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UMBRUCH - Bildarchiv

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Mai

 
12.5.| Berlin |
Am 12. Mai 2012, dem Jahrestag der "Indignados", sind weltweit wieder Hunderttausende Menschen auf Straßen und Plätzen zusammengekommen. Die meisten waren es in Spanien, wo die "spanische Revolution" am 15. Mai letzten Jahres geboren wurde. In Berlin gab es einen Solidaritäts-Sternmarsch mit Start an fünf verschiedenen Treffpunkten – von der Kottbusser Brücke, vom Frankfurter Tor, vom Thälmann- Park, vom Gesundbrunnen und vom Hauptbahnhof – zum Alexanderplatz./Neptunbrunnen. Fotos vom Kreuzberger Demozug
9.-11.5.| Berlin
Aktionstage in Berlin gegen die Botschaftskollaboration bei Abschiebungen. Die Botschaften vieler Länder kollaborieren, um Menschen für die Abschiebung zu identifizieren. Korrupte Methoden, die nur den Zweck haben, Papiere bereitzustellen, um die Abschiebung von Migranten und Flüchtlingen überhaupt erst zu ermöglichen oder zu erleichtern. Die nigerianische Botschaft ist ein Beispiel unter vielen, sie reist monatlich von Bundesland zu Bundesland um in mobilen Botschaft Hearings, Abschiebe-Dokumente auszustellen. The VOICE Refugee Forum organisiert mit Unterstützung der Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und Migranten und verschiedener migrantischer und antirassistischer Gruppen drei Aktionstage in Berlin. Demo am 10.5. ab 11.00 Uhr von der nigerianischen Botschaft, Neue Jakob Str. 4. Programm und mehr Infos
1.5. | Istanbul
Die wohl größten Maikundgebungen Europas finden in Istanbul statt. Kamen im letzten Jahr nach unterschiedlichen Angaben bis zu einer Million Menschen auf dem Taksim Platz zusammen, wurde diese Zahl in diesem Jahr wohl noch übertroffen. Während die ersten TeilnehmerInnen den Platz bereits wieder verließen, hatten längst nicht alle Gruppen diesen erreicht. Eine größere Gruppe kurdischer Organisationen konnte wegen Verkehrsproblemen nicht teilnehmen. Ein Fotobericht vom 1. Mai 2012 in Istanbul.
1.5. | Berlin | 18.00 Uhr | Lausitzer Platz Kreuzberg
"Der Druck steigt! Für die soziale Revolution" Mit über 20.000 Teilnehmenden war die diesjährige revolutionäre 1. Mai-Demonstration eine der best besuchtesten der letzten Jahre. Neben kapitalistischer Krise, Gentrifizierung, CDU/SPD- Stadtregierung und Polizeigewalt war sicherlich auch das gute Wetter daran nicht ganz unschuldig. Auch die Tatsache, dass kein MayDay in Berlin organisiert wurde, trug dazu dabei, dass dieses Mal alle zum Lausitzer Platz nach Kreuzberg kamen, wo die Demo startete. Fotos und Bericht

April

30.4. | Berlin | 14.00 Uhr | Gerichtstr. Ecke Adolfstr., Nähe S+U-Bhf. Wedding
Die Antikapitalistische Walpurgisnacht zieht in den Wedding. "Nimm, was dir zusteht!" Unter diesem Motto fand am 30. April 2012 in Berlin eine große Demonstration gegen steigende Mieten, soziale Ausgrenzung, Gentrifizierung und Rassismus statt. An der Demonstration vom S-Bahn Wedding durch den Kiez und zurück zum Ausgangspunkt beteiligten sich mehr als 3000 Menschen. Einige Fotos
29.4. | Berlin |
Am späten Nachmittag des 29. April 2012 fand die Scheinbesetzung eines leer stehenden Schulgebäudes in der Görlitzer Straße 51 in Berlin-Kreuzberg statt. Hierzu hatten sich ca. 200 AktivistInnen versammelt, um gegen steigende Mieten und Gentrifizierung zu protestieren. Hinzu kamen diverse AnwohnerInnen und BesucherInnen des Görlitzer Parks, die sich dem Protest spontan anschlossen. Die AktivistInnen errichten Kleinstbarrikaden, die von der bald anrückenden Polizei jedoch unversehens geräumt wurden. Eine Fotoseite
28.4. | Berlin | Weisestraße 47 Neukölln
Am frühen Abend des 28. April 2012 haben mehrere AktivistInnen ein seit 10 Jahren zu Spekulationszwecken leer stehendes Haus in der Neuköllner Weisestraße 47 kurzzeitig besetzt. In kurzer Zeit fanden sich teilweise bis zu 200 UnterstützerInnen ein, die sich mit den BesetzerInnen solidarisch erklärten und gemeinsam gegen Gentrifizierung, steigende Mieten und die Verdrängung aus dem Kiez protestierten. Bereits nach einer Stunde rückte die Polizei an und räumte. Eine Fotoseite
28.4. | Berlin | 14.00 Uhr | Potsdamer Platz
Mehrere hundert Menschen beteiligten sich am 28. April an einer Demonstration gegen das EU-Grenzregime und einen Asylknast auf dem Flughafen Schönefeld. Am neuen Flughafen BER sollen AsylbewerberInnen aus „sicheren Herkunftsländern“ an der Einreise gehindert und ihnen ein ordentliches Asylverfahren verweigert werden. Dafür wird derzeit ein Flughafen-Asylgefängnis gebaut. Gleichzeitig ist die deutsche Bundesregierung bemüht auf EU-Ebene eine Verschärfung der Asylgesetzgebung zu bewirken. Es ist mal wieder Zeit gegen die äußeren und inneren EU-Grenzen zu demonstrieren. Eine Fotoseite
27.4. | Berlin | 17.30 Uhr | Wabe/Ernst-Thälmann-Park
Mehrere hundert Menschen beteiligten sich am Freitag den 27. April 2012 an einer Demonstration durch Prenzlauer Berg und Mitte gegen Kulturkahlschlag und den Erhalt alternativer Projekte in Berlin. Zunächst gab es vor dem Kulturhaus Wabe am Thälmannpark ab 15 Uhr ein Rahmenprogramm mit Kleinkunst, Musik und Vokü. Die anschließende Demonstration für den Erhalt kultureller und sozialer Einrichtungen; gegen die Vertreibung alternativer Wohn- und Kulturprojekte, gegen Mietexplosion und für die Selbstorganisation der MieterInnen führte vorbei am Mauerpark, der KVU in der Kremmener Straße und dem Hausprojekt Linienstraße 206 und endete am Rosenthaler Platz. Eine Fotoseite.
25.4. | Dresden
Am 25. April 2012 hat das Dresdner Verwaltungsgericht die als "Extremismusklausel" bekannt gewordene so genannte "Demokratieerklärung" für rechtswidrig erklärt. Das Gericht bewertete die Vorlage als "zu unbestimmt" und gab damit einem Widerspruch des AKuBiZ e.V. statt. In einer ersten Reaktion kündigte ein Sprecher des zuständigen Ministeriums dennoch vorerst keine Änderung der bestehenden Praxis an. Vor dem Gerichtsgebäude hatten vor und während der Verhandlung etwa 50 Menschen gegen die Klausel protestiert und sich mit dem Pirnaer Verein solidarisiert, der seit mehr als zehn Jahren antifaschistische Arbeit leistet und dabei schon zahlreiche Veranstaltungen, Ausstellungen und internationale Bildungsfahrten organisiert hatte. Für sein Engagement sollte der Verein vor zwei Jahren mit dem "Sächsischen Demokratiepreis" ausgezeichnet werden, was der Verein damals mit der Begründung ablehnte, dass die Aufforderung, Referenten und Initiativen unter Generalverdacht zu stellen, sie "eher an Methoden der Stasi und nicht an die Grundlagen einer Demokratie" erinnerten. Mehr Infos
 
22.4. | Berlin | Nachbarschaftsgarten Ton Steine Gärten
Anlässlich des internationalen Aktionstages von "La Via Campesina" fand am 22. April 2012 ein Fest im Kreuzberger Gemeinschaftsgarten „Ton, Steine, Gärten“ statt. In bewährter Kooperation brachten die Gärtner_innen und die Gruppe „Frisch serviert vom Krisenherd“ die lokalen Initiativen für den selbstorganisierten Anbau von Obst und Gemüse mit globalen Themen zusammen. Ein Fotobericht
21.4. | Berlin | 16.00 Uhr | Rosa-Luxemburg-Platz
250 Menschen beteiligten sich am 21. April 2012 in Berlin an einer Demonstration für die Freiheit Mumia Abu Jamals und aller politischen Gefangenen weltweit. Seit drei Jahrzehnten steht der Kampf für das Leben und die Freilassung des afroamerikanischen Journalisten stellvertretend für den Widerstand gegen politische Repression, institutionellen Rassismus und die barbarische Praxis der Todesstrafe in den USA. Fotobericht

19.4. | Berlin |
Am 19. April 2012 demonstrierte eine Gruppe Antirassisten in Berlin gegen Behördenrassismus, sowie für Bewegungsfreiheit für Flüchtlinge und Einwanderer. Im Mittelpunkt der Demonstration stand dabei die tragische Geschichte des 28-jährigen Banga (Bamkali Konateh). In direkter Folge brutaler Polizeimaßnahmen, unzureichender, erschwerter und teilweise sogar verhinderter medizinischer Versorgung verlor der junge Mann sein Augenlicht und leidet zudem heute an Diabetes. Für eine bessere Zukunft für Flüchtlinge und Einwanderer wie Banga, zog die Demo vom Sozialgericht Berlin zur Ausländerbehörde. Einige Bilder

13.4. | Berlin | Südneukölln und Marienfelde
Ein deutliches Zeichen gegen Neonazis und rassistische Gewalt setzen etwa 900 Antifaschist_innen am 13. April 2012 im Süden von Neukölln. Die Demonstration, die vom U-Bahnhof Lipschitzallee zum U-Bahnhof Rudow zog, stand unter dem Motto „Zeit zu Handeln! Keine „ Homezone“ für Nazis und Rassist_innen!“. Südneukölln gilt als ein Schwerpunktgebiet der aktionsorientierten Neonaziszene. Knapp fünfzig Nazis mussten mit ihrer zunächst für Neukölln geplanten Demonstration in den Tempelhofer Ortsteil Marienfelde ausweichen. Auch dort wurden sie von massiven Protesten begleitet und konnten ihren Aufmarsch am Ende nicht wie geplant durchführen. Eine Fotoseite
7.4. | Berlin | Berlin
400 Menschen haben in Berlin am 7.4.2012 beim traditionellen Ostermarsch für Frieden und gegen das internationale Rüstungsgeschäft demonstriert. Dabei wurde besonders auf Deutschlands Rolle als drittgrößter Waffenlieferant weltweit aufmerksam gemacht. Deutsche Konzerne gehören zu den größten Profiteuren von Krieg und Zerstörung. Unter dem Motto „Krieg darf kein Mittel der Politik sein“ zogen die Teilnehmer am Mittag vom Potsdamer Platz bis zum Brandenburger Tor. Dort wurde die US-Botschaft mit einem 600 Meter langen Banner eingekreist, um für die Freilassung Mumia Abu Jamals und gegen die Todesstrafe in den USA zu protestieren. Eine Fotoseite

März

31.3. | Frankfurt/Main
M31 - Capitalism is the crisis. Auf einer bundesweiten Demonstration am 31. März 2012 im Rahmen des antikapitalistischen Aktionstages "M31" haben über 5000 Menschen gegen die neoliberale und autoritäre Krisenpolitik der EU demonstriert. Zeitgleich fanden in über dreißig europäischen Städten Demonstrationen und Besetzungen statt, u. a. in Madrid, Athen, Mailand, Zagreb, Wien, Uetrecht, Moskau und Kiew. In Redebeiträgen und Grußbotschaften wurden die dramatischen Auswirkungen der aktuellen Krisenpolitik in verschiedenen europäischen Ländern thematisiert. Redner_innen des M31-Bündnisses bewerteten den Aktionstag als ersten Schritt, den antikapitalistischen Protest international zu vernetzen. Fotos und Einschätzung zur Frankfurter Demonstration

30.3. | Berlin, 17 Uhr Flughafen Tegel
Gegen innereuropäische Abschiebungen richtete sich ein Aktionstag, der am 30. März 2012 an den Flughäfen Berlin-Tegel, München, Düsseldorf, Frankfurt/Main und Hamburg stattfand. Mittlerweile machen sog. "Dublin-Überstellungen" ein Drittel aller Abschiebungen innerhalb der EU aus. Fast dreitausend waren es im vergangenen Jahr aus Deutschland. "Abschiebungen stoppen!" "Für ein anderes Europa, das Willkommen heißt." Fotos von der Berliner Kundgebung
29.3. | Berlin
Am 29. März 2012 fand eine Kundgebung vor dem Kundenzentrum von Vattenfall in Berlin statt. Anlass war die diesjährige Bilanzpressekonferenz des Atomkonzerns. Unter der Parole "Vattenfall in die Tonne" beteiligten sich 30 Personen und forderten die Zerschlagung, Vergesellschaftung und Enteignung des Konzerns. Einige Fotos
25.3. | Berlin
Am Nachmittag des 25. März 2012 haben mehrere dutzend AktivistInnen ein nahezu leer stehendes Haus in Berlin-Kreuzberg besetzt. Bis auf vier Mietparteien stand das Haus, das der Entwicklungsgesellschaft Bevern gehört, leer - offensichtlich in der Absicht, es komplett zu entmieten und anschließend per "Luxussanierung" zu "veredeln". Gegen Mittag am 26. März rückte dann die Verwalterin des Hauses mitsamt einer Polizeihundertschaft an. Fotos
25.3. | Berlin, 15.00 Uhr S-Bhf. Buckower Chaussee und am 27.3. 9.00 Uhr Linienstraße 206

Es verdichten sich die Hinweise, dass einer der neuen Eigentümer der Linienstr. 206, Bernd-Ulrich Lippert, nicht daran interessiert ist, der derzeitigen Hausgemeinschaft das Haus zu verkaufen, sondern stattdessen die Bewohner entmieten will. Wir, der UnterstützerInnenkreis der Linie206, rufen daher dazu auf, dem Eigentümer einen Besuch abzustatten, um ihm klar zu machen, dass in dieser Stadt kein Platz ist für Spekulanten und Investoren. Mehr Informationen beim Stressfaktor und bei Linie 206
21.3. | Berlin, Berlin
"Handeln. Jetzt. Es ist fünf vor zwölf." So lautete das Motto einer bundesweiten Protestaktion am 21. März 2012 zum internationalen Tag gegen Rassismus. Auch in Berlin-Kreuzberg versammelten sich am Kottbusser Tor etwa zweihundert Menschen, um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen und gegen Neonazis und Rechtspopulisten zu demonstrieren. Sie protestierten lautstark mit Sprechchören und Trillerpfeifen sowie mit Transparenten und schwarzen Luftballons gegen die Umtriebe der Rechten und ihrer Helfershelfer – und gegen eine Unkultur des Wegschauens. Eine Fotoseite
18.3. | Stuttgart
Zum internationalen Tag der politischen Gefangenen gab es in Stuttgart am 17. März und 18. März 2012 eine Demonstration und mehrere kleinere Kundgebungen. Im Mittelpunkt der Reden standen die Ermittlungen gegen 44 AntifaschistInnen in Sachsen, die in Zusammenhang mit den Protesten gegen den Naziaufmarsch in Dresden 2011 mit §§129 Verfahren überzogen werden. Einige Fotos

11.3. | bundesweit
Am ersten Jahrestag der Fukushima-Katastrophe gingen zehntausende Atomkraft-Gegner_innen in vielen Teilen Deutschlands auf die Straße. Unter dem Motto «Fukushima mahnt - Atomanlagen jetzt abschalten» gab es Demonstrationen in Gundremmingen, Neckarwestheim, Gronau, Hannover und in Brokdorf. Im Braunschweiger Land beteiligten sich 24.000 Menschen an einer 80km langen Lichterkette. Sie demonstrierten damit regionale Geschlossenheit gegen den verantwortungslosen Umgang mit
Atommüll. Am Tag darauf besucht Bundesumweltminister Röttgen (CDU) zum ersten Mal das absaufende Atommülllager Asse II, 10 km östlich von Wolfenbüttel. Eine Fotoseite

3.3. | Berlin | 11 Uhr Mexikoplatz
Stop HZB. Atomreaktor Wannsee dichtmachen! Mit diesem Aufruf mobilisierte das Anti-Atom-Bündnis Berlin-Potsdam am 3. März 2012 zu gemeinsamen Kundgebungen vor dem Rathaus Babelsberg und auf dem Mexikoplatz. Die Kundgebungsorte markierten die Evakuierungszone bei einer möglichen Kernschmelze des Forschungsreaktors am Wannsee – kein Mensch ohne radioaktiven Check würde hier herauskommen! Eine Fotoseite
3.3. | Berlin | 15:00 Uhr, Rathaus Neukölln
Demo gegen Antiziganismus und Rassismus. "Willkommen in Neukölln! Willkommen zu Hause!" Vor kurzem wurden in Berlin Neukölln und Treptow Flugblätter der rechtspopulistischen Partei Pro Deutschland verteilt, die zugewanderte Roma aus Rumänien und Bulgarien als "Ausbeuter des Sozialstaates" darstellen. Diskriminierung dieser Art schürt genau den Hass, vor dem Roma aus ihren Heimatländern geflohen sind. Dort sind sie mit Ausgrenzung, Diskriminierung und dem faktischen Ausschluss aus Bildungs-, Versorgungs- und Gesundheitssystemen konfrontiert. Mehr Infos
2.3. | Berlin | 18:00 Uhr, S-Bahnhof Schöneweide
"Was zuviel ist, ist zuviel" Mehr als 650 Menschen beteiligten sich am 2. März 2012 an einer Demonstration gegen rechte Szenetreffpunkte in Berlin-Schöneweide. Zur Veranstaltung hatte ein breites Bündnis antifaschistischer Gruppen mobilisiert. Die laute und bunte Demonstration startete am S-Bahnhof Schöneweide, zog durch den Oberschöneweide-Kiez und endete in der Brückenstraße, wo sich die Nazikneipe "Zum Henker" und das Klamottengeschäft "Hexogen" befinden. Eine Fotoseite

Februar

25.2. | Dessau | 12:30 Uhr, Hauptbahnhof Dessau
Am 25. Februar gibt es in Dessau eine antirassistische Demonstration unter dem Motto „den rassistischen Konsens brechen, Dessauer Verhältnisse angreifen“. Getragen wird diese Demonstration von regionalen Antifa-Strukturen und einem breiten Bündnis antirassistischer und antifaschistischer Gruppen und Initiativen. Mehr Infos

25.2. | Berlin | 14 Uhr, Warschauer Str./Revaler Str.
Gegen das 3jährige Bestehen des Thor Steinar-Ladens in der Petersburger Straße 94 in Friedrichshain demonstrierten am 25. Februar 2012 etwa 150 Antifaschist_innen. Thor Steinar ist eine beliebte Marke bei Rassisten, Rechtsradikalen und Neonazis. Einige Fotos

23.2. | Pforzheim
Am 23. Februar 1945 wurde Pforzheim von der Royal Air Force fast vollständig zerstört. 17.000 Menschen kamen ums Leben. Deshalb veranstaltet der rechtsradikale „Freundeskreis Ein Herz für Deutschland e.V“ jedes Jahr eine Mahnwache, um der „deutschen Opfer“ des Angriffs zu gedenken. In diesem Jahr demonstrierten am 23.02.12 mehr als 500 Menschen gegen das Opfergedenken auf dem Wartberg, für Pforzheimer Verhältnisse ein ungewöhnlich breites antifaschistisches Bündnis. Einige Bilder
22.2. | Potsdam | 16 Uhr, Potsdam-Hauptbahnhof zum Brandenburger Landtag
Gegen den Neubau eines Asylknastes auf dem neuen Flughafen Schönefeld demonstrierten am 22. Februar 2012 rund 200 Menschen vom Potsdamer Hauptbahnhof zum Brandenburger Landtag. Auf dem Gelände des BBI will das Land Brandenburg einen Asylknast mit 30 Haftplätzen einrichten. Bis zu 300 beschleunigte Asylverfahren pro Jahr sollen so gesichert werden: Die ankommenden Flüchtlinge werden noch auf dem Flughafen inhaftiert und wenn möglich in wenigen Tagen wieder abgeschoben. Eine Fotoseite
21.2. | Berlin | 17.30 Uhr, Klub der Republik im Abriss, Pappelallee 81, nähe U-Bhf. Eberswalder Straße
Die Räumung des Schokoladen in Berlin ist vorübergehend ausgesetzt. Um Verträge über die Schokoladenkneipe, den Club der polnischen Versager, das TiSCH Theater und etliche Atelierräume soll nun wieder verhandelt werden. Entwarnung kann es erst geben, wenn der Schokoladen gesichert ist. Das Bündnis „Schokoladen verteidigen!“ ruft gemeinsam mit zahlreichen Berliner Haus- und Kulturprojekten, linken Gruppen und Antifa-Strukturen weiterhin für Dienstag, den 21. Februar zur Demonstration „Schokoladen verteidigen! Gemeint sind wir alle!“ auf.
18.2. | Dresden
Ein großer Tag für den in Sachsen so ungern gesehenen Antifaschismus. Nachdem die Nazis ihren geplanten Aufmarsch für den 18. Februar abgesagt hatten, wurde vom Bündnis "Dresden Nazifrei" Plan B ausgerufen, eine große Demonstration gegen sächsische Verhältnisse. Zu kritisieren gab es viel, insbesondere die Kriminalisierung von Antifaschist_innen. Weit über 10.000 Antifaschist_innen bildeten eine Demonstration, deren laufender Zug an sich länger war als die komplette Naziroute am 13. Februar. Damit dürfte Dresden eine der größten Demonstrationen der letzten 20 Jahre erlebt haben. Eine Fotoseite
17.2. - 26.2. | Baskenland Soliwochen
Zwischen dem 17. und 26. Februar 2012 findet in Europa eine Woche der internationalen Solidarität mit dem Baskenland und den dortigen Kämpfen um Selbstbestimmung und für eine soziale Revolution statt. In Berlin gibt es zahlreiche Veranstaltungen und Konzerte, ebenso in Karlsruhe oder Konstanz. Termine - Weitere Infos
14.2. | Berlin | Berlinale
Rund 50 FreundInnen des Schokoladens hielten in den Abendstunden des 14. Februar 2012 auf der Berlinale eine Trauerstunde ab. Gedacht wurde den ehemaligen Projekten in Berlin-Mitte wie dem Linienhof, der Brunnenstr. 183, sowie unkommerzieller und alternativer Kultur im Allgemeinen. Außerdem wurde auf die angedrohte Räumung des Schokoladens hingewiesen, der mittlerweile seit 22 Jahren besteht. TeilnehmerInnen der Aktion verteilten Traueranzeigen mit der Überschrift “Wir sprechen Berlin unser tiefstes Beileid aus zu den furchtbaren Verlusten in seiner Mitte”. Eine Fotoseite
13.2. und 18.2. | Dresden |
Am 13.2. um sechs Uhr abends schlängelt sich eine Reihe von 13.000 Menschen um die Innenstadt von Dresden, von Altstadt- zu Neustadtseite. Die Stadt wird sinnbildlich vor dem Terror des Krieges und der bis heute anhaltenden Idiotie Rassismus und Diskriminierung geschützt. Fotos hier. Wegen der massiven Präsenz von Gegendemonstranten konnten die rund 1000 aus ganz Deutschland angereisten Neonazis nur auf einer deutlich verkürzten Strecke laufen. Die Polizei hatte alle Zugänge zu der Strecke weiträumig abgeriegelt. Mehrere tausend Gegendemonstranten bildeten Blockaden und kamen auf Sicht- und Hörweise an den Aufmarsch der Rechten heran. Noch ist unklar, ob die Neonazis auch am 18.2. versuchen werden in Dresden zu marschieren. "Dresden Nazifrei" hat für Samstag ab 11 Uhr eine Demonstration vom Hauptbahnhof bis zum Haus der Begegnung angemeldet. Für das Bündnis ist in jedem Fall klar: "Gegen die Nazis wollen wir den Sack zu machen. Deswegen werden tausende Menschen bundesweit gemeinsam mit Dresdnerinnen und Dresdnern jeden Versuch eines Naziaufmarsches im Stadtgebiet blockieren, sollte dieser unternommen werden. Wir sind flexibel und bereit. Kein Nazi wird am 18. Februar in Dresden marschieren."
11.2. | Berlin | europaweit
Europaweit protestieren am 11. Februar 2012 Zehntausende Menschen gegen das umstrittene Anti-Piraterie-Abkommen Acta (Anti-Counterfeiting Trade Agreement). Bei eisigem Wetter versammelten sich am Samstag allein in Berlin rund 10 000 Menschen am Alexanderplatz, um gegen verschärfte Überwachung, Zensur und das Ende jeglicher freier Nutzung des Internets zu demonstrieren. Eine Fotoseite
4.2. | München |
Vom 3. bis 5. Februar 2012 tagten im Münchner Luxushotel "Bayrischer Hof" hochrangige Vertreter aus EU- und NATO-Staaten zusammen mit Kriegstreibern aus Industrie, Wirtschaft und Militär über sogenannte "sicherheitspolitische Herausforderungen". Unter dem scheinheiligen Motto, "Für eine sichere Welt im 21. Jahrhundert", wurden Strategien für zukünftige Militärinterventionen geschmiedet und neue Kriegskoalitionen gegründet. Das Brisante an diesem Kriegstreibertreffen ist, dass es eine private Veranstaltung ist, bei der jedoch internationale Regierungsmitglieder, Militärs und Wirtschaftslobbyisten an einem Tisch zusammen gebracht werden. Hier trafen sich einmal mehr diejenigen, die weltweit für Krieg, Ausbeutung und Unterdrückung verantwortlich sind. Unter dem Motto «Kein Frieden mit der NATO - Kein Frieden mit dem Kriegsgeschäft» demonstrierten in diesem Jahr mehr als 2000 Menschen gegen die Siko in München. Eine Fotoseite
4.2. | Berlin |
"Liebig 14 - Return of the living dead! "Kein Ende mit Schrecken, sondern Schrecken ohne Ende!" Mehr als 1.500 Menschen zogen am 4. Februar 2012 mit einer Zombieparade quer durch Friedrichshain und protestierten gegen die Räumung der Liebigstrasse 14 vor einem Jahr. Als Zombies geschminkt forderten sie ein Ende der Gentrifizierung bestimmter Stadtteile und drückten ihre Solidarität aus mit weiteren bedrohten Projekten. So befürchtet z.B. der "Schokoladen" in der Ackerstraße in Mitte eine Räumung am 22. Februar und ruft dringend zur Unterstützung auf, um das zu verhindern. Treffpunkt ist am 22.2 um 8 Uhr morgens vor dem Laden. Die Zombie-Demo, die von einem Großaufgebot Polizei begleitet wurde, endete in der Rigaer Straße/Ecke Proskauer. Die Liebigstraße selbst war weiträumig abgesperrt. Fotos von der Demonstration
2.2. | Berlin |
Mit einer Mahnwache, Musik und einer fahrbaren Krachmaschine erinnerten ehemalige Bewohner und Sympathisanten an die gewaltsame Räumung der Liebigstraße 14 vor genau einem Jahr. Eine Fotoseite

Januar

28.1. | Berlin | 16 Uhr Herrfurthplatz (Neukölln)
"Fight capitalist war – Fight capitalist peace!" Unter diesem Motto haben am 28. Januar 2012 mehr als 1.000 TeilnehmerInnen gegen Polizeigewalt, Repression und Überwachung demonstriert. Der Protest richtete sich zudem gegen die Militärtagung "International Urban Operations Conference" (31.1.-2.2.) und den 15. europäischen Polizeikongress, der am 14. und 15. Februar in Berlin stattfindet. Eine Fotoseite von der Demo
28.1.-3.3. | Berlin | Meuterei, Reichenberger Straße 58
Wer in der U-Bahn-Linie 1 den Görlitzer Bahnhof in Richtung Kottbusser Tor passiert, kennt die legendäre Brandmauer an der Oranien-/Ecke Manteuffelstraße. Seit 20 Jahren hängen dort weithin sichtbar Wandbilder zu aktuellen Highlights linker Bewegungsgeschichte. Nun feiert das Plakatief-Kollektiv ihr 11-jähriges Jubiläum mit einer Ausstellung und zeigt eine Auswahl der besten Plakate der letzten Jahre. Kommt und feiert mit. Ausstellungseröffnung ist am 28.1 um 17 Uhr in der Meuterei in der Reichenberger Straße 58. Die Ausstellung ist bis zum 3. März 2012 zu sehen. Eine Zusammenstellung (fast) aller Wandbilder seht ihr hier
21.1. | Berlin | 11.30 Uhr am Hauptbahnhof
Die Agrarindustrie verursacht Dioxinskandale, Gentechnik im Essen und Tierleid in Megaställen. Sie verschärft Hungerkrisen, den Klimawandel und das Höfesterben. Zurück bleiben ausgeräumte Landstriche und Monokulturen. "Wir haben es satt! – Bauernhöfe statt Agrarindustrie!" Unter diesem Motto mobilisierte auch in diesem Jahr ein breites Bündnis von Organisationen und Initiativen zu einer bundesweiten Demonstration anlässlich des Internationalen Agrarministergipfels während der Grünen Woche in Berlin. An der Demonstration, die am Samstag, den 21.1. 2012 vom Hauptbahnhof durchs Regierungsviertel zog, beteiligten sich rund 20.000 Menschen. Fotos
15.1. | Berlin | 13 Uhr Neptunbrunnen
Occupy Berlin Demo zum internationalen Aktionstag "Global change". Mehr Infos unter: www.alex11.org - occupyberlin.info
15.1. | Berlin | 10 Uhr Frankfurter Tor
Am 15. Januar 2012 findet in Berlin die traditionelle Demonstration in Gedenken an die ermordeten Revolutionäre Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht statt. Beginn: 10 Uhr am Frankfurter Tor.
14.1. | 10 Uhr Hauptbahnhof Magdeburg
"Mit dem »Gedenkmarsch« am zweiten Sonnabend im Januar will die bundesweite Neonazi-Szene in Magdeburg neben Dresden und Dortmund einen festen und wichtigen Termin im Neonazikalender schaffen. Im Jahr 2012 soll nun im 13. Jahr in Folge ein Aufmarsch stattfinden, der die Bombardierung Magdeburgs thematisiert. Mittlerweile gibt es viele Bündnisse die sich den Neonazis in den Weg stellen wollen und den Aufmarsch mit allen Mitteln verhindern wollen. Auch aus Berlin fahren jedes Jahr AntifaschistInnen und Antifaschisten nach Magdeburg um ein klares Signal gegen Faschismus und Krieg zu setzen. (Achtet auf Ankündigungen!) Mehr Infos: MD blockieren | Entschlossen handeln! | Zusammen kämpfen!
13.1. | Berlin | 17.30 Uhr S-Bahnhof Schönhauser Allee
Am 8. Januar 2012 wurde an der Kreuzung Eberswalder Straße/Schönhauser Allee in Prenzlauer Berg der 23jährige Asylbewerber Hamid-Tahar A. von drei Neonazis zunächst rassistisch beschimpft und – als er sich wehren wollte – so übel zusammengeschlagen, dass er einen Genickwirbelriss erlitt. Die Täter entkamen unerkannt. Aus Anlass dieser Gewalttat fand am Abend des 13. Januar eine antifaschistische Demonstration mit mehreren hundert TeilnehmerInnen statt. Das Demomotto: "Wenn Rassisten zuschlagen, sorge dafür, dass sie es nie wieder tun! Eine Fotoseite

12.1. | Frankfurt | 17 Uhr Konstablerwache
"Wir sagen das war Mord. Aufklärung und Gerechtigkeit für Oury Jalloh!" Kundgebung gegen Polizeigewalt nach den Übergriffen auf die Gedenkdemo für Oury Jalloh in Dessau. Mehr Infos und Aufruf

7.1. | Dessau
Die diesjährige Gedenk-Demonstration für Oury Jalloh, der am 7. Januar 2005 im Polizeigewahrsam in Dessau verbrannte, wurde von der Polizei massiv angegriffen. Dabei wurden mehrere DemonstrantInnen verletzt. Aktivisten der Initiative Oury Jalloh erhielten ohne Anlass Faustschläge ins Gesicht. Mouctar Bah, Gründer der Initiative, mußte nach dem Kopfstoß eines Polizisten am Ende der Demonstration bewusstlos ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der Eskalation der Polizei vorausgegangen war die Entscheidung des neuen Dessauer Polizeipräsidenten Kurt Schnieber, den seit Jahren auf Transparenten und in Sprechchören ausgedrückten Slogan "Oury Jalloh, das war Mord" als Straftat zu werten. Fotos von der Demonstration

 



Mehr aktuelle Termine für Berlin und Umgebung findet ihr im Stressfaktor. Einen Terminkalender aus dem gewerkschaftlichen Bereich bietet das labour.net. Eine Übersicht jährlich wiederkehrender Tage könnt ihr unserem Jahreskalender entnehmen.

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