Yorck 59 verteidigen
Am 14. Mai 2005 fand abends eine Demonstration gegen die drohende Räumung
der Yorckstraße 59 statt. Nach einem Konzert mit argentinischem
Punkrock und Yok Quetschenpaua auf dem
Heinrichplatz startete die Demo gegen 19.30 Uhr und führte mit ein
paar Schleifen bis zur Yorck 59. Trotz Regen beteiligten sich über
600 Menschen. Der Räumungstermin des linken Wohn-, Polit-, und Kulturprojektes
in der Yorckstr. 59 wurde mittlerweile vom Gerichtsvollzieher um eine
Woche auf den 6. Juni (05.00 Uhr) verschoben. Der Gerichtsvollzieher will
die Räumung auch gewaltsam per Polizeieinsatz durchsetzen. Die BewohnerInnen
und ihre Unterstützer fordern eine politische Lösung des Konflikts:
den Erhalt des Hausprojektes Yorck59, den Erhalt anderer bedrohter linker
Projekte wie z.B. des Schwarzen Kanals, die Brunnenstr. 183 (Umsonstladen),
die Wagenburg "Laster und Hänger" und die Offene Uni Berlin,
sowie den Erhalt von für alle bezahlbaren Wohnraum, welcher durch
Stadtumstrukturierung bedroht ist.
Am 29. Mai abends ab 21h geben "revolte
springen" in der Yorck 59 ein Solikonzert.
Falls geräumt wird, ist Treffpunkt am Tag Y um 18.00 Uhr am Mehringdamm/Ecke
Gneisenaustrasse.
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Fotos:
Fadl/Umbruch-Bildarchiv
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