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THEMA: Proteste gegen
Industrielle Landwirtschaft
ORT: Berlin
ZEIT: 16. Januar 2016
BILDMAPPE: Ablage im Bildarchiv/ 671 \

Wir haben es satt! Demonstration 2016

23.000 Menschen beteiligten sich nach Angaben der Veranstalter an der sechsten "Wir haben es satt"-Demo anlässlich der "Grünen Woche". Angeführt wurde die Demonstration, die vom Potsdamer Platz vor das Bundeskanzleramt zog, von Bäuer*innen und Bauern auf 130 Treckern.

Eine beeindruckende Mobilisierung, insbesondere wenn man bedenkt, dass hierzulande nur noch weniger als fünf Prozent der Bevölkerung direkt in der Landwirtschaft arbeiten. Möglich ist dies durch ein breites Bündnis von bäuerlichen Produzent*innen und von kritischen Konsument*innen, die damit oftmals einen Blick über den eigenen Tellerrand hinaus werfen.
Außer den Bauern und Bäuer*innen beteiligten sich Vertreter*innen von zahlreichen BIs, die gegen konkrete Agrarindustrieprojekte an ihren Orten kämpfen, ebenso wie Imker*innen, Lebensmittelhandwerker*innen und Gruppen und Einzelpersonen, die in den Bereichen Tier- und Naturschutz aktiv sind oder sich gegen Freihandel und für Ernährungssouveränität engagieren. "Stoppt Hunger als Waffe in Syrien" und "Break Hunger Siege" forderten rund 150 Syrer*innen, die ebenfalls an der Demonstration teilnahmen.
Deutlich weniger präsent als im vergangenen Jahr war die Kritik an Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA. Stattdessen wurden die Auswirkungen von deutschen Agrarexporten thematisiert. Die Forderung nach Ernährungssouveränität, die lokales, nachhaltiges Wirtschaften und globales Denken mit einschließt, scheint sich weiter durchzusetzen.
Freund*innen des 17. April

  Stoppt Hunger als Waffe
in Syrien


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Fotos: heba
"Stoppt Hunger als Waffe in Syrien" und "Break Hunger Siege" forderten rund 150 Syrer*innen, die ebenfalls an der "Wir haben es satt" Demonstration 2016 teilnahmen. Ihre Gründe erläutert Julia BarTal von 15th Garden auf der "Wir haben es satt"-Website folgendermaßen:
„Der 16. Januar wurde auch zum internationalen Kampagnen-Tag gegen die Belagerung von ganzen Städten und Gemeinden in Syrien ausgerufen. Wer Ernährungssouveränität fordert, kann nicht wegsehen, wenn Menschen von ihrem eigenen Regime in das politische Aufgeben gehungert werden. Dieser seit Jahren andauernden Praktik sind hunderttausende Menschen in ganz Syrien ausgesetzt – mit dem Wissen und dem Wegsehen der internationalen Gemeinschaft. Wir wehren uns gegen das Erschließen neuer Märkte für die Interessen von Monsanto, Bayer und Co. unter dem Deckmantel der humanitären und entwicklungspolitischen Hilfe. Menschen in Kriegen zu unterstützen kann und darf nicht für die Interessen von großen Agrarkonzernen geschehen.“

Fotos: heba/Umbruch Bildarchiv
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