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THEMA: Internationaler Frauentag
ORT: Berlin
ZEIT: 8. März 2008
BILDMAPPE: Ablage im Bildarchiv/ 3213 \
 

8. März Demo in Berlin
Freiheit für Andrea!

Am 8. März demonstrierten rund 1000 DemonstrantInnen aus Anlass des internationalen Frauenkampftages und aus Solidarität mit der inhaftierten Antifaschistin Andrea und allen politischen und sozialen Gefangenen. Andrea sitzt seit dem 1. Dezember 2007 im Knast. Sie hatte den Haftantritt für eine mehrmonatige Haftstrafe verweigert, weshalb LKA-Beamte sie am 1. Dezember während der Proteste gegen einen Naziaufmarsch in Berlin-Rudow verhafteten.
Die Demonstration, allen voran der Frauen/Lesbenblock, zog vom U-Bahnhof Eberswalder Straße durch den Prenzlauer Berg zum Frauenknast nach Pankow, wo Andrea zur Zeit einsitzt. (weiter: siehe unten)


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Fotos: Manfred Kraft/Umbruch-Bildarchiv
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(Foto: Manfred Kraft/Umbruch Bildarchiv #1349k) (Foto: Manfred Kraft/Umbruch Bildarchiv #1349l) (Foto: Manfred Kraft/Umbruch Bildarchiv #1349m) (Foto: Manfred Kraft/Umbruch Bildarchiv #1349n) (Foto: Manfred Kraft/Umbruch Bildarchiv #1349o) (Foto: Manfred Kraft/Umbruch Bildarchiv #1349p) (Foto: Manfred Kraft/Umbruch Bildarchiv #1349q)
Die Polizei stoppte den Demozug in der Robeson Straße. Anlass waren die vielen kleinen schwarzen Fähnchen auf der Demo, die als Bewaffnung gewertet wurden. Nach einer Viertelstunde rumstehen, gab die Polizei nach und die DemonstrantInnen durften weiterziehen. Mit lauter Musik, Transparenten, schwarz-roten Fahnen, die einige AnwohnerInnen aus den Fenstern hängten, sowie mit vielen politischen Parolen entlang der Demo-Route wurden die TeilnehmerInnen gegrüßt.
Vom Dach des Eckhauses Schönhäuser Allee/Bornholmer empfingen schließlich mehrere vermummte Antifas die Demo mit Fahnen, einem großen Transparent (Free Andrea), Feuerwerk und einem Flugblatt- und Konfettiregen. Sie mussten sich aufgrund übertriebener Neugier von Seiten der Staatsmacht nach wenigen Minuten zurückziehen.
Quer durch Pankow ging es in schnellerem Tempo und besserer Laune zum Knast. Am Frauenknast, der mitten in einem Wohngebiet liegt, wurde mit lauter Musik und lautstarken Parolen versucht, den Gefangenen etwas Power zu geben. Noch einmal erklommen Vermummte ein Dach gegenüber des Knastes und schossen Böller über die Mauern. Die DemonstrantInnen hielten Transparente hoch und hängten sie in einen Baum. Ein Redebeitrag Andreas, der über den Lautsprecherwagen verlesen wurde, forderte nicht nur die Freilassung der politischen Gefangenen, sondern auch die der sozialen Gefangenen, was allgemein zu einer wichtigen Forderung der Demo erhoben wurde. - mo -


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