Brennpunkt
Fennpfuhl
AnwohnerInnen
wehren sich gegen die Dominanz rechtsextremer Gruppen am Anton-Saefkow-Platz
In den letzten Monaten häuften sich im Fennpfuhl, insbesondere in unmittelbarer
Nähe des Anton-Saefkow-Platzes, rechtsextreme Übergriffe auf Jugendliche
und auf Gewerbetreibende nichtdeutscher Herkunft. Die passive Form der
Bedrohung gehört hier schon zum Alltag: Nazisymbole an Hauswänden, Schmierereien
und Aufkleber mit rechter Propaganda.
Als Fennpfuhl wird die vor 30 Jahren entstandene erste Plattenbau-Großsiedlung
der DDR bezeichnet. Das Gebiet befindet sich im Bezirk Lichtenberg, links
und rechts der Landsberger Allee und des Weißenseer Wegs, bis hin zur
Storkower Straße. Zentrum dieses Gebietes ist der Anton-Saefkow-Platz.
Die Präsenz zweier rechtsextremer Gruppen macht das Gebiet zum "Angstraum"
für bestimmte Personengruppen oder einzelne BewohnerInnen, die nicht dem
rechtsextremen Weltbild entsprechen.
Dieser Film beschreibt die Situation Jugendlicher, die in dem Gebiet wohnen.
Sie erzählen von ihren alltäglichen Erfahrungen und ihren Einschränkungen,
die sie durch die jetzige Situation hinnehmen müssen. Mittlerweile gab
es ein erstes kleines Treffen von AnwohnerInnen, die sich mit der Situation
nicht abfinden wollen. Auch darüber wird berichtet.
Der Film ist Teil des Projektes "Angsträume". Die Ergebnisse dieses Projektes
werden auf der Internet-Seite Kiezräume
darstellt. Dabei wurden von AktivistInnen des uab (Unabhängige Anlaufstelle
für BürgerInnen Hohenschönhausen) einzelne Orte im Bezirk
Hohenschönhausen/Lichtenberg nach möglicher rechtsextremer Dominanz untersucht.
Das Video "Brennpunkt Fennpfuhl" (VHS, 9'20 Min) kann beim uab
oder direkt hier für
7 Euro (incl. MwSt. & Versandkosten bestellt werden)
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Anton-Saefkow-Platz
in Berlin-Lichtenberg
Video: UAB/Umbruch-Bildarchiv
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Klicke
auf das obenstehende Bild und siehe ein
DSL-Flash-Video. (9'20 Min., 56kb/s)
Alternativ hier die Version
(100kb/s) für Realplayer
Den dafür benötigten Real
Player Basic gibt es hier
frei zum downloaden.
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