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Der 1. Mai 2008
in Berlin
Der 1. Mai 2008
in Hamburg

Der 1. Mai 2008 in Istanbul,
Türkei.

1. Mai 2008 CNT-Demo in Madrid
THEMA: 1. Mai
ORT: Stuttgart
ZEIT: 1. Mai 2008
BILDMAPPE: Ablage im Bildarchiv / 4157 \

1. Mai 2008 in Stuttgart

An der revolutionären 1. Mai Demonstration in Stuttgart nahmen deutlich mehr Menschen als im vergangenen Jahr teil. Die lebhafte Demonstration führte - von mehreren Kurzkundgebungen unterbrochen - zum Erwin Schöttle Platz in Stuttgart-Heslach. Im Anschluss an die Demo gab es im Generationenhaus ein internationales Fest mit Volxküche, musikalischer Umrahmung unter anderem mit dem "Freien Chor Stuttgart", Büchertische und mehr. Mehrere Redner auf der revolutionären 1. Mai-Demo äußerten Kritik an der aktuellen repressiven Politik, die sich gegen die revolutionäre und Arbeiterbewegung richtet. Die damit verbundene aktuelle Verschärfung beispielsweise des §129a flankiert den sozialen Kahlschlag der Berliner Regierung ebenso wie die Beteiligung deutscher Truppen an imperialistischen Kriegen. Deren sofortige Beendigung wurde ebenso wie die ersatzlose Abschaffung des §129 gefordert. So findet aktuell in Stuttgart Stammheim ein Prozess gegen fünf linke Aktivisten statt. Ihnen wird die Mitgliedschaft in der türkisch - kurdischen DHKP-C vorgeworfen, die von der EU und den USA als "terroristisch" eingestuft wird.
Darüber hinaus betonten die Redner vor allem die Notwendigkeit, auch über das herrschende gesellschaftliche System hinaus zu denken und organisiert für eine positive gesellschaftliche Zukunft einzutreten. (weiter: siehe unten)

 



Fotos und Bericht: Thomas Trueten/Umbruch Bildarchiv
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An der morgendlichen Mai Demonstration des DGB in Stuttgart nahmen nach ersten Schätzungen 3500 Menschen teil. Auffällig wenige Belegschaftstransparente, dafür umso mehr von verschiedenen Migrantenorganisationen und von diversen politischen Parteien prägten die Demonstration. Diese begann am Marienplatz und führte bis zum Karlsplatz in Stuttgart. Dort sprachen Wolfgang Brach, DGB Vorsitzender der Region Stuttgart und der verdi Geschäftsführer Bernd Riexinger.
Riexinger ging in seiner Rede besonders auf das historische Datum des diesjährigen 1. Mai ein: Am morgigen 2. Mai vor 75 Jahren wurden die Gewerkschaften von den Faschisten zerschlagen. Für die Forderung nach dem Verbot der NPD erhielt er denn auch viel Applaus. Im weiteren Verlauf sprach er unter anderem auch die Frage der "prekären" Arbeitsverhältnisse und des sinkenden Lohnniveaus an.
Auf dem Karlsplatz, der von dem elenden Reiterdenkmal für Kaiser Wilhelm I. geprägt wird und dessen Entfernung nicht nur in den Reden angesprochen wurde, gab es zahlreiche Infostände verschiedener Gruppen und Initiativen. Im Anschluss an die Kundgebung fand auf dem Platz die traditionelle Hocketse statt. - Thomas Trueten -


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