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Akubuo Chukwudi erneut von Abschiebung bedrohtWir trafen Akubuo am Rande der Demonstration im Rahmen des Anti-Kolonial-Afrika-Kongresses, der vom 11.-15. November in Berlin stattfand. Videointerview. Akubuo wirkte angestrengt und erschöpft. Am 22. Oktober wurde er in Parchim in einer Diskothek von 10 Neonazis zusammengeschlagen, was ihn neben dem Druck der Behörden zusätzlich belastet. Er ist nicht der einzige, der in Mecklenburg-Vorpommern zur Zeit von Abschiebung bedroht ist. Mehrere Aktivisten im Landkreis Parchim, die während der diesjährigen Anti-Lager-Tour aktiv waren, berichten von plötzlich beschleunigten Asylverfahren. Die Geschichte Akubuos, der immense Druck der jetzt wieder nach seinem mit Not überstandenem Hungerstreik auf ihn ausgeübt wird und die Aussicht, daß nicht einmal dieser engagierte und kompromisslose Menschenrechtsaktivist ein dauerhaftes Bleiberecht erhalten soll, zeigt das das "Recht auf politisches Asyl" in Deutschland nicht mehr das Papier wert ist, auf dem es geschrieben wurde. |
Videointerview mit Akubuo Chukwudi. Geringer aufgelöste Modem-Version hier |
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