Mai
|
|
12.5.| Berlin
|
Am 12. Mai 2012, dem Jahrestag der "Indignados", sind weltweit
wieder Hunderttausende Menschen auf Straßen und Plätzen zusammengekommen.
Die meisten waren es in Spanien, wo die "spanische Revolution"
am 15. Mai letzten Jahres geboren wurde. In Berlin gab es einen Solidaritäts-Sternmarsch
mit Start an fünf verschiedenen Treffpunkten von der Kottbusser
Brücke, vom Frankfurter Tor, vom Thälmann- Park, vom Gesundbrunnen
und vom Hauptbahnhof zum Alexanderplatz./Neptunbrunnen. Fotos
vom Kreuzberger Demozug
9.-11.5.|
Berlin
Aktionstage
in Berlin gegen die Botschaftskollaboration bei Abschiebungen. Die Botschaften
vieler Länder kollaborieren, um Menschen für die Abschiebung
zu identifizieren. Korrupte Methoden, die nur den Zweck haben, Papiere
bereitzustellen, um die Abschiebung von Migranten und Flüchtlingen
überhaupt erst zu ermöglichen oder zu erleichtern. Die nigerianische
Botschaft ist ein Beispiel unter vielen, sie reist monatlich von Bundesland
zu Bundesland um in mobilen Botschaft Hearings, Abschiebe-Dokumente auszustellen.
The VOICE Refugee Forum organisiert mit Unterstützung der Karawane
für die Rechte der Flüchtlinge und Migranten und verschiedener
migrantischer und antirassistischer Gruppen drei Aktionstage in Berlin.
Demo am 10.5. ab 11.00 Uhr von der nigerianischen Botschaft, Neue Jakob
Str. 4. Programm
und mehr Infos
|
 |
1.5.
| Istanbul
Die wohl größten Maikundgebungen Europas finden in Istanbul
statt. Kamen im letzten Jahr nach unterschiedlichen Angaben bis zu einer
Million Menschen auf dem Taksim Platz zusammen, wurde diese Zahl in diesem
Jahr wohl noch übertroffen. Während die ersten TeilnehmerInnen
den Platz bereits wieder verließen, hatten längst nicht alle
Gruppen diesen erreicht. Eine größere Gruppe kurdischer Organisationen
konnte wegen Verkehrsproblemen nicht teilnehmen. Ein
Fotobericht vom 1. Mai 2012 in Istanbul.
|
 |
1.5.
| Berlin | 18.00 Uhr | Lausitzer Platz Kreuzberg
"Der Druck steigt! Für die soziale Revolution" Mit über
20.000 Teilnehmenden war die diesjährige revolutionäre 1. Mai-Demonstration
eine der best besuchtesten der letzten Jahre. Neben kapitalistischer Krise,
Gentrifizierung, CDU/SPD- Stadtregierung und Polizeigewalt war sicherlich
auch das gute Wetter daran nicht ganz unschuldig. Auch die Tatsache, dass
kein MayDay in Berlin organisiert wurde, trug dazu dabei, dass dieses
Mal alle zum Lausitzer Platz nach Kreuzberg kamen, wo die Demo startete.
Fotos
und Bericht
April
|
 |
30.4.
| Berlin | 14.00 Uhr | Gerichtstr. Ecke Adolfstr., Nähe S+U-Bhf.
Wedding
Die Antikapitalistische
Walpurgisnacht zieht in den Wedding. "Nimm, was dir zusteht!"
Unter diesem Motto fand am 30. April 2012 in Berlin eine große Demonstration
gegen steigende Mieten, soziale Ausgrenzung, Gentrifizierung und Rassismus
statt. An der Demonstration vom S-Bahn Wedding durch den Kiez und zurück
zum Ausgangspunkt beteiligten sich mehr als 3000 Menschen. Einige
Fotos
|
 |
29.4.
| Berlin |
Am späten Nachmittag des 29. April 2012 fand die Scheinbesetzung
eines leer stehenden Schulgebäudes in der Görlitzer Straße
51 in Berlin-Kreuzberg statt. Hierzu hatten sich ca. 200 AktivistInnen
versammelt, um gegen steigende Mieten und Gentrifizierung zu protestieren.
Hinzu kamen diverse AnwohnerInnen und BesucherInnen des Görlitzer
Parks, die sich dem Protest spontan anschlossen. Die AktivistInnen errichten
Kleinstbarrikaden, die von der bald anrückenden Polizei jedoch unversehens
geräumt wurden. Eine
Fotoseite
|
 |
28.4.
| Berlin | Weisestraße 47 Neukölln
Am frühen Abend des 28. April 2012 haben mehrere AktivistInnen ein
seit 10 Jahren zu Spekulationszwecken leer stehendes Haus in der Neuköllner
Weisestraße 47 kurzzeitig besetzt. In kurzer Zeit fanden sich teilweise
bis zu 200 UnterstützerInnen ein, die sich mit den BesetzerInnen
solidarisch erklärten und gemeinsam gegen Gentrifizierung, steigende
Mieten und die Verdrängung aus dem Kiez protestierten. Bereits nach
einer Stunde rückte die Polizei an und räumte. Eine
Fotoseite
|
 |
28.4.
| Berlin | 14.00 Uhr | Potsdamer Platz
Mehrere hundert Menschen beteiligten sich am 28. April an einer Demonstration
gegen das EU-Grenzregime und einen Asylknast auf dem Flughafen Schönefeld.
Am neuen Flughafen BER sollen AsylbewerberInnen aus sicheren Herkunftsländern
an der Einreise gehindert und ihnen ein ordentliches Asylverfahren verweigert
werden. Dafür wird derzeit ein Flughafen-Asylgefängnis gebaut.
Gleichzeitig ist die deutsche Bundesregierung bemüht auf EU-Ebene
eine Verschärfung der Asylgesetzgebung zu bewirken. Es ist mal wieder
Zeit gegen die äußeren und inneren EU-Grenzen zu demonstrieren.
Eine
Fotoseite
|
 |
27.4.
| Berlin | 17.30 Uhr | Wabe/Ernst-Thälmann-Park
Mehrere hundert Menschen beteiligten sich am Freitag den 27. April 2012
an einer Demonstration durch Prenzlauer Berg und Mitte gegen Kulturkahlschlag
und den Erhalt alternativer Projekte in Berlin. Zunächst gab es vor
dem Kulturhaus Wabe am Thälmannpark ab 15 Uhr ein Rahmenprogramm
mit Kleinkunst, Musik und Vokü. Die anschließende Demonstration
für den Erhalt kultureller und sozialer Einrichtungen; gegen die
Vertreibung alternativer Wohn- und Kulturprojekte, gegen Mietexplosion
und für die Selbstorganisation der MieterInnen führte vorbei
am Mauerpark, der KVU in der Kremmener Straße und dem Hausprojekt
Linienstraße 206 und endete am Rosenthaler Platz. Eine
Fotoseite.
|
 |
25.4. | Dresden
Am 25. April
2012 hat das Dresdner Verwaltungsgericht die als "Extremismusklausel"
bekannt gewordene so genannte "Demokratieerklärung" für
rechtswidrig erklärt. Das Gericht bewertete die Vorlage als "zu
unbestimmt" und gab damit einem Widerspruch des AKuBiZ
e.V. statt. In einer ersten Reaktion kündigte ein Sprecher des
zuständigen Ministeriums dennoch vorerst keine Änderung der
bestehenden Praxis an. Vor dem Gerichtsgebäude hatten vor und während
der Verhandlung etwa 50 Menschen gegen die Klausel protestiert und sich
mit dem Pirnaer Verein solidarisiert, der seit mehr als zehn Jahren antifaschistische
Arbeit leistet und dabei schon zahlreiche Veranstaltungen, Ausstellungen
und internationale Bildungsfahrten organisiert hatte. Für sein Engagement
sollte der Verein vor zwei Jahren mit dem "Sächsischen Demokratiepreis"
ausgezeichnet werden, was der Verein damals mit der Begründung ablehnte,
dass die Aufforderung, Referenten und Initiativen unter Generalverdacht
zu stellen, sie "eher an Methoden der Stasi und nicht an die Grundlagen
einer Demokratie" erinnerten. Mehr
Infos
|
|
22.4.
| Berlin | Nachbarschaftsgarten Ton Steine Gärten
Anlässlich
des internationalen Aktionstages von "La Via Campesina" fand
am 22. April 2012 ein Fest im Kreuzberger Gemeinschaftsgarten „Ton, Steine,
Gärten“ statt. In bewährter Kooperation brachten die Gärtner_innen und
die Gruppe „Frisch serviert vom Krisenherd“ die lokalen Initiativen für
den selbstorganisierten Anbau von Obst und Gemüse mit globalen Themen
zusammen.
Ein Fotobericht
|
 |
21.4.
| Berlin | 16.00 Uhr | Rosa-Luxemburg-Platz
250 Menschen beteiligten sich am 21. April 2012 in Berlin an einer Demonstration
für die Freiheit Mumia Abu Jamals und aller politischen Gefangenen
weltweit. Seit drei Jahrzehnten steht der Kampf für das Leben und
die Freilassung des afroamerikanischen Journalisten stellvertretend für
den Widerstand gegen politische Repression, institutionellen Rassismus
und die barbarische Praxis der Todesstrafe in den USA. Fotobericht
|
 |
19.4. | Berlin
|
Am 19. April 2012 demonstrierte eine Gruppe Antirassisten in Berlin
gegen Behördenrassismus, sowie für Bewegungsfreiheit für
Flüchtlinge und Einwanderer. Im Mittelpunkt der Demonstration stand
dabei die tragische Geschichte des 28-jährigen Banga (Bamkali Konateh).
In direkter Folge brutaler Polizeimaßnahmen, unzureichender, erschwerter
und teilweise sogar verhinderter medizinischer Versorgung verlor der
junge Mann sein Augenlicht und leidet zudem heute an Diabetes. Für
eine bessere Zukunft für Flüchtlinge und Einwanderer wie Banga,
zog die Demo vom Sozialgericht Berlin zur Ausländerbehörde.
Einige Bilder
|
 |
13.4.
| Berlin | Südneukölln und Marienfelde
Ein deutliches Zeichen gegen Neonazis und rassistische Gewalt setzen etwa
900 Antifaschist_innen am 13. April 2012 im Süden von Neukölln.
Die Demonstration, die vom U-Bahnhof Lipschitzallee zum U-Bahnhof Rudow
zog, stand unter dem Motto Zeit zu Handeln! Keine Homezone
für Nazis und Rassist_innen!. Südneukölln gilt als
ein Schwerpunktgebiet der aktionsorientierten Neonaziszene. Knapp fünfzig
Nazis mussten mit ihrer zunächst für Neukölln geplanten
Demonstration in den Tempelhofer Ortsteil Marienfelde ausweichen. Auch
dort wurden sie von massiven Protesten begleitet und konnten ihren Aufmarsch
am Ende nicht wie geplant durchführen. Eine
Fotoseite
|
 |
7.4.
| Berlin | Berlin
400 Menschen haben in Berlin am 7.4.2012 beim traditionellen Ostermarsch
für Frieden und gegen das internationale Rüstungsgeschäft
demonstriert. Dabei wurde besonders auf Deutschlands Rolle als drittgrößter
Waffenlieferant weltweit aufmerksam gemacht. Deutsche Konzerne gehören
zu den größten Profiteuren von Krieg und Zerstörung. Unter
dem Motto Krieg darf kein Mittel der Politik sein zogen die
Teilnehmer am Mittag vom Potsdamer Platz bis zum Brandenburger Tor. Dort
wurde die US-Botschaft mit einem 600 Meter langen Banner eingekreist,
um für die Freilassung Mumia Abu Jamals und gegen die Todesstrafe
in den USA zu protestieren. Eine
Fotoseite
März
|
 |
31.3. | Frankfurt/Main
M31 - Capitalism is the crisis. Auf einer bundesweiten Demonstration
am 31. März 2012 im Rahmen des antikapitalistischen Aktionstages
"M31" haben über 5000 Menschen gegen die neoliberale
und autoritäre Krisenpolitik der EU demonstriert. Zeitgleich fanden
in über dreißig europäischen Städten Demonstrationen
und Besetzungen statt, u. a. in Madrid, Athen, Mailand, Zagreb, Wien,
Uetrecht, Moskau und Kiew. In Redebeiträgen und Grußbotschaften
wurden die dramatischen Auswirkungen der aktuellen Krisenpolitik in
verschiedenen europäischen Ländern thematisiert. Redner_innen
des M31-Bündnisses bewerteten den Aktionstag als ersten Schritt,
den antikapitalistischen Protest international zu vernetzen. Fotos
und Einschätzung zur Frankfurter Demonstration
|
 |
30.3.
| Berlin, 17 Uhr Flughafen Tegel
Gegen innereuropäische Abschiebungen richtete sich ein Aktionstag,
der am 30. März 2012 an den Flughäfen Berlin-Tegel, München,
Düsseldorf, Frankfurt/Main und Hamburg stattfand. Mittlerweile machen
sog. "Dublin-Überstellungen" ein Drittel aller Abschiebungen
innerhalb der EU aus. Fast dreitausend waren es im vergangenen Jahr aus
Deutschland. "Abschiebungen stoppen!" "Für ein anderes
Europa, das Willkommen heißt." Fotos
von der Berliner Kundgebung
|
 |
29.3.
| Berlin
Am 29. März
2012 fand eine Kundgebung vor dem Kundenzentrum von Vattenfall in Berlin
statt. Anlass war die diesjährige Bilanzpressekonferenz des Atomkonzerns.
Unter der Parole "Vattenfall in die Tonne" beteiligten sich
30 Personen und forderten die Zerschlagung, Vergesellschaftung und Enteignung
des Konzerns. Einige
Fotos
|
 |
25.3.
| Berlin
Am Nachmittag
des 25. März 2012 haben mehrere dutzend AktivistInnen ein nahezu
leer stehendes Haus in Berlin-Kreuzberg besetzt. Bis auf vier Mietparteien
stand das Haus, das der Entwicklungsgesellschaft Bevern gehört, leer
- offensichtlich in der Absicht, es komplett zu entmieten und anschließend
per "Luxussanierung" zu "veredeln". Gegen Mittag am
26. März rückte dann die Verwalterin des Hauses mitsamt einer
Polizeihundertschaft an. Fotos
25.3. | Berlin, 15.00 Uhr S-Bhf. Buckower Chaussee und am 27.3. 9.00 Uhr
Linienstraße 206
Es verdichten sich die Hinweise, dass einer der neuen Eigentümer
der Linienstr. 206, Bernd-Ulrich Lippert, nicht daran interessiert ist,
der derzeitigen Hausgemeinschaft das Haus zu verkaufen, sondern stattdessen
die Bewohner entmieten will. Wir, der UnterstützerInnenkreis der
Linie206, rufen daher dazu auf, dem Eigentümer einen Besuch abzustatten,
um ihm klar zu machen, dass in dieser Stadt kein Platz ist für Spekulanten
und Investoren. Mehr
Informationen beim Stressfaktor und bei Linie
206
|
 |
21.3.
| Berlin, Berlin
"Handeln. Jetzt. Es ist fünf vor zwölf." So lautete
das Motto einer bundesweiten Protestaktion am 21. März 2012 zum internationalen
Tag gegen Rassismus. Auch in Berlin-Kreuzberg versammelten sich am Kottbusser
Tor etwa zweihundert Menschen, um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen
und gegen Neonazis und Rechtspopulisten zu demonstrieren. Sie protestierten
lautstark mit Sprechchören und Trillerpfeifen sowie mit Transparenten
und schwarzen Luftballons gegen die Umtriebe der Rechten und ihrer Helfershelfer
und gegen eine Unkultur des Wegschauens. Eine
Fotoseite
|
 |
18.3.
| Stuttgart
Zum internationalen Tag der politischen Gefangenen gab es in Stuttgart
am 17. März und 18. März 2012 eine Demonstration und mehrere kleinere
Kundgebungen. Im Mittelpunkt der Reden standen die Ermittlungen gegen
44 AntifaschistInnen in Sachsen, die in Zusammenhang mit den Protesten
gegen den Naziaufmarsch in Dresden 2011 mit §§129 Verfahren überzogen
werden. Einige
Fotos
|
 |
11.3. | bundesweit
Am ersten Jahrestag der Fukushima-Katastrophe gingen zehntausende
Atomkraft-Gegner_innen in vielen Teilen Deutschlands auf die Straße.
Unter dem Motto «Fukushima mahnt - Atomanlagen jetzt abschalten»
gab es Demonstrationen in Gundremmingen, Neckarwestheim, Gronau, Hannover
und in Brokdorf. Im Braunschweiger Land beteiligten sich 24.000 Menschen
an einer 80km langen Lichterkette. Sie demonstrierten damit regionale
Geschlossenheit gegen den verantwortungslosen Umgang mit Atommüll.
Am Tag darauf besucht Bundesumweltminister Röttgen (CDU) zum ersten
Mal das absaufende Atommülllager Asse II, 10 km östlich von
Wolfenbüttel. Eine
Fotoseite
|
 |
3.3.
| Berlin | 11 Uhr Mexikoplatz
Stop HZB. Atomreaktor Wannsee dichtmachen! Mit diesem Aufruf mobilisierte
das Anti-Atom-Bündnis Berlin-Potsdam am 3. März 2012 zu gemeinsamen Kundgebungen
vor dem Rathaus Babelsberg und auf dem Mexikoplatz. Die Kundgebungsorte
markierten die Evakuierungszone bei einer möglichen Kernschmelze des Forschungsreaktors
am Wannsee – kein Mensch ohne radioaktiven Check würde hier herauskommen!
Eine
Fotoseite
3.3. | Berlin
| 15:00 Uhr, Rathaus Neukölln
Demo gegen Antiziganismus
und Rassismus. "Willkommen in Neukölln! Willkommen zu Hause!"
Vor kurzem wurden in Berlin Neukölln und Treptow Flugblätter
der rechtspopulistischen Partei Pro Deutschland verteilt, die zugewanderte
Roma aus Rumänien und Bulgarien als "Ausbeuter des Sozialstaates"
darstellen. Diskriminierung dieser Art schürt genau den Hass, vor
dem Roma aus ihren Heimatländern geflohen sind. Dort sind sie mit
Ausgrenzung, Diskriminierung und dem faktischen Ausschluss aus Bildungs-,
Versorgungs- und Gesundheitssystemen konfrontiert. Mehr
Infos
|
 |
2.3.
| Berlin | 18:00 Uhr, S-Bahnhof Schöneweide
"Was
zuviel ist, ist zuviel" Mehr als 650 Menschen beteiligten sich am
2. März 2012 an einer Demonstration gegen rechte Szenetreffpunkte
in Berlin-Schöneweide. Zur Veranstaltung hatte ein breites Bündnis
antifaschistischer Gruppen mobilisiert. Die laute und bunte Demonstration
startete am S-Bahnhof Schöneweide, zog durch den Oberschöneweide-Kiez
und endete in der Brückenstraße, wo sich die Nazikneipe "Zum
Henker" und das Klamottengeschäft "Hexogen" befinden.
Eine Fotoseite
Februar
25.2. | Dessau
| 12:30 Uhr, Hauptbahnhof Dessau
Am 25.
Februar gibt es in Dessau eine antirassistische Demonstration unter
dem Motto den rassistischen Konsens brechen, Dessauer Verhältnisse
angreifen. Getragen wird diese Demonstration von regionalen Antifa-Strukturen
und einem breiten Bündnis antirassistischer und antifaschistischer
Gruppen und Initiativen. Mehr
Infos
|
 |
25.2.
| Berlin | 14 Uhr, Warschauer Str./Revaler Str.
Gegen
das 3jährige Bestehen des Thor Steinar-Ladens in der Petersburger
Straße 94 in Friedrichshain demonstrierten am 25. Februar 2012
etwa 150 Antifaschist_innen. Thor Steinar ist eine beliebte Marke bei
Rassisten, Rechtsradikalen und Neonazis.
Einige Fotos
|
 |
23.2.
| Pforzheim
Am 23. Februar
1945 wurde Pforzheim von der Royal Air Force fast vollständig zerstört.
17.000 Menschen kamen ums Leben. Deshalb veranstaltet der rechtsradikale
Freundeskreis Ein Herz für Deutschland e.V jedes Jahr
eine Mahnwache, um der deutschen Opfer des Angriffs zu gedenken.
In diesem Jahr demonstrierten am 23.02.12 mehr als 500 Menschen gegen
das Opfergedenken auf dem Wartberg, für Pforzheimer Verhältnisse
ein ungewöhnlich breites antifaschistisches Bündnis. Einige
Bilder
|
 |
22.2.
| Potsdam | 16 Uhr, Potsdam-Hauptbahnhof zum Brandenburger Landtag
Gegen den
Neubau eines Asylknastes auf dem neuen Flughafen Schönefeld demonstrierten
am 22. Februar 2012 rund 200 Menschen vom Potsdamer Hauptbahnhof zum Brandenburger
Landtag. Auf dem Gelände des BBI will das Land Brandenburg einen
Asylknast mit 30 Haftplätzen einrichten. Bis zu 300 beschleunigte
Asylverfahren pro Jahr sollen so gesichert werden: Die ankommenden Flüchtlinge
werden noch auf dem Flughafen inhaftiert und wenn möglich in wenigen
Tagen wieder abgeschoben.
Eine Fotoseite
21.2. | Berlin | 17.30 Uhr, Klub der Republik im Abriss, Pappelallee
81, nähe U-Bhf. Eberswalder Straße
Die Räumung des Schokoladen in Berlin ist vorübergehend ausgesetzt.
Um Verträge über die Schokoladenkneipe, den Club der polnischen
Versager, das TiSCH Theater und etliche Atelierräume soll nun wieder
verhandelt werden. Entwarnung kann es erst geben, wenn der Schokoladen
gesichert ist. Das Bündnis Schokoladen
verteidigen! ruft gemeinsam mit zahlreichen Berliner Haus- und
Kulturprojekten, linken Gruppen und Antifa-Strukturen weiterhin für
Dienstag, den 21. Februar zur Demonstration Schokoladen verteidigen!
Gemeint sind wir alle! auf.
|
 |
18.2.
| Dresden
Ein großer Tag für den in Sachsen so ungern gesehenen Antifaschismus.
Nachdem die Nazis ihren geplanten Aufmarsch für den 18. Februar abgesagt
hatten, wurde vom Bündnis "Dresden Nazifrei" Plan B ausgerufen,
eine große Demonstration gegen sächsische Verhältnisse.
Zu kritisieren gab es viel, insbesondere die Kriminalisierung von Antifaschist_innen.
Weit über 10.000 Antifaschist_innen bildeten eine Demonstration,
deren laufender Zug an sich länger war als die komplette Naziroute
am 13. Februar. Damit dürfte Dresden eine der größten
Demonstrationen der letzten 20 Jahre erlebt haben. Eine
Fotoseite
|
 |
17.2.
- 26.2. | Baskenland Soliwochen
Zwischen dem 17. und 26. Februar 2012 findet in Europa eine Woche
der internationalen Solidarität mit dem Baskenland und den dortigen
Kämpfen um Selbstbestimmung und für eine soziale Revolution
statt. In Berlin gibt es zahlreiche Veranstaltungen und Konzerte, ebenso
in Karlsruhe oder Konstanz. Termine
- Weitere Infos
14.2. | Berlin | Berlinale
Rund 50 FreundInnen des Schokoladens hielten in den Abendstunden des
14. Februar 2012 auf der Berlinale eine Trauerstunde ab. Gedacht wurde
den ehemaligen Projekten in Berlin-Mitte wie dem Linienhof, der Brunnenstr.
183, sowie unkommerzieller und alternativer Kultur im Allgemeinen. Außerdem
wurde auf die angedrohte Räumung des Schokoladens hingewiesen, der
mittlerweile seit 22 Jahren besteht. TeilnehmerInnen der Aktion verteilten
Traueranzeigen mit der Überschrift Wir sprechen Berlin unser
tiefstes Beileid aus zu den furchtbaren Verlusten in seiner Mitte.
Eine Fotoseite
|
 |
13.2.
und 18.2. | Dresden |
Am 13.2. um sechs Uhr abends schlängelt sich eine Reihe von 13.000
Menschen um die Innenstadt von Dresden, von Altstadt- zu Neustadtseite.
Die Stadt wird sinnbildlich vor dem Terror des Krieges und der bis heute
anhaltenden Idiotie Rassismus und Diskriminierung geschützt. Fotos
hier. Wegen der massiven Präsenz von Gegendemonstranten konnten
die rund 1000 aus ganz Deutschland angereisten Neonazis nur auf einer
deutlich verkürzten Strecke laufen. Die Polizei hatte alle Zugänge
zu der Strecke weiträumig abgeriegelt. Mehrere tausend Gegendemonstranten
bildeten Blockaden und kamen auf Sicht- und Hörweise an den Aufmarsch
der Rechten heran. Noch ist unklar, ob die Neonazis auch am 18.2. versuchen
werden in Dresden zu marschieren. "Dresden
Nazifrei" hat für Samstag ab 11 Uhr eine Demonstration vom
Hauptbahnhof bis zum Haus der Begegnung angemeldet. Für das Bündnis
ist in jedem Fall klar: "Gegen die Nazis wollen wir den Sack zu machen.
Deswegen werden tausende Menschen bundesweit gemeinsam mit Dresdnerinnen
und Dresdnern jeden Versuch eines Naziaufmarsches im Stadtgebiet blockieren,
sollte dieser unternommen werden. Wir sind flexibel und bereit. Kein Nazi
wird am 18. Februar in Dresden marschieren."
|
 |
11.2.
| Berlin | europaweit
Europaweit protestieren
am 11. Februar 2012 Zehntausende Menschen gegen das umstrittene Anti-Piraterie-Abkommen
Acta (Anti-Counterfeiting Trade Agreement). Bei eisigem Wetter versammelten
sich am Samstag allein in Berlin rund 10 000 Menschen am Alexanderplatz,
um gegen verschärfte Überwachung, Zensur und das Ende jeglicher
freier Nutzung des Internets zu demonstrieren. Eine
Fotoseite
|
 |
4.2.
| München |
Vom 3. bis 5. Februar
2012 tagten im Münchner Luxushotel "Bayrischer Hof" hochrangige
Vertreter aus EU- und NATO-Staaten zusammen mit Kriegstreibern aus Industrie,
Wirtschaft und Militär über sogenannte "sicherheitspolitische
Herausforderungen". Unter dem scheinheiligen Motto, "Für
eine sichere Welt im 21. Jahrhundert", wurden Strategien für
zukünftige Militärinterventionen geschmiedet und neue Kriegskoalitionen
gegründet. Das Brisante an diesem Kriegstreibertreffen ist, dass
es eine private Veranstaltung ist, bei der jedoch internationale Regierungsmitglieder,
Militärs und Wirtschaftslobbyisten an einem Tisch zusammen gebracht
werden. Hier trafen sich einmal mehr diejenigen, die weltweit für
Krieg, Ausbeutung und Unterdrückung verantwortlich sind. Unter dem
Motto «Kein Frieden mit der NATO - Kein Frieden mit dem Kriegsgeschäft»
demonstrierten in diesem Jahr mehr als 2000 Menschen gegen die Siko in
München. Eine
Fotoseite
|
 |
4.2.
| Berlin |
"Liebig 14 - Return
of the living dead! "Kein Ende mit Schrecken, sondern Schrecken ohne
Ende!" Mehr als 1.500 Menschen zogen am 4. Februar 2012 mit einer
Zombieparade quer durch Friedrichshain und protestierten gegen die Räumung
der Liebigstrasse 14 vor einem Jahr. Als Zombies geschminkt forderten
sie ein Ende der Gentrifizierung bestimmter Stadtteile und drückten
ihre Solidarität aus mit weiteren bedrohten Projekten. So befürchtet
z.B. der "Schokoladen" in der Ackerstraße in Mitte eine
Räumung am 22. Februar und ruft dringend zur Unterstützung auf,
um das zu verhindern. Treffpunkt ist am 22.2 um 8 Uhr morgens vor dem
Laden. Die Zombie-Demo, die von einem Großaufgebot Polizei begleitet
wurde, endete in der Rigaer Straße/Ecke Proskauer. Die Liebigstraße
selbst war weiträumig abgesperrt. Fotos
von der Demonstration
|
 |
2.2.
| Berlin |
Mit einer Mahnwache, Musik und einer fahrbaren Krachmaschine erinnerten
ehemalige Bewohner und Sympathisanten an die gewaltsame Räumung
der Liebigstraße 14 vor genau einem Jahr. Eine
Fotoseite
Januar
|
 |
28.1.
| Berlin | 16 Uhr Herrfurthplatz (Neukölln)
"Fight
capitalist war Fight capitalist peace!" Unter diesem Motto
haben am 28. Januar 2012 mehr als 1.000 TeilnehmerInnen gegen Polizeigewalt,
Repression und Überwachung demonstriert. Der Protest richtete sich
zudem gegen die Militärtagung "International Urban Operations
Conference" (31.1.-2.2.) und den 15. europäischen Polizeikongress,
der am 14. und 15. Februar in Berlin stattfindet. Eine
Fotoseite von der Demo
|
 |
28.1.-3.3.
| Berlin | Meuterei,
Reichenberger Straße 58
Wer
in der U-Bahn-Linie 1 den Görlitzer Bahnhof in Richtung Kottbusser
Tor passiert, kennt die legendäre Brandmauer an der Oranien-/Ecke
Manteuffelstraße. Seit 20 Jahren hängen dort weithin sichtbar
Wandbilder zu aktuellen Highlights linker Bewegungsgeschichte. Nun feiert
das Plakatief-Kollektiv ihr 11-jähriges Jubiläum mit einer Ausstellung
und zeigt eine Auswahl der besten Plakate der letzten Jahre. Kommt und
feiert mit. Ausstellungseröffnung ist am 28.1 um 17 Uhr in der Meuterei
in der Reichenberger Straße 58. Die Ausstellung ist bis zum 3. März
2012 zu sehen. Eine Zusammenstellung (fast) aller Wandbilder seht ihr
hier
|
 |
21.1.
| Berlin | 11.30 Uhr am Hauptbahnhof
Die
Agrarindustrie verursacht Dioxinskandale, Gentechnik im Essen und Tierleid
in Megaställen. Sie verschärft Hungerkrisen, den Klimawandel
und das Höfesterben. Zurück bleiben ausgeräumte Landstriche
und Monokulturen. "Wir haben es satt! Bauernhöfe statt
Agrarindustrie!" Unter diesem Motto mobilisierte auch in diesem Jahr
ein breites Bündnis von Organisationen und Initiativen zu einer bundesweiten
Demonstration anlässlich des Internationalen Agrarministergipfels
während der Grünen Woche in Berlin. An der Demonstration, die
am Samstag, den 21.1. 2012 vom Hauptbahnhof durchs Regierungsviertel zog,
beteiligten sich rund 20.000 Menschen. Fotos
15.1. | Berlin | 13 Uhr Neptunbrunnen
Occupy Berlin Demo zum internationalen Aktionstag "Global change".
Mehr Infos unter: www.alex11.org
- occupyberlin.info
15.1. | Berlin | 10 Uhr Frankfurter Tor
Am 15. Januar 2012 findet in Berlin die traditionelle Demonstration
in Gedenken an die ermordeten Revolutionäre Rosa Luxemburg und Karl
Liebknecht statt. Beginn: 10 Uhr am Frankfurter Tor.
14.1. | 10 Uhr Hauptbahnhof Magdeburg
"Mit dem »Gedenkmarsch« am zweiten Sonnabend im Januar
will die bundesweite Neonazi-Szene in Magdeburg neben Dresden und Dortmund
einen festen und wichtigen Termin im Neonazikalender schaffen. Im Jahr
2012 soll nun im 13. Jahr in Folge ein Aufmarsch stattfinden, der die
Bombardierung Magdeburgs thematisiert. Mittlerweile gibt es viele Bündnisse
die sich den Neonazis in den Weg stellen wollen und den Aufmarsch mit
allen Mitteln verhindern wollen. Auch aus Berlin fahren jedes Jahr AntifaschistInnen
und Antifaschisten nach Magdeburg um ein klares Signal gegen Faschismus
und Krieg zu setzen. (Achtet auf Ankündigungen!) Mehr Infos: MD
blockieren | Entschlossen
handeln! | Zusammen
kämpfen!
|
 |
13.1.
| Berlin | 17.30 Uhr S-Bahnhof Schönhauser Allee
Am 8. Januar 2012 wurde an der Kreuzung Eberswalder Straße/Schönhauser
Allee in Prenzlauer Berg der 23jährige Asylbewerber Hamid-Tahar A.
von drei Neonazis zunächst rassistisch beschimpft und als
er sich wehren wollte so übel zusammengeschlagen, dass er
einen Genickwirbelriss erlitt. Die Täter entkamen unerkannt. Aus
Anlass dieser Gewalttat fand am Abend des 13. Januar eine antifaschistische
Demonstration mit mehreren hundert TeilnehmerInnen statt. Das Demomotto:
"Wenn Rassisten zuschlagen, sorge dafür, dass sie es nie wieder
tun! Eine Fotoseite
12.1. | Frankfurt
| 17 Uhr Konstablerwache
"Wir sagen das war Mord. Aufklärung und Gerechtigkeit für
Oury Jalloh!" Kundgebung gegen Polizeigewalt nach den Übergriffen
auf die Gedenkdemo für Oury Jalloh in Dessau. Mehr
Infos und Aufruf
|
 |
7.1. | Dessau
Die diesjährige Gedenk-Demonstration für Oury Jalloh,
der am 7. Januar 2005 im Polizeigewahrsam in Dessau verbrannte, wurde
von der Polizei massiv angegriffen. Dabei wurden mehrere DemonstrantInnen
verletzt. Aktivisten der Initiative Oury Jalloh erhielten ohne Anlass
Faustschläge ins Gesicht. Mouctar Bah, Gründer der Initiative,
mußte nach dem Kopfstoß eines Polizisten am Ende der Demonstration
bewusstlos ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der Eskalation der Polizei
vorausgegangen war die Entscheidung des neuen Dessauer Polizeipräsidenten
Kurt Schnieber, den seit Jahren auf Transparenten und in Sprechchören
ausgedrückten Slogan "Oury Jalloh, das war Mord" als
Straftat zu werten.
Fotos von der Demonstration
|
 |