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UMBRUCH - Bildarchiv

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Dezember

31. Dezember | Berlin 15.30 Uhr U-Bhf. Samariterstrasse - 22.45 Uhr S-Bhf. Bellevue
Silvester zum Knast. Seit vielen Jahren gibt es in den letzten Abendstunden von Silvester in Berlin eine Demonstration zum Knast in Moabit, seit letztem Jahr wird außerdem auch der Frauenknast in Lichtenberg besucht. Damit soll den Inhaftierten in diesen Zwangsanstalten – stellvertretend für alle anderen Gefangenen – gezeigt werden, dass sie nicht allein und vergessen hinter den grauen Mauern weggesperrt sind. Mehr Infos

 
15. Dezember | Berlin, 15 Uhr Oranienplatz
"Oranienplatz bleibt. Henkel muss gehen!" In einem lebhaften Demozug zogen am Sonntag, den 15. 12. 2013 rund 1.500 Menschen vom Flüchtlingscamp am Oranienplatz zum Amtssitz von Innensenator Henkel (CDU) nach Mitte. Der hatte eine Räumung des Camps für den kommenden Januar angedroht, falls der Bezirk die Zelte nicht bis zum 16. Dezember abbaut. Eine Bilderseite

November

30. November | Berlin
Rund 16 000 Menschen nahmen am 30.November 2013 an einer bundesweiten Demonstration in Berlin teil unter dem Motto: "Energiewende retten- Sonne und Wind statt Fracking, Kohle und Atom!" Aufgerufen hatte ein Bündnis aus Umweltschutzorganisationen und Bürgerinitiativen. Im Anschluss an die Demonstration umrundeten die Teilnehmer_innen das Kanzleramt. Eine Fotoseite
24./25. und 27. November | Berlin Turbulenzen rund um den Oranienplatz - Fotos aus den letzten Tagen
Nachdem am vergangenen Wochenende Flüchtlinge und hunderte UnterstützerInnen die Auflösung des Camps am Oranienplatz verhindert hatten, stellte Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann auf einer BVV-Sitzung am Mittwochabend klar, das sie das Flüchtlingscamp nicht gewaltsam räumen lassen werde. "Ein Abbau der Zelte kann nur im Einvernehmen mit den Akteuren geschehen", erklärte sie und stellte sich damit gegen Drohungen von Innensenator Henkel (CDU), der eine Räumung des Camps bis spätestens 16. Dezember fordert. 250 Flüchtlinge und SympatisantInnen demonstrierten am 27. November zum Bezirksamt Kreuzberg und eroberten sich den BVV-Sitzungssaal. Auf Transparenten und in Sprechchören forderten sie den Erhalt des Camps. Turbulenzen rund um den Oranienplatz. Drei Fotoserien aus den letzten Tagen.
23. November | Berlin 15.00 Uhr Silvio-Meier Demonstration ab U-Bhf. Samariterstrasse
Rund 6.000 Menschen, deutlich mehr als in vergangenen Jahren, beteiligten sich an der diesjährigen Silvio-Meier Demonstration. Erstmalig führte die Route durch die seit April 2013 nach ihm benannte Straße. Am 21.11.1992 wurde der Antifaschist und Hausbesetzer Silvio Meier auf dem U-Bahnhof Samariter Str. von Neonazis ermordet. Seitdem findet jedes Jahr eine Gedenkdemonstration statt. Eine Fotoseite
16. November | Berlin
Tausende versammelten sich am 16. November 2013 am Alexanderplatz, um 20 Jahre nach dem Verbot für die Legalisierung der kurdischen PKK zu demonstrieren. Die PKK kämpft seit 1984 für einen eigenen Kurdenstaat – In Deutschland ist sie als terroristische Vereinigung eingestuft und seit 1993 illegal. Eine Fotoseite
12. November | Berlin, 11 Uhr Liveübertragung Pressekonferenz zu Oury Jalloh
Ein neues Gutachten zeigt, dass die Behauptung, Oury Jalloh habe sich selbst angezündet, nicht weiter haltbar ist. Die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh präsentierte die Ergebnisse des neuen Brandgutachtens auf einer Pressekonferenz, die live im Internet übertragen wurde. ( Liveübertragung ). Nach der Vorstellung des Gutachtens kündigte die Staatsanwaltschaft neue Untersuchungen an. Der Dessauer Oberstaatsanwalt Folker Bittmann sprach von "sehr ernsten, überraschenden und zum Teil erschreckenden Informationen". Voraussichtlich müsse jetzt ein neues Gutachten durch die Ermittlungsbehörden erstellt werden. Die Videodokumentation über das Brandgutachten, ein Spendenaufruf und weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh
 
9. November | Berlin
Mehr als 500 Menschen kamen am 9. November 2013 zu einer Gedenkkundgebung gegen Antisemitismus und Rassismus am Mahnmal Levetzowstraße in Moabit. Anlass waren die Gewalttaten gegenüber jüdischen Mitbürgern während der Reichspogromnacht am 9. November 1938. Vor 75 Jahren organisierte das nationalsozialistische Regime gezielt landesweite Angriffe auf Juden. Dabei wurden während der Novemberpogrome hunderte Menschen ermordet, weit über tausend Geschäfte, Synagogen, Friedhöfe und Wohnungen zerstört. Eine Fotoseite
2. November | Hamburg
Mehr als 10.000 Menschen demonstrierten am Samstag durch Hamburgs Innenstadt und forderten ein Aufenthaltsrecht für die Gruppe "Lampedusa in Hamburg". Es war der vorläufige Höhepunkt monatelanger Solidaritätsaktionen für die rund 300 westafrikanischen Flüchtlinge, die die Bombardements der Nato in Libyen vor drei Jahren überlebt haben und nach Lampedusa über das Mittelmeer geflüchtet waren. "Krieg, Flucht, Entrechtung - genug ist genug! Aufenthalt nach Paragraf 23" und "We are here to stay!" stand auf den Transparenten, die die Lampedusa-Flüchtlinge an der Spitze der Demo mitführten. Eine Fotoseite
2. November | Berlin, 12 Uhr, Platz der Luftbrücke (Tempelhof)
Im November 2013 jährt sich das Auffliegen der faschistischen Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) zum zweiten Mal. Aus diesem Anlass ruft das Bündnis gegen Rassismus auf zur Demonstration unter dem Motto: NSU-Terror: Nazis und Staat Hand in Hand – Das Problem heißt Rassismus! Mehr Infos

Oktober

 
26. Oktober | Berlin, 11 Uhr U-Bhf. Neue Grottkauer Straße (Hellersdorf)
Am Samstag, den 26. Oktober 2013 wollten Rechte und Neonazis erneut gegen die Flüchtlingsunterkunft in Hellersdorf demonstrieren. Mehrere hundert Menschen verhinderten dies mit Blockaden. Eine Fotoseite
25. Oktober | Berlin, 12:00 Uhr Sinti und Roma Mahnmal, Simson Weg in der Nähe des Reichstages
Demonstration: "Friedrich, es reicht! Schluss mit der rassistischen Hetze gegen Menschen aus Rumänien, Bulgarien und Asylsuchende! Solidarität insbesondere mit Roma!" Mehr Infos
23. Oktober | Berlin
Gegen einen eskalierenden Einsatz der Polizei demonstrierten am Mittwoch Abend über 1.000 Menschen spontan durch Kreuzberg zum Platz der Luftbrücke. Bei einer friedlichen Lampedusa-Protestdemo, die am Mittwoch Nachmittag vom Oranienplatz gestartet war, hatte die Polizei einen Teilnehmer wegen angeblicher Vermummung festgenommen. Dies war Anlass für ein Handgemenge, dem vier weitere Festnahmen folgten. Ein Demonstrant wurde dabei so schwer von der Polizei verletzt, dass er ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Eine festgenommene Person befindet sich derzeit noch in der Gesa am Tempelhofer Damm und soll dem Haftrichter vorgeführt werden. Am Freitag, den 25.10 findet aus diesem Anlass erneut eine Demo gegen Polizeigewalt und die deutsche Asylpolitik statt. Treffpunkt 21 Uhr Lausitzer Platz. Eine Fotoseite
16. Oktober | Berlin
In Solidarität mit den Geflüchteten in Hamburg fand gestern eine Spontandemo durch Kreuzberg mit 1000 Teilnehmern statt. Etwa 300 afrikanische Flüchtlinge, die über Lampedusa nach Italien gelangten und seit Frühjahr 2013 in Hamburg leben, sind sie von Abschiebung (Dublin II Verfahren) bedroht. Ein Teil dieser "Lampedusa-Gruppe" ist zur Zeit in der St. Pauli-Kirche untergekommen und wird von der Gemeinde unterstützt. Während man über Kirchenasyl nachdenkt, spitzt sich die politische Krise zu. Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) will die Geflüchteten so schnell wie möglich abschieben. Innensenator Neumann (SPD) fordert sie weiterhin auf, Name und ihre Herkunft zu nennen, die Polizei kontrolliert verstärkt Menschen dunkler Hautfarbe. Im sechsten Tag in Folge demonstrieren täglich 1000 Menschen in Hamburg für das Bleiberecht der Gruppe. Nun schließt sich Berlin dem Protest an, denn auch hier ist Lampedusa. Eine Fotoseite
15. Oktober | Berlin, 16 Uhr Neue Jakobstrasse 4, U8 Heirich-Heine-Straße (Karte)
Vor einem Jahr fand ein Protest von Flüchtlingsaktivisten aus Nigeria und anderen Ländern in und vor der Nigerianischen Botschaft gegen deren Zusammenarbeit mit deutschen Abschiebebehörden statt. Dieser Protest war von brutalen Gewaltübergriffen der deutschen Polizei vor der Botschaft und rassistischen Misshandlungen der inhaftierten Aktivisten während ihrer Zeit im polizeilichen "Gewahrsam" geprägt. In Memoriam unseres letztjährigen Protestes werden wir am ersten Jahrestag unsere Forderungen in einer Kundgebung ab 16.00 Uhr vor der nigerianischen Botschaft in der Neuen Jakobstrasse erneuern und zum wiederholten Male eine Antwort mit Stellungnahme seitens der nigerianischen Botschaft einfordern. Im Anschluss an die Kundgebung (17.30 Uhr) werden wir in einem Demonstrationszug über den Oranienplatz zum Brandenburger Tor unser Anliegen mit den aktuellen Protesten und selbstbestimmten Kämpfen von Flüchtlingen in Deutschland verbinden und solidarisieren. Mehr Infos
 
13. Oktober | Berlin
Während in Bukarest Tausende auf die Straße gehen, demonstriert eine quirlige Gruppe von Menschen jeden Sonntag am Brandenburger Tor gegen die korrupte Goldindustrie in Rumänien. In der transsylanischen Mine Rosia Montana wird bereits seit 2000 Jahren Gold abgebaut, bald könnte sie aber zur giftigsten Mine Europas werden. Einige Bilder
12. Oktober | Berlin
Im Oktober 2013 beginnen in der spanischen Hauptstadt Madrid erneut monatelange Massenprozesse gegen linke baskische AktivistInnen, weil sie angeblich Mitglied in den verbotenen Linksparteien Batasuna, Herri Batasuna oder Euskal Herritarrok gewesen sein sollen. In Solidarität mit den Betroffenen fand am 12. Oktober in Berlin eine Kundgebung am Brandenburger Tor statt unter dem Motto: "Massenprozesse, Verhaftungen & Sonderjustiz stoppen! Für eine politische Lösung des Konflikts im Baskenland!" Einige Bilder
9. und 10. Oktober | Berlin
Mit einem Hungerstreik vor dem Brandenburger Tor, einer Demonstration zum Bundeskanzleramt und der Besetzung der Vertretung der Europäischen Kommission Unter den Linden sind Flüchtlinge in Berlin in die Offensive gegangen. Sie fordern vollständige Akzeptanz in der Gesellschaft, gleiche Rechte und Anerkennung ihrer Asylverträge. Am Mittwoch hatten "Non-Citizens" aus Bayern am Pariser Platz mit ihrem Hungerstreik begonnen. Parallel dazu besetzten am Donnerstagmittag 20 Flüchtlinge vom Protestcamp am Oranienplatz das Foyer der Vertretung der EU-Kommission, um gegen die europäische und deutsche Abschottungspolitik zu protestieren. In Gedenken an die Todesopfer der Katastrophe von Lampedusa stellten sie Kerzen auf, klebten Plakate: „Stop killing refugees“, und forderten ein Gespräch mit einem Regierungsvertreter. Eine Fotoseite
10. Oktober und 27. Oktober | Berlin
"Kreuzberg heute und in den 70ern und 80ern". Warum fiel die Mauer am 1. Mai 1980 am Oranienplatz? Wer oder was sind "Anti-Berliner"? Wer hat eine Mauer auf der Kottibrücke errichtet? Antworten u.a. auf diese Fragen bietet die Regenbogenfabrik an mit einer Zeitzeugenführung durch das widerständige SO 36. Infos zu Kosten und Zeiten findet ihr auf der Website der Regenbogenfabrik
 
3. Oktober | Berlin, 15.00 Uhr Cecilienplatz (U5 Kaulsdorf Nord)
Rund 1.000 Menschen demonstrierten am 3. Oktober 2013 in Berlin-Hellersdorf gegen Rassismus und in Solidarität mit den Flüchtlingen, die seit Mitte August dort in einer ehemaligen Schule untergebracht sind. Die Demo startete am Cecilienplatz und führte durch das Wohngebiet in unmittelbarer Nähe der neuen Notunterkunft. Aufgerufen hatte das Hellersdorfer Solidaritätsnetzwerk "Refugees welcome", Unterstützung kam von zahlreichen antirassistischen Initiativen. Eine Fotoseite
3. Oktober | Stuttgart
Am „Tag der deutschen Einheit“ fanden neben der zentralen Einheitsfeier auch verschiedene Proteste statt: Das Bündnis „Kein Grund zum Feiern“ organisierte anlässlich der zentralen Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit in Stuttgart eine antinationale Demonstration, an der sich 300 Menschen beteiligten. 500 Teilnehmer_innen beteiligten sich an einer antikapitalistischen Demo gegen die "Deutschlandfeier" unter dem Motto "Ihre Einheit heißt Krise, Krieg und Armut!". Eine Fotoseite


September

28. September | Berlin, 14.00 Uhr Lausitzer Platz
"Wem gehört Berlin?" - Große Aktionsdemo im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages, initiert vom Bündnis "Keine Rendite mit der Miete, die Stadt gehört allen!". Die vielen kleinen und großen Konflikte der Stadtpolitik gehören trotz ihrer Unterschiedlichkeit zusammen. Die Demo hatte zum Ziel, möglichst viele Inis, Projekte, Mieter_innen, politische Gruppen in ihrem gemeinsamen Kampf gegen Verwertungsinteressen stärker zu vernetzen und zu vereinen, rund 2.000 Menschen beteiligten sich in Berlin. Eine Fotoseite
27. September | Berlin, 18.30 Uhr, Heinrichplatz (Kreuzberg)
Der 34-jährige Rapper Pavlos Fyssas (MC Killah P) wurde am 18. September 2013 in Griechenland von einem Mitglied der Neonazipartei Chrysi-Avgi („Goldene Morgenröte“) ermordet. Er wurde in Athen in einer Bar erstochen, nachdem ihn laut des britischen "Independent" zuvor 30 Männer umringt hatten, die allesamt Chrysi-Avgi-Shirts trugen. Bewaffnete Schlägertrupps dieser Partei gingen in letzter Zeit immer wieder gegen MigrantInnen, Linke und Andersdenkende vor.
In Gedenken an Pavlos Fyssas und aus Solidarität mit den griechischen Antifaschist_innen demonstrierten am 27. September zeitweise bis zu 1.000 Menschen in einer kurzfristig organisierten Demonstration durch Kreuzberg und Neukölln. Einige Fotos
17. September | Berlin
Patras Bwansi, der zu den Organisator*innen der Flüchtlingcamps am Oranienplatz in Berlin und im Passauer Klostergarten gehört, soll trotz Duldung in seine Heimat Uganda abgeschoben werden. Der Flüchtlingsaktivist wurde aufgefordert, sich am 17. September 2013 im Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten am Friedrich-Krause-Ufer zum Außentermin der Botschaft der Republik Uganda einzufinden, um " anlässlich der Vorsprache ein Heimreisedokument, welches ihn zur Rückkehr in sein Heimat berechtigt, zu beantragen.” Unterstützer_innen begleiteten Patras und hielten vor dem Landesamt eine Protestkundgebung ab. Eine Fotoseite
11. September | Berlin
Erneut tourte eine Handvoll NPD-Funktionäre mit Kundgebungen gegen Flüchtlinge und Überfremdung durch Marzahn-Hellersdorf, unter ihnen Ex-Parteichef Udo Voigt und der NPD-Vorsitzende Sebastian Schmidtke. Mit Ausnahme der lautstarken Gegendemonstrant_innen, die in deutlicher Überzahl präsent waren, herrschte bei allen Kundgebungsorten tote Hose. Eine Fotoseite

7. September | Berlin, 13.00 Uhr Potsdamer Platz

Ein breites Bündnis ruft für den 7. September 2013 dazu auf, für Bürgerrechte, Datenschutz und ein freies Internet auf die Straße zu gehen. Unter dem Motto "Freiheit statt Angst" geht es los um 13 Uhr am Potsdamer Platz. Infos
1. September | Berlin
Wenn sich auf riesigen Werbeplakaten schlanke Frauenbeine um einen Astronaut schlingen oder Frauenbeine in kurzen Hosen kopflos auf einer Landebahn stehen, wird seit kurzem die Initiative Pinkstinks laut. Pinkstinks hat etwas gegen Sexismen allgemein, aber besonders in der kapitalistischen Verwertung. Am 1. September 2013 feierte die ursprünglich aus England kommende Initiative am Brandenburger Tor ihren ersten Geburtstag. Gemeinsam mit einigen hundert Teilnehmer_innen freuten sich die Macher_innen über den gelungenen Abschluß einer Petition gegen sexuelle Verfügbarkeit in der Außenwerbung. Eine Fotoseite

August

31. August | Berlin, 15.00 bis 22.00 Uhr Reichenberger Straße in Kreuzberg
Auf dem 5. Reichenberger Kiezfest unter dem Motto "Wir holen uns den Kiez zurück! Gegen Verdrängung und Rassismus!" gibt es kulinarische Köstlichkeiten, Kinderspaß, Infostände und Musik von 15.00 bis 22.00 Uhr. Das Straßenfest ist unkommerziell und solidarisch. Musikprogramm: "Bandista" (Istanbul) ab 15.30 Uhr, "Müllsch" (Punkmetal), "Wonderska" (Ska), "Emrah & Dave", "Rattenbar Allstars Show", "Kaspermucke", "Refugee Strike Band", Stagement Performance "Stimmen aus dem Knast" und Special Guest.
31. August | Dortmund
Für den 31. August 2013 haben Neonazis in Dortmund erneut einen Aufmarsch angekündigt. Im letzten Jahr waren kurz vor einem geplanten Aufmarsch im September mehrere Nazikameradschaften verboten worden. Die Nazis in der Ruhrmetropole haben sich inzwischen in der Partei "Die Rechte" reorganisiert. Infos: Dortmund stellt sich quer

30. August | Berlin, um 16 Uhr Cemal K. Altun - Gedenkstein Hardenbergstraße 21
Am 30. August 1983 stürzte sich Cemal Kemal Altun aus Angst vor der Auslieferung an die türkische Militärdiktatur aus dem Fenster des Berliner Verwaltungsgerichts. Sein Tod hat sich in das kollektive Gedächtnis der kritischen Öffentlichkeit eingebrannt. Zum Gedenken an Kemal Altun fand am 30. August 2013 eine Kundgebung, u.a. organisiert vom Flüchtlingsrat, Rassismus tötet! Allmende und PRO ASYL, am Gedenkstein in der Hardenbergstraße 21 statt. Einige Bilder der Veranstaltung und ein Rückblick auf die Spontandemonstration am 30. August 1983 zum Kammergericht und die Beerdigung Kemal Altuns am 4.9.1983 – Fotos ansehen
25. August | Berlin-Kreuzberg
Etwa 70 Anhänger der rechtspopulistischen Partei "Alternative für Deutschland" standen am Sonntag, den 25. August überraschend am Schlesischen Tor, um dagegen zu demonstrieren, dass ihre Wahlplakate in Kreuzberg abgenommen wurden. Die Blauhemden marschierten mit Bollerwagen über die Skalitzer Straße zum Kottbusser Tor. Nachdem ein Plakat aufgehängt wurde, gab es Beifall – und Buhrufe. Einige Fotos
24. August | Berlin, Free-Open-Air-Festival in Hellersdorf | "La Casa" , Wurzener Str. 6

Am 24. August 2013 geht das Free-Open-Air-Festival Rand.Gestalten in Hellersdorf in die dritte Runde. Der Stadtteil ist derzeit Schauplatz von rassistischen Protesten von Anwohner*innen und Neonazis gegen eine Unterkunft von Flüchtlingen. Der Eintritt zum Festival ist frei, denn es geht um eine unkommerzielle und alternative Gegenkultur. Es gibt Musik und Politik sowie Workshops, Infostände, Kids-Space, Vokü und vieles mehr. Das Programm beginnt ab 11 Uhr. Ab 14 Uhr gibt es Konzerte und ab 22 Uhr DJs. Infos und Programm: randgestalten.blogsport.de
24. August | Berlin, Rudolfplatz 14.00 bis 22.00 Uhr
Heute kocht der Kiez! Von 14.00 ­bis 22.00 Uhr wird rund um den Rudolfplatz (Friedrichshain) beim fünften Suppenfest zu einer musikalisch­kulinarischen Entdeckungsreise eingeladen. Suppe&Mucke bietet als unkommerzielles Straßenfest zum fünften Mal eine Plattform für Projekte, Vereine, Initiativen und Aktive, die sich soziokulturell und politisch engagieren. Sie stellen ihre Arbeit vor und schenken ihre Suppenkreationen an Besucher kostenlos aus. Es gibt Mucke auf mehreren großen Bühnen und zahlreiche Festbereiche mit Theater, politischen Diskussionen, einem Fest im Fest für Kinder und und und... Infos: Suppe & Mucke
23. August | 18 Uhr | junge Welt Ladengalerie (Torstr. 6)
Am Freitag, 23.8.13 findet in Berlin eine Infoveranstaltung zu laufenden Ermittlungen wegen §129 gegen Aktive in Magdeburg, Stuttgart und Berlin statt. Rückblick: Am 22.5.13 stürmte die Polizei insgesamt 21 Objekte in Berlin, Stuttgart und Magdeburg. Vorgeworfen wird den Beschuldigten die Mitgliedschaft und Unterstützung der Revolutionären Aktionszellen (RAZ) und der Revolutionären Linken (RL), sowie die Mitwirkung an der Publikation der klandestinen Zeitschrift „radikal“. Die RAZ sollen, laut Polizei, eine Nachfolgeorganisation der militanten Gruppe (mg) darstellen. Infos
21./22. August | Hellersdorf, Mitte, Kreuzberg
Sieben Mitglieder von Pro Deutschland touren an zwei Tagen quer durch Berlin und demonstrieren gegen die Aufnahme von Flüchtlingen. Wohin sie auch kommen, die Gegendemonstrant_innen sind deutlich mehr und lauter. Stationen der Rechtspopulisten am 21. und 22. August 2013 sind u.a. das Flüchtlingsheim in Hellersdorf, die Zentrale Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in der Turmstraße in Moabit, die Liebigstraße in Friedrichshain, das ND in Mitte und der Görlitzer Park in Kreuzberg. Wie an allen Stationen geht auch hier die rechte Propaganda in Pfiffen und Rufen unter. Eine Fotoseite
19. und 20. August | Berlin-Hellersdorf
Wieder einmal werden Flüchtlinge statt in Wohnungen in einer zentralen Notunterkunft in einer ihnen feindlich gesinnten Umgebung untergebracht. "No Lager - nowhere!" Diese grundsätzliche Forderung der Flüchtlingsbewegung erhält dadurch neue Aktualität. Am 19. August wurden die ersten Geflüchteten in ihre neue Unterkunft in der Carola-Neher-Straße in Berlin-Hellersdorf verlegt. AnwohnerInnen pöbeln, ein Häuflein rechtsextremer NPD- und Pro-Deutschland- AnhängerInnen nutzt die Gelegenheit, Aufsehen durch provokante Kundgebungen zu erheischen. Viele hundert Menschen stellen sich ihnen entgegen und drücken ihre Solidarität mit den Flüchtlingen aus. Die Ankunft der Flüchtlinge in Hellersdorf und die Proteste gegen die NPD-Kundgebung am Alice-Salomon-Platz - zwei Fotoserien
17. August | Jubel-Demo in Berlin, 14.00 Uhr Mauerpark
Krieg, Abschiebung, Sozialabbau – Ein stärkeres Deutschland kommt nicht von allein. Am 17. August feiert die SPD ihre 150 jähriges Bestehen mit einem großen Fest am Brandenburger Tor. Mit dabei: Angela Merkel, Joachim Gauck, Sammy Deluxe, Die Prinzen, Nena. 100.000 Gäste werden werden erwartet. Wir wollen dieses Jubiläum gebührend feiern und organisieren eine Jubel-Demo zum Fest. Für mehr engere Gürtel, weniger soziale Hängematten, Aufrüstung und restriktivere Aslygesetze. Infos: http://150-jahre-spd.net
16-18. August | Blücherplatz Kreuzberg
Das Festival gegen Rassismus 2013 thematisiert den allgegenwärtigen Rassismus in unserer Gesellschaft und will den Widerstand dagegen voranbringen – denn Rassismus ist keine Randerscheinung, sondern grundlegender Bestandteil der Gesellschaft. Wir laden alle ein, die sich gegen vorherrschende menschenverachtende Normen und Wertesysteme wehren. Infos: Festival gegen Rassismus
13. August | Berlin
Das Berliner Künstlerduo Various & Gould rief zu einer ersten Berliner Prozession, um moderne Heilige, die "Holy Helpers" anzurufen. Es sind vier Figuren, die durch die Straßen getragen werden, die bisher im veralteten Heiligenkatalog fehlen: Santa Pharma, Santa Data, Sankt Abuso und Sankt Gentrifizian. Sie werden angerufen, um sie an vier ausgewählten Orten zu platzieren. Gebete, Weihrauch, Hostien und Blechbläser, mal eine andere Demo, angeführt von einem Priester in buntem Gewand, der die Gemeinde des "Phonk" segnet. Eine Fotoseite
13. August | Freiluftkino Kreuzberg, 21.00 Uhr
Filmtipp; Can't be silent", der neue Film von Julia Oelkers, Lars Maibaum und autofocus feiert am 13. August seine Premiere im Kreuzberger Freiluftkino im Bethanien. "The Refugees", Musiker aus Afrika, Russland, dem Balkan und dem Iran sind seit Mai 2012 auf Tour. Das Besondere an dem Projekt: Einige der Musiker sind Asylsuchende in Deutschland. Sie müssen viele Hürden überwinden, um diese Tour zu realisieren. Ein eindrucksvoller Dokumentarfilm über eine ungewöhnliche Konzertreise. Infos: videowerkstatt.de und cant-be-silent.de
3. August | Bad Nenndorf
Am Samstag, 3. August 2013 planen Neonazis in Bad Nenndorf bei Hannover wieder einen Aufmarsch. Bis zu 1.000 Neonazis wollen vom Bahnhof zum sogenannten „Winklerbad“, in dem sich von 1945 bis 1947 ein Verhörlager des britischen Geheimdienstes befunden hat, marschieren [Hintergründe hier]. Ein antifaschistisches Blockadebündnis ruft zu Protesten auf. Infos: badnenndorf.blogsport.eu/

Juli

31. Juli | Berlin |
„Reclaim your City“ ist keine Gruppe sondern ein Aufruf. Ein Aufruf mitzumischen in der Stadt, sich gestalterisch in das Stadtbild einzubringen. Die gleichnamige Website dokumentiert mit tausenden Fotos aus Berlin, einigen Städte-Specials, Tutorials und Interviews die Entwicklung der Streetart seit dem ersten großen Frühling 2003. Es entwickelte sich ein lokales Netzwerk aus MalerInnen und StreetartaktivistInnen, dass sich zu verschiedenen Ausstellungen ( Neurotitan, Toilette, Gängeviertel) und anderen urbanen Interventionen zusammen findet. Doch der Aktionsradius hat sich in den letzten Jahren ausgehend von den klassischen Streetartpraxen wie Dose, Pinsel, Schablonen und Posterkleben erweitert. Heute gehören dem Netzwerk auch GuerillagärtnerInnen, mobile Soundsysteme und StadtteilaktivistInnen an. Reclaim Your City - Wir sind die Stadt! Die folgenden Fotospecials dokumentieren einen Ausschnitt der Aktivitäten der letzten Jahre. Viel Spaß beim anschauen. Zu den Fotogalerien

Juni

27. Juni | Berlin | 15.00 Uhr Frankfurter Allee 5-23
Straßenfest der von Vertreibung bedrohten Mieter_innen. Seit Monaten wehren sich Mieter_innen der Häuser Frankfurter Allee 5-23 gegen Luxusmodernisierung und Vertreibung. Mittlerweile haben sie dort Mieter_innenräte gegründet. Mit dem Straßenfest wollen die Mieter_innen über die Situation in den Häusern informieren und sich mit Bewohner_innen koordinieren, die sich ebenfalls gegen Verdrängung wehren. Das Straßenfest wird unterstützt von der Stadtteilinitiative "Keine Rendite mit der Miete" Friedrichshain.
22. Juni | Berlin | U-Bhf Holzhauser Str. 15.00 Uhr
Die Soligruppe Berlin ruft zu einer Demonstration zur JVA Tegel auf. Dort sitzt unser Genosse Olli. Er wurde im Zuge der bundesweiten Repressionswelle am 22. Mai 2013 aus dem offenen Vollzug nach Tegel verschleppt. Dabei handelte es sich um einen staatlichen Angriff gegen vermeintliche Strukturen der "Revolutionären Aktionszellen", der "Revolutionären Linken" und der "radikal". Neben Olli wird gegen 8 weitere GenossInnen nach §129 ermittelt. Mehr Informationen
21. Juni | Berlin | 18 Uhr Streetparade in Solidarität mit den Protesten in der Türkei
Internationale DJs und Künstler wollen am 21. Juni mit einer Tanzdemonstration ihre Solidarität mit den Protesten in der Türkei ausdrücken. Unter dem Motto "Capulcu-Parade: In Solidarity with Gezi-Uprising" wollen sie vom Kottbusser Tor ab 19.00 Uhr mit Soundsystems durch den Berliner Bezirk Kreuzberg ziehen. Ein anschliessendes Open-Air sei im Anschluss am Oranienplatz geplant. Ziel sei es am Tag des "Fete de la Musique" Musik und Tanz als internationales Mittel der Solidarität und des Protestes zu nutzen, um Menschen über Grenzen hinweg zu verbinden und ein Zeichen der Unterstützung an die Freundinnen und Freunde in der Türkei zu senden.

17. Juni | Berlin |
Am frühen Morgen des 17. Juni 2013 fand rund um das Bundesinnenministerium eine ungewöhnliche Veranstaltung statt: Mehr als 100 MusikerInnen des Chors und Orchesters "Lebenslaute" blockierten mit gleichzeitig stattfindenden Konzerten die Zugänge zu dem Verwaltungsgebäude. Die Mitarbeiter_innen des Bundesinnenministeriums konnten nur nach etlichen Umwegen und verspätet zu ihrer Arbeit gelangen. Eine Fotoseite
13.-16. Juni | Berlin |
Vom 13.6.-16. Juni 2013 veranstaltete die „KARAWANE für die Rechte von Flüchtlingen und MigrantInnen“ und "The Voice Refugee Forum" ein Internationales Tribunal gegen die Bundesrepublik Deutschland. Rund 500 Flüchtlinge kamen, um Anklage zu erheben gegen die deutsche Beteiligung bei der Abschottung Europas, gegen die deutsche Abschiebepraxis und gegen das brutale Vorgehen von „Frontex“, das Tausende von Toten an den europäischen Außengrenzen zur Folge hat. Eine Fotoseite
15-18. Juni | Nordirland | G8-Gipfel und Proteste
Am 17. und 18. Juni 2013 treffen sich die Vertreter der weltweit reichsten Länder zum G8-Gipfel in Nordirland. Tagungsort ist ein Luxushotel am irischen See Logh Erne nahe der Stadt Enniskilen. Im Vorfeld (11. Juni) ist ein "Carnival Against Capitalism" in London geplant, weitere Aktionen und Demos soll es in Belfast und in Enniskillen geben. In der BRD ruft das Revolutionäre 3A-Bündnis zu Protesten auf [PDF]. Mehr Informationen: g8nordirland.blogsport.de | Aktionen in London
Juni | Berlin |
Tage des Aufstands in der Türkei – Solidarität weltweit und auch in Berlin. Hier einige fotografische Eindrücke der Solidaritätsaktionen Eine Fotoseite
4. Juni | Berlin |
Im Rahmen eines Praktikums war Leo Lagodka zwei Wochen lang zu Besuch im Umbruch Bildarchiv. In dieser Zeit machte er sich auf die Spuren einer ehemaligen Eisfabrik in der Köpenicker Straße am Spreeufer. Hier sein Foto-Portrait über eine Ruine, die einen Besuch wert ist. Eine Fotoseite

Mai

30. Mai bis 1. Juni | Frankfurt | ab 14.00 Uhr Wilhelmstraße - Ecke Hannah-Arendt-Straße
Vom 30. Mai bis 1. Juni 2013 fanden zum zweiten Mal antikapitalistische Blockupy-Aktionstage in der Bankenmetropole Frankfurt statt. Tausende Menschen kamen nach Frankfurt, um gegen die Diktatur der Banken und Konzerne zu protestieren. In diesem Jahr waren nicht alle Aktivitäten in Frankfurt im vornherein verboten worden, dafür wurde die (genehmigte) Großdemonstration am Samstag, die mitten durch die Frankfurter Bankenmeile führen sollte, von der Polizei massiv angegriffen und über Stunden eingekesselt. Eine wahrhaft kurze Demo, doch trotz der Repression bestimmte eine Welle der Solidarität und vielfältiger Protest die Tage in Frankfurt. Eine Fotoseite
25. Mai | Berlin |
20 Jahre nach der de fakto Abschaffung des Grundrechts auf Asyl und dem Mordanschlag von Solingen demonstrierten am 25. Mai 2013 in Berlin mehr als 1.000 Menschen gegen Rassismus und die deutsche Asylpolitik. Auf Transparenten und in Sprechchören forderten sie die Abschaffung der Residenzpflicht, Stopp aller Abschiebungen sowie die Schließung der Flüchtlingslager. In Solidarität mit den aktuellen Flüchtlingsprotesten zog die reichlich durchnässte, aber kämpferische Demonstration von Berlin Mitte zum Refugee Protest Camp am Oranienplatz in Kreuzberg. Eine Fotoseite
25. Mai | Berlin |
Am 25. Mai 2013 demonstrierte die Gewerkschaft der Polizei (GdP) unter dem Motto "Auch Mensch. Polizei im Spannungsfeld" für den weiteren Einsatz von Pfefferspray. Anlass war die Forderung der SPD, die Bedingungen für den Einsatz von Pfefferspray deutlich zu verschärfen. Die Kundgebung fand vor dem Estrel Congress Center statt, in dem die Berliner SPD am Samstag ihren Landesparteitag abhielt. Ein gutes Dutzend Gegendemonstrant_innen würdigte die Veranstaltung mit großzügigem Applaus und spöttischen Bemerkungen. Eine Fotoseite
18. Mai | Berlin | ab 16.00 Uhr
Carnival of Subculture vor der Köpi 137. Für das Straßenfest ist ein vielfältiges Programm auf mehreren Bühnen geplant, sowie zahlreiche Stände, die neben Informationen über die jeweilige Projekte (dieses Jahr mit Schwerpunkt Gentrifizierung und Folgen) aus erster Hand auch gutes Essen und Trinken anbieten. Mehr Informationen
11.-18. Mai Antirassistische Aktionstage bundesweit
| 16.5. Berlin Aktionstag vor der Ausländerbehörde (Friedrich-Krause-Ufer 24, Wedding)
Die Kampagne Rassismus tötet! hat für den 11.-18. Mai zu Aktionstagen aufgerufen. In vielen Städten laufen Veranstaltungen zu alltäglichem und institutionellem Rassismus, zum Kampf der Geflüchteten in Deutschland und zum deutsch-europäischen Abschieberegime, zu Antiromaismus und zum Zusammenspiel von Rassismus und Kapitalismus. In Berlin findet am 16.5. ein Aktionstag vor der "Ausländerbehörde" (Friedrich-Krause-Ufer 24, Wedding) statt. Die “Ausländerbehörde” ist die Schaltzentrale staatlich organisierter Diskriminierung, eine Bürokratie, die Ohnmacht und Verzweiflung produziert. Deshalb soll einen Tag lang gemeinsam die Ausländerbehörde (symbolisch) blockiert und die Tätigkeit der Behörde kritisch begleitet werden. Mit Information- und Beratungsangeboten vor Ort wird ein Raum für Austausch und Solidarisierung geschaffen. Zum Abschluss und Höhepunkt des Tages gibt es ab 16.00 Uhr eine Kundgebung vor der Behörde. Mehr Infos
8. Mai | Berlin |
Am 8. Mai 2013 demonstrierten gut ein Dutzend Menschen gegen die Verlängerung der A100 von Berlin-Neukölln zum Treptower Park. Startpunkt der Demonstration war das unter Baumbesetzung bekannt gewordene Protestcamp von Robin Wood an der Neuköllnischen Allee / Ecke Grenzallee. Die Demonstrationsroute führte bis zur Bergiusstraße, wo Verkehrssenator Müller (SPD) und Bundesverkehrsminister Ramsauer (CSU) am gleichen Tag mit einem symbolischen Spatenstich den offiziellen Baubeginn der A100-Verlängerung einleiteten. Die A100-Gegner_innen waren allerdings fixer als sie: sie hatten bereits am 5. Mai vor dem Roten Rathaus den Spatenstich mit einer kleinen Performance auf die Schippe genommen.. Eine Fotoseite
8. Mai | Demmin |
Über 500 Menschen haben sich am 8. Mai knapp 250 Neonazis in den Weg gestellt. Mit einem historischen Stadtrundgang und zwei Sitzblockaden sowie einem Friedensfest am Hafen äußerten sie ihren Protest und versuchten den Neonaziaufmarsch zu behindern. Anstatt den Geschichtsverdrehern wenigstens den Weg hinunter zum Hafen zu versagen, was angesichts der angemeldeten Veranstaltungen und der Blockaden durchaus möglich gewesen wäre, hatte sich die Polizei entschieden, den Nazis eine Ersatzroute direkt vorbei an einer Sitzblockade zu verschaffen. Auch wenn das große Ziel nicht erreicht wurde: Noch nie waren so viele Menschen beim Protest gegen den Naziaufmarsch in Demmin wie in diesem Jahr. Eine Fotoseite
4. Mai | Berlin |
Am 4. Mai 2013 demonstrierten rund 100 Menschen mit Handicap und ihre BegleiterInnen für Barrierefreiheit, gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit. Die Demonstration zog vom Bundeskanzleramt vor das Brandenburger Tor. Die Demonstrant_innen forderten einen respektvollen Umgang ein. Sie wollen ernst genommen werden, nicht als Opfer, sondern als Menschen, die Entscheidungen treffen und entscheidend in unserer Gesellschaft wirken. Die RednerInnen kritisierten, das es seitens der herrschenden Politik wenig Interesse für die Belange von Menschen mit Handicap gäbe. 11% aller in Deutschland lebenden Menschen haben ein Handicap und werden in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens durch strukturelle Diskriminierungen behindert. Ein Fotoüberblick.
1. Mai | Berlin |
Proteste von Tausenden gegen den Aufmarsch der NPD in Schöneweide, eine nicht-angemeldete Mietkampf&Stoppt-die-Verdrängung-Demo durchs MyFest (immer wieder ein Lichtblick: diese Demo) und die revolutionäre 1. Mai-Demonstration mit mehr als 15.000 Teilnehmer_innen – jede Menge Bewegung und doch ein selten ruhiger 1. Mai 2013 in Berlin. Ein Fotoüberblick.

 

April

30. April | Berlin | 16:00 Uhr Kundgebung und 20.30 Uhr Demonstration S-/U-Bhf. Gesundbrunnen (Wedding)
"Take back the city - Nimm, was dir zusteht". Zum zweiten Mal führte die Walpurgisnachtsdemo in diesem Jahr durch die Weddinger Kieze und fand viel Beachtung. Eine Bilderseite
30. April | Berlin | 17:00 Uhr S-Bhf. Schöneweide
Mehrere tausend Menschen demonstrierten am 30. April 2013 gegen Neonazis und rechte Umtriebe in Berlin-Schöneweide. Eine Fotoseite
28. April | Berlin | Weisestrasse 47
Die Weisestrasse 47 in Neukölln steht seit Jahren fast komplett leer, nur im Hinterhaus sind noch zwei Wohnungen mit Ofenheizung und Außenklo vermietet. Im letzten Jahr wurde sie am 28. April kurzzeitig besetzt, ein Jahr später startete dort eine kleine, aber fetzige Demo gegen Ausgrenzung und Verdrängung. Einige Bilder
26. April | Berlin
| 18 Uhr Gabelsberger/Rigaer Straße in Friedrichshain
Friedrichshain bekommt eine Silvio-Meier-Straße. Die feierliche Umbenennung der Gabelsbergerstraße in Silvio-Meier-Straße findet am Freitag, den 26. April 2013, um 18.00 Uhr statt. In Anwesenheit der Familie von Silvio Meier werden die Straßenschilder mit dem Schriftzug Silvio-Meier-Straße enthüllt und der neue Straßenname eingeweiht. Am 21. November 1992 wurde in Berlin am U-Bhf. Samariterstrasse Silvio Meier von Neonazis erstochen. Seitdem finden dort jedes Jahr eine Mahnwache sowie eine grosse antifaschistische Silvio-Meier-Demo statt. Mehr Infos
20. April | Berlin | 14 Uhr Gemeinschaftsgarten "Ton, Steine, Gärten" Bethaniendamm
Zum internationalen Aktionstag von "La Via Campesina" gab es auch in diesem Jahr ein Fest im Kreuzberger Gemeinschaftsgarten „Ton, Steine, Gärten“; wie immer eine gute Gelegenheit zum Austausch von Saatgut und jungen Pflanzen, zur gegenseitigen Information und zur weiteren Vernetzung. Einige Bilder
12. und 14. April | Berlin |
Am 11. April 2013 verstarb die schwerkranke 67-jährige Rosemarie Fliess, zwei Tage nachdem sie aus ihrer Wohnung zwangsgeräumt worden war. Ärztliche Atteste hatten bestätigt, dass sie einen Rausschmiss aus der Wohnung nicht überleben würde. Trotzdem nahmen die Eigentümerin von Rosemaries Wohnung, Gerichte, Politik und Polizei ihren Tod billigend in Kauf und setzten die Räumung durch — alles zum Schutze des Eigentums an Wohnraum. Am 12. und 14. April fanden in Reinickendorf und in Kreuzberg spontane Trauer- und Gedenkdemonstrationen für Rosemarie Fliess statt. Zwei Fotoberichte
13. April | Berlin
| 17 Uhr Linienstraße 206 (Ecke Kleine Rosenthaler Straße)
Demo und Kiez-Rad-Tour "Wir zahlen nicht für eure Spekulationen!" Linie 206 möchte mit euch auf die Straße gehen um entschlossen und kraftvoll für erhaltenswerte alternative Projekte und Häuser in Mitte und Prenzlauer Berg zu demonstrieren. Es wird eine Kiez-Rad-Tour und eine Lauti-Tour mit Informationen zur aktuellen Situation, guter Musik und netten Leuten geben. Also schwingt euch auf's Rad oder lauft mit uns durch die Straßen, um gemeinsam die Stadt zurück zu erobern! Mehr Infos
13. April | Bus aus Berlin zur Demonstration anlässlich des NSU-Prozessauftakts in München
Anlässlich des für den 17. April geplanten Prozessauftaktes gegen Beate Zschäpe und vier mutmaßliche Unterstützer der rechten Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) demonstrierten am 13. April bis zu 10.000 Menschen in München. Neben starken antifaschistischen Blöcken prägten vor allem Gewerkschafter_innen und migrantische Organisationen das Bild der Demonstration. Zentrale Forderungen waren: rückhaltlose Aufklärung der Verbrechen des NSU, Aufdeckung dessen Umfeldes sowie die Auflösung des Verfassungsschutzes. Eine Fotoseite
9. April | Berlin | Aroser Allee 92 (Reinickendorf) 08.00 Uhr

Am Dienstag, den 9.4., soll zum dritten Mal Rosemarie F. in der Aroser Allee 92 in Reinickendorf um 09.00 Uhr zwangsgeräumt werden. Am 27.2. hatte das Bündnis "Zwangsräumung verhindern" zu einer Kundgebung aufgerufen, zu der 200 Unterstützer_innen kamen. Die Zwangsräumung wurde in letzter Minute vom Gericht abgesagt. Die Polizei war ab 06.00 Uhr mit einem Großaufgebot vor Ort und hat die Aroser Allee 92 mit Hamburger Gittern abgesperrt. Wie es diesmal aussehen wird ist schwer abzuschätzen, aber das Bündnis ruft dazu auf, ab 8.00 Uhr vor Ort zu sein, so dass auch diese Zwangsräumung nicht still und leise durchgezogen werden kann. Mehr Infos

März

23. März | Berlin | Oranienplatz 14.00 Uhr
Zum ersten Jahrestag der Flüchtlingsproteste demonstrierten am 23. März 2013 mehrere tausend Menschen in Berlin gegen menschenunwürdige Lebensbedingungen von Flüchtlingen, restriktive Gesetze und gegen alltäglichen Rassismus in Deutschland. Eine Fotoseite
23. März | Österreich Wien |
Der Flüchtlingsprotest in Deutschland steht nicht alleine da. Seit Monaten tragen auch Flüchtlinge in Holland und in Österreich ihre Empörung auf die Straße. Mit einem Marsch von Traiskirchen nach Wien begannen am 24. November 2012 Flüchtlinge in Österreich eine Protestbewegung gegen ihre prekären Lebensbedingungen in den Asyllagern. Sie organisierten ein Camp, eine Kirchenbesetzung, einen Hungerstreik und zahlreiche Demonstrationen. Ein Fotorückblick auf eine bewegte Zeit in Wien
23. März | Berlin |
In New York, in Schanghai, in Barcelona und zum zweiten Mal fand jetzt auch in Berlin die "Korrika" statt. Die zweieinhalb Kilometer lange Strecke zwischen Ostbahnhof und Schlesischem Tor war Schauplatz des solidarischen Staffellaufes für die baskische Sprache. Eine Fotoseite
16. März | Berlin |
Seit fast einem Jahr halten Mieterprotest-AktivistInnen und Gentrifizierungs-GegnerInnen einen Teil des Kottbusser Tors in Berlin-Kreuzberg besetzt. Zu den Aktivitäten des Bündnisses "Kotti & Co", das von zahlreichen anderen AnwohnerInnen-Initiativen unterstützt wird, gehören auch die sogenannnten Lärmdemos, auf denen ebenso lautstark wie engagiert auf akute Probleme wie Wohnungsnot, Mietsteigerungen und Zwangsräumungen aufmerksam gemacht wird.Hohe Mieten, niedrige Löhne und Jobcenter Stress waren Thema der Lärmdemo am 16. März 2013. Eine Fotoseite
16. März | Berlin |
Am 16. März 2013 demonstrierten in Berlin mehrere hundert Menschen anlässlich des 2. Jahrestages der syrischen Revolution gegen das Terror-Regime von Baschar Hafiz al-Assad. Dem syrischen Präsidenten werden Menschenrechtsverletzungen, Folter und Massaker an der eigenen Bevölkerung vorgeworfen. Die kraftvolle Demonstration startete am Alexanderplatz (Weltzeituhr) mit einer Kundgebung und zog bis zum Bundestag. Eine Fotoseite
9. März | Berlin |
Mehrere hundert japanische und deutsche Atomkraftgegner_innen zogen am zweiten Jahrestag des Reaktorunglücks in Fukushima durch Berlins Mitte, um an die Folgen der Katastrophe zu erinnern. Sie gedachten der Opfer und forderten einen sofortigen, weltweiten Ausstieg aus der Nutzung der Atomkraft. Eine Fotoseite
9. März | Berlin |

Die Neonazi-Klamottenmarke "Thor Steinar" musste nach erfolgreichen Protesten vor einigen Jahren die Einkaufszeilen der Republik räumen. Seitdem ist das Label auf eigene Läden umgestiegen und hält sich zäh – in Friedrichshain seit 2009 und in Weißensee mit dem "Tønsberg"-Shop seit 2011. Am 9. März gibt es in Berlin einen Aktionstag gegen Neonaziläden und rechten Lifestyle. Mehr Infos
8. März | Berlin |
"Heraus zum 8 März!" Wir wollen dieses Jahr den internationalen Frauenkampftag unter dem Motto "Frauen kämpfen international gegen Patriarchat und Kapital!" begehen. Dazu ruft das 8. März Bündnis Berlin unter anderem zu einer feministischen, klassenkämpferischen und internationalistischen Demonstration auf. Es wird vorne einen Frauenblock und hinter dem Lauti einen gemischten Block geben. Mehr Infos
4.-10. März | Berlin | Baskenland
"Zur VII. Aktionswoche der internationalen Solidarität mit dem Baskenland rufen die baskische Organisation Askapena und die in vielen Ländern Europas und Lateinamerikas vertretenen Freundinnen und Freunde des Baskenlands gemeinsam auf. Auf den zentralen Veranstaltungen in Berlin, Hamburg und Karlsruhe berichten Referentinnen und Referenten aus dem Baskenland aus erster Hand und beantworten gerne Fragen. Den ganzen März über besteht auch an vielen anderen Orten die Möglichkeit, sich über die Situation im Baskenland zu informieren. Veranstaltungen, Filme und Ausstellungen gibt es u.a. in Potsdam-Babelsberg, Nürnberg, Regensburg, Kaiserslautern, Weißenburg und Schierling. Mehr Infos und Termine
4. März | Berlin |
Patras Bwansi, ein prominenter Asylbewerber, der zu den Organisator*innen der Flüchtlingcamps am Oranienplatz in Berlin und im Passauer Klostergarten gehört, soll trotz Duldung in seine Heimat Uganda abgeschoben werden. Aus diesem Anlass gab es am 4. März eine Kundgebung vor der Bayerischen Vertretung in Berlin und eine Demonstration gegen Kriminalisierung der Flüchtlinge. Eine Fotoseite
3. März | Berlin |
Die denkmalgeschützte East Side Gallery im Bezirk Berlin-Friedrichshain ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Berlins. Am frühen Morgen des ersten März 2013 will ein Investor eine zwanzig Meter breite Lücke in die ehemalige DDR-Binnenmauer reißen lassen, um einen Zugang zu schaffen für sein Bauprojekt am Spreeufer. Das stößt auf spontane Proteste. Eine Fotoseite

Februar

28. Februar | Berlin | Kundgebung 9.00 Uhr Amtsgericht Mitte (Littenstr. 12-17)
Der Wagenplatz neben dem sozialen Zentrum Köpi in Berlin soll geräumt werden. Dazu soll das Areal am 28.2.2013 in Berlin zwangsversteigert werden. Erst Mitte Februar waren mehrere Hundert Polizisten nötig, um in Berlin eine Zwangsräumung durchzusetzen. Die Räumung des Köpi-Wagenplatzes wäre ein weiterer Schritt in Richtung Verdrängung, Umstrukturierung und Kommerzialisierung des Berliner Innenstadtbereichs. Doch es entstehen weiterhin Freiräume, die es zu beleben und verteidigen gilt, wie die besetzte Schule in der Ohlauer Straße in Kreuzberg. Mehr Infos: Köpi - Luise.me
 
27. Februar | Berlin | Kundgebung 8.00 Uhr Aroser Allee 92 (Reinickendorf)
Am Mittwoch, den 27.2. sollte die schwerbehinderte 67-jährige Rosemarie F. aus ihrer Wohnung in der Aroser Allee 92 in Berlin-Reinickendorf zwangsgeräumt werden. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort. Das Haus war weiträumig mit Hamburger Gittern abgesperrt.Trotz früher Morgenstunde waren mehr als 200 UnterstützerInnen dem Aufruf zur Kundgebung gefolgt, um ihrem Protest gegen hohe Mieten, Verdrängung und Zwangsräumung lautstark Ausdruck zu erleihen. Als sich die Gerichtsvollzieherin bereits Zugang zu der Wohnung verschafft hatte wurde die Zwangsräumung auf Anordnung des Berliner Landgerichts in letzter Sekunde ausgesetzt. Eine Fotoseite
16. Februar | Berlin | 20 Uhr Mariannenplatz
Vom 19. bis 20. Februar 2013 findet in Berlin der 16. Europäische Polizeikongress statt. Auch in diesem Jahr wird es wieder Proteste geben. Für den 16. Februar ist eine (nicht angemeldete) Demonstration geplant. Weitere Infos - Fotos vom letzten Jahr

14. Februar | Berlin
Mehrere hundert Polizisten, gesperrte Straßen und U-Bahn, Hubschrauber, Polizistengruppen vor etlichen Hauseingängen, brutale Räumung der Sitzblockaden, Festnahmen, mehrere Verletzte durch Pfefferspray – Berliner Politik und Polizei beantworten Mieter_innenproteste mit einem Ausnahmezustand in Kreuzberg. Die heutige Zwangsräumung der Familie Ali Gülbol in der Lausitzer Straße 8 in Kreuzberg wurde von starken Protesten begleitet, an denen sich 800-1000 Menschen beteiligten. Eine Fotoseite

13. Februar | Dresden
Dresden stellt sich quer. Der sogenannte Trauermarsch, der über mehr als ein ganzes Jahrzehnt hinweg zu einem der größten, regelmäßigen Naziveranstaltung Europas avancierte, wird jährlich kürzer und kleiner. 200 Nazis, die am 13.2.2013 wieder in Dresden aufmarschieren wollten, wurden bereits nach 300 Metern von Sitzblockaden gestoppt. 700 Gegendemonstrant_innen sorgten dafür, dass sie ihre Kundgebung sichtlich gereizt unter Schneeballhagel und lauter Musik abhalten mussten. Eine Fotoseite
12. Februar | Berlin
Gut ein Dutzend Menschen versammelten sich am 12.2. vor dem Brandenburger Tor und protestierten laut gegen zunehmende sexuelle Übergriffe in Ägypten. Einige Fotos der Kundgebung. Ägypten steckt noch immer in einer Phase des Umbruchs. Eine Hoffnung zu Beginn der Revolution war, dass ägyptische Frauen gestärkt aus diesen Veränderungen hervorgehen. Doch danach sieht es momentan nicht aus. Die Gewalt, auch sexuelle Gewalt, gegen Frauen nimmt nicht ab. Davon zeugt zum Beispiel die Harassmap, eine digitale Landkarte, auf der Frauen den genauen Ort verzeichnen können, an dem sie Opfer eines sexuellen Übergriffs wurden. 132 Einträge waren bis Anfang September 2012 allein rund um den Tahrir-Platz vermerkt, dem zentralen Ort der Revolution.
6. Februar | Berlin und bundesweit
Heute Morgen wurden die Wohnungen von acht Fotografen aus fünf Bundesländern durchsucht, darunter auch mehrere Pressefotografen aus Berlin. Dabei kopierten die Beamten tausende Bilder von den Rechnern der Betroffenen. Die Staatsanwaltschaft begründete den Vorgang mit der Suche nach Beweisen gegen Demonstranten, die bei der antikapitalitischen M31-Demonstration in Frankfurt Ende März 2012 einen Polizisten angegriffen haben sollen. Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) verurteilte die Razzien in den Arbeitsräumen der freien Bildjournalisten als völlig überzogen. Der DJV-Bundesvorsitzende Michael Konken forderte die Ermittler auf, das beschlagnahmte Material sofort zurück zu geben. "Die Ermittlungsbehörden haben sich in unzulässiger Weise über Informantenschutz und Redaktionsgeheimnis hinweggesetzt", sagte Konken. Die Journalisten-Union (Verdi) sprach von einer "ungeheuerlichen Aktion". Sie werten sie als Einschüchterungsversuch und als Angriff auf die Pressefreiheit.
2. Februar | 13 Uhr München, Stachus
Demonstration gegen die SiKo 2013. Anfang Februar 2013 treffen sich in München Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kriegsindustrie zur sog. "Sicherheitskonferenz" (SiKo). Sie beraten Strategien, mit denen sie ihre wirtschafts- und machtpolitischen Interessen weltweit durchsetzen wollen. Sie reden von Frieden, doch planen Krieg. Deutsche Soldaten sind in Kürze in der Türkei im Einsatz und lassen die Gewinne der deutschen Rüstungskonzerne weiter sprudeln. Infos: sicherheitskonferenz.de | Broschüre [PDF]
2. Februar | Berlin
"No Justice, No Peace, wir kaufen Euren Kiez." Unter massivem Polizeiaufgebot zogen über 300 Eigentumsextremisten am 2. Februar 2013 durch Friedrichshain und Mitte. Anlass war der zweite Jahrestag der Räumung der Liebigstraße 14. Eine Fotoseite
1. Februar | Berlin - Wien
Busfahrt nach Wien zur KvU-Unterstützung. Seit Januar 2013 wurde dem Kulturprojekt Kirche von Unten (KvU) der Mietvertrag gekündigt. Die KvU ist damit offiziell räumungsbedroht. Nun gilt es den Druck auf die Vermieter_innen aufzubauen. Darum mobilisieren wir für den 2. Februar nach Wien zur Demo gegen die "Eigentümer_innen" der KvU. "Wenn ihr uns ignoriert, kommen wir zu euch!" Mehr Infos

Januar 2013

26. Januar | Berlin - Paris
Rund 800 Menschen beteiligten sich am 26.1. an einem Trauer- und Protestmarsch in Berlin für die am 9. Januar in Paris ermordeten kurdischen Politikerinnen Sakine Cansiz, Fidan Dogan und Leyla Saylemez. Organisiert hatte die Demonstration die kurdische Fraueninitiative Dest Dan e.V., die kurdische Frauenplattform und der Verband für Migrantinnen. Eine Fotoseite
19. Januar | Berlin
Trotz klirrender Kälte demonstrierten laut Veranstalter 25.000 TeilnehmerInnen am Samstag gegen Massentierhaltung, den Einsatz giftiger Pestizide und die negativen Auswüchse der Agrarindustrie. Unter dem Motto "Wir haben es satt" hatte ein Bündnis aus 35 Organisationen anläßlich der "Grünen Woche" zum Protestmarsch aufgerufen. Es ist bereits die dritte Großdemo in Berlin zugunsten einer bäuerlich-nachhaltigen Landwirtschaft und für eine Abkehr von der agrarindustriellen Produktion. Eine Fotoseite und ein Video
17. Januar | Dresden - Sachsen
Pünktlich einen Monat vor den antifaschistischen Blockade Aktionen zum 13. Februar in Dresden versucht die sächsische Justiz Aktivist_innen einzuschüchtern und den Widerstand gegen Naziaufmärsche zu kriminalisieren. Richter Hlavka verurteilte den Antifaschisten Tim wegen vermeintlicher „Rädelsführerschaft bei besonders schwerem Landfriedensbruch“ ohne konkrete Beweise zu 22 Monaten Haft ohne Bewährung. In dem politisch motivierten Urteil wird dem Aktivisten lediglich vorgeworfen Megafondurchsagen gemacht zu haben. In den Jahren 2010 (AIB-Artikel, 2010) und 2011 verhinderten in Dresden zehntausende Antifaschisten durch Massenblockaden und zivilen Ungehorsam Neonaziaufmärsche. Solivideo Holger Burner - Kommt nach vorne (Tim)
12. Januar | Magdeburg
Straßenfeste, Blockaden, Infostände und spontane Aktionen - am 12. Januar 2013 hieß es in Magdeburg: "kein Fußbreit den Faschisten". Ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Organisationen, Parteien und Privatpersonen hatten aufgerufen, die Neonazis zu blockieren. 12.000 Menschen stellten sich dem geplanten "Trauermarsch" der „Initiative gegen das Vergessen" entgegen, dessen Route von der Polizei bis zuletzt geheimgehalten wurde. Eine Fotoseite
7. Januar | Dessau 13 Uhr | Dessau-Hbf.
An der diesjährigen Gedenkdemonstration für Oury Jalloh in Dessau nahmen rund 500 Menschen teil. Auf Transparenten und in Sprechchören forderten die TeilnehmerInnen eine Anklage wegen Mord und die lückenlose Aufklärung des Feuertodes. Nachdem im letzten Jahr die Demonstration von der Polizei wegen des Mordvorwurfes massiv angegriffen wurde, hielt diese sich in diesem Jahr betont zurück. Eine Fotoseite
5. Januar | Berlin 16 Uhr | U-Hermannplatz
Am 5. Januar 2013 findet in Berlin eine Gedenkdemonstration für einen vor 33 Jahren getöteten türkischen Linksaktivisten statt. Celalettin Kesim war am 5. Januar 1980 beim Verteilen von Flugblättern gegen die damals drohende Militärdiktatur in der Türkei von Faschisten und religiösen Fundamentalisten aus dem Umfeld von "Milli Görüs" überfallen und getötet worden. Der damals 37jährige war aus der Türkei nach West-Berlin gekommen, arbeitet als Dreher und war in seinem Betrieb Vertrauensmann der IG Metall. Mehr Infos
4. Januar | Berlin 15 Uhr | Joachimstaler Straße 15
In der Nacht vom 30.12. zum 31.12.2012 wurde das Mitglied der kenianischen Gemeinde Jimmy C. Opfer eines rassistischen Übergriffs. Während der Mann in der Diskothek „Q-Dorf“ seine Arbeit verrichtete, kam es zu einem offensichtlich abgesprochenen Angriff von 3 Männern auf den Aktivisten des Global New Generation-Bündnisses. Jimmy C. wurde schwer verletzt, erlitt eine Kopfplatzwunde und Stichverletzungen rund um das rechte Auge. Rund 100 Menschen kamen zu spontanen Solidaritätskundgebung am 04. Januar vor die Diskothek Q.Dorf. Fotos von der Kundgebung

 



Mehr aktuelle Termine für Berlin und Umgebung findet ihr im Stressfaktor. Einen Terminkalender aus dem gewerkschaftlichen Bereich bietet das labour.net. Eine Übersicht jährlich wiederkehrender Tage könnt ihr unserem Jahreskalender entnehmen.

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