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THEMA: Antirassismus-
und Klima-Camp 2008
ORT: Hamburg
ZEIT: 19. August 2008
BILDMAPPE: Ablage im Bildarchiv/ 3423 \

Mit Flöten gegen Frontex

Aktionstag gegen die EU-Grenzschutzagentur in Lübeck

""Frontex zwingt Flüchtlinge und Migrantinnen auf immer gefährlichere Fluchtrouten, z.B. vor den Kanarischen Inseln. Der Tod derjenigen, die versuchen nach Europa zu gelangen, wird dabei bewusst in Kauf genommen", erklärt Christian Homuth vom Lübecker Flüchtlings-forum e.V. Verantwortlich für die Ausbildung von Frontex-Einheiten ist in Deutschland die Bundespolizeiakademie in Lübeck St.-Hubertus. Durch "mid-level courses" werden dort Grenzpolizeioffiziere der mittleren Befehlsebene in europäischer Zusammenarbeit geschult. 550 Menschen aus Lübeck und vom Antirassistischen Camp in Hamburg haben deshalb am 19. August vor der Bundespolizeiakademie demonstriert. Am Nachmittag gab es einen Umzug durch die Innenstadt.

Bereits am Montag Abend davor gab es in der Ãgidien-Kirche ein Konzert von Lebenslaute, einer Gruppe kritischer Musikerinnen und Musiker. Unter dem Motto "Töne und Klänge statt Grenzen und Zwänge"spielten sie Werke u.a. von Joseph Haydn und Hermann Schroeder.

Mit Geigen, Akkordeon und Flöten blockierte Lebenslaute heute den Haupteingang der Lübecker Bundespolizeischule. Dabei erklangen die bekannte Kantate "Alles was ihr tut" des Lübecker Komponisten Dietrich Buxtehude mit einem neuen Text: "Reißt die Grenzen ein" und Bertold Brechts Gedicht "Der Pass ist der edelste Teil eines Menschen"in der Vertonung von Anne Tübinger. "Frontex steht für eine Politik, die Flüchtlingen und Migrantinnen ihrer Rechte beraubt und sie ausschließlich als Gefahr betrachtet", erklärte eine Sprecherin von Lebenslaute. - Pressegruppe Antirassismus Camp -

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Fotos: heba/Umbruch Bildarchiv
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