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Zu Eurer Information haben wir unseren Terminkalender erweitert. Bilderseiten oder Videos von Umbruch gibt es zu allen Themen mit einem Foto auf der rechten Spalte.
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UMBRUCH - Bildarchiv

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Oktober

13. Oktober | Berlin, 13 Uhr Alexanderplatz
Wir lassen nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden. Wir halten dagegen, wenn Grund- und Freiheitsrechte weiter eingeschränkt werden sollen. (...) Gemeinsam werden wir die solidarische Gesellschaft sichtbar machen! Kommt zur #unteilbar-Großdemonstration am 13. Oktober. Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung! (Aufruf zur Demo)

 
3. Oktober | München, 13 Uhr Odeonsplatz
Zehntausende Menschen demonstrierten am 3. Oktober in München gegen den allgemeinen Rechtsruck in der Politik und gegen das neue bayerische Polizeiaufgabengesetz (PAG) . Unter dem Motto: "Jetzt Gilts - Gemeinsam gegen die Politik der Angst" hatten die beiden Bündnisse "ausgehetzt" und "noPAG" zum Protest aufgerufen. Sie forderten die Rücknahme der Änderungen des Polizeiaufgabengesetz sowie einen Abschiebestopp für abgelehnte Flüchtlinge in Kriegs- und Krisengebiete. Eine Fotoseite

September

29. September | Hamburg, 12 Uhr Rathausmark
Über 30.000 Menschen haben sich am 29. September 2018 an der We`ll Come United Parade in Hamburg beteiligt. Nie zuvor gab es in Deutschland eine größere Demonstration für Bewegungsfreiheit und gleiche Rechte und schon gar nicht in dieser Zusammensetzung. Angeführt von Geflüchteten aus Afrika, aus Asien sowie von Roma, die alle gegen Abschiebungen und für ihr Bleiberecht kämpfen; gemeinsam mit Aktivist*innen, die sich in Organisationen der Seenotrettung oder in Initiativen der Solidarischen Städte engagieren; zusammen mit migrantischen Gruppen, die den Rassismus in den Behörden und in der Gesellschaft attackieren. Eine Fotoseite
28. September | Berlin 16:00 Potsdamer Platz
Rund 6.000 Menschen, angeführt von einem starken Frauenblock, demonstrierten am 28. September in Berlin gegen den Besuch Erdogans. Ein breites Bündnis aus türkischen und kurdischen und deutschen Organisationen hatte zu der Demo aufgerufen, die unter dem Motto: "Erdogan not welcome" lautstark vom Potsdamer Platz zum Großen Stern zog. Eine Fotoseite
22. September | Berlin
Der "Marsch für das Leben" christlich-fundamentalistischer Abtreibungsgegner*innen durch Berlin Mitte wurde auch in diesem Jahr wieder von lautstarken Protesten begleitet. Die rund 5.000 Teilnehmer*innen mußten sich einiges anhören auf ihrem Schweigemarsch am 22. September 2018 durch Berlin-Mitte: „My body. My choice. Raise your voice“, "Eure Kinder, die werden so wie wir" oder einfach nur "Mittelalter, Mittelalter"-Sprechchöre. Denn die selbsternannten „Lebensschützer*innen“ richten sich mit ihrer Demonstration nicht nur gegen das Selbstbestimmungsrecht von Frauen* und schwangeren Personen über ihren eigenen Körper. Sie propagieren ein christlich-fundamentalistisches Weltbild, in dem kein Platz ist für Schwule, Lesben, Trans*, Inter, Queers* und alle, die nicht in heterosexuellen Kleinfamilien leben wollen. Eine Fotoseite
21. September | Berlin
Anläßlich des Mietengipfels im Kanzleramt demonstrierten am 21. September 2018 rund 1.000 Menschen am Washingtonplatz gegen den Mietenwahnsinn. Sie forderten eine grundlegend andere Wohnungs- und Mietenpolitik – bezahlbaren Wohnraum für ALLE statt Verdrängung und Wohnungslosigkeit. Aber subito! Eine Fotoseite
19. September | Berlin
Am 17. September 2018 wurde auf der Kreuzung Otto-Braun-Straße/Mollstraße ein Radfahrer getötet. Er wurde von einem rechtsabbiegenden LKW überfahren. Es war bereits der zehnte getötete Radfahrer in diesem Jahr in Berlin. Am Mittwoch, den 19. September trauerten etwa 200 Menschen an der Unfallstelle und hielten eine Mahnwache ab. Eine Fotoseite
14. September | Berlin
Aus Protest gegen die Räumung und Abholzung des Hambacher Forstes in NRW blockierten am 14. September 2018 Aktivist*innen von Ende Gelände die Landesvertretung von NRW in Berlin. Die Aktivist*innenforderten ein Gespräch mit einem Vertreter der Landesregierung. Dies wurde verweigert. Nach mehreren Stunden wurde die Besetzung durch die Polizei geräumt. Eine Fotoseite
8. September | Berlin
Jahrelang standen die Wohnungen im Haus der Großbeerenstraße 17a in Kreuzberg leer. Am 8. September wurden sie von Mietaktivist*innen besetzt. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an und stand zur Räumung bereit. Doch am Abend mussten die Einsatzkräfte wieder abziehen. Die Besetzer*innen konnten in Verhandlungen mit der Besitzerin, der Aachener Siedungs- und Wohnungsgesellschaft, einen Zwischenerfolg erzielen. Bis zum 14. September wurde eine unentgeltliche Nutzung einer Wohnung zugesagt. Für die nächste Woche wurden dann öffentliche Gespräche zur weiteren Nutzung des Hauses zugesagt. Die Aktivisten*innen kündigten bereits an: "Egal, was die Eigentümerin sagt: Wir wollen im Haus bleiben". Damit ist eine weitere Runde im angekündigten Herbst der Besetzungen eingeläutet. Eine Fotoseite
8. September | Wuppertal
Die "Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen" wird im September 20 Jahre. Solidarische Grüße nach Wuppertal, wo die Aktivist*innen am 8. September ein großes Fest feiern!
Im Spätsommer 1998 gehen Flüchtlinge, Migrant*innen und Menschenrechtsbewegte auf eine Tour quer durch die Republik. Im Vorfeld der Bundestagswahl wollen sie sich gegen rassistische Hetze gegen Flüchtlinge zur Wehr zu setzen und auf die miserablen Lebensbedingungen in den Flüchtlingslagern aufmerksam machen. Sie nennen die Tour „Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen“. Sie führt durch 44 Städte in Deutschland in 35 Tagen. Die Tour dokumentiert der Film: "Das Boot ist voll und ganz gegen Rassismus", den ihr euch hier ansehen könnt. Zum Video
7. September| Berlin
Am 7. September 2018 haben rund 70 Aktivist*innen das Umspannwerk an der Ohlauer Straße in Kreuzberg besetzt. Dort ist der Einzug eines Google Campus für Ende 2018 geplant. Google betreibt solche Campus-Projekte bereits in sechs anderen Städten weltweit. Zwei Stunden dauerte die Aktion - dann schritt die Polizei ein. Eine Fotoseite
28. August/5. September| Indien - Berlin
In einer landesweiten Polizeirazzia wurden am 28. August 2018 in Indien mehrere Wohnungen von regimekritischen Aktivist*innen durchsucht, darunter Priester, Schriftsteller und Anwälte. Fünf prominente Menschenrechtsaktivist*innen wurden unter einer Vielzahl von Anklagepunkten festgenommen, einschließlich terroristischer Straftaten. Eine der Beschuldigten ist die Gewerkschafterin und Anwältin Sudha Bharadwaj. Fotos und ein Video dokumentieren erste Protestaktionen gegen ihre Verhaftung und die der anderen Beschuldigten. In Berlin gab es am 5. September eine Protestkundgebung von Amnesty International am Brandenburger Tor. Zum Video
1. September | Berlin, 14.00 Uhr Oranienplatz
Lasst uns gemeinsam eine große, wütende, kreative, entschlossene, bunte, kämpferische Demonstration machen, mit einer eindeutigen Ansage an den Google Konzern: Kein „Google Startup Campus“ in Berlin-Kreuzberg - oder anderswo! Weitere Infos
1. September | Berlin, ab 14.00 Uhr Reichenberger Straße in Kreuzberg
Straßenfest - Der Zweite Tag. Von 14.00-22.00 Uhr gibt es auf der Reichenberger Straße – zwischen Lausitzer und Ohlauer Straße – ein umfangreiches Programm: Infos von Kiezinitiativen über Spekulant*innen, Digitalinvasor*innen und Miethaie, aber auch Spiel und Spaß für Kinder, ettliche Infostände mit Leckereien, eine KüFa und jede Menge Musik und Infos. Kommt alle und feiert mit uns!

August

 
31. August | Berlin, 18.00 Uhr Meuterei, Kreuzberg
Straßenfest Tag eins. Dieses Jahr gehts schon früher los. Nehmen wir uns die Reichenberger Strasse in dem Stassenabschnitt vor der Meuterei. Machen wir zusammen den Kiez wieder bunter und tauschen wir unsere Gedanken zum Kiez. Bei kühlem Gezapften und kleinen Leckereien. Programm: - Minibikewars: Selbstgebaute Fahrräder zum ausprobieren, danach gibt´s einen Wettkampf auf der Straße - Drama Panorama - Wonderska - Lena Stoehrfaktor und Tapete.
 
30. August | Berlin, 18 Uhr Familienzentrum in der Nostizstraße 6
Am 30.08.1983 – vor 35 Jahren – ist Cemal Kemal Altun im Alter von 23 Jahren in Berlin gestorben. Nach 13 Monaten in Auslieferungshaft stürzte sich der politisch Geflüchtete aus dem Fenster des Gerichtssaals, in dem seine Auslieferung in die Türkei verhandelt wurde. Seitdem sind viele weitere Menschen als Folge der rigiden Abschottungspolitik Deutschlands zu Tode gekommen oder körperlich und seelisch verletzt worden, haben aber auch dagegen protestiert und solidarisch Abschiebungen verhindert. In Erinnerung an Cemal Altun findet heute eine Veranstaltung im Familienzentrum in der Nostizstraße statt. Eine Fotoseite
30. August | Berlin, 19.30 Uhr SO 36 am Heinrichplatz
Endlich wieder Kiezversammlung!
"Unsere Offensive von unten im Stadtteil ist nach wie vor angesagt. Die Demo gegen den Mietenwahnsinn im April diesen Jahres mit über 25 000 Teilnehmenden ging aus unserer letzten Kiezversammlung hervor – ein tolles Ergebnis, nur reicht es leider nicht. Denn bezahlbarer Wohnraum ist nicht mehr, Obdachlosigkeit kann also alle treffen, die auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen sind – von daher sagen wir: “Wir schaffen bezahlbaren Wohn- und Gewerberaum” – über das “Wie” müssen wir reden!" Solidarisch mit den Initiativen im Kiez und in der ganzen Stadt! Diesen Donnerstag im SO36! Kommt, informiert euch und macht mit.
24. August bis 27. September | Berlin, Lausitzer Straße 22, Café der Regenbogenfabrik
Am Freitag, den 24. August um 19 Uhr eröffnen wir die neue Umbruch-Fotoausstellung "Kreuzberg ist nicht Hongkong" in der Regenbogenfabrik. Ihr seid herzlich dazu eingeladen! Kreuzberg. Sehnsuchtsort, Mythos, Alltag, Idylle, Absturz, Experimentierfeld, Traum und Versprechen auf die Zukunft, Geldmaschine und Existenzangst. Eindrücke der ersten Jahre nach dem Mauerfall in Bildern festgehalten. Die Hauptstadt zieht erst einmal vorbei. Kreuzberg auf der Warteliste der Spekulant*innen und Skrupellosen. Verschnaufpause für kurze Zeit, dann werfen sie ihre Schlaglichter in die Straßen und Höfe des Bezirks. Aber das ist eine andere Geschichte...
15. August | Berlin
Am 15. August 2018 demonstrierten im Rahmen der #Seebrücke Kampagne rund 250 Menschen auf der Oberbaumbrücke in Berlin für sichere Fluchtwege und gegen die Kriminalisierung der Seenotretter. Auf der Spree beteiligten sich auch zahlreiche Boote an der Aktion. Aus dem Flashmob entwickelte sich eine rund einstündige Blockade der Oberbaumbrücke. Eine Fotoseite
15. August | Berlin
In der Kiefholzstraße 8 in Berlin Alt-Treptow versuchten rund 70 Aktivist*innen sowie solidarische Nachbar*innen eine Zwangsräumung zu verhindern. Auf Bitten der Gerichtsvollzieherin und der Hausverwaltung setzte die Polizei die Räumung schließlich nach etwa 4 Stunden mit rund 60 Beamt*nnen durch. Einige Fotos

Juli

28. Juli | Berlin
Mit Regenbogenflaggen und Konfetti feierten Hunderttausende den 40 Christopher Street Day in Berlin und riefen auf zur Toleranz gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transsexuellen, Transgendern, Intersexuellen und Queeren (LGBTTIQ). Eine Fotoseite

27. Juli | Berlin
Am 27. Juli 2018 zog der sechste Dyke March „Für mehr lesbische Sichtbarkeit und Lebensfreude“ vom Platz der Luftbrücke quer durch Kreuzberg bis zur Abschlusskundgebung am Kottbusser Tor. Etwa 5000 Lesben, Dykes und Divas beteiligten sich an diesem fröhlichen, kreativen und kämpferischen Marsch. Eine Fotoseite

7. und 20. Juli | Berlin & Bonn
Tausende Menschen demonstrierten am 7. Juli 2018 in mehreren deutschen Städten für die Seenotrettung von Flüchtlingen im Mittelmeer und gegen die Kriminalisierung der Seenotretter. In Berlin zogen etwa 12 000 Menschen vom Neptunbrunnen zum Kanzleramt. In Bonn beteiligten sich am 20. Juli 2018 etwa 1500 Menschen an einem Demonstrationszug durch die Bonner Innenstadt. Eine Fotoseite

Juni

25. Juni | Berlin
Von Österreich, über Italien und Ungarn bis zu Trumps Amerika tut sich eine nationalistische Front auf – und Seehofer will da voll mit reingehen. Ohne Rücksicht auf Verluste eskaliert er die politische Situation und den staatlichen Umgang mit Flüchtlingen. Damit muss Schluss sein! Deshalb demonstrierten rund 300 Menschen am 25. Juni vor der bayerischen Landesvertretung in Berlin unter dem Motto: „Heimat-Horst muss weg“ Eine Fotoseite
14. Juni 1982 | Berlin
"Kick Google aus dem Kiez!" Zur Eröffnung der Fußball-Weltmeisterschaft am 14. Juni organisierte das "No Google Campus-Bündnis" ein sportliches Event vor dem Umspannwerk in der Ohlauer Straße in Kreuzberg. Nicht nur Kids hatten reichlich Spaß dabei, den aus Holzbuchstaben nachgebauten Google-Schriftzug wegzukicken. Die Kundgebung wurde begleitet von "Halbzeitinterviews" mit Anwohner*innen, Gewerbetreibenden und Aktivist*innen des Bündnisses. Eine Fotoseite

11. Juni 1982 | Fotorückblick auf den Reagan-Besuch in Berlin
Es war eine der schwersten Straßenschlachten, die West-Berlin bis dahin erlebt hatte: der Kessel vom Nollendorfplatz am 11. Juni 1982 anläßlich des Besuches des damaligen US-Präsidenten Ronald Reagan in Berlin. Ein Fotorückblick

Mai

28. Mai | Berlin
"Die wunderbare Welt des Widerstands" auf einer Kreuzberger Brandwand. Wer in der U-Bahn-Linie 1 den Görlitzer Bahnhof in Richtung Kottbusser Tor passiert, kennt die legendäre Brandmauer an der Oranien-/Ecke Manteuffelstraße. Seit über 25 Jahren hängen dort weithin sichtbar Wandbilder zu aktuellen Highlights linker Bewegungsgeschichte. Die Gruppe "Plakatief" hat ihre Motive aus den Jahren 2017 bis 2018 ergänzt. Eine Fotoseite
27. Mai | Berlin |
Zur AfD-Demonstration am 27. Mai 2018 in Berlin versammelten sich mehr als 5.000 Menschen. Trotzdem war von dem Aufmarsch wenig zu sehen. Der Protest von Zehntausenden bestimmte das Bild und die Stimmung in der Stadt. AFD wegbassen! Eine Fotoseite
25. Mai | Berlin | 18 Uhr Lausitzer Platz in Kreuzberg
Mehrere hundert Menschen beteiligten sich am Pfingstsonntag (20. Mai) an einer großangelegten Besetzungsaktion in Berlin. Unter den besetzten Objekten war auch ein seit Jahren leerstehenden Haus in städtischer Verwaltung. Rot-Rot-Grün reagierte reflexartig mit Räumungen und gerät dadurch gehörig unter Druck – selbst Teile der eigenen Basis haben für die repressiven Räumungen wenig Verständnis. Die Besetzer*innen zeigten sich ermutigt wegen der großen Resonanz und mobilisieren für heute, Freitag, den 25. Mai, zu einer Solidaritätsdemo unter dem Motto: "Weitermachen: Besetzen, enteignen und die Stadt von Unten erkämpfen!" Start: 18 Uhr am Lausitzer Platz in Kreuzberg. Eine Fotoseite
24. Mai | Berlin |
Mehrere hundert wütende Fahrradfahrer*innen demonstrierten am 24. Mai 2018 spontan auf der Leipziger Straße dagegen, dass die SPD in Berlin das Mobilitätsgesetz ausgebremst hat. Eine Fotoseite

23. Mai | Berlin |
In der Bretagne findet derzeit die bisher längste und größte Polizeiaktion in der Nachkriegsgeschichte Frankreichs statt. Das Ziel: die ZAD in Notre-Dames-des-Landes zu zerstören. Am 23. Mai fand vor der französischen Botschaft in Berlin eine Protestkundgebung statt, auf der über die aktuelle Situation berichtet wurde. Eine Fotoseite

2. Mai | Berlin
"Wir haben Zeit - Heraus zum 2. Mai, dem Internationalen Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen". Unter diesem Motto zogen auch in diesem Jahr wieder rund 200 Menschen durch den Prenzlauer Berg, um gegen den Zwang zur Lohnarbeit zu protestieren. Eine Fotoseite
1. Mai | Berlin 18 Uhr Oranienplatz in Kreuzberg
Rund 15.000 Menschen zogen auf der diesjährigen revolutionären 1. Mai Demonstration 2018 durch Kreuzberg, ohne polizeiliche Anmeldung und mit einem vorher offensiv angekündigten „Fahnenmeer“ der kurdischen Bewegung. Die von einem schwarzen Block angeführte Demo startete um 18.30 Uhr am Oranienplatz und zog zunächst durch das Myfest. Die kurze Route endete am Schlesischen Tor. Es beteiligten sich deutlich mehr Menschen als in diversen Medien berichtet. Dennoch ging die Demo, auch weil es keinerlei akustische Unterstützung durch Lautsprecheranlagen gab, in einem Meer partyhungriger Touristen fast unter. Eine Fotoseite
1. Mai | Berlin 14 Uhr Grunewald
"Warum immer Kreuzberg? Warum nicht mal in einem richtigen Problembezirk auf die Straße gehen?" fragen sich die Hedonist-international.org/ und starten den 1. Mai bereits am Nachmittag um 14 Uhr mit einer Demo im Grunewald. Statt der angemeldeten 200 Teilnehmer*innen zogen mehr als 3.000 Menschen begleitet von Lärm, Wumms und allerlei guten Ideen, die laut in die Vorgärten schallten, vom S-Bahnhof Grunewald durch das Villenviertel. Wo eine Villa ist ist auch ein Weg. Eine Fotoseite

April

30. April | Berlin-Wedding 16 UHR – U-Bhf. Seestraße
“Widerständig und solidarisch im Alltag – Organize!” Unter diesem Motto demonstrierten auch in diesem Jahr wieder rund 3.000 Menschen am 30. April durch den Wedding. Bereits im Vorfeld der Demonstration hatten sich zahlreiche Initiativen aus dem Wedding in einem Bündnis zusammengeschlossen, um eine Aktionswoche vom 20. – 30.04. durchzuführen. Eine Fotoseite
25. April | Berlin
Die revolutionäre 1. Mai-Demo in Berlin steht kurz bevor. Sie startet um 18 Uhr am Oranienplatz in Kreuzberg. Getragen von einem autonomen und linksradikalem Spektrum wird sie sich auch in diesem Jahr quer gegen alle Verbote und Anmeldungsauflagen ihren eigenen Weg suchen. Die 1. Mai-Demos vor 40 Jahren prägten ein ganz anderes Bild. Da dominierten diverse K- und sozialistische Gruppen das Demogeschehen. Die Wahrheit über die 1. Mai Demonstration 1977 in Neukölln - ein Fotorückblick
14. April | Dortmund
600 Neonazis aus ganz Europa, mehrere tausend Gegendemonstranten, eine Polizei, die den Protest behinderte und Blockaden verhinderte - das war die Bilanz am 14. April 2018 in Dortmund. Eine Fotoseite
14. April | Berlin, 14 Uhr Potsdamer Platz
Rund 250 Initiativen und Organisationen und 25.000 Menschen beteiligten sich am 14. April an der größten Demo der letzten Jahre gegen den Ausverkauf der Stadt und gegen den Mietenwahnsinn. Eine Fotoseite
12. April | Indien, Chhattisgarh
Das Schweigen brechen. In vielen Regionen Indiens hat sich die Lage für große Teile der Bevölkerung deutlich zugespitzt. Dies gilt insbesondere dort, wo sich indigene Dorfbewohner*innen gegen Bergbau- und Großprojekte zur Wehr setzen. Lebensalltag und Widerstand in den Dörfern - Ein Fotoessay
8. April | Berlin
700 Menschen beteiligten sich am 8. April 2018 an einer Demonstration für Burak Bektas anläßlich seines 6. Todestages. Mit der feierlichen Enthüllung einer Skulptur macht die Familie und die Initiative die Stelle gegenüber dem Neuköllner Krankenhaus, an der Burak ermordet wurde, zu einem dauerhaften Gedenkort. Eine Fotoseite
6. April | Berlin
Etwa 100 Menschen demonstrierten am 6. April vor der togoischen Botschaft und dem Auswärtigen Amt in Berlin ihre Solidarität mit der Demokratiebewegung in Togo. Sie forderten die Beendigung der politisch-militärischen Zusammenarbeit der Bundesrepublik mit dem togoischen Regime und den Stop aller Abschiebungen nach Togo. Eine Fotoseite
4. April | Berlin
Hin + Weg für bezahlbare Mieten war am 4. April 2018 eine schöne Mobilisierungs-Aktion von Bizim Kiez am Schlesischen Tor in Berlin Kreuzberg. Die Aktion machte auf die "Widersetzen - Gemeinsam gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn"-Demo am 14. April in Berlin aufmerksam. Zwar rückte die alarmierte Polizei an, sie konnte jedoch keinen Anlass zum Einschreiten gegen die Aktion finden. Eine Fotoseite

März

24. März | Berlin, Kundgebung am Brandenburger Tor
Mehr als einen Monat nach dem Schulmassaker von Parkland mit 17 Toten ist es US-weit zu Massenprotesten gegen Waffengewalt gekommen. Allein in Washington versammelten sich am Samstagvormittag (Ortszeit) Abertausende überwiegend junge Leute zu einem „Marsch für unsere Leben“. Weltweit schlossen sich Menschen diesen Protesten an. In Berlin kamen etwa 150 Menschen zum Protest vors Brandenburger Tor. Eine Fotoseite
17. März | Berlin, 16 Uhr Heilig-Kreuz-Kirche, Zossener Str. 65, 10961 Berlin-Kreuzberg
Am Samstag, den 17. März 2018 trafen sich Flüchtlinge und andere Menschenrechtsaktivist*innen zu einer Aktionskonferenz in der Heilig Kreuz Kirche in Berlin-Kreuzberg. Rund 70 Teilnehmer*innen diskutierten über die Aussetzung des Familiennachzugs für subsidiär Geschützte und planten Aktionen dagegen. Im Anschluss daran gab es eine kleine Demo zum Checkpoint Charlie, einem historischen Ort der Familientrennung. Einige Bilder
13. März | Berlin
Mehrere hundert Berufsschäfer*innen haben in Berlin mehr staatliche Unterstützung gefordert. Mit rund 40 Schafen demonstrierten sie am 13. März 2018 vor dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Einige Bilder
3. März | Berlin, 12 Uhr Alexanderplatz
Der Angriffskrieg der Türkei auf Afrin spitzt sich immer mehr zu. Auf einer Großdemonstration am 3. März 2018 in Berlin forderten tausende Menschen das Ende der türkischen Angriffe und einen sofortigen Stopp von deutschen Rüstungsexporten in die Türkei. Aufgerufen hatte das "Bündnis für Demokratie und Frieden in Afrin". Eine Fotoseite
3. März | Berlin, 15 Uhr Schlesisches Tor
Rund 150 Menschen beteiligten sich am Samstag in Kreuzberg am ersten Kiezspaziergang gegen das geplante Google-Campus im alten Umspannwerk in der Ohlauerstraße. Die Demo startete am Schlesisches Tor und führte an diversen High-Tech- und Start-Up-Unternehmen vorbei, die die Gentrifizierung und Technologisierung der Arbeitswelt vorantreiben. Einige Fotos
2. März | Berlin, 18 Uhr Ohlauer Straße
Lärm gegen Google um den geplanten Google-Campus herum, von den Balkonen, auf der Straße. Bring the noise! Jeden 1. Freitag im Monat um 18.00 Uhr.

Februar

24. Februar | Berlin
12. Gedenkmarsch zur Erinnerung an die afrikanischen Opfer von Versklavung, Kolonialismus und rassistischer Gewalt am 24. Februar in Berlin. In Anlehnung an das Ende der Berliner Afrika-Konferenz (15. Nov. 1884 - 26. Feb. 1885), auf der Afrika unter den europäischen Kolonialmächten willkürlich aufgeteilt wurde, findet der Gedenktag immer am letzten Samstag im Februar statt. Eine Fotoseite
17. Februar | Berlin
Eine deutliche Mehrheit von Gegendemonstrant*innen verhinderte am vergangenen Samstag den sog. "Marsch der Frauen" durch Kreuzberg. Bereits nach 700 Metern war Schluss, weil mehr als 1.000 Menschen die Straßen rund um den Checkpoint Charlie blockierten. Ursprünglich sollte der rechte Aufmarsch aus AFD- und Pegida-Anhänger*innen, Identitären, Reichsbürgern und auch Neonazis bis zum Kanzleramt in Mitte führen. Nach stundenlangem Verharren in der Kälte lösten die Veranstalter ihre Demo entnervt auf. Eine Fotoseite
10. Februar | Berlin
"Verdämmt nochmal." Ein Kleinstfaschingsumzug gegen Gentrifizierung und Luxusbauprojekte im Kiez zog am Samstag, den 10. Februar 2018 durch Berlin-Treptow. Eine Fotoseite
3. Februar | Berlin
In der Nacht zum 1. Februar brannten in Neukölln erneut Autos. Die Täter waren vermutlich militante Neonazis. Deshalb fand am Samstag, den 3. Februar 2018 vor dem Neuköllner Rathaus eine Solidaritätskundgebung für die Betroffenen statt. Eine Fotoseite

Januar

30. Januar | Fotorückblick: Golfkrieg 1991
Der zweite Golfkrieg begann mit der gewaltsamen Invasion Kuwaits durch den Irak im August 1990. Im Januar 1991 begann eine Koalition unter Führung der USA mit Kampfhandlungen zur Befreiung Kuwaits. Auch die britische Regierung war maßgeblich beteiligt. In London gingen deshalb tausende Menschen auf die Straße. Ein Fotorückblick
27. Januar | Köln
Am Samstag, den 27. Januar 2018 demonstrierten in Köln mehr als 20.000 Menschen auf einer bundesweiten Demo gegen die Angriffe des türkischen Militärs auf Afrin im Norden Syriens. Eine Fotoseite
25. Januar | Berlin
Deliveroo und Foodora Arbeiter demonstrieren heute vor dem Delivery Hero Hauptquartier in der Oranienburger Straße gegen die Verpflichtung ihre Arbeitsfahrräder selbst reparieren zu müssen. Sie kippten dort alte Fahrradteile, die sie im Laufe der letzten Monate ersetzen mussten, vor den Haupteingang. Einige Fotos
23. Januar | Berlin
Künstler aus aller Welt haben sich auf den Mauern und Fassaden unserer Stadt schon verewigt. Es gibt eine große Streetart-Vielfalt und ständig neues zu sehen, denn diese Schätze haben oft nur eine kurze Lebensdauer. Monika v. Wegerer hat sich auf ihre Spuren gemacht. Hier der zweite Teil ihrer Fotoserie: Streetart - Berlin besenrein? Nein danke!.
20. Januar | Berlin
Mehr als 30.000 Menschen demonstrierten anläßlich der Grünen Woche in Berlin gegen die Macht der Agrarkonzerne und für eine Wende in der Agrarpolitik. 160 Landwirte führten mit ihren Traktoren die Spitze der Demonstration an. Das Bündnis: "Wir haben es satt", in denen sich über hundert Umwelt-, Landwirtschafts- und Entwicklungsinitiativen zusammengetan haben, hatte bundesweit zu dem Protestmarsch aufgerufen. Eine Fotoseite
7. Januar | Dessau, 14 Uhr Hauptbahnhof
5.000 Menschen beteiligten sich an der diesjährigen Gedenkdemonstration für Oury Jalloh in Dessau. Am 7. Januar 2005 verbrannte Oury Jalloh an Händen und Füßen gefesselt im Dessauer Polizeigewahrsam. "Oury Jalloh, das war Mord!" Dass nach 13 Jahren die Justiz unter massiven öffentlichem Druck steht, warum sie nicht längst selbst in diese Richtung ermittelt hat, ist der Beharrlichkeit der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh zu verdanken. Am Sonntag waren soviele Menschen wie noch nie in Dessau auf der Straße und zeigten eindrücklich, das der Druck nicht nachlassen wird, bis der Tod von Oury Jalloh restlos aufgeklärt ist. Touch one - touch all! Eine Fotoserie und ein Dankeswort von Thomas Ndindah.


Mehr aktuelle Termine für Berlin und Umgebung findet ihr im Stressfaktor. Einen Terminkalender aus dem gewerkschaftlichen Bereich bietet das labour.net. Eine Übersicht jährlich wiederkehrender Tage könnt ihr unserem Jahreskalender entnehmen.

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