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Neonazis
marschieren gegen
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Fotos:
Umbruch-Bildarchiv |
| Die Demonstration begann am weitläufig abgesperrten U/S-Bahnhof Lichtenberg,
führte über die Frankfurter Allee zum Rathaus Lichtenberg und
endete wieder am Bahnhof Lichtenberg. Entlang der Strecke gab es kaum eine
Möglichkeit für Antifaschisten näher an die Demonstration heranzukommen.
Lediglich am U-Bahnhof Magdalenenstraße war eine Protestkundgebung
genehmigt, zu der etwa 150 Personen kamen. Immerhin stellte die Bürgermeisterin
von Lichtenberg (PDS) unter anderem Jugendlichen der Clubs "Linse"
und "Arche" das Rathaus zur Verfügung, so daß die Naziparolen
mit lauter Musik und Trommeln übertönt werden konnten. Ernüchternd war auch bei dieser Demonstration die Eifrigkeit, mit der einzelne Staatshüter die Straße für den Fanclub von Rassenhatz und Gewalt gegen Andersdenkende freimachten. Zum Beispiel wurde einem Antifaschisten am Rathaus Lichtenberg beim Wegdrängen mal so nebenbei mit der Faust ins Gesicht geschlagen, obwohl der Demonstrationszug noch nicht mal in Sichtweite war . (siehe auch: ausführlicher Bericht bei indymedia) Aus Liedtexten der Band "Landser": "...Wenn in der Nacht die Kreuze brennen, dann könnt ihr stinkenden Kaffer um euer Leben rennen..." "...Irgendwer wollte den Niggern erzählen, sie hätten hier das freie Recht zu wählen. Das haben sie auch, Strick um den Hals oder Kugel im Bauch." "... Gewalt, Gewalt, Gewalt, die nackte Gewalt, was anders ist, wird umgeknallt, Emanzenscheiße, alles Mist, Türken raus, ich bin Sexist..." |
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