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THEMA: Flüchtlingsbewegung
ORT: Berlin
ZEIT: 24., 25. und 27. November 2013
BILDMAPPE: Ablage im Bildarchiv / 3423 \

Turbulenzen rund um das Flüchtlingscamp am Oranienplatz

Nachdem am vergangenen Wochenende Flüchtlinge und hunderte UnterstützerInnen die Auflösung des Camps am Oranienplatz verhindert hatten, stellte Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann auf einer BVV-Sitzung am Mittwochabend klar, das sie das Flüchtlingscamp nicht gewaltsam räumen lassen werde. "Ein Abbau der Zelte kann nur im Einvernehmen mit den Akteuren geschehen", erklärte sie und stellte sich damit gegen Drohungen von Innensenator Henkel (CDU), der eine Räumung des Camps bis spätestens 16. Dezember fordert. 250 Flüchtlinge und SympatisantInnen demonstrierten am 27. November zum Bezirksamt Kreuzberg und eroberten sich den BVV-Sitzungssaal. Auf Transparenten und in Sprechchören forderten sie den Erhalt des Camps.

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"We will stay!"
Eindrücke Oranienplatz
am 25.11.2013

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Nach der Pressekonferenz zur aktuellen Situation der Flüchtlinge am Oranienplatz startet eine Demo gegen die Räumung des Camps

Fotos: heba

Am Sonntag Nachmittag (24.11.) war für einen Teil der Geflüchteten vom Oranienplatz eine Winterunterkunft in der Residenzstraße im Wedding eröffnet worden. In dem Haus der Caritas war jedoch nur Platz für 80 Menschen und auch nur für drei Monate. Viele Flüchtlinge kamen nicht unter und kehrten zurück zum Oranienplatz. Doch das war nicht der wichtigste Grund, auf die Fortführung des Camps zu bestehen. Ein Teil der Geflüchteten hatte bereits in den Verhandlungen zuvor stets betont, das es mit einer kurzfristigen Unterkunft nicht getan ist. Sie wollen den Platz als Basis ihres Protests gegen die deutsche Asylpolitik nicht aufgeben. Der Protest am Oranienplatz ist weiterhin nötig, um ihre drei grundlegenden Forderungen zu vertreten: Abschaffung der Residenzpflicht, keine Unterbringung in Isolationslagern und Stopp aller Abschiebungen.

 

 



250 Flüchtlinge und SympatisantInnen demonstrierten am 27.11.13
zum Bezirksamt Kreuzberg und eroberten sich den BVV-Sitzungssaal.
Auf Transparenten und in Sprechchören forderten sie den Erhalt des Camps.

Fotos: riotfoto
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Nachdem am Sonntag, den 24.11.2013 ein Teil der Flüchtlinge in ihr neues Winterdomizil im Wedding umgezogen war, hob der Bezirk die bisherige Duldung des Camps am Oranienplatz auf. Es drohte die Räumung der Zelte durch die Polizei. Spontan sammelten sich über 600 Menschen, um auf den Straßen gegen den bürokratischen Umgang mit den Geflüchteten zu protestieren.

Fotos: riotfoto. Weitere 11 Fotos : Fotogalerie im Flash-FormatWeiter

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