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THEMA: 1. Mai
ORT: Berlin
ZEIT: 1. Mai 2017
BILDMAPPE: Ablage im Bildarchiv / 4157 \

Revolutionäre 1. Mai-Demo in Berlin

Rund 20.000 Menschen beteiligten sich an der revolutionären 1. Mai Demonstration 2017 durch Kreuzberg und Neukölln. Die in diesem Jahr nicht angemeldete Demo, die gegen 19 Uhr vom Oranienplatz startete, führte offensiv durch das Konsum-„Myfest“. Dabei schlossen sich viele Menschen der Demo an. Während die Polizei sich zunächst noch zurückhielt, eskalierte sie gegen Ende der Demonstration und nahm zahlreiche Teilnehmer*innen fest.

Im Mittelpunkt standen Verdrängung durch Mieterhöhungen und Wohnungsnot, der gesellschaftliche Rechtsdruck in Europa sowie der im Juli in Hamburg stattfindende G20 Gipfel. Die Stimmung war anfangs gut, schlug aber um, als die Polizei ab der Reichenbergerstraße die Demonstration in aggressiver Weise in einem engmaschigen Spalier begleitete. In Höhe der Pannierstraße kam es zu ersten willkürlichen und brutalen Angriffen und Festnahmen seitens der Polizei. Am Spreewaldplatz, dem Endpunkt der Demonstration, provozierte die Polizei weiter. Auch hier gab es zahlreiche Festnahmen und Verletzte, darunter viele Feiernde, die schlichtweg nicht schnell genug ausweichen konnten.
Dennoch wertet das Vorbereitungsbündnis die diesjährige Revolutionäre 1.-Mai-Demonstration als großen Erfolg. »Einmal mehr zeigt sich, dass Rechte nicht erbettelt werden, sondern erkämpft werden müssen. Wir sind vorbereitet, im Juli in Hamburg unser Recht auf Versammlung durchzusetzen, wenn Stadt und Polizei dies nicht gestatten wollen. Die Kämpfe gegen die erstarkte Rechte, gegen weiteren Sozialabbau und gegen eine Stadt der Immobilienspekulanten werden weitergehen.«



 



Fotos: Oliver Feldhaus, heba
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Ein Passant grüßt einen Teilnehmer der Revolutionären 1. Mai Demonstration.
"Lasst Euch nicht provozieren", ruft er den Demonstranten
mit Blick auf die massive Polizeibegleitung zu.



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