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Freedom of Movement - Right to Stay - Europaweiter Aktionstag gegen Flüchtlingslager

ORT: Bahnsdorf
ZEIT: 2. April 2005
BILDMAPPE: Ablage im Bildarchiv/ 3423 \

Europaweiter Aktionstag gegen Flüchtlingslager

In 50 Städten in Europa wurde rund um den 2. April protestiert, für Bewegungsfreiheit und Bleiberecht, gegen die Internierung von MigrantInnen in verschiedenen Formen von Lagern und gegen Grenzen. In Brandenburg gab es eine Demonstration direkt innerhalb eines Flüchtlingsheims in Bahnsdorf. (Landkreis Oberspreewald-Lausitz). Ungefähr 200 Menschen, hauptsächlich selbstorganisierte Flüchtlinge im Rahmen des "Anti-Lager-Netzwerkes" nahmen an dem Protest teil, an den sich eine Demonstration vor die Ausländerbehörde in Senftenberg anschloss. Das Asylbewerberheim in Bahnsdorf ist kein abgeschlossenes Lager, sondern ein im Wald liegendes "Dschungel Camp", in dem die Asylsuchenden teilweise seit sechs Jahren und mehr isoliert leben müssen. (weiter: siehe unten)

  Video von der Demonstration in Bahnstorf (9'12 Min, 8,7 Mb, 128kbit/sec.) für den Windows Mediaplayer

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(Foto: Umbruch Bildarchiv #1169a) (Foto: Umbruch Bildarchiv #1169e) (Foto: Umbruch Bildarchiv #1169d) (Foto: Umbruch Bildarchiv #1169g) (Foto: Umbruch Bildarchiv #1169f) (Foto: Umbruch Bildarchiv #1169h) (Foto: Umbruch Bildarchiv #1169i) (Foto: Umbruch Bildarchiv #1169j (Foto: Umbruch Bildarchiv #1169c) (Foto: Umbruch Bildarchiv #1169b) (Foto: Umbruch Bildarchiv #1169k) (Foto: Umbruch Bildarchiv #1169m) (Foto: Umbruch Bildarchiv #1169n) (Foto: Umbruch Bildarchiv #1169o) (Foto: Umbruch Bildarchiv #1169p) (Foto: Umbruch Bildarchiv #1169q) Die Heimleiterin war alles andere als erfreut über den Besuch im Camp (Foto: Umbruch Bildarchiv #1169r) (Foto: Umbruch Bildarchiv #1169s) (Foto: Umbruch Bildarchiv #1169t) (Foto: Umbruch Bildarchiv #1169u) Spontan ergriff dieser Flüchtling aus dem Camp das Mikro. Er ist seit mehreren Jahren im Lager und erhält keine angemessene Behandlung für sein verletztes Bein (Foto: Umbruch Bildarchiv #1169v) (Foto: Umbruch Bildarchiv #1169w) Foto: Umbruch Bildarchiv #1169x) Foto: Umbruch Bildarchiv #1169y) (Foto: Umbruch Bildarchiv #1169z) (Foto: Umbruch Bildarchiv #1170a) (Foto: Umbruch Bildarchiv #1170b) (Foto: Umbruch Bildarchiv #1170c) (Foto: Umbruch Bildarchiv #1170d) (Foto: Umbruch Bildarchiv #1170e) (Foto: Umbruch Bildarchiv #1170f) (Foto: Umbruch Bildarchiv #1170g) (Foto: Umbruch Bildarchiv #1170h) (Foto: Umbruch Bildarchiv #1170i) (Foto: Umbruch Bildarchiv #1170j (Foto: Umbruch Bildarchiv #1170k)

Die Gesellschaft, die das Lager betreut, "European homecare", versuchte die Insassen vor der Demonstration einzuschüchtern, indem sie ihnen Lügen über die "anti-lager-action-tour" erzählte. Sie wollte nicht mehr als 30 Personen den Zugang zum Lager genehmigen. Eine gut organisierte Demonstration konnte diese Hindernisse überwinden. Einige private Sicherheitskräfte, die versuchten, die Tore des Lagers geschlossen zu halten, hatten keine Chance, als immer mehr Anti-Lager-AktivistInnen vorwärtsstürmten....und die ganze Demonstration einschliesslich des Lautsprecherwagens konnte auf das Gelände. Dutzende von Polizeikräften kamen zu spät und beschränkten sich darauf, das Eindringen der Demonstranten in das letzte und grösste Gebäude zu verhindern. Im selben Moment, in dem die Polizei die DemonstrantInnen blockierte, erschienen drei AktivistInnen auf dem Dach desselben Gebäudes und liessen ein riesiges Spruchband herab: "No Lager - for Freedom of Movement". Polizei und Sicherheitskräfte waren erstaunt, die Demonstranten hingegen aufgeregt und viele Insassen des Lagers kamen hinaus und zeigten sich mehr und mehr interessiert an der Kundgebung und weiteren Gesprächen. Am Ende schlossen sich etwa 30 Asylsuchende aus dem Lager der Demonstration an, die hinaus in die nächste Stadt zog, um dort vor der Ausländerbehörde zu protestieren. - Hagen/KMII Hanau/Umbruch

english version

Successful demonstration inside the camp (1st brief report). around 200 people, mainly selforganised refugees, have participated in the protest in brandenburg, firstly against a camp in bahnsdorf, later on in a demonstration in senftenberg in front of the foreign office. the main target, the refugee camp in bahnsdorf, is not a closed camp, but it is a "jungle camp", isolated in the forest, where the asylumseekers -according the german asylum law - are forced to live under inhuman conditions. "european homecare", the company, which is running the camp, tried to make all inmates afraid of the coming demonstration by telling lies about "anti-lager-action-tour". and they decided not to allow more than 30 people to come into the camp-area and to visit the refugees during the demonstration. but a well organised and determined demonstration could (literally) overcome these obstacles:a few private securities, who tried to keep the gates of the camp closed, have not had any chance, when more and more anti-lager-activists pushed forward... and the whole demonstration including the loud-speaker-car entered the area. dozens of policemen came to late and could not do more than to try to prevent that the demonstration arrive the last and biggest building of the camp. but in the same moment, when police try to block the demonstrators, three activists appeared on the roof of the same building and let down a huge banner: no lager - freedom of movement! police and security were surprised, the demonstrators excited, and many inmates of the camp came out and have been more and more interested in the manifestation and further communication. finally also around 30 asylum-seekers from the camp joined the demonsteration out of the camp and to the next city for a protest in front of the foreign office.- Hagen/KMII -

Video from the demonstration in Bahnstorf (9'12 Min, 8,7 Mb, 128kbit/sec.) for Windows Mediaplayer

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