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UMBRUCH - Bildarchiv

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Dezember

31. Dezember | 15.00 Uhr S/U-Bhf. Frankfurter Allee Demo zum Lichtenberger Frauengefängnis | 22.45 Uhr U-Bhf. Turmstrasse (Moabit) Demo zur JVA Moabit
Lasst uns gemeinsam am 31. Dezember 2012 gegen Gefängnisse und Zwangsanstalten demonstrieren, um unsere Solidarität mit den Gefangenen auszudrücken. Nachmittags gehen wir zum Lichtenberger Frauengefängnis und am Abend vor die JVA Moabit. "Grenzen und Mauern einreißen – für eine solidarische Gesellschaft!" Mehr Infos

 
22. Dezember | Berlin | Schloss Bellevue
Der bayernweite Aktionstag "Keine Abschiebungen nach Afghanistan! Bleiberecht jetzt!" fand in Berlin solidarische Unterstützung. 60 AktivistInnen unterstützten die Forderung mit einer Kundgebung vor dem Sitz des Bundespräsidenten Joachim Gauck und unterstrichen, dass die katastrophale wirtschaftliche und politische Situation in Afghanistan keine Sicherheit für dort lebende Menschen bietet. Selbstmordattentate, Bombenanschläge, militärische Gefechte und Luftangriffe sind deutliche Hinderungsgründe, 3000 Flüchtlinge nach Afghanistan abzuschieben.Fotos von der Kundgebung
18. Dezember | Berlin
Am 18.12.2012 fand der zweite “global day of action for the rights of migrants, refugees and displaced people” statt. Unter dem Motto “We migrate to live, no more deaths, no more missing people” wurde in über 20 Ländern ein abwechslungsreiches Programm geboten, das Ursachen und Hintergründe des Migrationsproblems nähern beleuchten sollte. In Berlin trafen Theaterspiel und Livemusik (Lebenslaute) auf Redebeiträge von Boats4people, dem Bündnis gegen Rassismus, FelS, Roma Center Göttingen e.V. und dem Refugee Camp am Oranienplatz. Eine Fotoseite
15. Dezember | Berlin
„Information should be free“. Der Student Jason Búo-Shù Huang lenkte mit einer ungewöhnlichen Protestaktion am 15. Dezember, bei klirrender Kälte auf dem Alexanderplatz, die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich. Zweieinhalb Stunden stellte er sich nur mit einer Unterhose bekleidet an die Weltzeituhr und trat für den seit zweieinhalb Jahren in Untersuchungshaft sitzenden US- Soldaten Bradley Manning ein. Der mttlerweile fünfundzwanzig Jahre alte Bradley soll umfassendes US-internes Material, darunter geheime Militärdokumente zu den Kriegen im Irak und in Afghanistan, sowie vertrauliche Dokumente der US-Diplomatie zur Veröffentlichung an die Enthüllungswebseite WikiLeaks weitergegeben haben. Er gilt seitdem als „Unterstützer des Feindes“. Ihm droht nach einer schuldhaften Verurteilung vor einem Militärtribunal eine lebenslange Freiheitsstrafe. Ein Videointerview
8. Dezember | Berlin
Seit Mitte Oktober 2012 haben AktivistInnen des Refugee Protest Marsches am Brandenburger Tor den Witterungsbedingungen und Repressionen durch die eingesetzten Polizeikräfte widerstanden. Während dieser sieben Wochen sind die Flüchtlinge zwei Mal in den Hungerstreik getreten, um auf ihre perspektivlose Situation öffentlich hinzuweisen und erstmals direkte Gespräche mit Vertreter_innen der Bundesregierung zu erzwingen. Am 8. Dezember besetzten Flüchtlinge und Unterstützer_innen die leerstehende ehemalige Gerhart-Hauptmann-Oberschule in Berlin-Kreuzberg (Ohlauer Straße/Ecke Reichenberger Straße). Die gute Nachricht: Das besetzte Refugee-Haus wird vom Bezirk geduldet und steht bis mindestens Ende März als Winterunterkunft zur Verfügung. Ab Januar 2013 soll es Verhandlungen geben. Fotorückblick: Refugee-Strike am Brandenburger Tor

November

24. November | 12 Uhr | U-Bhf. Rudow
Am 24. November 2012 versammelten sich rund 70 Anhänger der NPD in Rudow, um gegen "Asylmissbrauch" und die geplante Errichtung eines "Asylantenheims" im Neuköllner Stadtteil zu demonstrieren. Der Tag war bewußt gewählt – fand doch nur wenig später in Friedrichshain die Gedenkdemonstration für Silvio Meier statt. Allerdings ging das Kalkül der NPD-AnhängerInnen nicht ganz auf. Die Aufmarsch konnte nach wenigen hundert Metern durch eine Sitzblockade gestoppt werden, die Neonazis mussten umdrehen und lösten ihre Demo vorzeitig auf. Eine Fotoseite

24. November | 15 Uhr | U-Bhf Samariterstraße
Mehr als 5000 Menschen beteiligten sich am 24. November an der diesjährigen Silvio-Meier-Demonstration. Silvio Meier war am 21. November 1992 im U-Bahnhof Samariterstraße von einem Neonazi niedergestochen worden, mehrere seiner Begleiter wurden teilweise schwer verletzt. Aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland waren in diesem Jahr Antifaschist*innen angereist. Der Schwerpunkt der Demonstration war die Mordserie des „NSU“ und die Strukturen der Berliner Naziszene in Berlin-Lichtenberg. Eine Fotoseite

17. November | Berlin
Am 17. November 2012 versammelten sich 200 Menschen spontan gegen eine Kundgebung der rechtsextremen NPD am Brandenburger Tor. Zuvor waren die zehn Nazis mit ihrem kleinen Kundgebungslaster an verschiedenen Orten in Berlin gewesen, um ihre Hetzreden von "Asylmissbrauch" und "Ausländerkriminalität" zu verbreiten. Einige Fotos
17. November| 12 Uhr | Mölln Bauhof
20 Jahre nach den faschistischen Morden in Mölln: Gedenkdemo und Konzert in Mölln. Am 23. November 1992 verübten die beiden Neonazis Michael Peters und Lars Christiansen in Mölln zwei Brandanschläge auf die Häuser von migrantischen Familien. Die 10-jährige Yeliz Arslan, die 14-jährige Ayse Yilmaz und Bahide Arslan verbrannten. Nachdem die Behörden die Migrant_innen zunächst verdächtigten, selbst in die Brände verwickelt zu sein, wurden schließlich die beiden Neonazis verhaftet und 1993 wegen dreifachen Mordes zu langen Haftstrafen verurteilt. Die Brandstifter sind inzwischen beide wieder auf freiem Fuß. Dieser Anschlag in Mölln geschah nicht im luftleeren Raum, sondern stand in direktem Kontext einer rassistischen Kampagne gegen Asylsuchende, die vor allem aus der „Mitte der Gesellschaft“, durch Regierung und Teile der Opposition befeuert wurde. Zu der Demonstration am 17.11. ruft ein breites regionales Bündnis auf. Im Anschluß an die Demo gibt es ab 16 Uhr ein Solidaritätskonzert. Ort: Stadtwerke Arena (Auf dem Schulberg)mit Murat Kayi, Neonschwarz, Sisters, Jan Delay feat. delaydies & dj mad Mehr Infos
14. November | Berlin
Über 1000 Menschen aus antifaschistischen und antikapitalistischen Organisationen, dem DGB, Delegationen aus europäischen Ländern und Sympatisanten beteiligten sich an einer Solidaritätskundgebung zum europaweiten Streiktag am 14. November vor dem Brandenburger Tor in Berlin und der folgenden Demonstration mit Endpunkt Potsdamer Platz. Die europaweiten Generalstreiks richten sich gegen die Haushaltskürzungen und vor allem gegen die Kürzungen des sozialen Etats, die von der EU zur „Sicherung der Finanzstabilität des Euroraums“ vorgeschrieben werden. Eine Fotoseite
11. November | Berlin
Am 11.11. 2012 fand in Berlin eine große Solidaritäts-Demo zum Hungerstreik kurdischer Gefangener in der Türkei statt. Die Demonstration startete am Hermannplatz in Neukölln und zog über den Kottbusser Damm, die Skalitzer Straße und die Oranienstraße bis zum Oranienplatz, wo sie von AktivistInnen des Flüchtlingscamps begrüßt wurde. Hunderte kurdische Gefangene in türkischen Gefängnissen hatten den Hungerstreik vor mehr als 60 Tagen begonnen, um eine Beendigung der 13-jährigen Einzelhaft von Öcalan, das Recht auf Verteidigung in ihrer Muttersprache sowie die Beseitigung der bestehenden Hindernisse gegen Zulassung der kurdischen Sprache als Amts- und Unterrichssprache zu erreichen. Eine Fotoseite
10. November | 16 Uhr Kottbusser Tor
Am 10. November wird es zeitgleich in Berlin, Freiburg und Hamburg Demonstrationen gegen steigende Mieten und Verdrängung geben. In allen drei Städten werden die Demonstrationen von Betroffeneninitiativen und außerparlamentarischen Bündnissen organisiert. Der Widerstand gegen die Mietenentwicklung und ihre Folgen wächst lokal schon seit Jahren, nun soll erstmals in mehreren Großstädten zeitgleich demonstriert werden. Mehr Infos

4. November | 14 Uhr | Auftaktkundgebung am Refugee Protest Camp am Oranienplatz
Demo: Schluss mit der Vertuschung! 13 Jahre lang konnte eine Neonazigruppe ungehindert im Untergrund agieren, zehn Menschen ermorden und Unzählige durch Bombenanschläge verletzen. Ihr Motiv: Rassismus! Vor ungefähr einem Jahr, am 4. November 2011, ist diese Mordserie durch den Tod von zwei Neonazis des »Nationalsozialistischen Untergrunds« in der Öffentlichkeit bekannt geworden. Die Verbindung zwischen einer rassistischen Motivation und diesen Morden kann nicht mehr geleugnet werden. Für das Bündnis gegen Rassismus steht außer Zweifel, dass es eine staatliche Mitverantwortung an den NSU-Morden und an der politischen Stimmung gibt, die nicht »nur« diese Morde und Anschläge ermöglicht haben. Mehr Infos

Oktober

30. Oktober | Indien, Narmadatal
Land besetzt - Widerstand gegen Staudammprojekte in Indien. Die Hirse auf dem Feld, dass die NBA (Bewegung zur Rettung der Narmada) seit einem Jahr besetzt hält, gedeiht gut. Adivasis aus dem Narmadatal, bewirtschaften das Feld. Seit mehr als 25 Jahren kämpft die NBA dafür, dass die Rechte von Gemeinschaften, deren Felder durch den Sardar Sarovar Staudammm überflutet wurden, anerkannt und respektiert werden, dazu gehört auch eine Land-für-Land Entschädigung durch die Regierung. Communities, die von anderen Groß-Staudämmen am Narmada-Fluss betroffen sind, haben sich der Bewegung angeschlossen. Gemeinsam kämpfen sie nicht nur gegen Regierungen, Unternehmen, Finanziers und Korruption, sondern entwickeln und leben auch Alternativen. Ein Fotobericht
15. Oktober | Berlin
15 Menschen besetzten am Montag, den 15. Oktober 2012 in Berlin kurzzeitig die nigerianische Botschaft, um gegen die Abschiebung von Flüchtlingen zu demonstrieren. »Wir sind hier, weil die Botschaft am effektivsten mit dem deutschen Staat zusammenarbeitet und die meisten Abschiebungen nach Afrika hier abgewickelt werden«, sagte der Sprecher des Aktionsbündnisses »Refugee Protest March«, Thomas Ndindah. Eine Fotoseite
13. Oktober | 15 Uhr | Berlin Oranienplatz
"Abschiebestopp, Abschaffung der Residenzpflicht, Abschaffung der Flüchtlingslager!" Mehr als 5.000 Menschen haben am 13.Oktober 2012 in Berlin gegen die deutsche Asylpolitik und für die Rechte von Flüchtlingen demonstriert. Es war eine der größten antirassistischen Demonstrationen der letzten Jahre. Eine Fotoseite
5. Oktober | Würzburg - Berlin
Im September startete ein Dutzend Menschen zum REFUGEE PROTEST MARCH von Würzburg nach Berlin. 600 km Fußmarsch als Protest gegen die miserablen Lebensbedingungen von Flüchtlingen: Lagerunterbringung, Gutscheinsystem, Residenzpflicht, Arbeitsverbot und permanente Ungewissheit. Der Marsch erreichte die Hauptstadt am 5. Oktober 2012, wo er von einer Demonstration mit über 600 Menschen über die Stadtgrenze von Brandenburg nach Berlin begleitet wurde. Eine Fotoseite
2. Oktober | 12 Uhr | Berlin, „Alter Luisen Friedhof“, Südstern 8 - 10
Helga Freytag war ein Phänomen in der Armutsszene und sagte dieser Welt am 18. September im Alter von 76 Jahren 'Lebewohl'. Sie stand, bzw. saß fast täglich am Nollendorfplatz in ihrem Rollstuhl und verkaufte dort ein Sortiment von Straßenzeitungen von Querkopf e.V., der dritten Straßenzeitung in Berlin. Viele Jahre hat sie gelitten gekämpft, geschimpft, gelacht, deutlich ihre Meinung gesagt und widersprochen. Dem Tod konnte und wollte sie nicht widersprechen. Nicht nur der Querkopf, sondern alle die sie kannten und liebten trauern um sie. Die Beerdigung findet statt am 2. Oktober um 12 Uhr auf dem „Alter Luisen Friedhof“ am Südstern 8 - 10 in Berlin.Wer immer sie mit begleiten möchte ist herzlich eingeladen. "Querköpfe - Ein Film über Helga Freytag und die Arbeits- und Obdachlosen Zeitung Querkopf

September

29. September | Berlin
Im Rahmen des Aktionstages "Umfairteilen" fanden am 29. September 2012 in mehr als 40 Städten Demonstrationen statt. Bundesweit beteiligten sich rund 40.000 Menschen. Zahlreiche politische und soziale Organisationen – von campact, attac, ver.di bis hin zu GRÜNEN und SPD – hatten zum Aktionstag aufgerufen. Die Forderungen des Bündnisses beschränkten sich im Wesentlichen darauf, dass sich Vermögende mehr am Steueraufkommen beteiligen sollen, konkret durch eine einmalige Vermögensabgabe und die Einführung einer Reichensteuer. An der Berliner "Umfairteilen"-Demonstration, die vom Potsdamer Platz zum Roten Rathaus führte, beteiligten sich rund 3.000 TeilnehmerInnen. Ein anti-kapitalistischer Block mit ca. 300 TeilnehmerInnen und eigenem Lautsprecherwagen setzte mit ihrem Motto „Kapitalismus fairsenken!“ eigene Akzente gegen das Wunschbild vom fair(er)en Kapitalismus. Eine Fotoseite
23. September | Berlin
100% Tempelhofer Feld. Unter diesem Namen hat sich im September 2011 eine Initiative zusammengefunden, um die geplante Bebauung und Privatisierung des ehemaligen Flughafengeländes zu verhindern. Mit einem Volksentscheid will sie den Erhalt in seiner jetzigen Gestalt als einzigartigen öffentlich zugänglichen Freiraum erreichen. Unter dem Motto "Hände weg vom Wiesenmeer" demonstrierten am 23. September 2012 rund 1000 Menschen quer über das Tempelhofer Feld - als Auftakt für das Volksbegehren und als eine von kommenden Aktionen, um den Druck auf den Senat zu erhöhen.. Eine Fotoseite
22. September | Berlin
Zum sogenannten "Marsch für das Leben" versammelten sich am 22. September bis zu 3.000 christliche Fundamentalisten vor dem Kanzleramt in Berlin-Tiergarten, um für ihre reaktionäre Weltsicht und gegen Abtreibung zu demonstrieren. Zahlreiche feministische und antifaschistische Gruppen hatten zu Protesten gegen die Veranstaltung aufgerufen – schließlich gibt es virulente Verbindungen der selbst ernannten Super-Christen zu rechtspopulistischen Vereinigungen wie "Die Freiheit" oder "Pax Europa". Eine Fotoseite
22. September | 14 Uhr | Bhf Hoyerswerda
Gegen rassistische Zustände, für ein Denkmal und die Entschädigung der Betroffenen des Pogroms von 1991 demonstrierten am 22. September 2012 rund 500 Menschen in Hoyerswerda. Aufgerufen hatten die Initiative „Pogrom 91“ aus der Stadt und die bundesweite Kampagne „Rassismus tötet“. Eine Fotoseite
22. September | 16 Uhr | Berlin U-Bhf. Eberswalder Straße
Die berühmtesten Hausbesetzer Deutschlands, die Seniorinnen und Senioren aus der Begegnungsstätte Stille Straße, waren natürlich auch dabei, die Initiative Kotti&Co, die seit über 3 Monaten das Gecekondu in Kreuzberg organisiert, ebenso die von der Räumung bedrohten Jugendlichen von der “Kirche von unten (KVU), Gegner der Bebauung des ehemaligen Flughafens Tempelhof, Pächter der vom Teilabriss bedrohten Kleingartenanlage “Famos”, die “Palisadenpanther” aus Friedrichshain… – zeitweise nahmen am Sonnabend, den 22. September 2012 mehr als eintausend Menschen an der “Krachdemo” gegen Mietsteigerung und Verdrängung teil, zu der über 30 Initiativen und soziale Einrichtungen aufgerufen hatten. Angeführt wurde der Protestzug durch Prenzlauer Berg und Mitte von der Kreuzbergerin Nuriye Cengiz, die durch ihren Widerstand gegen die Zwangsräumung aus ihrer behindertengerechten Wohnung bekannt wurde. Eine Fotoseite
9. September | Berlin 16 Uhr Maybachufer Ecke Ohlauer Str. (Hobrecht-Brücke)
Steigende Mieten, Verdrängung von ärmeren durch besserverdienende Bevölkerungsschichten, Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen, Zwangsräumungen, Miethaie, Immobilien-Spekulanten... All das wird seit Jahren von der herrschenden Politik befördert. Aber auch der Widerstand dagegen wächst seit Jahren. Im Reiche- und Wrangelkiez organisieren sich Nachbarinnen und Nachbarn wie in vielen anderen Kiezen in Kiezinis. Am Kotti gibt es seit fast 3 Monaten ein Protescamp gegen hohe Mieten und Verdrängung und alle 2 Wochen eine Lärmdemo. Mit einer Lärmdemo durch den Reichenberger- und Wrangelkiez wollen wir unsere Solidaridät zeigen und unserem Widerstand gegen hohe Mieten und Verdrängung Ausdruck verleihen.
9. September | Berlin 13–18 Uhr | Tempelhofer Feld (Columbiadamm)
Der Tag der Erinnerung und Mahnung gehört zu den größten regelmäßigen Veranstaltungen, die das Gedenken an die Opfer des Nazi-Regimes und die Auseinandersetzung mit Rassismus und Neonazismus verbinden. Damit gelang es, den »Tag der Opfer des Faschismus« nach 1990 weiterzuführen und ihm ein neues Gesicht zu geben. Es wird auch dieses Jahr Kundgebung, Fahrradkorso, Ausstellungen, Zeitzeugen, Schriftsteller, Diskussionen, Projekte, Talks, Bücher, Kinderfest, Life-Musik, Antifa-Cafe, Gespräche und Infos an ca. 100 Info-Ständen geben. Infos: Tag der Mahnung und bei VVN.BdA
8. September | Berlin 13 Uhr Lückstraße/Emanuelstraße (S-Bhf Nöldner Platz)
In der Lichtenberger Lückstraße 58 haben Neonazis ein Ladengeschäft angemietet. Über den Tarnverein »Sozial engagiert in Berlin e.V.« mieteten die Neonazis vom »Nationalen Widerstand Berlin« das Geschäft von dem ahnungslosen Vermieter. Seitdem finden dort Nazitreffen und Veranstaltungen statt. Hier werden Flugblätter, Transparente und Plakate gelagert, z.B. die Wahlplakate der Lichtenberger NPD. Seit der Eröffnung des Nazistützpunkts gibt es Proteste von Lichtenberger BürgerInnen und Antifas. Der Vermieter hat den Neonazis gekündigt, im September steht der Prozess an. Mit einer Kundgebung wollen Antifa-Gruppen zeigen, dass dieser Treffpunkt nicht in Vergessenheit geraten ist. Es darf keine Ruhe geben, solange der Laden existiert. Mehr Infos
8. September | Würzburg
Am 19. März 2012 begannen Flüchtlinge in Würzburg eine neue Ära des Protestes gegen die unmenschlichen Lebensbedingungen von Asylsuchenden in Deutschland. Mit dauerhaften Protestcamps auf der Straße hat sich ihr Streik auf sieben Städte in vier Bundesländern ausgeweitet. Am 8. September startete ab Würzburg eine Karawane nach Berlin, um den Protest dort gemeinsam fortzuführen. Die Route des Marsches verläuft von Bayern über Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Brandenburg bis nach Berlin, wo die Karawane am 3.10.2012 ankommen soll. "Um die Residenzpflicht abzuschaffen, um die Abschiebungen zu stoppen, um die Flüchtlingslager zu schließen,um für uns Flüchtlinge in Deutschland bessere Lebensbedingungen in Würde und Menschlichkeit zu erzielen nehmen wir, die protestierenden Flüchtlinge, es auf uns und werden am 8.09.12 einen 600km langen Weg von Würzburg zu Fuß nach Berlin antreten. Dort werden wir demonstrieren und unsere Forderungen anbringen bis sie erfüllt sind." Weitere Infos unter refugeetentaction.net und thevoiceforum
 
4. September | Berlin
Mit der Übergabe des Hausschlüssels an den Gerichtsvollzieher durch Martin Reiter, den Vorsitzenden des insolventen Tacheles-Vereins, ging am Morgen des 4. September 2012 vergleichsweise leise eine Ära zu Ende. In der Kaufhausruine an der Oranienburger Straße war in den Neunziger Jahren ein selbstverwaltetes Kunsthaus entstanden. Nachdem der Investor, der Haus und Gelände 1998 gekauft hatte, in Zahlungsschwierigkeiten geraten war, stand das Tacheles seit 2007 unter Zwangsverwaltung durch die HSH Nordbank. Ein Teil der Nutzer verließ seitdem gegen Abfindung das Haus, die verbleibende Gruppe wollte sich gegen die Räumung zuletzt nicht mehr zur Wehr setzen. Viele haben bereits neue Ateliers gefunden. Unser Kollege Christian vom SoldinerKiezKurier war am 1. September bei einer letzten Kundgebung vor dem Kunsthaus Tacheles und hielt seine Eindrücke mit der Videokamera fest. Zum Video
23.8. - 2. September | Erfurt
Vom 23. August bis 2. September 2012 fand in Erfurt ein Sommercamp von Flüchtlings- und anderen Aktivist_innen aus antirassistischen Gruppen statt. Neben dem Austausch von Erfahrungen und praktischen Workshops diente das Camp auch dazu, Aktionen und künftige Kampagnen, wie den bevorstehenden Flüchtlingsmarsch von Würzburg nach Berlin, vorzubereiten. Eine Fotoseite
2. September | Berlin 15 Uhr Pankeufer Solidiner Kiez im Wedding
Rettungsschirme für alle! Am Sonntag, den 2. September findet im Soldiner Kiez im Wedding eine künstlerisch politische Veranstaltung statt. Ute Donner installiert zweihundert kreativ bemalte Regenschirme mit Losungen für die Menschlichkeit. „Es ist immer die Rede von Rettungsschirmen für die Banken”, sagt die Künstlerin, “dabei brauchen doch die Menschen diesen Schutz.“ Ab 16 Uhr beginnt in Höhe der Pankebrücke eine Kundgebung mit Beiträgen u.a. über das antifaschistische Symposium "Steine ohne Grenzen"; zum kommenden Flüchtlingstreck iranischer Asylbewerber nach Berlin, und zur aktuelle Lage der spanischen Protestbewegung. Mehr Informationen
1. September | Berlin 16 Uhr Gecekondu Kottbusser Tor
Lärmdemo von Kotti & Co, der Mieter_innen-Gemeinschaft am Kottbusser Tor. Anschließend gibt es ab 18 Uhr eine Infoveranstaltung "Stop desahucios" zur spanischen Bewegung gegen Zwangsräumungen. Mehr Informationen
1. September | Berlin Reichenbergerstraße
Dieses Jahr findet bereits das 4. Reichenberger Kiezfest statt. Dieses unkommerzielle Straßenfest wird in enger Zusammenarbeit mit den Bewohner_innen des Kiezes organisiert. Von 15.00-22.00 gibt es ein buntes Musik- und Unterhaltungsprogramm sowie einige Infoständestände, die sich unter anderem mit dem Thema Mieterhöhungen im Kiez beschäftigen.

August

25. August | Rostock Lichtenhagen | 11 Uhr Kundgebung im Stadtzentrum von Rostock; 14 Uhr Demonstration ab S-Bhf. Rostock Lütten Klein
Tausende Menschen gingen am Samstag, den 25. August in Rostock-Lichtenhagen auf die Straße, um den Pogromen von 1992 zu gedenken und rassistische Zustände im Hier und Jetzt anzuklagen. Es sprachen Menschen mit Flucht- und Rassismus-Erfahrungen, Antifas, die das Pogrom ’92 miterlebten und Vertreter_innen linker und antifaschistischer Gruppen. Am Abend fand ein antifaschistisches Openair-Konzert statt. Eine Fotoseite
24. August - 2. September | Antifa-Camp in Dortmund
Antifaschistische Gruppen aus NRW planen ein störmungübergreifendes, bundesweites Antifacamp in Dortmund. Dortmund spielt mit dem jährlich stattfindenden Naziaufmarsch zum Antikriegstag eine wichtige Rolle für die bundesweite Naziszene. Unser Ziel ist es, die von den Nazis ausgerufenen »Aktionswochen« deutlich zu stören und gemeinsam mit den Dortmunder Bündnissen dem rechten Aufmarsch am 1. September unseren Widerstand entgegenzusetzen. Neben der Notwendigkeit den Nazis sprichwörtlich einen Strich durch ihre Mobilisierung zu machen, möchten wir das Camp nutzen, Antinaziarbeit mit Themen wie gesellschaftlichen und staatlichen Rassismus zu verbinden, die soziale Frage klar antiautoritär und antifaschistisch zu stellen und progressive antimilitaristische Akzente zu setzen. Mehr Infos

18. August | Berlin
"Pro Deutschland die Tour vermasseln!" Unter diesem Motto standen die umfangreichen Protestaktionen am Wochenende 18.-19. August gegen die Kundgebungsreihe der rechtspopulistischen Splitterpartei "Pro Deutschland" in Berlin, zu der ein breites Bündnis aus linken bzw. antifaschistischen Organisationen, Gewerkschaften, Parteien und Bürgervereinigungen aufgerufen hatte. Eine Fotoseite
18. August | Berlin 16 Uhr Kottbusser Tor
Seit mehr als 9 Wochen steht jetzt unser Protestcamp gegen Verdrängung am Kottbusser Tor. Am 18. August werden wir unsere Lärmdemo gegen hohe Mieten das erste Mal nicht am Kottbusser Tor enden lassen. Wir werden an diesem Tag zum Festival gegen Rassismus ziehen. Wir grüssen alle Menschen die in den letzten Jahrzehnten gegen Rassimus aufgestanden sind, die um Rechte gekämpft haben, alle die sich eingesetzt haben in dieser Sache!
17.-19. August | Berlin Blücherplatz
Vom 17.-19. August findet auf dem Blücherplatz am Halleschen Tor das Festival gegen Rassismus statt. Die Auftaktveranstaltung ist am Freitag um 17 Uhr. Anschließend spielen Carlos Dalelane und Band, Lilith, Moral Hazart, Lena Stoehrfaktor, Emrah Gökmen und Dave Sills. Das Bündnis "Festival gegen Rassismus" besteht aus Gruppen und Einzelpersonen, die eine bundesweite Gegenöffentlichkeit zu rassistischer Diskriminierung und Ausgrenzung herstellen möchten und sich für eine gerechte Gesellschaft einsetzen. Selbst nach der Mordserie des "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU) gab es keine öffentliche Diskussion über Rassismus in der Gesellschaft. Zudem nimmt soziale Ungleichheit in der Krise weltweit zu. Sie verschärft und verändert die verschiedenen Formen von Rassismus in Deutschland. Tagtäglich kämpfen Menschen mit Rassismus – in (staatlichen) Institutionen, in den Medien, in der Wissenschaft, auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt, im Bildungs­system sowie im Kunst- und Kulturbereich. Deshalb ist das Festival als bundesweite Plattform gedacht, um Rassismus sichtbar zu machen und zu diskutieren, was wir dagegen tun können. Programm und mehr Infos

4. August | Berlin 16 Uhr
Unter dem Motto "Die Miete ist zu hoch - wir bleiben Innenstadt!" zogen auch am 4. August 2012 wieder einige hundert Menschen vom Dauerprotestcamp am Kottbusser Tor rund durch Kreuzberg. Am Heinrichplatz wurden sie von Flüchtlingen begrüßt, die soeben ebenfalls ein Dauercamp gestartet hatten. Damit protestieren sie, wie Flüchtlinge in sieben weiteren Städten, gegen die miserablen Lebensbedingungen für Asylbewerber in Deutschland. Eine Fotoseite

4. August | Berlin 13.00 Uhr, S/U-Bhf. Frankfurter Allee
1. Berliner BGE-Party Demoparade. Die Musik-Parade für ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE). Die Tour führt vom S- und U-Bhf. Frankfurter Allee über die Karl-Marx-Allee vorbei am Alexanderplatz, die Leipziger Straße rauf und am Potsdamer Platz vorbei zur Siegessäule. Es sind zwei Stopps jeweils kurz vor dem Alexanderplatz und auf dem Leipziger Platz geplant.

Juli

24. Juli | Berlin
Am Spreeufer im Herzen des Wrangelkiezes liegt mitten im sogenannten „MediaSpree“-Gebiet eine seit langem unbebaute Brachfläche. Irgendwann im Mai kamen einige Anwohner_Innen der Cuvry-Brache/Ecke Schlesische Straße auf die Idee, den bevorstehenden Sommer im Zelt an der Spree zu begrüßen. Das war eine einleuchtende Idee und so wuchs das Camp bis heute auf über 30 Zelte an. AnwohnerInnen organisierten am 2. Juni ein großes Fest. Dann gesellte sich das „RäuberLab“ dazu, eine kostenlose und unkommerzielle Kultur-Kneipe. Die Eigentümer wollten das Gelände bis zum 24. Juli räumen lassen - jedoch: sie können weder ein Nutzungskonzept für das Gelände vorweisen (was nach der sog. Berliner Linie Voraussetzung ist für eine Räumung ) noch gibt es Akzeptanz dafür, das das Gelände nach einer möglichen Räumung - wie in den letzten 15 Jahren - wieder ungenutzt vor sich hin rotten würde. Zudem ist seit dem Rückzug von BMW-Guggenheim-Lab die Aufmerksamkeit der Medien groß. So stehen die Chancen gar nicht mal schlecht, die Cuvrybrache als Gemeinschaftsfläche zu erhalten. Eine Fotoseite
20. Juli | Berlin 17.00 Uhr, U-Bhf. Heinrich-Heine-Straße
Auch 2012 gibt es wieder ein „feierliches Gelöbnis“ der Bundeswehr in Berlin. Mit den öffentlichen Gelöbnissen, die bundesweit abgehalten werden, soll die Identifikation mit dem Militär vorangetrieben werden. Sie dienen der Legitimierung der deutschen Kriegspolitik. Die Bundeswehr soll ein selbstverständlicher und akzeptierter Teil des Alltags werden. Wir stellen uns gegen dieses Militärspektakel und gegen die Kriegseinsätze der Bundeswehr! Der Krieg beginnt hier der Widerstand auch! Demonstration im Bendler-Block. Mehr Infos
14. Juli | Berlin 14.00 Uhr, Warschauer Strasse
„Vier Jahre Bürgerentscheid – Spreeufer für alle“. Unter diesem Motto zogen am 14. juli 2012 rund 1000 Menschen durch Kreuzberg und Friedrichshain. Mit viel Musik, Transparenten und etlichen Zwischenstopps führte die Demo vorbei an umkämpften Brennpunkten der Stadtentwicklung und erinnerte daran, das sich bei der Abstimmung vor vier Jahren 87% der Beteiligten für eine deutlich andere Gestaltung und Bebauung des Spreeufers ausgesprochen hatten. Eine Fotoseite

13.-22. Juli | Köln
Die ersten Grenzcamps fanden Ende der 90er Jahre an der Ostgrenze der BRD statt, um die rassistische Gewalt des europäischen Grenzregimes zu markieren. In diesem Jahr fand das No Border Camp in Köln/Düsseldorf statt, da der Flughafen Düsseldorf zu einem wichtigen Drehkreuz im europäischen Abschiebesystem geworden ist. Während der Camptage gab es zahlreiche Aktionen, die sich u.a. gegen die Abschiebepraxis von Behörden und Deportation-Airlines auf dem Großflughafen richteten. Eine Fotoseite
7. Juli | Berlin 17.00 Uhr, S-Bhf Schöneweide
"Turn left - smash right!" Schon seit längerem gehören Neonazis und rechter Lifestyle zum Straßenbild des Südost-Berliner Stadtteils Schönweide. In letzter Zeit baut die Berliner Neonaziszene aber ihre Infrastruktur im Kiez weiter aus. Inzwischen ist der Stadtteil Rückzugsraum und Basis für berlinweite Aktivitäten der Neonazis geworden. Die sich dort entwickelnde rechte Hegemonie ist somit nicht nur ein Problem für die Anwohner_innen, sondern für ganz Berlin. Dem wollen wir entgegentreten. Wir wollen nicht länger tatenlos bleiben und zusehen, wie Neonazis im Fahrtwind der Ignoranz Netzwerke und Straßenzüge für sich reklamieren. Deswegen demonstriert mit uns am 7. Juli in Schönweide gegen Neonazis, rechte Hegemonie und den Rassismus der dies erst ermöglicht. Mehr Informationen

4.-8- Juli 1992 | München
Am 4.-8.Juli 1992 trafen sich Regierungschefs und Finanzminister der sieben wichtigsten Industriestaaten der Welt zum Weltwirtschaftsgipfel in München. Die Proteste zehntausende Gipfelgegner_innen in der bayrischen Metropole stießen auf brachiale Gewalt von Sonderkommandos bestehend aus USK und SEK. Diese drängten die Menge hinter den Marktplatz, wo es zum berühmten "Münchner Kessel" kam. Ein Foto-Rückblick auf die Proteste und den Amoklauf der Staatsgewalt im Law-And-Order-Freistaat Bayern.
4. Juli 1992 | Berlin-Kreuzberg
"Oberbaumbrücke bleibt Stadtringlücke". So lautete die Ansage, mit der vor 20 Jahren, am 4. Juli 1992, die Oberbaumbrücke besetzt wurde. Initiatorin der Besetzung war die "Brückenini", die die Schließung des Innenstadtringes verhindern wollte. Dieser stand symbolträchtig für die Hauptstadtwerdung Berlins samt seiner Folgen, die sich nicht auf sich zukünftig durch den Kiez schlängelnde Autolawinen beschränken sollten. Befürchtet wurde vor allem die Verdrängung alteingessener Kreuzberger_innen durch rapide steigende Mieten. Hatten doch bereits einige Immobilienbesitzer ihre Gewerbemieten mal eben um 400% erhöht, nur weil Kreuzberg nach dem Mauerfall Teil der Berliner Innenstadt wurde. Die Besetzung war nur eine von vielen Aktionen, die die beginnende Gentrifizierung aufhalten sollte. Lautstarke Demos führten durch den Kiez, Bagger brannten und sogar ein Bauschiff der Fa. Kemmer wurde versenkt... - eine Zeitlang stand die Brücke im Zentrum der Bewegung gegen Umstrukturierung. Ein Fotobericht und ein Rückblick der "Brückenini"

Juni

23. Juni | Berlin 13.00 Uhr, Elsenstr./Am Treptower Park (vorm Treptower Park Center)
Transgenialer CSD 2012. Lasst es glitzern! - Antifaschistisch, queerfeministisch, antirassistisch, solidarisch! Die Kämpfe um das Stonewall Inn in der Christopher Street in New York im Juni 1969 waren ein Aufstand gegen Repression und homophobe, rassisitische und transphobe Ausgrenzung und der Ursprung der CSD-Bewegung. Der Transgeniale CSD sieht sich in dieser Tradition. Anpassung, Kommerzialisierung, (Homo)nationalismus und Pathologisierung von trans- und intergeschlechtlichen Menschen sind für uns nach wie vor ein Grund für Widerstand und den Versuch, solidarisch Gegenmacht zu entfalten angesichts institutioneller und alltäglicher Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt hier und weltweit.
18. Juni | Berlin 16.00 Uhr Mehringplatz (U Hallesches Tor)
Am 18. Juni findet im Hotel RitzCarlton am Potsdamer Platz die Jahrestagung der Immobilienwirtschaft statt. Dort treffen sich Vertreter_innen der Immobilienwirtschaft um über die neuesten Trends und Marktchancen für ihre Unternehmen zu reden. Die Rendite der Wohnungswirtschaft bedeuten steigende Mieten für die Mieter_innen. Deshalb mobilisiert ein breites Bündnis von Kiezinitiativen und politischen Gruppen zu einer Demonstration vom Halleschen Tor zum Potsdamer Platz, um den Tagungsteilnehmer_innen einen lautstarken und protestreichen Berlin-Aufenthalt zu bereiten.
15.-17. Juni. | Berlin | Mariannenplatz

Auch in diesem Jahr gibt es wieder das Internationale Straßentheater Festival "Berlin lacht" auf dem Mariannenplatz. Programm und mehr Informationen
9. Juni
| Berlin | 16 Uhr Kottbusser Tor
Am Sa, den 9.6. um 16 Uhr gibt es die zweite Lärmdemo. Bringt Kochtöpfe, Trillerpfeifen und was sonst noch alles Lärm macht mit. Bringt eure Nachbarn und Freund_innen mit. Wir wollen eine laute, bunte, starke, freudige, offene Demonstration unseres Kampfesmutes! Für ein Recht auf Stadt für alle! Kotti & Co Die Mietergemeinschaft am Kottbusser Tor (siehe auch unter 26. Mai)
 
6. Juni. | Berlin | 19.30 Uhr „Der Familiengarten“, Oranienstr. 34
Im Herbst letzten Jahres hat die brasilianische Journalistin, Regisseurin und Filmemacherin Denise Garcia Bergt in enger Kooperation mit The Voice (Refugee) Forum, Refugees Emanzipation und Der Karawane für die Rechte der Migrant_innen und Flüchtlinge den Dokumentarfilm „Residenzpflicht“ gedreht. Anhand verschiedener Interviews, u.a. mit Aktivist_innen im Bereich der Migrant_innen- und Flüchtlingsrechte, wird in der 70-Minütigen Dokumentation die Residenzpflicht, eine der restriktivsten Gesetzgebungen der deutschen Flüchtlings- und Asylpoltitik thematisiert und kritisiert. Seit mehr als zehn Jahren kämpfen selbstorganisierte Flüchtlings- und Migrant_innenorganisationen gegen die Residenzpflicht und fordern deren Abschaffung. Mit diesem bestens recherchierten und informativen Film erhalten sie eine wichtige Unterstützung. Im Anschluß gibt es die Möglichkeit eines Gesprächs mit der Regisseurin und den Protagonisten des Films. Filmvorschau, mehr Informationen und aktueller Filmvorführungskalender

Mai

27. Mai | Berlin |
4.800 Akteure und 700.000 ZuschauerInnen feierten den Karneval der Kulturen 2012. Der Höhepunkt des viertägigen Festes war wie jedes Jahr der farbenfrohe Umzug, der am Sonntag durch Berlin-Kreuzberg zog. Eine Fotoseite

seit 26. Mai | Berlin | Gecekondu am Kottbusser Tor
Seit Samstag, dem 26. Mai, halten MieterInnen aus den anliegenden Wohnanlagen den südlichen Teil des Kotti besetzt. Mit ihrer Platzbesetzung protestieren sie gegen die steigenden Mieten in den ehemaligen Sozialwohnungen am Kotti. Die MieterInnen, viele davon mit sog. Migrationshintergrund, wohnen teilweise schon seit Jahrzehnten in 36 und wollen sich nicht kampflos vertreiben lassen. Da die Hausbesitzer (darunter die ehemals landeseigenen GSW) und die Politik alle bisherigen Proteste ausgesessen haben, erklären die MieterInnen nun, sie werden den Platz nicht eher räumen, bis eine politische Lösung gefunden ist Kommt am Kotti vorbei, die PlatzbesetzerInnen freuen sich über jede Unterstützung. Hier einige Bilder vom Kotti-Protest-Gecekondu
20. Mai | Berlin |
Unter dem Motto „Tempelhof für alle, statt Luxusbebauung, steigende Mieten und Bezahlpark!“ haben am 20. Mai 2012 rund 500 Menschen in Neukölln mit einer Lärmdemo gegen die Senatspläne für das Tempelhofer Feld demonstriert. Mit viel Krach zog die Demo durch die anliegenden Kieze und anschließend auf das Feld, wo an der großen Grillwiese an der Oderstraße eine kleine Abschlusskundgebung gehalten wurde. Die Demonstration ist Ausdruck eines wachsenden Unmuts gegenüber dem, was dem städtischen Raum des Feldes und Umgebung droht, sollten sich die aktuellen Pläne durchsetzen: Privatisierung, Kommerzialisierung, Aufwertung, Ausgrenzung und Verdrängung. An der Organisation der Demonstration beteiligten sich die Stadtteilinitiative Schillerkiez, antigen Neukölln, der Stadtteilgarten Schillerkiez, die Bürger_inneninitiative „100% Tempelhof“ und Anwohner_innen. Einige Fotos
16.-19. Mai | Frankfurt/Main |
Blockupy Bankfurt - Ausnahmezustand in Frankfurt am Main. Die Aktionstage begannen am Vormittag des 16. Mai, als die Stadt Frankfurt das kurzfristig zum Sicherheitsrisiko erklärte Occupy-Camp räumen ließ. Die Bilder von weiß-bespritzten Polizisten, die Sitzstreikende aus farbgefüllten Planschbecken wegtragen mussten, brachten Blockupy erstmals in die bundesweiten Medien. Der Demonstrationszug war nicht nur super bunt, laut und stimmungsvoll, er schien auch endlos lang zu sein. Mit rund 30.000 Menschen beteiligten sich weitaus mehr an der Abschluss-Aktion von "Blockupy Frankfurt", als nach den Vortagen zu erwarten gewesen wäre. „Ein Sieg für Blockupy“ betitelt die Frankfurter Rundschau am Abend des 19. Mai ihr Onlineportal, und nach vorangegangener medialer Hetze und der panikmachenden Verbotsorgie der Stadt Frankfurt kippte spätestens an diesem Samstag die öffentliche Stimmung zugunsten des Protests. Eine Fotoseite über die Aktionstage in Frankfurt und die Großdemonstration
12.5. | Berlin |
Am 12. Mai 2012, dem Jahrestag der "Indignados", sind weltweit wieder Hunderttausende Menschen auf Straßen und Plätzen zusammengekommen. Die meisten waren es in Spanien, wo die "spanische Revolution" am 15. Mai letzten Jahres geboren wurde. In Berlin gab es einen Solidaritäts-Sternmarsch mit Start an fünf verschiedenen Treffpunkten – von der Kottbusser Brücke, vom Frankfurter Tor, vom Thälmann- Park, vom Gesundbrunnen und vom Hauptbahnhof – zum Alexanderplatz./Neptunbrunnen. Fotos vom Kreuzberger Demozug
9.-11.5.| Berlin
Vom 9. bis 11. Mai 2012 veranstaltete „The VOICE Refugee Forum“ mit der „Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen“ und anderen antirassistischen Gruppen in Berlin Aktionstage gegen die Zusammenarbeit zwischen Botschaften und deutschen Behörden bei Abschiebungen. Die Botschaften von Nigeria und Guinea standen wegen korrupter Praktiken und fragwürdiger Identitätsfeststellungen bei der Ausstellung von Reisedokumenten für Abschiebungen im Fokus des Protests. Höhepunkt der Aktionstage war eine Kundgebung und Demonstration am 10. Mai vor der nigerianischen Botschaft in der Neue Jakob Str. 4. Einige Bilder
8.5. | Demmin
Ein buntes Fest, eine historisch-politische Demo und Sitzblockaden auf der Naziroute waren starke Zeichen gegen den Trauermarsch der Neo-Nazis, die ihren deutschen Opfermythos zum Gedenken der massenhaften Selbsttötungen von 1945 zum wiederholten Mal in Demmin zelebrieren wollten. Fest und Protest in Demmin - ein Fotobericht
5.5. | Berlin
Am 5. Mai 2012 versammelten sich mehrere hundert Israelis und IranerInnen in Berlin, um gemeinsam gegen Krieg zu demonstrieren. Mit Parolen wie "Iraner und Israelis für Frieden" oder "Iraner und Israelis gegen Krieg, Sanktionen, Unterdrückung und Besatzung" setzen sie sich für ein Ende der Konfrontationen zwischen beiden Ländern ein und forderten ihre Politiker auf, alles gegen eine weitere bilaterale Eskalation zu unternehmen. Die Demonstration zog vom Startpunkt am Kottbusser Tor bis zum Rathaus Neukölln. Eine Fotoseite
1.5. | Istanbul
Die wohl größten Maikundgebungen Europas finden in Istanbul statt. Kamen im letzten Jahr nach unterschiedlichen Angaben bis zu einer Million Menschen auf dem Taksim Platz zusammen, wurde diese Zahl in diesem Jahr wohl noch übertroffen. Während die ersten TeilnehmerInnen den Platz bereits wieder verließen, hatten längst nicht alle Gruppen diesen erreicht. Eine größere Gruppe kurdischer Organisationen konnte wegen Verkehrsproblemen nicht teilnehmen. Ein Fotobericht vom 1. Mai 2012 in Istanbul.
1.5. | Berlin | 18.00 Uhr | Lausitzer Platz Kreuzberg
"Der Druck steigt! Für die soziale Revolution" Mit über 20.000 Teilnehmenden war die diesjährige revolutionäre 1. Mai-Demonstration eine der best besuchtesten der letzten Jahre. Neben kapitalistischer Krise, Gentrifizierung, CDU/SPD- Stadtregierung und Polizeigewalt war sicherlich auch das gute Wetter daran nicht ganz unschuldig. Auch die Tatsache, dass kein MayDay in Berlin organisiert wurde, trug dazu dabei, dass dieses Mal alle zum Lausitzer Platz nach Kreuzberg kamen, wo die Demo startete. Fotos und Bericht

April

30.4. | Berlin | 14.00 Uhr | Gerichtstr. Ecke Adolfstr., Nähe S+U-Bhf. Wedding
Die Antikapitalistische Walpurgisnacht zieht in den Wedding. "Nimm, was dir zusteht!" Unter diesem Motto fand am 30. April 2012 in Berlin eine große Demonstration gegen steigende Mieten, soziale Ausgrenzung, Gentrifizierung und Rassismus statt. An der Demonstration vom S-Bahn Wedding durch den Kiez und zurück zum Ausgangspunkt beteiligten sich mehr als 3000 Menschen. Einige Fotos
29.4. | Berlin |
Am späten Nachmittag des 29. April 2012 fand die Scheinbesetzung eines leer stehenden Schulgebäudes in der Görlitzer Straße 51 in Berlin-Kreuzberg statt. Hierzu hatten sich ca. 200 AktivistInnen versammelt, um gegen steigende Mieten und Gentrifizierung zu protestieren. Hinzu kamen diverse AnwohnerInnen und BesucherInnen des Görlitzer Parks, die sich dem Protest spontan anschlossen. Die AktivistInnen errichten Kleinstbarrikaden, die von der bald anrückenden Polizei jedoch unversehens geräumt wurden. Eine Fotoseite
28.4. | Berlin | Weisestraße 47 Neukölln
Am frühen Abend des 28. April 2012 haben mehrere AktivistInnen ein seit 10 Jahren zu Spekulationszwecken leer stehendes Haus in der Neuköllner Weisestraße 47 kurzzeitig besetzt. In kurzer Zeit fanden sich teilweise bis zu 200 UnterstützerInnen ein, die sich mit den BesetzerInnen solidarisch erklärten und gemeinsam gegen Gentrifizierung, steigende Mieten und die Verdrängung aus dem Kiez protestierten. Bereits nach einer Stunde rückte die Polizei an und räumte. Eine Fotoseite
28.4. | Berlin | 14.00 Uhr | Potsdamer Platz
Mehrere hundert Menschen beteiligten sich am 28. April an einer Demonstration gegen das EU-Grenzregime und einen Asylknast auf dem Flughafen Schönefeld. Am neuen Flughafen BER sollen AsylbewerberInnen aus „sicheren Herkunftsländern“ an der Einreise gehindert und ihnen ein ordentliches Asylverfahren verweigert werden. Dafür wird derzeit ein Flughafen-Asylgefängnis gebaut. Gleichzeitig ist die deutsche Bundesregierung bemüht auf EU-Ebene eine Verschärfung der Asylgesetzgebung zu bewirken. Es ist mal wieder Zeit gegen die äußeren und inneren EU-Grenzen zu demonstrieren. Eine Fotoseite
27.4. | Berlin | 17.30 Uhr | Wabe/Ernst-Thälmann-Park
Mehrere hundert Menschen beteiligten sich am Freitag den 27. April 2012 an einer Demonstration durch Prenzlauer Berg und Mitte gegen Kulturkahlschlag und den Erhalt alternativer Projekte in Berlin. Zunächst gab es vor dem Kulturhaus Wabe am Thälmannpark ab 15 Uhr ein Rahmenprogramm mit Kleinkunst, Musik und Vokü. Die anschließende Demonstration für den Erhalt kultureller und sozialer Einrichtungen; gegen die Vertreibung alternativer Wohn- und Kulturprojekte, gegen Mietexplosion und für die Selbstorganisation der MieterInnen führte vorbei am Mauerpark, der KVU in der Kremmener Straße und dem Hausprojekt Linienstraße 206 und endete am Rosenthaler Platz. Eine Fotoseite.
25.4. | Dresden
Am 25. April 2012 hat das Dresdner Verwaltungsgericht die als "Extremismusklausel" bekannt gewordene so genannte "Demokratieerklärung" für rechtswidrig erklärt. Das Gericht bewertete die Vorlage als "zu unbestimmt" und gab damit einem Widerspruch des AKuBiZ e.V. statt. In einer ersten Reaktion kündigte ein Sprecher des zuständigen Ministeriums dennoch vorerst keine Änderung der bestehenden Praxis an. Vor dem Gerichtsgebäude hatten vor und während der Verhandlung etwa 50 Menschen gegen die Klausel protestiert und sich mit dem Pirnaer Verein solidarisiert, der seit mehr als zehn Jahren antifaschistische Arbeit leistet und dabei schon zahlreiche Veranstaltungen, Ausstellungen und internationale Bildungsfahrten organisiert hatte. Für sein Engagement sollte der Verein vor zwei Jahren mit dem "Sächsischen Demokratiepreis" ausgezeichnet werden, was der Verein damals mit der Begründung ablehnte, dass die Aufforderung, Referenten und Initiativen unter Generalverdacht zu stellen, sie "eher an Methoden der Stasi und nicht an die Grundlagen einer Demokratie" erinnerten. Mehr Infos
 
22.4. | Berlin | Nachbarschaftsgarten Ton Steine Gärten
Anlässlich des internationalen Aktionstages von "La Via Campesina" fand am 22. April 2012 ein Fest im Kreuzberger Gemeinschaftsgarten „Ton, Steine, Gärten“ statt. In bewährter Kooperation brachten die Gärtner_innen und die Gruppe „Frisch serviert vom Krisenherd“ die lokalen Initiativen für den selbstorganisierten Anbau von Obst und Gemüse mit globalen Themen zusammen. Ein Fotobericht
21.4. | Berlin | 16.00 Uhr | Rosa-Luxemburg-Platz
250 Menschen beteiligten sich am 21. April 2012 in Berlin an einer Demonstration für die Freiheit Mumia Abu Jamals und aller politischen Gefangenen weltweit. Seit drei Jahrzehnten steht der Kampf für das Leben und die Freilassung des afroamerikanischen Journalisten stellvertretend für den Widerstand gegen politische Repression, institutionellen Rassismus und die barbarische Praxis der Todesstrafe in den USA. Fotobericht

19.4. | Berlin |
Am 19. April 2012 demonstrierte eine Gruppe Antirassisten in Berlin gegen Behördenrassismus, sowie für Bewegungsfreiheit für Flüchtlinge und Einwanderer. Im Mittelpunkt der Demonstration stand dabei die tragische Geschichte des 28-jährigen Banga (Bamkali Konateh). In direkter Folge brutaler Polizeimaßnahmen, unzureichender, erschwerter und teilweise sogar verhinderter medizinischer Versorgung verlor der junge Mann sein Augenlicht und leidet zudem heute an Diabetes. Für eine bessere Zukunft für Flüchtlinge und Einwanderer wie Banga, zog die Demo vom Sozialgericht Berlin zur Ausländerbehörde. Einige Bilder

13.4. | Berlin | Südneukölln und Marienfelde
Ein deutliches Zeichen gegen Neonazis und rassistische Gewalt setzen etwa 900 Antifaschist_innen am 13. April 2012 im Süden von Neukölln. Die Demonstration, die vom U-Bahnhof Lipschitzallee zum U-Bahnhof Rudow zog, stand unter dem Motto „Zeit zu Handeln! Keine „ Homezone“ für Nazis und Rassist_innen!“. Südneukölln gilt als ein Schwerpunktgebiet der aktionsorientierten Neonaziszene. Knapp fünfzig Nazis mussten mit ihrer zunächst für Neukölln geplanten Demonstration in den Tempelhofer Ortsteil Marienfelde ausweichen. Auch dort wurden sie von massiven Protesten begleitet und konnten ihren Aufmarsch am Ende nicht wie geplant durchführen. Eine Fotoseite
7.4. | Berlin | Berlin
400 Menschen haben in Berlin am 7.4.2012 beim traditionellen Ostermarsch für Frieden und gegen das internationale Rüstungsgeschäft demonstriert. Dabei wurde besonders auf Deutschlands Rolle als drittgrößter Waffenlieferant weltweit aufmerksam gemacht. Deutsche Konzerne gehören zu den größten Profiteuren von Krieg und Zerstörung. Unter dem Motto „Krieg darf kein Mittel der Politik sein“ zogen die Teilnehmer am Mittag vom Potsdamer Platz bis zum Brandenburger Tor. Dort wurde die US-Botschaft mit einem 600 Meter langen Banner eingekreist, um für die Freilassung Mumia Abu Jamals und gegen die Todesstrafe in den USA zu protestieren. Eine Fotoseite

März

31.3. | Frankfurt/Main
M31 - Capitalism is the crisis. Auf einer bundesweiten Demonstration am 31. März 2012 im Rahmen des antikapitalistischen Aktionstages "M31" haben über 5000 Menschen gegen die neoliberale und autoritäre Krisenpolitik der EU demonstriert. Zeitgleich fanden in über dreißig europäischen Städten Demonstrationen und Besetzungen statt, u. a. in Madrid, Athen, Mailand, Zagreb, Wien, Uetrecht, Moskau und Kiew. In Redebeiträgen und Grußbotschaften wurden die dramatischen Auswirkungen der aktuellen Krisenpolitik in verschiedenen europäischen Ländern thematisiert. Redner_innen des M31-Bündnisses bewerteten den Aktionstag als ersten Schritt, den antikapitalistischen Protest international zu vernetzen. Fotos und Einschätzung zur Frankfurter Demonstration

30.3. | Berlin, 17 Uhr Flughafen Tegel
Gegen innereuropäische Abschiebungen richtete sich ein Aktionstag, der am 30. März 2012 an den Flughäfen Berlin-Tegel, München, Düsseldorf, Frankfurt/Main und Hamburg stattfand. Mittlerweile machen sog. "Dublin-Überstellungen" ein Drittel aller Abschiebungen innerhalb der EU aus. Fast dreitausend waren es im vergangenen Jahr aus Deutschland. "Abschiebungen stoppen!" "Für ein anderes Europa, das Willkommen heißt." Fotos von der Berliner Kundgebung
29.3. | Berlin
Am 29. März 2012 fand eine Kundgebung vor dem Kundenzentrum von Vattenfall in Berlin statt. Anlass war die diesjährige Bilanzpressekonferenz des Atomkonzerns. Unter der Parole "Vattenfall in die Tonne" beteiligten sich 30 Personen und forderten die Zerschlagung, Vergesellschaftung und Enteignung des Konzerns. Einige Fotos
25.3. | Berlin
Am Nachmittag des 25. März 2012 haben mehrere dutzend AktivistInnen ein nahezu leer stehendes Haus in Berlin-Kreuzberg besetzt. Bis auf vier Mietparteien stand das Haus, das der Entwicklungsgesellschaft Bevern gehört, leer - offensichtlich in der Absicht, es komplett zu entmieten und anschließend per "Luxussanierung" zu "veredeln". Gegen Mittag am 26. März rückte dann die Verwalterin des Hauses mitsamt einer Polizeihundertschaft an. Fotos
25.3. | Berlin, 15.00 Uhr S-Bhf. Buckower Chaussee und am 27.3. 9.00 Uhr Linienstraße 206

Es verdichten sich die Hinweise, dass einer der neuen Eigentümer der Linienstr. 206, Bernd-Ulrich Lippert, nicht daran interessiert ist, der derzeitigen Hausgemeinschaft das Haus zu verkaufen, sondern stattdessen die Bewohner entmieten will. Wir, der UnterstützerInnenkreis der Linie206, rufen daher dazu auf, dem Eigentümer einen Besuch abzustatten, um ihm klar zu machen, dass in dieser Stadt kein Platz ist für Spekulanten und Investoren. Mehr Informationen beim Stressfaktor und bei Linie 206
21.3. | Berlin, Berlin
"Handeln. Jetzt. Es ist fünf vor zwölf." So lautete das Motto einer bundesweiten Protestaktion am 21. März 2012 zum internationalen Tag gegen Rassismus. Auch in Berlin-Kreuzberg versammelten sich am Kottbusser Tor etwa zweihundert Menschen, um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen und gegen Neonazis und Rechtspopulisten zu demonstrieren. Sie protestierten lautstark mit Sprechchören und Trillerpfeifen sowie mit Transparenten und schwarzen Luftballons gegen die Umtriebe der Rechten und ihrer Helfershelfer – und gegen eine Unkultur des Wegschauens. Eine Fotoseite
18.3. | Stuttgart
Zum internationalen Tag der politischen Gefangenen gab es in Stuttgart am 17. März und 18. März 2012 eine Demonstration und mehrere kleinere Kundgebungen. Im Mittelpunkt der Reden standen die Ermittlungen gegen 44 AntifaschistInnen in Sachsen, die in Zusammenhang mit den Protesten gegen den Naziaufmarsch in Dresden 2011 mit §§129 Verfahren überzogen werden. Einige Fotos

11.3. | bundesweit
Am ersten Jahrestag der Fukushima-Katastrophe gingen zehntausende Atomkraft-Gegner_innen in vielen Teilen Deutschlands auf die Straße. Unter dem Motto «Fukushima mahnt - Atomanlagen jetzt abschalten» gab es Demonstrationen in Gundremmingen, Neckarwestheim, Gronau, Hannover und in Brokdorf. Im Braunschweiger Land beteiligten sich 24.000 Menschen an einer 80km langen Lichterkette. Sie demonstrierten damit regionale Geschlossenheit gegen den verantwortungslosen Umgang mit
Atommüll. Am Tag darauf besucht Bundesumweltminister Röttgen (CDU) zum ersten Mal das absaufende Atommülllager Asse II, 10 km östlich von Wolfenbüttel. Eine Fotoseite

3.3. | Berlin | 11 Uhr Mexikoplatz
Stop HZB. Atomreaktor Wannsee dichtmachen! Mit diesem Aufruf mobilisierte das Anti-Atom-Bündnis Berlin-Potsdam am 3. März 2012 zu gemeinsamen Kundgebungen vor dem Rathaus Babelsberg und auf dem Mexikoplatz. Die Kundgebungsorte markierten die Evakuierungszone bei einer möglichen Kernschmelze des Forschungsreaktors am Wannsee – kein Mensch ohne radioaktiven Check würde hier herauskommen! Eine Fotoseite
3.3. | Berlin | 15:00 Uhr, Rathaus Neukölln
Demo gegen Antiziganismus und Rassismus. "Willkommen in Neukölln! Willkommen zu Hause!" Vor kurzem wurden in Berlin Neukölln und Treptow Flugblätter der rechtspopulistischen Partei Pro Deutschland verteilt, die zugewanderte Roma aus Rumänien und Bulgarien als "Ausbeuter des Sozialstaates" darstellen. Diskriminierung dieser Art schürt genau den Hass, vor dem Roma aus ihren Heimatländern geflohen sind. Dort sind sie mit Ausgrenzung, Diskriminierung und dem faktischen Ausschluss aus Bildungs-, Versorgungs- und Gesundheitssystemen konfrontiert. Mehr Infos
2.3. | Berlin | 18:00 Uhr, S-Bahnhof Schöneweide
"Was zuviel ist, ist zuviel" Mehr als 650 Menschen beteiligten sich am 2. März 2012 an einer Demonstration gegen rechte Szenetreffpunkte in Berlin-Schöneweide. Zur Veranstaltung hatte ein breites Bündnis antifaschistischer Gruppen mobilisiert. Die laute und bunte Demonstration startete am S-Bahnhof Schöneweide, zog durch den Oberschöneweide-Kiez und endete in der Brückenstraße, wo sich die Nazikneipe "Zum Henker" und das Klamottengeschäft "Hexogen" befinden. Eine Fotoseite

Februar

25.2. | Dessau | 12:30 Uhr, Hauptbahnhof Dessau
Am 25. Februar gibt es in Dessau eine antirassistische Demonstration unter dem Motto „den rassistischen Konsens brechen, Dessauer Verhältnisse angreifen“. Getragen wird diese Demonstration von regionalen Antifa-Strukturen und einem breiten Bündnis antirassistischer und antifaschistischer Gruppen und Initiativen. Mehr Infos

25.2. | Berlin | 14 Uhr, Warschauer Str./Revaler Str.
Gegen das 3jährige Bestehen des Thor Steinar-Ladens in der Petersburger Straße 94 in Friedrichshain demonstrierten am 25. Februar 2012 etwa 150 Antifaschist_innen. Thor Steinar ist eine beliebte Marke bei Rassisten, Rechtsradikalen und Neonazis. Einige Fotos

23.2. | Pforzheim
Am 23. Februar 1945 wurde Pforzheim von der Royal Air Force fast vollständig zerstört. 17.000 Menschen kamen ums Leben. Deshalb veranstaltet der rechtsradikale „Freundeskreis Ein Herz für Deutschland e.V“ jedes Jahr eine Mahnwache, um der „deutschen Opfer“ des Angriffs zu gedenken. In diesem Jahr demonstrierten am 23.02.12 mehr als 500 Menschen gegen das Opfergedenken auf dem Wartberg, für Pforzheimer Verhältnisse ein ungewöhnlich breites antifaschistisches Bündnis. Einige Bilder
22.2. | Potsdam | 16 Uhr, Potsdam-Hauptbahnhof zum Brandenburger Landtag
Gegen den Neubau eines Asylknastes auf dem neuen Flughafen Schönefeld demonstrierten am 22. Februar 2012 rund 200 Menschen vom Potsdamer Hauptbahnhof zum Brandenburger Landtag. Auf dem Gelände des BBI will das Land Brandenburg einen Asylknast mit 30 Haftplätzen einrichten. Bis zu 300 beschleunigte Asylverfahren pro Jahr sollen so gesichert werden: Die ankommenden Flüchtlinge werden noch auf dem Flughafen inhaftiert und wenn möglich in wenigen Tagen wieder abgeschoben. Eine Fotoseite
21.2. | Berlin | 17.30 Uhr, Klub der Republik im Abriss, Pappelallee 81, nähe U-Bhf. Eberswalder Straße
Die Räumung des Schokoladen in Berlin ist vorübergehend ausgesetzt. Um Verträge über die Schokoladenkneipe, den Club der polnischen Versager, das TiSCH Theater und etliche Atelierräume soll nun wieder verhandelt werden. Entwarnung kann es erst geben, wenn der Schokoladen gesichert ist. Das Bündnis „Schokoladen verteidigen!“ ruft gemeinsam mit zahlreichen Berliner Haus- und Kulturprojekten, linken Gruppen und Antifa-Strukturen weiterhin für Dienstag, den 21. Februar zur Demonstration „Schokoladen verteidigen! Gemeint sind wir alle!“ auf.
18.2. | Dresden
Ein großer Tag für den in Sachsen so ungern gesehenen Antifaschismus. Nachdem die Nazis ihren geplanten Aufmarsch für den 18. Februar abgesagt hatten, wurde vom Bündnis "Dresden Nazifrei" Plan B ausgerufen, eine große Demonstration gegen sächsische Verhältnisse. Zu kritisieren gab es viel, insbesondere die Kriminalisierung von Antifaschist_innen. Weit über 10.000 Antifaschist_innen bildeten eine Demonstration, deren laufender Zug an sich länger war als die komplette Naziroute am 13. Februar. Damit dürfte Dresden eine der größten Demonstrationen der letzten 20 Jahre erlebt haben. Eine Fotoseite
17.2. - 26.2. | Baskenland Soliwochen
Zwischen dem 17. und 26. Februar 2012 findet in Europa eine Woche der internationalen Solidarität mit dem Baskenland und den dortigen Kämpfen um Selbstbestimmung und für eine soziale Revolution statt. In Berlin gibt es zahlreiche Veranstaltungen und Konzerte, ebenso in Karlsruhe oder Konstanz. Termine - Weitere Infos
14.2. | Berlin | Berlinale
Rund 50 FreundInnen des Schokoladens hielten in den Abendstunden des 14. Februar 2012 auf der Berlinale eine Trauerstunde ab. Gedacht wurde den ehemaligen Projekten in Berlin-Mitte wie dem Linienhof, der Brunnenstr. 183, sowie unkommerzieller und alternativer Kultur im Allgemeinen. Außerdem wurde auf die angedrohte Räumung des Schokoladens hingewiesen, der mittlerweile seit 22 Jahren besteht. TeilnehmerInnen der Aktion verteilten Traueranzeigen mit der Überschrift “Wir sprechen Berlin unser tiefstes Beileid aus zu den furchtbaren Verlusten in seiner Mitte”. Eine Fotoseite
13.2. und 18.2. | Dresden |
Am 13.2. um sechs Uhr abends schlängelt sich eine Reihe von 13.000 Menschen um die Innenstadt von Dresden, von Altstadt- zu Neustadtseite. Die Stadt wird sinnbildlich vor dem Terror des Krieges und der bis heute anhaltenden Idiotie Rassismus und Diskriminierung geschützt. Fotos hier. Wegen der massiven Präsenz von Gegendemonstranten konnten die rund 1000 aus ganz Deutschland angereisten Neonazis nur auf einer deutlich verkürzten Strecke laufen. Die Polizei hatte alle Zugänge zu der Strecke weiträumig abgeriegelt. Mehrere tausend Gegendemonstranten bildeten Blockaden und kamen auf Sicht- und Hörweise an den Aufmarsch der Rechten heran. Noch ist unklar, ob die Neonazis auch am 18.2. versuchen werden in Dresden zu marschieren. "Dresden Nazifrei" hat für Samstag ab 11 Uhr eine Demonstration vom Hauptbahnhof bis zum Haus der Begegnung angemeldet. Für das Bündnis ist in jedem Fall klar: "Gegen die Nazis wollen wir den Sack zu machen. Deswegen werden tausende Menschen bundesweit gemeinsam mit Dresdnerinnen und Dresdnern jeden Versuch eines Naziaufmarsches im Stadtgebiet blockieren, sollte dieser unternommen werden. Wir sind flexibel und bereit. Kein Nazi wird am 18. Februar in Dresden marschieren."
11.2. | Berlin | europaweit
Europaweit protestieren am 11. Februar 2012 Zehntausende Menschen gegen das umstrittene Anti-Piraterie-Abkommen Acta (Anti-Counterfeiting Trade Agreement). Bei eisigem Wetter versammelten sich am Samstag allein in Berlin rund 10 000 Menschen am Alexanderplatz, um gegen verschärfte Überwachung, Zensur und das Ende jeglicher freier Nutzung des Internets zu demonstrieren. Eine Fotoseite
4.2. | München |
Vom 3. bis 5. Februar 2012 tagten im Münchner Luxushotel "Bayrischer Hof" hochrangige Vertreter aus EU- und NATO-Staaten zusammen mit Kriegstreibern aus Industrie, Wirtschaft und Militär über sogenannte "sicherheitspolitische Herausforderungen". Unter dem scheinheiligen Motto, "Für eine sichere Welt im 21. Jahrhundert", wurden Strategien für zukünftige Militärinterventionen geschmiedet und neue Kriegskoalitionen gegründet. Das Brisante an diesem Kriegstreibertreffen ist, dass es eine private Veranstaltung ist, bei der jedoch internationale Regierungsmitglieder, Militärs und Wirtschaftslobbyisten an einem Tisch zusammen gebracht werden. Hier trafen sich einmal mehr diejenigen, die weltweit für Krieg, Ausbeutung und Unterdrückung verantwortlich sind. Unter dem Motto «Kein Frieden mit der NATO - Kein Frieden mit dem Kriegsgeschäft» demonstrierten in diesem Jahr mehr als 2000 Menschen gegen die Siko in München. Eine Fotoseite
4.2. | Berlin |
"Liebig 14 - Return of the living dead! "Kein Ende mit Schrecken, sondern Schrecken ohne Ende!" Mehr als 1.500 Menschen zogen am 4. Februar 2012 mit einer Zombieparade quer durch Friedrichshain und protestierten gegen die Räumung der Liebigstrasse 14 vor einem Jahr. Als Zombies geschminkt forderten sie ein Ende der Gentrifizierung bestimmter Stadtteile und drückten ihre Solidarität aus mit weiteren bedrohten Projekten. So befürchtet z.B. der "Schokoladen" in der Ackerstraße in Mitte eine Räumung am 22. Februar und ruft dringend zur Unterstützung auf, um das zu verhindern. Treffpunkt ist am 22.2 um 8 Uhr morgens vor dem Laden. Die Zombie-Demo, die von einem Großaufgebot Polizei begleitet wurde, endete in der Rigaer Straße/Ecke Proskauer. Die Liebigstraße selbst war weiträumig abgesperrt. Fotos von der Demonstration
2.2. | Berlin |
Mit einer Mahnwache, Musik und einer fahrbaren Krachmaschine erinnerten ehemalige Bewohner und Sympathisanten an die gewaltsame Räumung der Liebigstraße 14 vor genau einem Jahr. Eine Fotoseite

Januar

28.1. | Berlin | 16 Uhr Herrfurthplatz (Neukölln)
"Fight capitalist war – Fight capitalist peace!" Unter diesem Motto haben am 28. Januar 2012 mehr als 1.000 TeilnehmerInnen gegen Polizeigewalt, Repression und Überwachung demonstriert. Der Protest richtete sich zudem gegen die Militärtagung "International Urban Operations Conference" (31.1.-2.2.) und den 15. europäischen Polizeikongress, der am 14. und 15. Februar in Berlin stattfindet. Eine Fotoseite von der Demo
28.1.-3.3. | Berlin | Meuterei, Reichenberger Straße 58
Wer in der U-Bahn-Linie 1 den Görlitzer Bahnhof in Richtung Kottbusser Tor passiert, kennt die legendäre Brandmauer an der Oranien-/Ecke Manteuffelstraße. Seit 20 Jahren hängen dort weithin sichtbar Wandbilder zu aktuellen Highlights linker Bewegungsgeschichte. Nun feiert das Plakatief-Kollektiv ihr 11-jähriges Jubiläum mit einer Ausstellung und zeigt eine Auswahl der besten Plakate der letzten Jahre. Kommt und feiert mit. Ausstellungseröffnung ist am 28.1 um 17 Uhr in der Meuterei in der Reichenberger Straße 58. Die Ausstellung ist bis zum 3. März 2012 zu sehen. Eine Zusammenstellung (fast) aller Wandbilder seht ihr hier
21.1. | Berlin | 11.30 Uhr am Hauptbahnhof
Die Agrarindustrie verursacht Dioxinskandale, Gentechnik im Essen und Tierleid in Megaställen. Sie verschärft Hungerkrisen, den Klimawandel und das Höfesterben. Zurück bleiben ausgeräumte Landstriche und Monokulturen. "Wir haben es satt! – Bauernhöfe statt Agrarindustrie!" Unter diesem Motto mobilisierte auch in diesem Jahr ein breites Bündnis von Organisationen und Initiativen zu einer bundesweiten Demonstration anlässlich des Internationalen Agrarministergipfels während der Grünen Woche in Berlin. An der Demonstration, die am Samstag, den 21.1. 2012 vom Hauptbahnhof durchs Regierungsviertel zog, beteiligten sich rund 20.000 Menschen. Fotos
15.1. | Berlin | 13 Uhr Neptunbrunnen
Occupy Berlin Demo zum internationalen Aktionstag "Global change". Mehr Infos unter: www.alex11.org - occupyberlin.info
15.1. | Berlin | 10 Uhr Frankfurter Tor
Am 15. Januar 2012 findet in Berlin die traditionelle Demonstration in Gedenken an die ermordeten Revolutionäre Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht statt. Beginn: 10 Uhr am Frankfurter Tor.
14.1. | 10 Uhr Hauptbahnhof Magdeburg
"Mit dem »Gedenkmarsch« am zweiten Sonnabend im Januar will die bundesweite Neonazi-Szene in Magdeburg neben Dresden und Dortmund einen festen und wichtigen Termin im Neonazikalender schaffen. Im Jahr 2012 soll nun im 13. Jahr in Folge ein Aufmarsch stattfinden, der die Bombardierung Magdeburgs thematisiert. Mittlerweile gibt es viele Bündnisse die sich den Neonazis in den Weg stellen wollen und den Aufmarsch mit allen Mitteln verhindern wollen. Auch aus Berlin fahren jedes Jahr AntifaschistInnen und Antifaschisten nach Magdeburg um ein klares Signal gegen Faschismus und Krieg zu setzen. (Achtet auf Ankündigungen!) Mehr Infos: MD blockieren | Entschlossen handeln! | Zusammen kämpfen!
13.1. | Berlin | 17.30 Uhr S-Bahnhof Schönhauser Allee
Am 8. Januar 2012 wurde an der Kreuzung Eberswalder Straße/Schönhauser Allee in Prenzlauer Berg der 23jährige Asylbewerber Hamid-Tahar A. von drei Neonazis zunächst rassistisch beschimpft und – als er sich wehren wollte – so übel zusammengeschlagen, dass er einen Genickwirbelriss erlitt. Die Täter entkamen unerkannt. Aus Anlass dieser Gewalttat fand am Abend des 13. Januar eine antifaschistische Demonstration mit mehreren hundert TeilnehmerInnen statt. Das Demomotto: "Wenn Rassisten zuschlagen, sorge dafür, dass sie es nie wieder tun! Eine Fotoseite

12.1. | Frankfurt | 17 Uhr Konstablerwache
"Wir sagen das war Mord. Aufklärung und Gerechtigkeit für Oury Jalloh!" Kundgebung gegen Polizeigewalt nach den Übergriffen auf die Gedenkdemo für Oury Jalloh in Dessau. Mehr Infos und Aufruf

7.1. | Dessau
Die diesjährige Gedenk-Demonstration für Oury Jalloh, der am 7. Januar 2005 im Polizeigewahrsam in Dessau verbrannte, wurde von der Polizei massiv angegriffen. Dabei wurden mehrere DemonstrantInnen verletzt. Aktivisten der Initiative Oury Jalloh erhielten ohne Anlass Faustschläge ins Gesicht. Mouctar Bah, Gründer der Initiative, mußte nach dem Kopfstoß eines Polizisten am Ende der Demonstration bewusstlos ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der Eskalation der Polizei vorausgegangen war die Entscheidung des neuen Dessauer Polizeipräsidenten Kurt Schnieber, den seit Jahren auf Transparenten und in Sprechchören ausgedrückten Slogan "Oury Jalloh, das war Mord" als Straftat zu werten. Fotos von der Demonstration

 



Mehr aktuelle Termine für Berlin und Umgebung findet ihr im Stressfaktor. Einen Terminkalender aus dem gewerkschaftlichen Bereich bietet das labour.net. Eine Übersicht jährlich wiederkehrender Tage könnt ihr unserem Jahreskalender entnehmen.

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