Dezember
31. Dezember,
Berlin, 23.15
Uhr U-Bhf. Turmstrasse (Ausgang ehem. Hertie)
Auch
dieses Jahr wieder - Sylvester zum Knast Berlin-Moabit! Zuerst sah es
so aus, als müsste die Knastdemo zu Silvester in Berlin ausfallen.
Nun findet sie doch statt! Um 23.15 Uhr geht es los vom U-Bhf. Turmstrasse
(Ausgang ehem. Hertie). zum Moabiter Knast, um die Gefangenen lautstark
zu grüssen. Da die Demo dieses Jahr spontan organisiert wurde,
braucht es eure Unterstützung! Erzählt es weiter und kommt
zahlreich. Guten Rutsch und Knalleluja!
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19. Dezember,
Berlin
Fortgesetzter
Lohnbetrug auf der WBM-Baustelle Rathauspassagen am Alexanderplatz:
AktivistInnen der Flüchtlingsinitiative Brandenburg, der antirassistischen
Gruppe Elexir-A und vom Lohnbetrug Betroffene besuchten die Zentrale
der WBM und überreichten symbolisch die noch offene Rechnung von
16.505 Euro. Ein
Bildbericht
18. Dezember, Berlin, 17.00 Rathaus Neukölln
Demonstration
gegen rassistische Sondergesetze und Sozialabbau in Neukölln und
anderswo. Bargeld für alle! Weg mit dem Asylbewerberleistungsgesetz!
Stoppt die Schikanen im Sozialamt Neukölln! Abschlusskundgebung
mit Volksküche und antirassistischen Spielen am Hermannplatz.
17. Dezember, Halle
Skandal: Wegen vierfacher Brandstiftung sind Marco und Daniel aus Magdeburg
am Dienstag vom Oberlandesgericht Sachsen-Anhalt in Halle zu mehrjährigen
Haftstrafen verurteilt worden. Carsten wurde freigesprochen. Der von
der Bundesanwaltschaft erhobene Vorwurf der Mitgliedschaft in einer
terroristischen Vereinigung wurde bei allen dreien fallen gelassen.
Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig. Die Verteidiger der
zu Haftstrafen verurteilten Männer kündigten Revision vor
dem Bundesgerichtshof an. (Quelle: infopartisan)
16. Dezember, bundesweite Kampagne gegen Genfood
Ab Frühjahr 2004 will uns der Lebensmittelhandelskonzern METRO(Supermärkte
Kaufhof, Real, Extra) Gentechnik in der Nahrung unterjubeln. Zusammen
mit Bayer CropScience und Monsanto, den weltweit größten
Anbietern gentechnisch manipulierter Nutzpflanzen, sowie zwei Marketingagenturen,
will Metro uns ihr Genfood schmackhaft machen. Mit dieser ProGentechnik-Kampagne
wollen sie der ab 1. April 2004 geltenden Kennzeichnungspflicht für
gentechnisch veränderte Lebensmittel entgegenwirken. Mehr
Informationen bei Indymedia und bei bameka
Update 19.12.: Metro
gibt Genfood-Pläne auf!
3./15.
Dezember, Wuppertal
Ehemalige
Gebirgsjäger der Wehrmacht hatten in diesem Jahr Briefe mit dem
Briefkopf der Zentralstelle für die Bearbeitung von NS-Verbrechen
erhalten, in denen den Empfängern eröffnet wurde, dass gegen
sie wegen NS-Kriegsverbrechen auf der griechischen Insel Kephallonia
ermittelt würde. Wegen
Vorwurf der Fälschung wurde am 3. Dezember 2003 daraufhin die Privatwohnung
von Ulrich Sander, dem Landessprecher der Vereinigung der Verfolgten
des Naziregimes in Dortmund und das Landesbüro der VVN/ BdA Nordrhein-Westfalen
in Wuppertal von zehn Vertretern des Staatsschutzes durchsucht.
Eine Solidaritätserklärung für die VVN/ BdA NRW und Ulrich
Sander.
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13.
Dezember, Frankfurt, Leipzig, Berlin
"Für
eine Umverteilung von Oben nach Unten".
Trotz Regen demonstrierten am 13. Dezember 2003
rund 60.000 Menschen zeitgleich in Berlin, Leipzig und Frankfurt/Main
gegen Sozial- und Bildungabbau. Bilder
und Videos von der Berliner Demonstration.
Aktuelle Informationen zu den Streiks aus
Protest gegen die Kürzungen an den Hochschulen und im Sozialbereich
findet hier hier: Technische
Universität, Humboldt-Uni
und Freie
Universität Berlin.
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12.
Dezember, Berlin, 19.30 Kreuzberg Museum, Adalbertstr. 95A, U-Bhf. Kottbusser
Tor
"Die
Ereignisse im Dezember 1980 waren der Dosenöffner in meinem Leben",
so beschreibt einer der Autoren des Buches "Autonome in Bewegung"
die Ausbreitung der Hausbesetzerbewegung in Berlin. Nach der Räumung
eines frisch besetzten Hauses am Fränkelufer 48 am 12.12.1980 gab
es den bisher heftigsten Krawall in Kreuzberg und allein innerhalb von
drei Monaten wurden 100 weitere Häuser besetzt. Berichte und Erlebnisse
aus der Zeit des
Berliner Häuserkampf Anfang der 80er Jahre - einschließlich
eurer eigenen (?!) - versprechen einen interessanten Abend...
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9.
Dezember, München
Am Freitag,
5. Dezember, fand vor dem Kreisverwaltungsreferat München eine
Aktion der Karawane und befreundeter AktivistInnen gegen die Abschiebung
von Akakpo Dossou und Sama Issa statt. Daraufhin hat
Akakpo eine 2-wöchige Verlängerung seiner Aufenthaltsgenehmigung
bis zum 23.
Dezember erhalten - (welch nettes Weihnachtsgeschenk),
seine Arbeitserlaubnis wurde entzogen. Akakpo Dossou ist Sprecher der
"Karawane für die Rechte von Flüchtlingen und Migranten"
in München. Seine Freunde kämpfen seit langem für ein
dauerhaftes Bleiberecht für ihn, denn bei einer Abschiebung nach
Togo ist sein Leben bedroht. Ein
Bericht über den Karawaneaktivisten in der Süddeutschen Zeitung.
Weitere
Informationen.
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6./7.
Dezember, Berlin, 20 Uhr, RAW-Tempel, Revaler Straße 99
Mit leicht
veränderter Besetzung spielt Revolte Springen ihr zweistündiges
Musiktheater "Freiheit Satt" im RAW-Tempel und geht danach
auf Tour. Die Musik und die Songs des Stückes gibt es dann auch
auf CD. Zum Reinhören hier
eine Kostprobe
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5.
Dezember, Berlin
Gleich in drei Städten, in Frankfurt, Leipzig und
Berlin, finden am 13. Dezember Großdemonstrationen statt. Die Berliner
Demonstration wird neben StudentInnen aus allen Hochschulen von einem
breiten Bündnis von GewerkschafterInnen, Landeselternausschuss (LEAK),
der Landesschülerinnenvertretung (LSV), der Initiative für ein
Berliner Sozialforum und VertreterInnen aus sozialen Projekten unterstützt.
Am Freitag, den 5. Dezember beteiligten sich Berliner SchülerInnen
an der Mobilisierung. Unter dem Motto "Zeichen setzen" bildeten
sie in der Fichtenberg und drei weiteren Schulen im Pausenhof ein großes
Ausrufezeichen und forderten dazu auf, sich an den derzeitigen Aktionen
der Studenten zu beteiligen. Auch die SchülerInnen mobilisierten
für die Demonstration. Zeichen
setzen - ein Video. Außerdem: Bericht
und Bilder von der Demonstration am 6. Dezember 2003.
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4.-10.
Dezember, Berlin
1. Globalisierungskritisches
Filmfestival in den Kinos Akud und Eiszeit. Attac-AktivistInnen, die
KinobetreiberInnen, Stipendiaten der Hans-Böckler-Stiftung und
andere haben in sechsmonatiger Arbeit ein Programm zusammengestellt,
das von der Selbstdokumentation indonesischer Palmarbeiter über
Videoaufnahmen der weltweiten Protestbewegungen bis zum abendfüllenden
Globalisierungskrimi reicht. Die Kameras sind mitten im Geschehen und
zeigen die Widersprüche der Globalisierung: in den sweat-shops
Mexikos, bei den Demonstrationen in Seattle und Genua, in Shopping-Malls
und an den Hochsicherheits-Grenzen der westlichen Staaten. Programm
In diesem Rahmen soll auch labormov(i)e #0 präsentiert werden,
die Nullnummer einer jährlich stattfinden Veranstaltungsreihe.
Organisiert u.a. von kanalB, labournet.de geht es hierbei um die Realitäten
des global workspace zwischen Ausbeutung und Widerstand, die mit Filmen,
anderen Medien und Diskussion dargestellt werden soll. Das
Programm als PDF-Datei.
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4.
Dezember/September, Polen
Auf einer Bildungsreise besuchten
Jugendliche Vernichtungsstätten in
Chelmno/Lodz und sprachen mit Überlebenden
des jüdischen Ghettos. Dabei
entstanden diese Fotos. Weitere Bilderreihen zu Orten der Vernichtung
und Verfolgung während des Faschismus, u.a. zu Sachsenhausen, Ravensbrück,
Bergen Belsen und Berlin, gibt es demnächst hier bei Umbruch.
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6.
Dezember, Berlin-Rudow
Am 6.12.
marschierten etwa 170 Berliner Nazis durch Neukölln und Treptow.
Zu den Gegenkundgebungen
kamen an die
1000 Menschen. Immer wieder wurde versucht, den Aufmarsch der Nazis
zu blockieren. Eine
Bilderseite.
6. Dezember,
Hannover, 11 Uhr Steintor, 13 Uhr S-Bahn Station Flughafen
Überregionale Demo gegen Abschiebungen
und Abschiebeknäste am 6. Dezember 2003. Mehr
Informationen bei "Die Linke Seite"
5. Dezember, Berlin
Die Entscheidung über ein Zuwanderungsgesetz könnte am Freitag
im Vermittlungsverfahren fallen. Durchbruch oder Abbruch? Vermittlungsverfahren
zum Zuwanderungsgesetz. Bericht
in der "Jungen Welt"
November
27. November, Berlin
Unter
der Reihe: Filme, die ihr nicht verpassen solltet, empfehlen wir die
Filmpremiere von "testamento". Der 84-jährige Rechtsanwalt
Alfonso Bauer Paiz kämpft seit mehr als einem halben Jahrhundert
für soziale Gerechtigkeit in Guatemala. Auf der Suche nach Würde
für sein Land wird er verfolgt, geht den Weg ins Exil und erlebt
die Brennpunkte der Revolutionen Lateinamerikas. Aber der Preis der
Ideale ist hoch. Der Film zeichnet das Vermächtnis eines ungewöhnlichen
und ruhelosen Mannes, der die Geschichte und Gegenwart Lateinamerikas
zum Atmen bringt. Regie: Uli Stelzner und Thomas Walther. Produktion
Gruppe ISKA, Kinostart am 27.11. (Hackesche Höfe, fsk, Filmbühne
am Steinplatz)
26. November, Berlin
Am 8.11.2003
lancierte das Magazin Focus die Vorabmeldung, dem Bundeskriminalamt
seien die "Anführer der militanten gruppe (mg) ins Netz gegangen."
Zahlreiche Medien übernahmen und verbreiteten die Meldung, in der
vier Männer aus Berlin mit Vornamen und abgekürzten Nachnamen
genannt wurden. Am Montag, den 10.11.2003 erschien schließlich
ein Artikel, in dem Details aus abgehörten Telefongesprächen
wiedergegeben und über das Privat- und Arbeitsleben der Betreffenden
berichtet wurde. Die Stellungnahme von Libertad! hierzu: "Viel
Rauch, kein Feuer."
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22. November,
Berlin, 15h U-Bahnhof Frankfurter Tor
Zum elften
Mal jährt sich am 21. November 2003 der Todestag von Silvio Meier.
Silvio lebte als Hausbesetzer in Friedrichshain und wurde 1992 von Neonazis
auf dem U-Bahnhof Samariterstrasse ermordet. Seitdem findet in Friedrichshain
jedes Jahr eine antifaschistische Demonstration zur Erinnerung an ihn
statt. Am Samstag, dem 22. November 2003, beteiligten sich in Berlin-Lichtenberg
und Friedrichshain mehr als 1000 junge AntifaschistInnen an der jährlichen
Demonstration, die in diesem Jahr unter dem Motto Keine Kneipen
für Nazis Antifa heißt Angriff! stand. Eine
Bilderseite.
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19.-21. November,
Jena
"Stoppt alle Abschiebungen! Stoppt staatliche Repression! Menschenrecht
ist kein Privileg!" Vom
19. bis zum 21. November trafen sich die Innenminister der deutschen
Bundesländer in Jena. Aus diesem Anlaß rief die Karawane
für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen gemeinsam
mit "The Voice" und anderen Flüchtlings- und antirassistischen
Gruppen zum Protest auf. Zu einer bundesweiten Demonstration am 20.
November kamen rund 600 Menschen nach Jena. Eine
Bilderseite.
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15. November,
Paris
Im Rahmen des Europäischen Sozial Forum kamen 100000 Menschen
zu der Abschlussdemonstration nach Paris. Eine bunte, vielfältige
Demonstration der europäischen Linken. Eine
Bildernachlese.
15. November,11.00 Uhr am Waldfriedhof Halbe
Am 15. November 2003 wollen der "Freundeskreis Halbe" und
die sogenannten Freien Nationalisten in Halbe bei Berlin mit der Parole
"Ruhm und Ehre dem deutschen Frontsoldaten" einen bundesweiten
Aufmarsch durchführen. Als wäre der "Volkstrauertag",
eine militaristische und deutschtümelnde Veranstaltung zum Gedenken
an die in den Kriegen gefallenen Soldaten nicht schon genug, knüpfen
die Neonazis an diesem Tag an das nationalsozialistische "Heldengedenken"
zwischen 1933 bis 1945 an. Am 15.11. findet um 11.00 Uhr am Waldfriedhof
Halbe eine antifaschistische Kundgebung statt. (Quelle: Stressfaktor)
Mehr Informationen unter www.redhalbe.de.vu
und bei Inforiot
14. November, Henningsdorf bei Berlin, 17 Uhr Postplatz
Antirassistische Demonstration am 14.11.03. Treffpunkt zum gemeinsamen
Hinfahren: 16:15 S Gesundbrunnen (S25 Richtung S-Bhf. Hennigsdorf, Abfahrt
16:34) Mehr
bei Linke Seite
10. November,
Castor-Transport von La Hague nach Gorleben
Der Castor steht unmittelbar vor der Gorlebener Tür. Am Sonntag
abend startete der Zug mit 12 Castoren aus La Hague Richtung Gorleben.
Er wird von einem bunten
Widerstand erwartet. Am Samstag kamen über 6.000 Menschen zur
Auftaktdemonstration gegen den Atomtransport nach Dannenberg. Bilder
und Infos bei randbild
und wendland.net
Am Sonntag morgen besetzten AktivistInnen für 12 Stunden einen
Förderturm des Erkundungsbergwerks in Gorleben. Transparent: "Castor
stoppen". Aktuelle Informationen im Nix-live-ticker,
der fortlaufend aktualisiert wird und aktuelle Breakingnews bei Indymedia.
Treffpunkt für BerlinerInnen am Tag X (nach Abfahrt des Castors
in Frankreich): 15.30 Uhr, Alexanderplatz, Weltzeituhr - Nix fährt
mehr, auch nicht in Berlin!
2. November, Berlin
KEIN ATOMKLO IN GORLEBEN - Info-Abend zum Castor - Film über
frühere Aktionen und offenes Gespräch: "Was tun wir beim
Atommüll-Transport im Herbst 2003?" usw.| Sonntag, 2. 11.
03, 17.00 Uhr im Peliculoso in der Køpi, Köpenicker Strasse
137, Mitte - Rückfragen unter stoppatom@gmx.de
oder 782 13 29 | Seminar in gewaltfreier Aktion für Menschen ohne
Blockadeerfahrung (aus aktuellem Anlass -> Castortransport Anfang
November ins Wendland)| Sonntag, 2. 11. 03, wahrscheinlich von 10 bis
19 Uhr, mehr Infos und Anmeldung unter Tobias.Balke@t-online.de
oder 782 13 29
1. November, 13.00 Uhr Berlin
Schluss mit Sparen und Kürzen! Bundesweite Demo gegen Sozialabbau
am 1.11. in Berlin. Dazu gibt es einen sozialrevolutionären und
einen anarchosyndikalistischen Block. Am 25.10. im Mehringhof gibt es
von 10.00 bis 17.00 Uhr eine Berliner Notversammlung gegen Sozialabbau.
Oktober
31.
Oktober, Werftpfuhl
Halbjährlich
treffen sich Menschen aus ganz Deutschland, die sich kritisch mit Gentechnik,
Biopiraterie, Patente auf Leben und Reproduktionstechnologien auseinandersetzen.
Vom 31. Oktober bis 2. November findet das fünfte Vernetzungstreffen
der GenkritikerInnen in Werftpfuhl bei Berlin statt. Weitere
Informationen.
29./31.
Oktober und 5. November, Berlin
Strafprozess
wegen brutalem Polizeiübergriff. Am 13. Mai 2000 war S. Demir Opfer
eines brutalen Polizeieinsatzes geworden. Bis heute leidet er an schwerer
Traumatisierung. Jetzt steht er selber vor Gericht, weil die verurteilten
Polizisten ihn ihrerseits wegen Widerstands angeklagt haben. Weitere
Informationen.
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25.
Oktober, Magdeburg
Etwa 2500
TeilnehmerInnen aus dem ganzen Bundesgebiet beteiligten sich an einer
kraftvollen Demonstration durch die Magdeburger Innenstadt. Freiheit
für Carsten, Daniel und Marco! Weg mit dem Paragraphen 129a. Eine
Bilderseite.
25. Oktober, Berlin, Alte Feuerwache, 19:00 Uhr
"Wir
sind am Zug!" Bahnfahren gegen die Atomwirtschaft am Samstag,
den 25.10.2003. Es verdichten sich die Anzeichen, dass der Castor-Transport
nach Gorleben wie schon im letzten Jahr auch diesmal wieder in der 2.
Novemberwoche fährt. Mehr Infos zu Veranstaltungen im Vorfeld in
Kürze.
24. Oktober, Berlin
"Wir
sind unter Euch". Die Gesellschaft für Legalisierung (GfL)
startet am 24.10. in Berlin eine bundesweite Offensive, die politische
und soziale Rechte für MigrantInnen mit oder ohne Papiere einfordern
wird. Das
Bündnis, zu dem u.a. Kanak Attak, die Flüchtlingsinitiative
Brandenburg und elexir-A gehören, wollen mit einer Stadt-Rundfahrt
Widerstände hier lebender MigrantInnen und Rechte in der Illegalität
sichtbar machen und Legalisierungsstrategien promoten. "Die Tour
beginnt am Morgen beim in Berlin stattfindenden ver.di-Bundeskongress
am ICC. Auf dem Kongress werden wir die Gewerkschaftsmitgliedschaft
illegalisierter ArbeiterInnen erstreiten. Weitere spannende Punkte der
Stadtrundfahrt sind ein Heiratskorso durch Mitte, ein Ärztebesuch
in der Charité und ein Anstellen an der Ausländerbehörde.
Bei einem Stop vor der Wohnungbaugesellschaft in Mitte will die Tour
in aktuelle Kämpfe um Lohnprellerei eingreifen. Am Abend wird am
Kottbusser Tor und später im SO36 mit einer Party und einer Veranstaltung
gefeiert, die aus Performance, visueller Clip-Show und djing bestehen."
Mehr
Informationen und das Programm. Eine Bilderseite über die während
der Stadtrundfahrt durchgeführte
Kundgebung gegen Lohnbetrug bei der WBM in Mitte.
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22./31.
Oktober, Münster
Wegen
einer willkürlichen Polizeikontrolle ist der afrikanische Aktivist
Senfo Tonkam von 90 Tagen Haft bedroht. Am 17. Oktober begann
in Münster ein
Prozess gegen ihn, der am 22. und 31. Oktober fortgesetzt wird. Ein
Prozessbericht und ein Kurzvideo über eine Rede, die Senfo
Tonkam kurz nach den Anschlägen vom 11. September auf einer Berliner
Antikriegsdemonstration gehalten hat.
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18. Oktober,
Berlin
"Freiheit
für Daniel, Marco und Carsten! Weg mit dem Paragraf 129a/b". Demonstration
am 18. Oktober 2003 in Berlin. Eine
Bilderseite.
16. Oktober, Berlin, Alte Feuerwache, 19:00 Uhr
Anlässlich der gewaltsamen Beendigung
des 6. Antirassistischen Grenzcamps in Köln scheint der Blick auf
die internen Konflikte, die ein wesentlicher Teil des Camps waren, verstellt.
Die Veranstaltung versucht, über die Auseinandersetzungskultur
innerhalb des Camps jenseits staatlicher Repression zu sprechen. Dazu
wird der Film "Im Schatten der Zelte" (Imma Harms 2002) gezeigt,
der die Aktionen und Diskussionen während des einwöchigen
Hamburger "Land in Sicht"-Camps dokumentiert und dabei der
Frage nachgeht, was einen produktiven Konflikt ausmacht.
11. Oktober,
Berlin
Am Donnerstag,
9.10., wurde um 17.00 Uhr das Haus in der Glogauer Str. 16 (Kreuzberg)
besetzt um darin ein soziales Zentrum für Berlin zu eröffnen.
Nachdem von der Bürgermeisterin weitere Verhandlungen über
das Haus zugesagt wurden, verliessen die BesetzerInnen freiwillig und
unkontrolliert das Haus, bevor die mittlerweile angerückte Polizei
räumen konnte. An diesem Samstag gibt es im Haus eine grosse Party.
Quelle: Indymedia.
9. Oktober, Bremen, 9.00
Uhr, Amtsgericht Bremen, Zi. 5516
Fortführung
des Residenzpflichtsverfahrens gegen Sunny Omwenyeke ("The Voice
Forum"). Hier ein ausführlicher und vielsagender Bericht
vom 2. Prozeßtag am 1. Oktober 2003.
Oktober, Berlin, 20.00
Cafe Morgenrot, Kastanienallee 85, Prenzlauer Berg
Filmvorstellung
und Gespräch: »The Pacific Solution« - Migrationsabwehr
im Pazifik. Australien und IOM gemeinsam gegen Flüchtlinge. Die
»Pazifische Lösung« hinderte im Jahr 2001 einige tausend
Asylsuchende daran, die Küsten von Australien zu erreichen - 400
Kinder, Frauen, Männer sind umgekommen. Australien und die International
Organisation of Migration (IOM) können zu Recht behaupten, dass
ihre Grenzschutzpolitik »erfolgreich« gewesen ist. Eindrucksvoll
und erschreckend spiegelt der Film diese Tragödie wider. Er dokumentiert,
wie Flüchtlingspolitik zum Wirtschaftsfaktor für den Inselstaat
Nauru wird, wo die Flüchtlinge gefangen gehalten werden, und zeigt
die rassistische Mobilisierung in Australien vor den seinerzeitigen
Wahlen. Sahra McDonald The Pacific Solution Dokumentarfilm, GB 2002,
45 Min. Englisch mit deutschen Untertiteln. Mo. 06. Okt. 2003 20.00
Cafe Morgenrot, Kastanienallee 85, P-berg, Di. 14. Okt. 2003 20.00 Muvuca,
Gneisenaustr. 2a, X- berg, Mo. 20. Okt. 2003 19.00 Veranstaltungsetage,
Yorckstr. 59, X-berg, Di. 04. Nov. 2003 20.00 Transkult e.V., Käthe-Niederkirchnerstr.
32, P-berg
3.
Oktober, Berlin, 15 Uhr Ex- BOLLE, U1,U15 Görlitzer
Bhf.
Demo
und Konzert in Berlin-Kreuzberg zum 3. Oktober. Aus dem Aufruf: "Am
3. Oktober werden sich die herrschenden Eliten dieses Landes in einem
sich seit nunmehr 13 Jahren wiederholenden Ritual selber abfeiern. Wieder
einmal werden stolz geschwellte VertreterInnen der verschiedenen herrschenden
Parteien, Verbände und Vereine nicht müde werden, die - trotz
kleinerer Schwierigkeiten - "unübersehbaren Erfolge"
dieser deutschen Einheit vor einer gelangweilten Öffentlichkeit
breit zu labern."
Mehr Informationen
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1.
Oktober, Bremen, 13.00 Uhr Amtsgericht Bremen
Ostertorstrasse 25 - 31 (Eingang B)
Am
Mittwoch, den 1. Oktober 2003 findet um 13.45 Uhr die Fortsetzung des
Residenzpflicht-Prozesses gegen den Karawaneaktivisten Sunny Omwenyeke
vor dem Amtsgericht Bremen statt. Ab 13.00 Uhr gibt es eine Mahnwache
vor dem Gerichtsgebäude, zu der alle herzlich eingeladen sind.
Ein Interview mit
Sunny Omwenyke, das wir vor seiner ersten Gerichtsverhandlung im
Januar 2001 aufgenommen haben und einige Eindrücke vom ersten Prozesstag
am 24.9.2003.
Update vom 6.10.03: Bericht
über die Gerichtsverhandlung.
September
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24. September,
Berlin
LIVIN `N CONCRETE - Leben im Beton, Streetstylejam Hohenschönhausen.
Ein halbes
Jahr hat eine Gruppe der "uab"
gemeinsam mit dem Umbruch-Bildarchiv in Hohenschönhausen recherchiert.
Hintergrund ist, dass es an bestimmten Plätzen häufiger Übergriffe
von Rechten gab. Gibt es "Angsträume" in Hohenschönhausen?
Wie erleben MigrantInnen, Skater, Punks und andere Jugendliche den Stadtteil?
Können Freiräume erhalten bleiben und neue erobert werden?
Herausgekommen ist ein 17-minütiger Film: "Episoden aus Hohenschönhausen",
der hier jetzt vollständig zu sehen ist. Zur Premiere am 24.9. kamen
150 Skater aus Hohenschönhausen und Bernau, Sprayer und Schaulustige
hinter das Lindencenter.
24. September, Bremen, 14 Uhr Amtsgericht, Ostertorstraße 25-31
(Eingang B)
Sunny Omwenyeke, Mitglied von The VOICE Refugee Forum und der Karawane
für die Rechte von Flüchtlingen und Migrantinnen, steht am Mittwoch,
den 24.9. wegen Verletzung der Residenzpflicht vor Gericht. Dies ist die
zweite Verhandlung, nachdem er sich weigerte, die Strafen wegen Residenzpflichtverstoß
zu zahlen, die er in Wolfsburg zwischen 1998 und 2001 erhalten hatte.
Um 13 Uhr findet eine Rally vorm Gericht statt, zu der alle herzlich eingeladen
sind. Kontakt: The Voice Africa
Forum
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19. September,
Berlin
Über 200 Menschen - viele aus Togo und der DR Kongo - haben
mit einer Demonstration einen sofortigen Abschiebestopp nach Togo und
die DR Kongo gefordert. Eine Delegation übergab im Auswärtigen
Amt einen aktuellen Bericht über die Menschenrechtsverletzungen
und verlangte von der Bundesregierung, unverzüglich alle Schritte
für einen Abschiebestopp einzuleiten. Eine
Bilderseite
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11.-14. September,
Fürth
Trotz Kälte und Regen gestalteten sich etwa 400 TeilnehmerInnen
ein lautstarkes und phantasievolles Protestcamp gegen das Ausreisezentrum
in Fürth. Eine
Bilderseite und ein erstes Resümee der OrganisatorInnen.
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11.-14.
September, Fürth
"Seit September 2002 gibt es in Fürth
bei Nürnberg ein neues Abschiebelager für Flüchtlinge,
ein sog. Ausreisezentrum. Wir sagen: ein Jahr Abschiebelager Fürth
- es reicht! Mit den Aktionstagen vom 11. bis 14. September wollen wir
mit Nachdruck fordern: Schließt das Lager in Fürth! Keine
neuen Lager! Abschaffung aller (Abschiebe-)Lager! " Aufruf.
Mehr
Informationen
In Italien gelingt am 27. Juli 03 mehreren Flüchtlingen der Ausbruch
bei einer spektakulären Aktion des No Border Networks. Das Flüchtlings-Abschiebelager
Bari Palese wird kurz darauf geschlossen. Ein
Videobericht
In einem Hörfunk-Beitrag des SWF wird das behördliche Konzept
für diese Art Lager und die Lebensrealität der Flüchtlinge
in ihnen beschrieben. Der Beitrag handelt vom Abschiebelager-Modellversuchs
in Ingelheim, Rheinland-Pfalz - die Bedingungen gelten jedoch auch für
das "Ausreisezentrum" in Fürth. Ein
Audiostream.
7. September, Berlin, A6-Laden, Adalbertstraße 6, Kreuzberg,
U-Bhf. Kottbusser Tor
Vorbereitungsveranstaltung im A6-Laden zu Fürth ab 19 Uhr.
Mehr
Informationen
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6.
September, Wittstock
Am 06. September 2003 gab es in Wittstock eine Informationsveranstaltung
mit dem Thema: "Rostock - Lichtenhagen". Es war die erste
Veranstaltung seit Jahren, die von linken Jugendlichen organisiert wurde
und sie wurde auch prompt von Neonazis gestört. Drei
Videointerviews mit Wittstockern über die Situation in ihrer Stadt.
6. September, Köln
Bundesweite Abschlussdemonstration des Grenzcamps in Köln. Auftaktkundgebung:
14 Uhr am Heumarkt in Köln. Abschlusskundgebung dann um 16 Uhr
Alter Markt. Aufruf,
Plakat
und mehr
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4.
September, Worbis, 10.00
Uhr Amtsgericht Worbis.
Urteil im Residenzpflicht-Prozess. Straftaten,
die Deutsche nie begehen können. Am 12. Oktober 2000 wurde Cornelius
Yufanyi von "The Voice Forum" als Mitorganisator eines Flüchtlingskongresses
in Jena wegen Verstoßes gegen die Residenzpflicht angeklagt, weil
er an seinem eigenen Kongress teilgenommen hat. Am Do, den 4. September
03, stand er erneut vor Gericht und wurde zu 15 Tagessätzen Geldstrafe
bzw. Haft verurteilt. 100 Menschen begleiteten den Prozess u.a. mit
einer Kundgebung und Demonstration in Worbis. Videos
mit Impressionen von der Demonstration, Interviews mit Cornelius
Yufanyi und seinem Anwalt Ulrich Klinggräff.
August
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30.
August, bundesweit
Am 30. August 1983 starb Cemal Kemal Altun,
23-jähriger Asylbewerber aus der Türkei, durch einen Sprung
aus dem Fenster des Verwaltungsgerichts in Westberlin. Rachid Sbaai
starb am 30. August 1999. Und am 30. August 2000 starb der Mongole Altankhou
Dagwasoundels bei seiner Flucht aus der Abschiebehaft Berlin. Zum Gedenken
an sie und andere Flüchtlinge, die während ihrer Abschiebung
bzw. in der Abschiebehaft ums Leben gekommen sind, fand der 2. bundesweite
Aktionstag gegen Abschiebehaft statt. Auch Berliner antirassistische
Initiativen und MigrantInnengruppen beteiligen sich Aktionstag. Eine
Bilderseite.
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28.
August, Potsdam, "Fax-In"
von 15 bis 18 Uhr im Studentischen Kulturbüro, Hermann-Elflein-Str.
10.
Am 28. August veranstaltet der Verein »Opferperspektive«
in Potsdam eine öffentliche Fax-Kampagne gegen die geplante Abschiebung
des togolesischen Asylbewerbers Orabi Mamavi am 4. September 2003. Orabi
Mamavi, ein 41-jähriger Asylbewerber aus Rathenow, war 1997
und 2002 Opfer rassistischer Gewalt. Bereits am 21.8. haben MitschülerInnen
von Orabi in Rathenow über 100 Unterschriften gesammelt, um die
Abschiebung zu verhindern. Weitere
Informationen. und eine Bilderseite.
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24. August, Delden,
Holland
63 AktivistInnen in Overalls drangen am Samstag, den 24.8. mittags in
den Abschiebeknast in Delden ein und demontierten den Zaun mit Dietrichen.
Die Aktion wurde spontan unterstuetzt von den 14-18 jährigen Bewohnern,
die anfingen, Scheiben einzuschmeissen. Unerkannt
konnten die AktivistInnen in zwei Busse einsteigen, die aber von der
Polizei festgehalten wurden. Nach einer halben Stunde konnten die Busse
ungehindert abfahren. Die Riots der Flüchtlinge hatten schon vor
Wochen angefangen und gehen nun weiter. Der Abschiebeknast ist ein Modellprojekt
über das nächstes Monat im Holländischen Parlament entschieden
werden soll. (Quelle: Indymedia)
Ein
Fotobericht.
23. August,
Berlin
Köpenicker
Kontrollverluste. Dank der besonderen Fürsorge durch die Köpenicker
Behörden dürfen auch in diesem Jahr keine Kontrollverluste
im Bezirk Köpenick stattfinden. Protestdemonstration gegen das
Verbot des Festivals: 14:00 Platz des 23. April in Köpenick. Das
Festival findet nach der Demo im Exil statt ab 15°° Parkaue,
Berlin-Lichtenberg, Nähe U & S-Bhf Frankfurter Allee. Am 20.8.,
hat das Berliner Verwaltungsgericht entschieden, dass das Festival wieder
nicht auf den "Platz des 23. April" darf. Begründet wird
die Ablehnung unter anderem damit, dass der "Volksfestcharakter"
der Kontrollverluste bei den BesucherInnen konsumorientierte Freizeitgestaltung
provoziere und damit das politische Anliegen für die Veranstalter
nicht mehr steuerbar wäre. Daran ist besonders interessant, das
das Bezirksamt ansonsten nur konsumorientierte Volksfeste in den bezirklichen
Grünanlagen zulässt. Mehr
Informationen
21. August, Berlin und anderswo
Filmtip: "Die Ritterinnen". Sie waren sieben: links, radikal,
anarchistisch. Sie hatten eine Vision und wollten die Revolution - alles
ohne Männer. Sie wohnten in einer Kreuzberger Fabrik, die Ritterhof
heißt. Sie waren: Die Ritterinnen. Von Barbara Teufel, 96 min.,
Spielfilm, BRD 2003. Barbara Teufel schaut zurück auf eine Zeit,
in der vieles möglich schien. Der Film erzählt die Geschichte
einer Gruppe von sieben Frauen, die 1987 ihre Frauenwohngemeinschaft
gründeten, erzählt von ihrem alltäglichen Leben in der
Kommune, ihrer Freundschaft und Liebe, von ihrer politischen Arbeit,
ihren Diskussionen und ihren Widersprüchen. In diesen Spielfilm
eingefügt sind die Erinnerungen der echten Ritterinnen,
die in Interviews ihre Motive erklären und ihre Ansprüche
reflektieren. Archivmaterial, Bilder von Straßenkämpfen in
Kreuzberg und Rest-West-Berlin, von Demonstrationen und Aktionen gegen
den IWF-Gipfel 1988 rekonstruieren die Atmosphäre in einer Stadt
nahe dem Ausnahmezustand. Ein Stück linke deutsche Zeitgeschichte,
spannend, eigenwillig und mit intelligentem Witz erzählt. Der Film
startet bundesweit am 21. August u.a. in folgenden Städten und
Kinos: Berlin (Premiere am 16.8. im Innenhof Bethanien, Mariannenplatz
2 im Freiluftkino Kreuzberg) im Hackesche Höfe Filmtheater, in
der Kulturbrauerei & im Eiszeit-Kino; bis 31.August im Kino Melodie
in Potsdam, bis 11. September im Kino 3001 in Hamburg sowie bis 31.August
im Filmhaus-Kino in Köln.
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15. August, Women
Videoletters: a second text on war and globalization.
Invitation for an international women videoletter exchange. Women from
all over the world produce a short videoletter about their view on war
and globalization and exchange it with all the others. Contact: videoletters@mail2world.com.
Watch the invitation-clip
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8.-9. August,
Friesack
Zum vierten Mal fand auf der Freilichtbühne in Friesack das antifaschistische
Frierock-Festival statt. Eine
Bilderseite und ein Video
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2. August, Bernau
Am 2. August 2003 fand in Bernau bei Berlin der zweite Bernauer Skate
Jam statt. 70 Skater aus Bernau, Brandenburg und Berlin begeisterten
etwa 200 ZuschauerInnen. Eine
Bilderseite
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31. Juli bis
10 August, Köln
"Out
of Control.
Für globale Bewegungsfreiheit. Verwertungslogik und rassistische
Ausgrenzung angreifen." Mit einem massiven Polizeieinsatz endete
das diesjährige Grenzcamp, das diesmal vom 31. Juli bis 10. August
in Köln stattfand. Eine Bilderseite.
Mehr auf den Webseiten
des 6. Antirassistischen Grenzcamps.
Juli
20. Juli, Berlin
Seit
Jahren versucht die Bundeswehr am 20. Juli mit einem öffentlichen
Gelöbnis in Berlin zu zeigen, dass sie integrierter Bestandteil
der Gesellschaft sei. Doch auch dieses Jahr wird es eine Demo gegen
das Bundeswehrgelöbnis geben. Los geht es um 16.00 Uhr am Brandenburger
Tor über Potsdamer Platz zum Bendlerblock, wo um 18.00 Uhr das
"öffentliche" Gelöbnis stattfinden soll.
Mehr Informationen
20.
Juli, Berlin
Demonstration
zum 2. Jahrestag von Genua gegen die Kriminalisierung emanzipatorischer
Bewegungen. Die Demo startet um 14.30 Uhr vor der schwedischen Botschaft
(Rauchstr. 1, zwischen Grosser Stern und Nollendorfplatz) und endet
am Auftakt der Gelöbnix-Demo (16.00 Uhr, Brandenburger Tor). Im
Vorfeld gibt es noch 2 Infoveranstaltungen zu Göteborg und Genua
(siehe 7.7. und 12.7. im Terminteil).
Quelle: Stressfaktor
und Indymedia
5. Juli, Berlin
Unter
dem Motto "10 jahre Abschaffung des Asylrecht" gibt es eine
Veranstaltungsreihe in Berlin organisiert von JD/JL und Koka (Koordinierungskreis
Antira). Die nächste Veranstaltung ist eine Kundgebung gegen die
Ausbeutung, Stigmatisierung und Verfolgung
illegalisierter BauarbeiterInnen und Putzkräfte: "Wer baut
für die Festung Europa ?" Ab 14 Uhr Potsdamer Platz. Mehr
Juni
29. Juni, Berlin
Von Freibad
zu Freibad Fahrraddemo gegen unbezahlbare Schwimmbadpreise und
für freies Planschen in den Fluten! 14.00 Uhr, Treffpunkt Spreewaldbad
und ab 16.00 Uhr Party mit Soundsystem und Wasserbombenstimmung vor
dem Prinzenbad. Hawaiihemden, Förmchen, Strandkörbe und andere
Badeutensilien sind mitzubringen! Mehr
Informationen
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28. Juni, Berlin
In Erinnerung
an die Straßenschlacht 1969 in der New Yorker Christopher Street,
die einer homophoben Polizeirazzia in der Kneipe Stonewall Inn folgte,
gingen in diesem Jahr in ganz Berlin circa eine halbe Million Menschen
auf die Strasse. Eine Bilderseite
aus Kreuzberg zum 25-jährigen Jubiläum des Christopher-Street
Day CSD.
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24. Juni, Berlin
Buchtip:
Am 24. Juni erscheint ein epochaler 400-Seiten starker Band "Autonome
in Bewegung" zur autonomen Geschichte seit 1980. Parallel
zum Buch, das vom Verlag Association A herausgegeben wird, gibt es auch
eine Internetseite http://autox.nadir.org.
Hier soll die Geschichte diskutiert und weitergeschrieben werden. Eine
Bildervorschau.
23.
Juni, Berlin, 19.30 Uhr im Kato (U-Bahnhof Schlesisches Tor), Berlin-Kreuzberg
Zur Kritik der autoritären Arbeitsgesellschaft.
Terror der Arbeit. Veranstaltung mit Ernst Lohoff (Gruppe Krisis), Guillaume
Paoli (Glückliche Arbeitslose), Harald Rein (u. a. Bundesarbeitsgemeinschaft
Erwerbslose, Antihartzbündnis Rhein-Main-Gebiet), Anne Seeck und
Robert Ulmer (Initiative Anders arbeiten - oder gar nicht)
Der jahrelang beklagte und verspottete Reform-Stau hat sich mittlerweile
aufgelöst. Inzwischen herrscht enthemmter Reform-Taumel. Die Agenda
2010 übertrifft die kühnsten Sozialabbau-Träume der damaligen
Gefolgsleute Helmut Kohls. Jede/r wird zu einer gut verkäuflichen
Ware: preiswert, mobil, allzeit bereit, stets zu Diensten. LadenhüterInnen
werden aussortiert und von FallmanagerInnen "an die Hand"
genommen... Warum
wünschen sich fast alle mehr Druck und mehr Zwang, auch viele Betroffene
selber? Was können wir dieser verhängnisvollen Entwicklung
entgegensetzen? Wie kann eine erfolgversprechende Opposition gegen den
Arbeitszwang entstehen? Mehr
dazu bei contraste
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21.
Juni, Berlin
Am Samstag findet um 15.00 Uhr mal wieder
die jährliche Schlacht auf der Oberbaumbrücke zwischen BewohnerInnen
und AnhängerInnen der Bezirke Kreuzberg und Friedrichshain statt.
Erlaubt als Wurfgeschosse sind z.B. alter Fisch, verrottetes Gemüse,
gegorene Getränke, grüne Spaghetti... Weitere Infos bei indymedia
. Eine Rückschau
auf die Wahlschlacht 1999.
21. Juni, Berlin
Der PiRat veranstaltet eine Demo für
Aufbau und Erhalt linker Projekte. Los geht es um 18.00 Uhr am Lausitzer
Platz in Berlin-Kreuzberg. Sie führt von dort u.a. an "Media
Spree"-Projekten und der teilgeräumten Rigaer 94 vorbei zum
Boxhagener Platz. Solidarität mit der Rigaer 94, der Liebig 14,
dem Schwarzen Kanal und den anderen bedrohten Projekten! Aufruf
zur Demo.
20.-22. Juni, Jena
Einladung
zum nächsten bundesweiten Treffen zu Polizeibrutalität
und rassistischen Kontrollen. Mehr
Informationen und Hintergrund.
19. - 22.Juni, Thessaloniki
EU-Gipfel: Am
20./21. Juni findet bei Thessaloniki ein EU-Gipfel statt. Mehrere Gruppen
aus Griechenland bereiten sich bereits seit längerem intensiv darauf
vor, um anläßlich dieses Treffens einen kräftigen Widerstand
auf die Straßen zu tragen. Mehr
Informationen
13.-15. Juni, Berlin, jeweils 19 Uhr
KEIN ASYL. Die Nacht
des Flüchtlings. Rechtsradikale überfallen Ausländer.
Europa macht die Schotten dicht. Hier ein Theaterstück über
einen schwarzen Asylbewerber, das Leben in einem deutschen Flüchtlingsheim,
über Asylpolitik, Fluchtursachen, Rechtsradikalismus und Fremdenhass
und über Menschen, die helfen, mit Telefonkette, Schutzwache und
Traualtar. Aufführungen in der Berliner Compagnie, Muskauerstraße
20 A, Berlin-Kreuzberg (U-1 Görlitzer Bahnhof). Eintritt 8.- ermäßigt
6.- Euro
13.-15. Juni, Berlin
2. Linke Buchtage in Berlin im Mehringhof.
Linke Verlage und Initiativen präsentieren ihre Bücher mit
Infoständen, Lesungen, Veranstaltungen und Diskussionen. Eintritt
ist frei für alle BesucherInnen. Weitere Infos unter www.linkebuchtage.partisan.net
14. Juni, Berlin
das 5. do-it-yourself-festival kulturschock
wird am 14. juni 2003 im jelena-santic-friedenspark (ex-rohrbruchpark)
von jedem/r von euch in die tat umgesetzt! ab 14 uhr wird es musik von
den bühnen geben, dazu und noch viel mehr im Programm
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11.
Juni, Berlin
LOHNBETRUG
bei der Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte (WBM). Kundgebung um
11 Uhr vor der Baustelle in der Rathauspassage (neben dem Kino Cubix,
Nähe Alexanderplatz). Hintergrund ist ein Fall von 19 Menschen
afrikanischer Herkunft, die als Bauarbeiter auf einer großen Baustelle
am Alex (Rathauspassagen) gearbeitet haben, und denen zwei Monate der
Lohn vorenthalten wurde.
Eine Bilderseite
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8.
Juni, Hohen Brendten/Mittenwald
Graffiti gegen Traditionspflege. Aus Protest
gegen eine Gedenkfeier von Wehrmachtsveteranen demonstrierten AntifaschistInnen
und Unbekannte besprühten ein Ehrenmal der Gebirgsjäger.
Eine
Bilderseite.
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6.-9.
Juni, Berlin
Karneval der Kulturen 2003, Eine
Bilderseite
2. Juni, Köln
Out
of control. 6. Antirassistisches Grenzcamp vom
31. Juli bis 10. August in Köln. Der
Aufruf
"Für globale Bewegungsfreiheit. Verwertungslogik und rassistische
Ausgrenzung angreifen!" jetzt im Netz. Mehr
Informationen bei nadir.
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