Von Abschiebung bedroht
Alain-Georges Dongmo aus Kamerun
Alain-Georges Dongmo,
politischer Flüchtling aus Kamerun, ist akut von Abschiebung bedroht.
Er lebt seit November 1997 in der BRD. Das Innenministerium von Thüringen
ordnete seine unverzügliche Abschiebung an, obwohl sein Asylverfahren
noch nicht beendet ist. Die Entscheidung des Petitionsausschusses wird nicht
abgewartet. Alain-Georges Dongmos war seit 1994 in Kamerun aktiv in der
Oppositionspartei "Social Democratic Front"(SDF). Im Dezember 1995 wurde
er bei einer Demonstration in Douala gegen den zu erwartenden Wahlbetrug
bei den Kommunalwahlen verhaftet. Im Gefängnis wurde er schwer geschlagen
und misshandelt. Es gelang ihm jedoch, aus dem Gefängnis fliehen. Im
Juni 1997 wurde er bei einer Polizeikontrolle erneut verhaftet. Weil gegen
ihn ein Haftbefehl vorlag, musste er erneut ins Gefängnis. Nach drei
Monaten wurde er gegen Zahlung eines Bestechungsgeldes durch seine Eltern
vorläufig freigelassen. Er entschloss sich nun endgültig, aus
Kamerun zu fliehen, da er jeder Zeit damit rechnen musste, wieder verhaftet
zu werden. Über Nigeria kam er in die BRD. Hier engagiert er sich in
der Menschenrechtsorganisation "The Voice Africa Forum", in der "Human Rights
Defense Group"(HRDG) sowie der politisch-kulturellen Organisation "Global
Village".
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(DSL, 3 Min. Deutsch/Französisch)
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