Protest gegen den
Girls 'Day bei der Bundeswehr
Am 22.04.2010 protestierten 25 FLT's vor der Julius Leber Kaserne in Berlin
gegen den Girls'Day bei der Bundeswehr. Am Girls'Day soll Schüler_innen
Einblick in sogenannte Männerberufe bekommen. Auch die Bundeswehr
präsentiert sich den Mädchen an diesen Tag unter dem Deckmantel
eines seriösen Arbeitgebers. In Wirklichkeit jedoch versucht die
Bundeswehr gezielte kriegsverherrlichende Propaganda unter die Schüler_innen
zu bringen, sie für Kriegseinsätze im Ausland zu begeistern
und letztendlich zum töten anzuwerben.
Auf dem Weg zur Kaserne erwartete die Schüler_innen ein antimilitaristischer
kreativer Aktionsparcour, der sie auf die Kriegsrealität hinweisen
sollte. Mit FLyern wurden sie empfangen und mussten sich zwischen Bildern,
Transparenten und einer Theatergruppe aus Kriegsinvaliden zur Kaserne
bewegen. Dieser Protest reiht sich in die vielen Aktionen der letzten
Monate ein gegen die Anwerbung von Schüler_innen an Schulen durch
die Bundeswehr.
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Fotos:
Arantxa Aldunzin Gorriti/Ute Kurzbein/Umbruch Bildarchiv
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