subjektiver Rückblick auf den Widerstand." Unter diesem
Titel erscheint am 1. März '04 eine Broschüre über den
letzten Castortransport im November 2003 ins Zwischenlager Gorleben.
92 Seiten Seiten stark mit vielen Fotos. Eine Bildervorschau.
Februar
16. Februar,
Sydney
Bei heftigen
Straßenkämpfen nach dem Tod eines 17-jährigen Aborigine
in einer Vorstadt von Sydney sind 40 Polizisten verletzt worden. Aufgebrachte
Jugendliche setzten in der Nacht zum Montag einen Vorstadtbahnhof in
Brand, schlugen Fensterscheiben ein und bewarfen Polizisten mit Steinen
und Brandsätzen. Auslöser war der Tod des 17-jährigen
Thomas Hickey, der am Sonntag beim Sturz von seinem Fahrrad ums Leben
kam. Seine Mutter erklärte, der Junge sei von Polizisten verfolgt
worden. Die Polizei wies dies zurück.
Mehr
bei Indymedia
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13. Februar,
Rheinsberg
Drei Mal
wurde auf den Imbiss des Kurden Mehmet Cimendag ein Brandanschlag verübt.
In Rheinsberg sagten sich eine Reihe von Leuten, dass es jetzt reicht
und organisierten eine Demonstration gegen Rassismus und rechte Gewalt.
Eine Bilderseite
2. Februar, Frankfurt
Am 28.05.1999
starb der sudanesische Flüchtling Aamir Ageeb bei seiner Abschiebung
von Frankfurt/Main in den Sudan. Drei BGS-Beamte hatten ihn gefesselt,
setzten ihm einen Motorradhelm auf und drückten ihn beim Start
der Lufthansa-Maschine nach unten, bis er erstickte. Am 2. Februar 2004
begann in Frankfurt der Prozeß gegen die beteiligten BGS-Beamte.
Mehr
Informationen und regelmäßige updates über den Prozessverlauf
bei Indymedia
Januar
31. Januar,
Hamburg, 11.00 Uhr ab U/S-Bahnhof Barmbek
Für
den 31. Januar haben sogenannte Freie Nationalisten erneut
einen Aufmarsch durch Hamburg angekündigt. Anlass ist die letzte
Station der Wanderausstellung Verbrechen der Wehrmacht - Dimensionen
des Vernichtungskrieges 1941-1944, die von Januar bis März
2004 in der Kampnagelfabrik in Winterhude gezeigt wird. Ein Hamburger
antifaschistisches Bündnis ruft zu einer Demonstration
gegen den Naziaufmarsch auf.
Treffpunkt
für Berliner Antifas zur gemeinsamen Hinfahrt ist um 04.40 Uhr
am Bahnhof Friedrichstrasse, Gleis 3 (RE 38130). Die Kosten für
das Wochenendticket werden übernommen! Infotelefon für anreisende
Berliner Antifas: 0174-5389226 (ab 30.1. geschaltet). Weitere
Informationen.
31. Januar, europaweit
Am 31.1.
2004 findet in vielen europäischen Ländern ein Aktionstag
statt - unter dem Motto: "Legalisierung aller Papierlosen - Abschaffung
von Lagern". In Bremen wird (mindestens) eine Kundgebung vor dem
Abschiebeknast in der neuen Vahr stattfinden. Mehr
Informationen
24.1-7. Februar, Berlin
Aufruf
zur antifaschistischen Aktionswoche 2004
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16.-21. Januar,
Mumbai, Indien
"Eine
andere Welt ist möglich". Über 100.000 Menschen trafen
sich beim Weltsozialforum (WSF) in Mumbai,
Indien. Sie diskutierten über die Folgen der neoliberalen Globalisierung,
Diskriminierung, und Krieg, feierten, demonstrierten und bastelten an
neuen Netzwerken.
Eine
Bilderseite
15. Januar,
Berlin
Das Berliner
Bündnis gegen Sozial- und Bildungsraub ruft für heute, 15.1.04
ab 12 Uhr zu einem Kundgebungsring
um das Abgeordnetenhaus und einer Demonstration am Abend auf: Treffpunkt
17 Uhr Potsdamer Platz/ 18 Uhr Kundgebung Anhalter Bahnhof auf. Anlaß
ist die Abgeordnetenhaussitzung, an der heute über den Kürzungshaushalt
für die Jahre 2004/2005 beraten wird.
12. Januar, Namibia
Am 12.
Januar 1904 - vor 100 Jahren - begann der Krieg deutscher Kolonialtruppen
gegen Herero und Nama, den afrikanischen Bewohnern des damaligen Deutsch-Südwestafrika,
des heutigen Namibia. Mit direkter Zustimmung des deutschen Kaisers
setzte General v. Trotha seine Ankündigung um, die Herero und wenig
später die Nama zu vernichten. KOLONIALISMUS:
100 Jahre Herero - Aufstand.
11. Januar,
Berlin
LL-DEMO 2004:
Gedenkdemonstration für die ermordeten Revolutionäre Karl
Liebknecht und Rosa Luxemburg
10. Januar, Berlin
Demonstration
gegen Bildungs- und Sozialabbau ab 13 Uhr vom Brandenburger Tor. Aus
dem Aufruf
des Sozialforums Berlin: "Eines der drastischsten Beispiele
für die unsoziale Kürzungspolitik des Berliner Senats ist
die Streichung des Zuschusses für das sogenannte Sozialticket der
BVG. In Folge dessen ist seit dem 1. Januar 2004 dieses Sozialticket
zum Preis von 20,40 € ersatzlos gestrichen worden. Ab sofort müssen
Sozialhilfeempfänger, Er-werbslose und Obdachlose 58,50 €
bzw. ab April diesen Jahres 64,00 € im Monat hinblättern.
Diese Sauerei werden wir zum Anlass nehmen, um die Proteste gegen Bildungs-
und Sozialabbau erneut zu verknüpfen. Deshalb
haben wir alle Betroffenen dazu aufgerufen, zur Demonstration gegen
Bildungs- und Sozialabbau (Startpunkt: 13°° Uhr Brandenburger
Tor) schwarz zu fahren: Jeder hat das Recht auf Mobilität
Fahrt schwarz! Am Samstag den 10. Januar 2004 von 10.°° bis
18°° Uhr auf allen U- und S-Bahnlinien Berlins."
Der Trägerkreis will für alle "SchwarzfahrerInnen"
die eventuell anfallenden Ordnungsgelder von 40,00 € ersetzen.
Siehe auch: Riesenaufregung
über Schwarzfahreraktion.
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10. Januar, Berlin
Am Samstag
den 10. Januar '04 marschierten mehrere Hundert Neonazis aus dem Spektrum
der freien Kameradschaften unter massivem Schutz der Polizei und begleitet
von Protesten durch Berlin/Lichtenberg. Anlaß war das Ende Dezember
ausgesprochene Urteil des Berliner Kammergerichts gegen die Neonazi-Band
Landser wegen
Volksverhetzung und Bildung einer kriminellen Vereinigung.
Eine
Bilderseite.
1.
Januar, Mexico
Am 1. Januar 1994 begann der Aufstand der Zapatistas im mexikanischen
Bundesstaat Chiapas. Sie wählten bewußt den Tag, an dem das
Nordamerikanische Freihandelsabkommen NAFTA in Kraft trat. Am 1. Januar
2004 wurde an vielen Orten in der Welt das 10jährige Jubiläum
des Aufstandes der zapatistischen Befreiungsarmee EZLN gefeiert. Mehr
bei Indymedia und bei Fels
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